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	<title>Joseph Freundorfer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T22:48:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Freundorfer&amp;diff=754363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Naronnas: +Kategorie:Bayer</title>
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		<updated>2025-09-02T06:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bayer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bayer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bayer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Freundorfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. August]] [[1894]] in [[Bischofsmais]]; † [[11. April]] [[1963]] in [[Augsburg]]; auch: &amp;#039;&amp;#039;Josef Freundorfer&amp;#039;&amp;#039;) war Neutestamentler und von 1949 bis 1963 [[Bischof]] von [[Bistum Augsburg|Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Augsburg Dom Grabplatte Joseph Freundorfer.jpg|mini|hochkant|Grab im Augsburger Dom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Freundorfer studierte Philosophie und Theologie in Passau und empfing am 29. Juni 1920 die [[Priesterweihe]] im [[Dom St. Stephan]] zu [[Passau]]. Er war Kooperaturverweser in [[Bad Griesbach im Rottal|Griesbach im Rottal]] und Seminarpräfekt am Bischöflichen Passauer Seminar St. Valentin. 1922 begann er ein Doktoratsstudium in neutestamentlichen Exegese und wurde 1926 mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Erbsünde und Erbtod beim Apostel Paulus&amp;#039;&amp;#039; in [[Universität München|München]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die Apokalypse des hl. Johannes und die hellenistische Kosmologie und Astrologie&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1928 ebenda und erhielt die [[Venia legendi]] für das Fach [[Neues Testament]]. Anschließend war er in Rom am [[Päpstliches Bibelinstitut|Päpstlichen Bibelinstitut]] und an der [[Vatikanische Bibliothek|Vatikanischen Bibliothek]] tätig sowie Konviktor der Deutschen Nationalstiftung &amp;#039;&amp;#039;[[Collegio Teutonico di Santa Maria dell’Anima]]&amp;#039;&amp;#039;. Zudem war er [[Privatdozent]] für neutestamentliche Exegese in München, dann Lehrstuhlvertreter an der [[Philosophisch-Theologische Hochschule Dillingen|Philosophisch-Theologischen Hochschule Dillingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1930 wurde er außerordentlicher [[Professur|Professor]] an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Passau. 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler]]. Von 1930 bis 1939 war er Hauptherausgeber für die „[[Biblische Zeitschrift]]“. 1940 wurde er in die [[Päpstliche Bibelkommission]] berufen. Nach Kriegsende wurde er im Herbst 1945 als [[Lehrstuhl|Ordinarius]] an die Philosophisch-Theologische Hochschule nach Passau [[Berufung (Amt)|berufen]]; 1947 wurde er deren Rektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde er von [[Papst]] [[Pius XII.]] zum Bischof von Augsburg ernannt. Die [[Bischofsweihe]] am 21. September 1949 spendete ihm [[Michael von Faulhaber|Michael Kardinal von Faulhaber]]; Mitkonsekratoren waren [[Simon Konrad Landersdorfer]] OSB, Bischof von Passau, und [[Franz Xaver Eberle]], Weihbischof in Augsburg. Sein bischöflicher Wahlspruch lautete &amp;#039;&amp;#039;Cupidus evangelizare divitias Christi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bischof bemühte er sich vor allem um die Intensivierung der [[Katholische Aktion|Katholischen Aktion]] und gab durch regionale Katholikentage dem religiösen Leben in seinem Bistum neue Impulse. Sein Augenmerk galt besonders dem sozialen Wohnungsbau, der Tätigkeit des [[Familienbund der Katholiken|Familienbundes der deutschen Katholiken]] und der Stärkung der katholischen Presse. Joseph Freundorfer war 1962 Konzilsvater der ersten Sitzungsperiode des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundorfer war seit seiner Studienzeit Mitglied der Katholischen Studentenverbindung Südmark (Akademischer Görresverein) in München im [[Kartellverband|KV]].  Zudem war er Ehrenmitglied der [[KBStV Rhaetia München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom damaligen Bayerischen Ministerpräsidenten [[Hanns Seidel]] wurde er am 15. Dezember 1959 mit dem [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]] ausgezeichnet. Am 9. Mai 1960 wurde er mit dem &amp;#039;&amp;#039;Großen Verdienstkreuz mit Stern&amp;#039;&amp;#039; des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 wurde er von [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Eugène Tisserant]] zum Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 29. April 1961 durch Erzbischof [[Lorenz Jaeger]], Großprior des Ordens, investiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freundorfer Buch mit Widmung.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Das ewige Evangelium des Kreuzes&amp;#039;&amp;#039; (1939, mit Widmung)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erbsünde und Erbtod beim Apostel Paulus. Eine religionsgeschichtliche und exegetische Untersuchung über Römerbrief 5,12–21.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Apokalypse des Apostels Johannes und die hellenistische Kosmologie und Astrologie. Eine Auseinandersetzung mit den Hauptergebnissen der Untersuchung Franz Bolls: „Aus der Offenbarung Johannis“.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das ewige Evangelium des Kreuzes. Fünf christliche Reden in der Karwoche&amp;#039;&amp;#039;. [[Erich Wewel Verlag]], Krailling vor München 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenswerte aus dem Neuen Testament. Vorträge.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1940 (&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1948).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorsehung, Leid und Krieg. Biblische Gedanken.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1940 (2. stark erweiterte und überarbeitete Auflage unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Licht im Leid.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1949).&lt;br /&gt;
* zusammen mit [[Karl Staab]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Thessalonicherbriefe, die Gefangenschaftsbriefe und die Pastoralbriefe&amp;#039;&amp;#039; (Regensburger Neues Testament, Band 7). Pustet, Regensburg 1950; 3. umgearbeitete Auflage 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Ritter von Klimesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Köpfe der Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Johann Wilhelm Naumann, Augsburg 1951, o.&amp;amp;nbsp;S.&lt;br /&gt;
* Engelbert Maximilian Buxbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;Joseph Freundorfer, Bischof von Augsburg (1949–1963): sein Leben und Wirken nach eigenen und zeitgenössischen Dokumenten; vom „Waldler-Buben“ zum Hochschulprofessor und regierenden Bischof; Studien und Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Regensburg: Schnell und Steiner 2004, ISBN 3-7954-1633-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116782285}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=bishop|ID=bfreu|Artikel=Joseph Freundorfer|Abruf=2014-04-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Joseph Kumpfmüller]]|NACHFOLGER=[[Josef Stimpfle]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Augsburg|Bischof von Augsburg]]|ZEIT=1949–1963}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Bischöfe von Augsburg (seit 1690)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116782285|LCCN=no2002097473|VIAF=52450377}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freundorfer, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzilsvater (Zweites Vatikanisches Konzil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neutestamentler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philosophisch-Theologische Hochschule Dillingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Passau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur mit Stern (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in der K.B.St.V. Rhaetia zu München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Freundorfer, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Freundorfer, Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, Neutestamentler und Bischof von Augsburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bischofsmais]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. April 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naronnas</name></author>
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