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	<title>Josefine Mutzenbacher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josefine_Mutzenbacher&amp;diff=64422&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chris Retro: /* Rechtliche Beurteilung in Deutschland */</title>
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		<updated>2026-04-29T07:48:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechtliche Beurteilung in Deutschland&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mutzenbacher-title-page.jpg|mini|Titelblatt (1906)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Roman der [[Erotische Literatur|erotischen Literatur]], der erstmals 1906 anonym publiziert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Erzählerin fungierende [[Protagonist]]in des Romans ist eine [[Wien]]er [[Prostitution|Prostituierte]], die von 1852 bis 1904 gelebt haben soll. Sie erzählt von sexuellen Erlebnissen in ihrer Kindheit. Das Werk erschien 1906 in kleiner nummerierter Auflage von 1000 Stücken in Wien beim ungenannten [[Erotische Literatur|Erotika]]-Verleger [[Fritz Freund (Verleger)|Fritz Freund]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt&amp;#039;&amp;#039;. Das Buch erschien auf [[Subskription]]sbasis, um die damalige [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Roman gilt seit seinem Erscheinen als ein Meisterstück [[Erotische Literatur|erotischer Literatur]], fand aber erst in den 1970er Jahren nach seiner [[Josefine Mutzenbacher (Film)|Verfilmung]] durch den Regisseur [[Kurt Nachmann]] im deutschsprachigen Raum größere Verbreitung. Die Autorschaft ist umstritten; ins Spiel gebracht wurden nebst anderen [[Felix Salten]], [[Arthur Schnitzler]] und in jüngerer Zeit [[Ernst Klein (Journalist, 1876)|Ernst Klein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weder Autor noch Verleger wagten, Ansprüche auf [[Urheberrecht]] geltend zu machen, erschienen schon bald [[Nachdruck]]e, Neuschöpfungen und mehrere Fortsetzungen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher&amp;#039;&amp;#039;, die teils mehr, teils weniger [[Obszönität|obszön]] ausfielen. Das Original gilt laut [[Oswald Wiener]] als „der wohl einzige deutsche [[Pornografie|pornographische]] Roman von Weltrang“, Teil 2 gilt als „erheblich abfallend“, Teil 3 als „uninteressant“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autorschaft ==&lt;br /&gt;
Der Autor stellt dem Roman folgende Biografie der Protagonistin voran:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josefine Mutzenbacher ([[Pseudonym|Alias]]; * 20. Februar 1852 in [[Hernals]], † 17. Dezember 1904 &amp;#039;&amp;#039;in einem Sanatorium&amp;#039;&amp;#039;) stand frühzeitig unter [[sittenpolizei]]licher Kontrolle, stieg von den &amp;#039;&amp;#039;wohlfeilen Freudenhäusern&amp;#039;&amp;#039; in das [[Portfolio|Portefeuille]] einer [[Kuppelei|Kupplerin]] &amp;#039;&amp;#039;für die vornehmere Lebewelt&amp;#039;&amp;#039; um das [[Weltausstellung 1873|Ausstellungsjahr 1873]] auf, verschwand mit einem Russen und kehrte nach wenigen Jahren wohlhabend nach Wien zurück, wo sie als &amp;#039;&amp;#039;Dirne der elegantesten Sorte noch bis zum Jahre 1894 ein auffallendes und vielbemerktes Dasein führte&amp;#039;&amp;#039;. Sie bezog ein kleines Gut nahe [[Klagenfurt]], wo sie, geplagt von Einsamkeit und einem Frauenleiden, dem sie später erlag, die Geschichte ihrer Jugend niederschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gutenberg.org/cache/epub/31284/pg31284-images.html|titel=Josefine Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt, by Anonymous—A Project Gutenberg eBook|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=gutenberg.org|seiten=|datum= |zugriff=2022-12-26|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine [[Legende (Tarnung)|Legende]]. Der Autor des Romans ist unbekannt. Das Buch wurde und wird häufig dem österreichisch-ungarischen Schriftsteller [[Felix Salten]] (u.&amp;amp;nbsp;a. Verfasser des später durch [[Walt Disney]] als Zeichentrickfilm auf die Leinwand gebrachten Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde|Bambi]]&amp;#039;&amp;#039;) zugeschrieben, was aber nie bewiesen werden konnte. 1909 wurde im &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Anonymen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; Salten die Urheberschaft unterstellt. Salten hat die Urheberschaft nie dementiert oder bestätigt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;„In einer Unterredung mit Stefan Zweig soll Salten, auf die &amp;#039;&amp;#039;Mutzenbacher&amp;#039;&amp;#039; angesprochen, mit vielsagendem Lächeln geantwortet haben: Wenn er sie verleugne, würde ihm Zweig keinen Glauben schenken, und wenn er das Geheimnis lüfte, würde man meinen, er scherze.“ Claudia Liebrand: &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher: Die Komödie der Sexualität&amp;#039;&amp;#039;. Mattl, Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Felix Salten&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im umfangreich überlieferten Nachlass von Salten konnte kein Beweis gefunden werden, dass er mit dem Buch in Beziehung stand. Laut Saltens Enkelin Lea Wyler habe jedoch deren damalige Sekretärin ihr bestätigt, dass er ihr Teile davon zum Abtippen diktiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Rico Bandle: [https://www.nzz.ch/feuilleton/der-autor-von-bambi-fand-in-der-schweiz-schutz-vor-den-nazis-wohl-nur-weil-die-behoerden-nichts-von-seinem-porno-roman-wussten-ld.1898896 &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz bot dem «Bambi»-Autor Schutz vor den Nazis. Wohl nur, weil die Behörden nichts von seinem Porno-Roman wussten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 14.&amp;amp;nbsp;September 2025. Abgerufen ebendann.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch andere Namen wurden für die Autorschaft ins Spiel gebracht, darunter [[Arthur Schnitzler]], dessen [[Reigen (Drama)|&amp;#039;&amp;#039;Reigen&amp;#039;&amp;#039;]] im selben Verlag erschien. In neuerer Zeit wurde aufgrund einer historischen und stilometrischen Untersuchung die Theorie aufgestellt, dass der Autor und Journalist [[Ernst Klein (Journalist, 1876)|Ernst Klein]] der Verfasser sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Laura Untner, Murray G. Hall |Titel=Josefine Mutzenbucher: Ein pornographischer Roman von Ernst Klein? |Sammelwerk=Jahrbuch für Internationale Germanistik |Band=55 |Nummer=1 |Datum=2023 |Seiten=1–28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
In dem Buch erzählt die [[Protagonist]]in, die gealterte Prostituierte Mutzenbacher, aus ihrer Kindheit. Sie berichtet, wie ein [[Schlafgänger|Bettgeher]] sie schon als Fünfjährige auf den Schoß genommen und ihr den Rock aufgehoben hat, wie sie von anderen Kindern bei diversen „Vater-und-Mutter“-Spielchen aufgeklärt wurde und was die Nachbarin auf dem Dachboden so trieb; im Verlauf der Handlung kommen „Reinigungen“ durch einen scheinheiligen [[Kaplan|Katecheten]] ebenso detailliert zur Sprache wie [[Inzest|inzestuöse]] Handlungen und vieles andere mehr. Am Ende des Buches ist sie etwa vierzehn Jahre alt und sammelt ihre ersten Erfahrungen als Prostituierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Erzählperspektive]] der Hauptfigur wird dabei stets die lustvolle Freiwilligkeit betont, auch in den oft seitenlangen Dialogen der Handelnden (samt einschlägigem [[Wienerisch|wienerischem Vokabular]]). Zugleich wird ein [[Sitte]]nbild des Wiener [[Proletariat]]s im ausgehenden [[19. Jahrhundert]] präsentiert. Je nach [[Zeitgeist]] steht das Werk in der Kritik, der [[Kinderpornografie]] Vorschub zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Beurteilung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] wurde das Buch von der [[Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien|Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften]] 1982 in die Liste der jugendgefährdenden Schriften aufgenommen. Der [[Rowohlt Verlag]], der seiner Ausgabe ein erklärendes Vorwort sowie ein [[Glossar]] zur „[[Wienerisch|Wiener]] Dirnensprache“ hinzugefügt hatte, klagte gegen die Indizierungsentscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch das [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]] die Indizierung als rechtmäßig beschieden hatte, zog der Verlag vor das [[Bundesverfassungsgericht]]. Dieses hob mit der [[Mutzenbacher-Entscheidung]] aus dem Jahr 1990 ([[BVerfGE]] 83, 130) die Entscheidung der Bundesprüfstelle mit der Begründung auf, es fehle eine Abwägung mit dem Grundrecht der [[Kunstfreiheit]] des Artikels 5 [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv083130.html |titel=DFR - BVerfGE 83, 130 - Josefine Mutzenbacher |abruf=2022-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Bundesprüfstelle diese Abwägung in einem neuerlichen Verfahren durchgeführt und das Buch erneut in die Liste der jugendgefährdenden Schriften eingetragen hatte, entschied das [[Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen]] in einem zweiten Prozess,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=openJur gUG (haftungsbeschränkt) |url=https://oj.is/400761 |titel=OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 11.09.1997 - 20 A 6471/95 |sprache=de |abruf=2022-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dass es sich bei dem Werk um Kinderpornografie handele und die von der Bundesprüfstelle vorgenommene Abwägung mit der Kunstfreiheit nicht zu beanstanden sei.&lt;br /&gt;
Dabei führte das Oberverwaltungsgericht unter anderem aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Bundesprüfstelle hat die schwere Jugendgefährdung im Sinne des § 6 GjS in ihrer Sitzung am 5. November 1992 eingehend – und nach wie vor gültig – begründet und dazu insbesondere darauf abgestellt, daß der Roman den sexuellen Kindesmißbrauch ausführlich und in einer für pornographische Erzeugnisse gebräuchlichen aufreizenden Weise schildere und ihn einschränkungs- und kritiklos verharmlose und verherrliche. Diese Bewertung als einer kontinuierlichen Würdeverletzung, der die Klägerin nicht mit sachhaltigen Einwänden entgegengetreten ist, liegt auch nach Auffassung des Senates offen zu Tage: Der Roman erschöpft sich nahezu – nur wenige Seiten sind hiervon ausgenommen – in einer Aneinanderreihung pornographischer Episoden, an denen Kinder und Jugendliche stets maßgeblich beteiligt sind. Die Hauptfigur der Josefine Mutzenbacher agiert dabei im Alter zwischen 7 und 13 Jahren. Detailreich werden inzestuöse Szenen zwischen Geschwistern sowie zwischen Kindern und ihren Eltern geschildert. Verführung in allen Varianten, gelegentlich aber auch Gewalt, Erpressung und Demütigung durch überlegene Geschlechtspartner (Eltern, Hausbewohner, Soldaten, den Beichtvater, den [[Katechet]]en, den Lehrer usw.) gehören zum Alltäglichen des auf das Sexuelle konzentrierten Kinderdaseins. All diese dargestellten Widerfahrnisse und ihr Ergebnis – der Status des Dirnenlebens der Titelfigur – werden stilistisch und inhaltlich in einer Weise gutgeheißen, die Kindern und Jugendlichen kaum ermöglicht, kritische Distanz zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Revision (Recht)|Revision]] gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes wurde vom Bundesverwaltungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2017 wurde nach Ablauf von 25 Jahren das Werk wieder von der Liste der jugendgefährdenden Medien gestrichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerald Wurm |url=https://www.schnittberichte.com/news.php?ID=13068 |titel=Josefine Mutzenbacher - BPjM gibt Begründung an (Schnittberichte.com) |sprache=de |abruf=2022-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortsetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mutzenbacher365-Mutter Erde fec.jpg|mini|Josefine Mutzenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Meine 365 Liebhaber.&amp;#039;&amp;#039; Erste Ausgabe (1925).]]&lt;br /&gt;
Nach &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt&amp;#039;&amp;#039; erschienen später noch die beiden Fortsetzungen &amp;#039;&amp;#039;Meine 365 Liebhaber&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Peperl Mutzenbacher: Tochter der Josefine Mutzenbacher&amp;#039;&amp;#039;. Die Autoren sind ebenfalls anonym.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde durch eine Lesung von [[Helmut Qualtinger]] die [[Persiflage]] &amp;#039;&amp;#039;Fifi Mutzenbacher&amp;#039;&amp;#039; von Wolfgang Bertrand (ein Pseudonym von [[Wolfgang Kudrnofsky]]) bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Klimt (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Kürschners Deutscher Literatur-Kalender&amp;#039;&amp;#039;, K. G. Saur Verlag GmbH, 2002, ISBN 3-598-23585-2, S. 682 ({{Google Buch |BuchID=CRInAQAAIAAJ |Seite=682 |Hervorhebung=&amp;quot;Wolfgang Bertrand&amp;quot;}}, {{Google Buch |BuchID=CRInAQAAIAAJ |Seite=682 |Hervorhebung=&amp;quot;Fifi Mutzenbacher&amp;quot; |Linktext=&amp;quot;Fifi Mutzenbacher&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmungen ==&lt;br /&gt;
1970 bzw. 1971 wurden der erste (&amp;#039;&amp;#039;[[Josefine Mutzenbacher (Film)|Josefine Mutzenbacher]]&amp;#039;&amp;#039;) und der zweite Teil der Erzählung (&amp;#039;&amp;#039;[[Josefine Mutzenbacher II – Meine 365 Liebhaber]]&amp;#039;&amp;#039;) von Regisseur [[Kurt Nachmann]] mit [[Christine Schuberth]], [[Elisabeth Volkmann]] und [[Kai Fischer (Schauspielerin)|Kai Fischer]] verfilmt. Der dritte Teil erhielt 1972 den Titel &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand »Mutzenbacher«&amp;#039;&amp;#039;, erschien in Deutschland aber unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Auch fummeln will gelernt sein]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 folgte mit &amp;#039;&amp;#039;[[Josefine Mutzenbacher – Wie sie wirklich war]]&amp;#039;&amp;#039; eine pornografische Verfilmung unter der Regie von [[Hans Billian]] mit [[Patricia Rhomberg]] in der Titelrolle. Es gab vier Fortsetzungen desselben Regisseurs, die jedoch nicht an den Erfolg des ersten Teils anknüpfen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Buchausgaben ===&lt;br /&gt;
* Anon.: &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt.&amp;#039;&amp;#039; [Erstausgabe.] Privatdruck [Wien], 1906.&lt;br /&gt;
* [[Oswald Wiener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher: Die Lebensgeschichte einer wienerischen Dirne, von ihr selbst erzählt.&amp;#039;&amp;#039; Rogner &amp;amp; Bernhard, München 1969. Mit dem Anhang &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ädöologie des Wienerischen&amp;#039;&amp;#039; von Oswald Wiener und einer &amp;#039;&amp;#039;Vorbemerkung&amp;#039;&amp;#039; von [[Karl Heinz Kramberg|K. H. Kramberg]].&lt;br /&gt;
* [[Michael Farin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher oder die Geschichte einer wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt: Ungekürzter Nachdruck der Erstausgabe aus dem Jahr 1906 mit Essays zum Werk.&amp;#039;&amp;#039; München, Schneekluth 1990. ISBN 3-7951-1170-6.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher. Lebensgeschichte einer Wiener Dirne / Josefine Mutzenbacher und ihre 365 Liebhaber&amp;#039;&amp;#039;. AREA Verlag, Erftstadt 2004, ISBN 3-89996-276-1.&lt;br /&gt;
* Josefine Mutzenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Sammelband. Josefines Jugend; Josefine Mutzenbacher; Peperl Mutzenbacher – Tochter der Josefine&amp;#039;&amp;#039;. Tosa Verlag, Wien, ISBN 3-85492-843-2. Sammelband mit zahlreichen zeitgenössischen Photographien. (Bemerkung: Tosa hat die Titel der ersten beiden Teile geändert. „Josefines Jugend“ entspricht „Josefine Mutzenbacher: Die Geschichte einer wienerischen Dirne“ und „Josefine Mutzenbacher“ entspricht „Josefine Mutzenbacher: Meine 365 Liebhaber“.)&lt;br /&gt;
* Clemens Ruthner &amp;amp; Melanie Strasser &amp;amp; Matthias Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher: Kritische Ausgabe nach dem Erstdruck mit Beiträgen von Oswald Wiener.&amp;#039;&amp;#039; Sonderzahl, Wien 2021, ISBN 978-3-85449-574-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== E-Books ===&lt;br /&gt;
* Hansjürgen Blinn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erotische Literatur. Von Lysistrata bis Lady Chatterley.&amp;#039;&amp;#039; [[Directmedia Publishing]], Berlin 2006. ISBN 3-89853-536-3. Enthält unter anderem Teil 1.&lt;br /&gt;
* Josefine Mutzenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt.&amp;#039;&amp;#039; www.new-ebooks.de, Dresden.&lt;br /&gt;
* Josefine Mutzenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Meine Tochter Peperl.&amp;#039;&amp;#039; www.new-ebooks.de, Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriminalromane ===&lt;br /&gt;
* [[J. J. Preyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ermittlungen im Falle Mutzenbacher&amp;#039;&amp;#039;. Eine neue Theorie über den Verfasser der Mutzenbacher in einen historischen Krimi verpackt. Oerindur Verlag, Steyr 2008. ISBN 978-3-902291-22-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekundärliteratur ===&lt;br /&gt;
* Laura Untner, [[Murray G. Hall]]: &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher: Ein pornographischer Roman von Ernst Klein?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jahrbuch für Internationale Germanistik]], Band 55, Nr. 1, 2023, S. 1–28.&lt;br /&gt;
* Clemens Ruthner &amp;amp; Matthias Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Mutzenbacher: Lektüren und Kontexte eines Skandalromans.&amp;#039;&amp;#039; Sonderzahl, Wien 2019. ISBN 978-3-85449-513-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Weblinks zum Buch ===&lt;br /&gt;
* [https://onb.digital/result/1001E7B8 &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher&amp;#039;&amp;#039; im Facsimile] bei der Österreichischen Nationalbibliothek.&lt;br /&gt;
* [http://www.gutenberg.org/ebooks/31284 &amp;#039;&amp;#039;Josefine Mutzenbacher&amp;#039;&amp;#039; im Volltext in verschiedenen Dateiformaten] beim [[Project Gutenberg]].&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://members.a1.net/literotik/content/Lesestoff/Sinnellust/ModernSau1.htm |wayback=20200322125202 |text=Literotik: Die Mutzenbacherin }} – über die soziologische und juristische Bedeutungsebene.&lt;br /&gt;
* [http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv083130.html „Mutzenbacher“-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfGE 83, 130).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfilmungen von Kurt Nachmann ===&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0065918|Josefine Mutzenbacher (1970)}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0067279|Josefine Mutzenbacher II - Meine 365 Liebhaber (1971)}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0068237|Ferdinand »Mutzenbacher« (1972)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfilmungen von Hans Billian ===&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0294658|Josefine Mutzenbacher - Wie sie wirklich war: 1. Teil (1976)}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20200322125202/http://www.pornoklassiker.de/josephine_mutzenbacher.htm Josefine Mutzenbacher - Wie sie wirklich war: 1. Teil (1976)]&amp;#039;&amp;#039; – Kritik des Films bei pornoklassiker.de (Webarchiv)&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0078840|Die Beichte der Josefine Mutzenbacher (1978)}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0082037|Aus dem Tagebuch der Josefine Mutzenbacher (1981)}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0193296|Die Liebesschule der Josefine Mutzenbacher (1987)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=1035805650|LCCN=no2007067071|VIAF=163147095084625081865}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erotische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Figur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemals indizierte Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anonymes Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prostitution in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chris Retro</name></author>
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