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	<title>Joseph Elsner senior - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:56:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Elsner_senior&amp;diff=508931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: Bildformat hochkant, Bilderlayout angepasst; Direktlinks ins Internet entfernt; Formatierungen</title>
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		<updated>2025-08-16T14:04:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildformat hochkant, Bilderlayout angepasst; Direktlinks ins Internet entfernt; Formatierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den deutschen Architekten. Für seinen Sohn siehe [[Joseph Elsner junior]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Josephelsner (cropped).jpg|mini|hochkant|Joseph Elsner mit seinem gleichnamigen Sohn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Elsner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Josef Elsner&amp;#039;&amp;#039;; * [[29. September]] [[1845]] in [[Słone (Kudowa-Zdrój)|Schlaney]], [[Landkreis Glatz]], [[Provinz Schlesien]]; † [[3. März]] [[1933]] in [[München]]) war ein deutscher [[Architekt]] und Kirchenausstatter des [[Historismus]] sowie Gemeindebevollmächtigter des [[Münchner Magistrat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Übersee Kirche.jpg|mini|hochkant|Übersee am Chiemsee: Pfarrkirche St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abtwil Altar.jpg|mini|hochkant|Abtwil: Pfarrkirche St. Joseph]]&lt;br /&gt;
Elsner besuchte die Volksschule in Schlaney und begann 1859 eine Lehre als Kunstschreiner und Bildhauer in der Werkstatt des Franz X. Moschner in [[Braszowice|Baumgarten]] bei [[Ząbkowice Śląskie|Frankenstein]], wo er auch als Geselle beschäftigt blieb. Auf Anregung von [[Wilhelm Hauschild (Maler)|Wilhelm Hauschild]], der aus [[Słupiec (Nowa Ruda)|Schlegel]] stammte und zu der Zeit bereits in München ein berühmter [[Historismus|Historienmaler]] war, begab sich Elsner 1868 nach München. Neben seiner Tätigkeit als Bildhauer und Zeichner besuchte er [[Feiertagsschule München|Feiertags]]- und Abendklassen und erweiterte seine Kenntnisse als Hospitant an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Königlichen Kunstakademie]] sowie am [[Architekturschule München#Die Architektenausbildung an der Polytechnischen Schule|Polytechnikum]], wo er die Fächer Baukonstruktionslehre für Architekten, Kunstgeschichte und Hochbau belegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 machte er sich als Architekt selbständig und eröffnete in der [[Schillerstraße (München)|Schillerstraße 18]] ein „Atelier für christliche Kunst“. Einer seiner ersten Schüler war [[Thomas Buscher]], der später mit seinem eigenen Atelier mehrere Bildhaueraufträge für Joseph Elsner durchführte. 1892 nahm Elsner seinen Neffen [[Adalbert Wietek]] bei sich auf, der in den Elsner’schen Werkstätten seine Schreinerlehre fortsetzte und später ebenfalls ein bekannter Architekt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elsner arbeitete überwiegend für kirchliche Auftraggeber aus München, [[Oberbayern|Ober]]- und [[Niederbayern]], aus dem bayerischen [[Schwaben]] und aus [[Schlesien]]. Mehrere Projekte bearbeitete er gemeinsam mit seinem [[Mentoring|Mentor]], dem Münchner Architekten [[Johann Marggraff]]. Einzelne Aufträge wurden ihm auch im benachbarten Ausland übertragen. Nach seinen Plänen wurden zahlreiche Kirchen neu errichtet, umgebaut, stilistisch verändert oder renoviert. Aus seiner Werkstatt lieferte er komplette Innenausstattungen oder Einzelteile in allen Formen des Historismus, die nach seinen Zeichnungen hergestellt wurden. Viele seiner historisierenden [[Kirchenausstattung]]en wurden um die Mitte des 20. Jahrhunderts entfernt, weil sie nicht mehr dem Zeitgeschmack entsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen wurde die [[Neogotik|neugotische]] [[St. Nikolaus (Übersee)|St.-Nikolaus-Kirche]] in [[Übersee (Chiemgau)|Übersee]], die von 1902 bis 1904 von Elsner gebaut und ausgestattet worden war, vor einigen Jahren originalgetreu restauriert und in die Denkmalliste des [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege]] aufgenommen. Für die nach Entwurf von [[August Hardegger]] in den Jahren 1903 bis 1905 errichtete Pfarrkirche St. Joseph im schweizerischen [[Abtwil SG|Abtwil]] entwarf Elsner die neugotische Innenausstattung, die in seinen Werkstätten geschaffen wurde&amp;lt;ref&amp;gt;J. Huber: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Pfarreien im Gaiserwald SG&amp;#039;&amp;#039;, Abtwil 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1892 bis 1898 entstand nach Entwurf Joseph Elsners der [[Kreuzweg#Kreuzwegstationen 2|Kreuzweg]] für die Unterkirche des [[Bürgersaal (München)|Münchner Bürgersaals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner schlesischen Heimat blieb Elsner stets verbunden. Trotz der großen Entfernung baute bzw. stattete er dort mehrere Kirchen aus, u. a. in [[Duszniki-Zdrój|Bad Reinerz]], [[Nowa Ruda|Neurode]], Schlegel, [[Ścinawka Dolna|Niedersteine]], [[Kirche Maria Schnee (Międzygórze)|Maria Schnee]] und 1909 die Filialkirche &amp;#039;&amp;#039;Mariä Geburt&amp;#039;&amp;#039; in seiner Heimatgemeinde Schlaney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1875 war Joseph Elsner Mitglied des Münchner [[Verein für Christliche Kunst (München)|Vereins für Christliche Kunst]]. Außerdem war er Ehrenmitglied der [[KBStV Rhaetia München]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herold&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Rhaeten-Herold]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 109, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Wahlperiode 1899–1905 gehörte er als Gemeindebevollmächtigter der Zweiten Kammer des Münchner Magistrats an. Er war zweiter Vorsitzender des Bezirksverbandes der katholischen Männervereine, gehörte seit 1892 dem Verwaltungsrat der Gesellenhausstiftung an und war u. a. Mitglied des Kaufmännischen Vereins Hansa München. Für seine Verdienste erhielt er mehrere Auszeichnungen, u. a. den [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Orden vom Heiligen Michael]], das [[König Ludwig-Kreuz]] sowie den päpstlichen Orden [[Pro Ecclesia et Pontifice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Elsner starb in München und wurde am [[Friedhof Sendling#Sendlinger Friedhof|Sendlinger Friedhof]] beigesetzt. An der Trauerfeier nahmen u. a. der bayerische Ministerpräsident [[Heinrich Held (Politiker)|Heinrich Held]] und der Münchner Oberbürgermeister [[Karl Scharnagl]] teil. Pater [[Rupert Mayer]], der damalige Präses der [[Marianische Kongregation|Marianischen Männer-Kongregation]] legte einen [[Trauerkranz|Kranz]] nieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herold&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Joseph Elsner war ab 1876 mit der Münchnerin Walburga Hauser (1857–1924) verheiratet. Der Ehe entstammten 13 Kinder, von denen sechs im Kindesalter starben. Das Geschäft wurde von seinem Sohn [[Joseph Elsner junior]] weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1874: [[Stefanskirchen]]: Neugotische Innenausstattung der Pfarrkirche [[St. Stephan (Stefanskirchen)|St. Stephan]]&lt;br /&gt;
* 1880–1881: [[Gammelsdorf]]: Altar und Kanzel für die Kirche [[St. Vitus (Gammelsdorf)|St. Vitus]]&lt;br /&gt;
* 1882–1886: [[Milin (Mietków)|Fürstenau]], [[Landkreis Breslau]]: Neugotische Innenausstattung der Filialkirche St. Michael (zusammen mit dem [[Ząbkowice Śląskie|Frankensteiner]] [[Dekorationsmalerei|Dekorationsmaler]] Karl Krachwitz)&lt;br /&gt;
* 1885–1887: [[Słupiec (Nowa Ruda)|Schlegel]], [[Landkreis Neurode]]: Neugotische Innenausstattung der Pfarrkirche St. Katharina&lt;br /&gt;
* 1888: [[Nowa Ruda|Neurode]], Landkreis Neurode: Neugotische Innenausstattung der Pfarrkirche St. Nikolaus&lt;br /&gt;
* 1889–1890: [[Taufkirchen (Vils)|Taufkirchen]], Neubau der Pfarrkirche [[St. Pauli Bekehrung in Taufkirchen (Vils)|St. Pauli Bekehrung]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dehio]], &amp;#039;&amp;#039;Bayern IV&amp;#039;&amp;#039;, S. 1150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1890: [[Schloss Freudenhain]]: Innenausstattung der Kapelle&lt;br /&gt;
* 1892–1893: [[Siegenburg]]: Neubau der Pfarrkirche [[St. Nikolaus (Siegenburg)|St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
* 1892: [[Ampfing]]: neugotische Kirchenausstattung [[St. Margaretha (Ampfing)|St. Margaretha]]&lt;br /&gt;
* 1895–1896: [[Waging am See]]; Umbau der Kirche [[St. Martin (Waging am See)|St. Martin]]&lt;br /&gt;
* 1898: [[Edling]]: Umbau der Pfarrkirche [[St. Cyriakus (Edling)|St. Cyriakus]]&lt;br /&gt;
* 1904–1905: [[Isen]]: Hochaltar und Kanzel für die Pfarrkirche [[St. Zeno (Isen)|St. Zeno]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio, Bayern IV, S. 504&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1899: [[Geisenfeldwinden]]: Umbau und Ausstattung der Kirche [[St. Vitus und Andreas (Geisenfeldwinden)|St. Vitus und Andreas]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Liste der Baudenkmäler in Geisenfeld]]. Im Gegensatz hierzu erfolgte nach diesem Weblink die Renovierung 1880–1885; eine Regotisierung ist dort nicht verzeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901: [[Eppenschlag]]: Neubau der Pfarrkirche St. Katharina&lt;br /&gt;
* 1911: [[Reit im Winkl]]: Neubau der Pfarrkirche St. Pankratius&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dorf-binabiburg.de/print.php?type=A&amp;amp;item_id=164 |wayback=20181029152159 |text=Neubau St. Pankratius; aufgerufen am 29. Oktober 2018 |archiv-bot=2019-09-13 20:45:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912: [[Hohenlinden]]: Hochaltar für die Pfarrkirche [[St. Josef (Hohenlinden)|St. Josef]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hildegard Berning: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Elsner (1845–1933).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Joachim Bahlcke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, Band 9. Insingen 2007, ISBN 978-3-7686-3506-6, S. 293–304.&lt;br /&gt;
* Verein für christliche Kunst in München (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festgabe zur Erinnerung an das 50jähr. Jubiläum.&amp;#039;&amp;#039; Lentner’sche Hofbuchhandlung, München 1910, S. 150.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1069963380|VIAF=315940118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Elsner, Joseph Senior}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in der K.B.St.V. Rhaetia zu München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des König Ludwig-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens Pro Ecclesia et Pontifice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glatzer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Elsner, Joseph senior&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Elsner, Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Architekt und Kirchenausstatter, Gemeindebevollmächtigter des Münchner Magistrats&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1845&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schlaney]], Landkreis Glatz, Provinz Schlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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