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	<title>Joseph Dittrich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:55:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Dittrich&amp;diff=1897801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;32X: Die Pfarrkirche St. Franziskus Xaverius (Dresden) ist nicht mehr zu seinen Lebzeiten fertiggestellt worden.</title>
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		<updated>2023-01-04T13:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Pfarrkirche &lt;a href=&quot;/index.php/St._Franziskus_Xaverius_(Dresden)&quot; title=&quot;St. Franziskus Xaverius (Dresden)&quot;&gt;St. Franziskus Xaverius (Dresden)&lt;/a&gt; ist nicht mehr zu seinen Lebzeiten fertiggestellt worden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Josef Dittrich (1794-1853).jpeg|mini|hochkant|Bischof Joseph Dittrich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Alter Kath Friedhof JosDittrich.JPG|mini|Grabstätte von Joseph Dittrich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Dittrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. April]] [[1794]] in [[Krupka|Marschen]], Böhmen; † [[5. Oktober]] [[1853]] in Dresden) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer Geistlicher]]. Ab 1845 war der Dekan des [[Dom St. Petri (Bautzen)|Domstifts zu Bautzen]] und [[Apostolischer Präfekt]] für die [[Oberlausitz]], ab 1846 bis zu seinem Tod zusätzlich [[Apostolisches Vikariat|Apostolischer Vikar]] in den [[Liste der Bischöfe von Dresden-Meißen#Die Apostolischen Vikare in den Sächsischen Erblanden|sächsischen Erblanden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Joseph Dittrich stammte aus einfachen bäuerlichen Verhältnissen. Zuerst besuchte er die Schule in [[Mariaschein]], danach Gymnasien in [[Leitmeritz]] und [[Prag]]. Unmittelbar nach dem Schulabschluss studierte er am Leitmeritzer Diözesanseminar Theologie und 1818 wurde er von Bischof [[Josef Franz Hurdálek]] zum [[Weihesakrament#Presbyterat|Priester geweiht]]. Dittrich wurde dann für weitere Studien nach Wien gesandt, geriet dort aber als Anhänger des Reformtheologen [[Bernard Bolzano]] in Konflikt mit den geistlichen Autoritäten, wurde deshalb aus dem Augustinum entlassen und kehrte 1820 nach Böhmen zurück, ohne – wie geplant – den [[Doctor theologiae|theologischen Doktorgrad]] zu erwerben. Er war dann vier Jahre als Kaplan in der Pfarrseelsorge des [[Bistum Leitmeritz|Bistums Leitmeritz]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1824 bekam Dittrich von Bischof [[Ignaz Bernhard Mauermann]] eine Stelle in Sachsen angeboten. Zuerst war er drei Jahre als Schuldirektor in Leipzig tätig, wobei er nebenbei auch seinen geistlichen Beruf in der dortigen Gemeinde ausübte. Wegen seiner Erfolge wurde Dittrich dann 1827 in die Hauptstadt [[Dresden]] berufen, um auch dort das katholische Schulwesen zu reorganisieren. 1831 wurde er als Nachfolger Ignaz Mauermanns zum Hofprediger ernannt. Von 1833 an war er zudem der Religionslehrer der sächsischen Prinzen und Prinzessinnen. Neben seiner Tätigkeit am Hof engagierte sich Dittrich vor allem in der Diasporaseelsorge. Er war in den 1830er Jahren maßgeblich daran beteiligt, als Missionsgottesdienste für die in den sächsischen Erblanden sehr verstreut lebenden Katholiken eingeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Mai 1844 wurde Dittrich in das Bautzener [[Dom St. Petri (Bautzen)|Domkapitel St. Petri]] gewählt und kaum ein Jahr später wurde er nach dem Tod von [[Matthäus Kutschank]] am 20. Februar 1845 dessen Dekan. Als solcher gehörte er der I.&amp;amp;nbsp;Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]] an. Als Apostolischer Präfekt für die Lausitzen konnte Dittrich nicht mehr am Dresdner Hof wirken und König [[Friedrich August II. (Sachsen)|Friedrich August II.]] entband ihn von seinen Pflichten, ohne ihm den Titel des Hofpredigers zu entziehen. Als der Apostolische Vikar für Sachsen, [[Franz Laurenz Mauermann]], im Oktober 1845 starb, setzte sich der König bei Papst [[Gregor XVI.]] für Dittrich als Nachfolger ein. Der Papst entsprach diesem Wunsch am 20. April 1846 und ernannte Dittrich zusätzlich zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Corycus|Corycus]]&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm Erzbischof [[Alois Joseph Schrenck von Notzing]] am 10. Mai desselben Jahres in Prag. [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren der Leitmeritzer Bischof [[Augustin I. Bartolomäus Hille]] und der Prager [[Weihbischof]] [[František Vilém Tippmann]]. Wie der Bautzener Kanoniker Franz Prihonsky stand auch Joseph Dittrich während der 1820er und 1830er Jahre im Briefwechsel mit Bernard Bolzano. Zu dieser Zeit war das geistige Klima am Kapitel St. Petri von Bolzanos reformtheologischen Ansichten und dem Bemühen um gutes Einvernehmen zwischen [[Sorben]] und Deutschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit als Präfekt und [[Bischofsvikar]] war Dittrich weiterhin besonders um die Förderung des katholischen Schulwesens bemüht. Für die sorbischen Schüler ließ er mehrere Bücher übersetzen oder neu abfassen, u.&amp;amp;nbsp;a. einen Katechismus, eine biblische Geschichte und eine Fibel. Dazu kam ein sorbisches Gebetbuch für die Erwachsenen. Im Ringen mit den Behörden und der widerstrebenden protestantischen Mehrheitsbevölkerung gelang es ihm mühsam, das katholische Schulnetz in Sachsen zu erweitern. So war z.&amp;amp;nbsp;B. die katholische Schule in [[Bogatynia|Reichenau]] bei Zittau eine seiner Gründungen. Um dem Lehrermangel abzuhelfen, gründete er in Bautzen das [[Katholisches Lehrerseminar Bautzen|katholische Lehrerseminar]], in dessen Finanzierung er einen großen Teil seines nicht besonders großen Vermögens steckte. Bischof Dittrich konnte in seiner Amtszeit zwei wichtige Kirchenbauten auf den Weg bringen, zum einen die [[Alte Trinitatiskirche (Leipzig)|Trinitatiskirche]] in Leipzig, welche die erste katholische Kirche der Messestadt war, zum anderen die [[St. Franziskus Xaverius (Dresden)|neue Pfarrkirche]] der Dresdener Neustadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 nahm Dittrich an der [[Würzburger Bischofskonferenz (1848)|Würzburger Bischofskonferenz]] teil. 1849 regelte er das Verhältnis der Lausitzer Präfektur mit dem bedeutenden Zisterzienserinnenkloster [[St. Marienstern]] bei Kamenz neu. In einem von ihm ausgearbeiteten Vertrag setzte er die bischöflichen Jurisdiktionsrechte in den Patronatspfarreien des Klosters durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dittrich starb am 5. Oktober 1853 und wurde auf dem [[Alter Katholischer Friedhof (Dresden)|Alten Katholischen Friedhof]] in [[Friedrichstadt (Dresden)|Dresden-Friedrichstadt]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste wurde Dittrich mit der Ernennung zum [[Komtur (Ordenskunde)|Komtur]] des [[Zivilverdienstorden (Sachsen)|königlich sächsischen Zivilverdienstordens]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emilian Wewerka: &amp;#039;&amp;#039;Elf Reden des seligen Joseph Dittrich. Gehalten in der königl. sächsischen Hofkirche in Dresden&amp;#039;&amp;#039;; mit einem biographischen Denkmal. Regensburg 1854.&lt;br /&gt;
* Franz Prihonsky: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Dittrich. Nekrolog.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Lausitzisches Magazin]].&amp;#039;&amp;#039; Band 31, 1855, S. 257–266.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Dittrich, Joseph|3|320|322|}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Meier: &amp;#039;&amp;#039;Das Apostolische Vikariat in den Sächsischen Erblanden&amp;#039;&amp;#039;. (= Studien zur katholischen Bistums- und Klostergeschichte. 24). Leipzig 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bdittrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Franz Laurenz Mauermann]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Dresden-Meißen#Die Apostolischen Vikare in den Sächsischen Erblanden|Apostolischer Vikar in den Sächsischen Erblanden]]|ZEIT=1846–1853|NACHFOLGER=[[Ludwig Forwerk]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Matthäus Kutschank]]|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Dresden-Meißen#Apostolische Präfekten von Meißen|Apostolischer Präfekt der Oberlausitz]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt; (für [[Bistum Meißen|Meißens]] ehem. Diözesangebiet dort)&amp;lt;/small&amp;gt;|ZEIT2=1845–1853|NACHFOLGER2=[[Ludwig Forwerk]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Apostolische Präfekten von Meißen (1560–1921)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Apostolische Vikare in den Sächsischen Erblanden (1743–1921)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143648381|VIAF=169714499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dittrich, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apostolischer Vikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur II. Klasse des Sächsischen Zivilverdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dittrich, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Geistlicher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1794&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krupka|Marschen]], Böhmen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Oktober 1853&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Dresden&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;32X</name></author>
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