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	<title>Josef von Manowarda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_von_Manowarda&amp;diff=1868394&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jordi: /* Ehrungen */ Falsches Datum berichtigt</title>
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		<updated>2026-02-14T17:21:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen: &lt;/span&gt; Falsches Datum berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef von Manowarda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juli]] [[1890]] in [[Krakau]]; † [[24. Dezember]] [[1942]] in [[Berlin]]) war ein [[österreich]]ischer [[Opernsänger]] ([[Bass (Stimmlage)|Bass]] und [[Heldenbariton]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef von Manowarda.jpg|mini|Josef von Manowarda als [[Tristan und Isolde (Oper)|König Marke]]]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef von Manowarda wurde in Krakau als Sohn des österreichischen Generals Eberhard Manowarda von Jana geboren. Er bereitete sich zunächst in [[Wien]] auf die Diplomatenlaufbahn vor, studierte dann aber in [[Graz]] Philosophie. Schon früh erhielt er Violinunterricht, in Graz auch Sprech- und Gesangsunterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1911 bis 1915 war er in [[Grazer Oper|Graz]] engagiert, 1915 bis 1918 an der [[Wiener Volksoper]], und von 1919 bis 1934 an der [[Wiener Staatsoper]]. Ab [[Opernbesetzungen der Salzburger Festspiele 1922 bis 1926|1922]] trat er bei den [[Salzburger Festspiele]]n auf, 1932 bis 1935 war er Professor an der [[Wiener Musikakademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manowarda war gemeinsam mit seiner Frau Januar 1934 der illegalen [[NSDAP]] beigetreten und war politisch aktiv, indem er [[Propaganda]]material an das Personal der Wiener Staatsoper verteilte und sich trotz Androhung schwerer Strafen weigerte, das Abzeichen der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]] zu tragen. Nach eigenen Angaben soll dies ihm politische Schwierigkeiten eingebracht haben, weshalb er 1935 an die [[Berliner Staatsoper]] unter [[Clemens Krauss (Dirigent)|Clemens Krauss]] wechselte. Zum 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1938 wurde er regulär in die NSDAP aufgenommen (Mitgliedsnummer&amp;amp;nbsp;6.126.547).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/685099&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4748&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/strassennamenbericht.pdf Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB), S.&amp;amp;nbsp;51&amp;amp;nbsp;f, Forschungsprojektendbericht, Wien, Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1931 ersang er sich bei den [[Bayreuther Festspiele]]n als Landgraf im &amp;#039;&amp;#039;[[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg|Tannhäuser]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Arturo Toscanini]] einen großen Erfolg. Nach seinem Wechsel nach Berlin war Manowarda besonders bei [[Adolf Hitler]] und [[Joseph Goebbels]] beliebt und nutzte diese Aufmerksamkeit, um 1936 [[Heinz Tietjen]] unter anderem die Vereinigung der Staatstheater von Berlin und Kassel mit dem [[Burgtheater]] und der Wiener Staatsoper vorzuschlagen. Das Projekt wurde jedoch aufgrund interner Machtverteilungskämpfe der nationalsozialistischen Führungselite nie realisiert, weitere Denkschriften an Hitler blieben ebenfalls erfolglos. Weitere Auftritte in Bayreuth folgten bis 1942,&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt; darunter als Gurnemanz in der Inszenierung des &amp;#039;&amp;#039;[[Parsifal]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Bayreuther Premierenbesetzungen des Parsifal|1937]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manowarda war mit der Opernsängerin Cornelia „Nelly“ Pirchhoff-Manowarda verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhe fand er auf dem landeseigenen [[Friedhof in den Kisseln]] im Berliner [[Bezirk Spandau]]. Die Trauerfeier fand in der Staatsoper Berlin in Anwesenheit vom [[Hermann Göring]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Mit Erlass vom 19. April 1937 verlieh ihm [[Adolf Hitler]] den Titel eines [[Kammersänger]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehrungen deutscher Künstler durch den Führer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Saale-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 71. Jg., Nr. 92 (21. April 1937), S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Manowardas wurde im Jänner 1943 in der Berliner Staatsoper eine Trauerfeier veranstaltet, an der Joseph Goebbels und [[Hermann Göring]] teilnahmen. In Görings Rede wurde Manowarda als „treuer kompromißloser und sieggläubiger Gefolgsmann des Führers“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt; Der Sarg des Sängers stand auf Befehl von Hermann Göring bei dieser Trauerfeier auf der Bühne der Berliner Staatsoper Unter den Linden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 wurde im 23. [[Liste der Straßennamen von Wien/Liesing#M|Wiener Gemeindebezirk]] eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4748–4751. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{operissimo|ffcyoieagxaaaaabcvpy}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Manowarda,_Josef_von}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116734957|TYP=Tonträger von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116734957|LCCN=n/84/98347|VIAF=66652417}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Manowarda, Josef von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayreuther Festspiele)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammersänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bariton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Manowarda, Josef von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Opernsänger (Bass und Heldenbariton)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krakau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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