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	<title>Joseph Godehard Machens - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:36:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Godehard_Machens&amp;diff=394349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-08-29T15:11:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:JosephMachens.jpg|mini|Joseph Godehard Machens]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Godehard Machens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. August]] [[1886]] in [[Hildesheim]]; † [[14. August]] [[1956]] ebenda) war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] Geistlicher und vom 22. Juni 1934 bis zu seinem Tod Bischof von [[Bistum Hildesheim|Hildesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Joseph Godehard Machens wurde als Kind der Eheleute Franz Conrad Machens und Regine geborene Krone geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ton und Humpelrock.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[KirchenZeitung – Die Woche im Bistum Hildesheim|KirchenZeitung.]]&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 1/2024 vom 7. Januar 2024, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machens besuchte das bischöfliche [[Gymnasium Mariano-Josephinum Hildesheim|Gymnasium Josephinum]] und war dort außer im Singen und beim Sport Klassenbester. Nach dem [[Abitur]] studierte er [[Katholische Theologie|Theologie]] in [[Innsbruck]], [[Münster]] und [[Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. März 1911 empfing er durch [[Adolf Bertram|Adolf Kardinal Bertram]] die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Er war von 1911 bis 1920 Hauskaplan auf [[Schloss Hasperde]] und schrieb dabei eine [[Kirchengeschichte|kirchengeschichtliche]] Doktorarbeit über die Archidiakonate in den sächsischen Bistümern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stjohannes-bm.de/uebersicht/geschichte/machens.htm &amp;#039;&amp;#039;Machens.&amp;#039;&amp;#039;] Katholisches Pfarramt St. Johannes der Täufer, abgerufen am 17. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kam dann ans [[Ordinariat (Behörde)|Generalvikariat]], wo er durch Fleiß auffiel, sich aber wenig Freunde machte. Dennoch wählte ihn das Hildesheimer [[Domkapitel]] 1934 zum Nachfolger von Bischof [[Nikolaus Bares]], der auf den Berliner Bischofsstuhl berufen worden war. Am 22. Juni 1934 wurde er durch Papst [[Pius XI.]] zum Bischof von Hildesheim ernannt und am 25. Juli 1934 empfing er die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] durch Kardinal Bertram; [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren der Bischof von [[Bistum Osnabrück|Osnabrück]] [[Hermann Wilhelm Berning]] und der [[Bistum Münster|Münsteraner]] Bischof [[Clemens August Graf von Galen|Clemens August von Galen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bischof verhielt sich Machens zunächst vorsichtig gegenüber der Staatsmacht. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ging er zunächst von einem [[Gerechter Krieg|gerechten Krieg]] und vom [[Endsieg]] aus. In einem Hirtenwort vom 3. September 1939 schrieb er dazu: {{&amp;quot; |Erfüllt eure Pflicht gegen Führer, Volk und Vaterland! Erfüllt sie im Felde und daheim!}}&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20190221070654/http://www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de/2012/05/28/wir-grusen-euch-alle-als-die-sa-jesu-christi-und-die-ss-der-kirche-zitate-fuhrender-geistlicher-uber-adolf-hitler-und-den-nationalsozialismus/ „Wir grüßen euch alle als die SA Jesu Christi und die SS der Kirche!“ – Zitate führender Geistlicher über Adolf Hitler und den Nationalsozialismus]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später betrachtete er die Kriegseinwirkungen als persönliche Strafe für seinen Vaterlandssinn und als „Kollektivbuße“ der Deutschen für den [[Nationalsozialismus]]. Nachdem Papst [[Pius XI.]] 1937 die Enzyklika &amp;#039;&amp;#039;[[Mit brennender Sorge]]&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben hatte, änderte er seine Politik grundlegend. Er entwickelte sich zu einem Gegner der nationalsozialistischen Weltanschauung, der die Staatsmacht wegen [[Menschenrechtsverletzung]]en scharf kritisierte. Vor allem das [[Recht auf Leben]] forderte er für grundsätzlich alle Menschen. Dies hatte zur Folge, dass er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] überwacht und 1941 zum Verhör einbestellt wurde. Durch Pöbeleien gegenüber Machens und seinen Begleitern versuchten Angehörige der [[Sturmabteilung|SA]] und der [[Schutzstaffel|SS]] sowie Mitglieder der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei kirchlichen Veranstaltungen in Hildesheim und Umgebung, gezielt zu eskalieren. Der Gauführer drohte Machens zuletzt offen auf dem Hildesheimer Marktplatz, was diesen aber nicht davon abhielt, sich weiterhin für [[Juden]], „[[Zigeuner]]“, [[Behinderung (Sozialrecht)|Menschen mit Behinderungen]] und Angehörige anderer verfolgter Gruppen einzusetzen. Die jüdische Gemeinde nannte ihn 1956 einen „Freund und großen katholischen Bischof“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Luftangriffe auf Hildesheim|Bombardierung Hildesheims]] am 22. März 1945 überlebte Machens im Keller des Bischofshauses und setzte sich dann bald für den Wiederaufbau der Stadt ein. 1949 sprach er sich vehement gegen eine Demontage der ehemaligen [[Reichswerke Hermann Göring]] in [[Salzgitter]] aus. Er verteidigte engagiert die katholischen [[Konfessionsschule]]n gegen die damalige [[Landesregierung von Niedersachsen|niedersächsische Landesregierung]] und erwarb sich damit den Respekt der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]]. Kurz vor seinem Tod wurde er durch Papst Pius XII. zum [[Erzbischof]] ernannt. Die [[Exequien]] leitete der Kölner Kardinal [[Joseph Frings]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof Machens wurde im südlichen Querhausarm des [[Hildesheimer Dom]]s nahe der [[Christussäule (Hildesheim)|Bernwardssäule]] bestattet. Im Zuge der Umgestaltung des Doms wurden seine sterblichen Überreste am 14. November 2012 in die neu geschaffene Bischofsgruft umgebettet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bistum-hildesheim.de/bho/dcms/sites/bistum//nachrichten.html?f_action=show&amp;amp;f_newsitem_id=16103 |text=&amp;#039;&amp;#039;Neue Grablege&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20150128133000}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000000482|||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 41/1956 vom 1. Oktober 1956}}.&lt;br /&gt;
* Renate Kumm: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Hildesheim in der Nachkriegszeit. Untersuchung einer Diaspora-Diözese vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil (1945 bis 1965).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2002, S. 23–25.&lt;br /&gt;
* Thomas Flammer: &amp;#039;&amp;#039;„Wir wollen nur eines, die Seelen retten“. Joseph Godehard Machens 1886–1956 – Bischof des Diasporabistums Hildesheim (1934–1956) im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Maria Anna Zumholz]] und [[Michael Hirschfeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Seelsorge und Politik. Katholische Bischöfe in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Auflage, Aschendorff, Münster 2022 (Schriften des Instituts für Regionalgeschichte und Katholizismusforschung; 2), ISBN 978-3-402-24882-9, S. 381–410.&lt;br /&gt;
* Gabriele Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Streiter für Gott. Das bewegte Leben des Hildesheimer Bischofs Joseph Godehard Machens (1886–1956)&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Hildesheimer Heimat- und Geschichtsvereins e.&amp;amp;nbsp;V., Band 6.). Verlag Gerstenberg, Hildesheim 2018, ISBN 978-3-8067-8814-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124357431}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bmach|Artikel=Joseph Godehard Machens|Abruf=2017-04-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Nikolaus Bares]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Hildesheim|Bischof von Hildesheim]]|ZEIT=1934–1956|NACHFOLGER=[[Heinrich Maria Janssen]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124357431|VIAF=47692103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Machens, Joseph Godehard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im UV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Machens, Joseph Godehard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bischof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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