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	<title>Josef von Gadolla - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gadolla-2-CTH.JPG|mini|hochkant|Josef Gadolla, &amp;lt;small&amp;gt;Porträt auf einer Gedenktafel am Neuen Rathaus in Gotha&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Ritter von Gadolla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1897]] in [[Graz]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[5. April]] [[1945]] in [[Weimar]]) war ein [[österreich]]isch-deutscher [[Oberstleutnant]]. Als [[Kampfkommandant]] von [[Gotha]] in [[Thüringen]] sorgte er am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] dafür, dass die Stadt vor umfangreichen Zerstörungen verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Jugend ===&lt;br /&gt;
Josef Ritter von Gadolla wurde in Graz als Sohn einer steirischen Adelsfamilie geboren. Er ist ein Enkel von Franz Ritter von Gadolla (geb. 1797 in [[Šentjur|Blagovna bei Šentjur]], 1866 gest. in Graz) und über dessen Ururgroßmutter Regina Konstancija ein Nachfahre von [[Johann Weichard von Valvasor|Vajkard Valvassor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Valvassor&amp;quot;&amp;gt;Boris Golec: &amp;#039;&amp;#039;Zadnji slovensko govoreči potomci Janeza Vajkarda Valvasorja&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Slowenisch sprechenden Nachfahren von Janez Vajkard Valvassor&amp;#039;&amp;#039;). In: &amp;#039;&amp;#039;Časi, kraji, ljudje&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|2350-4641}}, Ljubljana, Mai 2018, S. 42 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1904 bis 1909 besuchte er die fünfklassige Volksschule in [[Graz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Laufbahn in Österreich ===&lt;br /&gt;
In der Tradition seiner Offiziersfamilie besuchte er eine Militärschule in der [[Steiermark]] und absolvierte ab 1913 die Infanterie-Kadettenschule in [[Graz]]. Er sprach slowenisch und kroatisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Valvassor&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Ausmusterung am 17. August 1917 erhielt er eine Abkommandierung an die [[Italienfront (Erster Weltkrieg)|Italienfront]]. Als Zugkommandant wurde er am 1. Mai 1918 zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Adelsaufhebungsgesetz]] in der [[Republik Österreich]] verlor er 1919 seinen adligen Namen.&lt;br /&gt;
Am 1. August 1919 trat Gadolla in die [[Bundesheer (1. Republik)|Armee]] der neu gegründeten [[Erste Republik (Österreich)|Republik Österreich]] ein. Als Hauptmann diente er 1933 im Steirischen Alpenregiment Nr.&amp;amp;nbsp;9. 1936 erhielt er seine Beförderung zum [[Major]] und wechselte zur neuen österreichischen Fliegertruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während seiner Zeit in Österreich heiratete er Alma Sampl (geb. 1906 in Ljubljana, gest. 1969)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Valvassor&amp;quot; /&amp;gt;. Die Heirat galt als nicht standesgemäß. 1926 wurde Tochter Ingeborg Gadolla in [[Straß in Steiermark|Straß]] geboren, später verehelichte Smith. Sie emigrierte 1950 nach Australien und verstarb 1999 in [[Perth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere im Dritten Reich ===&lt;br /&gt;
Ab 1938 wurde Gadolla nach dem [[Anschluss Österreichs]] an den [[NS-Staat]] in die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] als Sachbearbeiter übernommen. Danach arbeitete er im [[Wehrbezirkskommando (Wehrmacht)|Wehrbezirkskommando]] [[Marktredwitz]]. Als [[Oberstleutnant]] wurde er am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1943 erster Wehrbezirksoffizier und später Kommandeur des Wehrmeldeamtes [[Gotha]]. Im Januar 1945 wurde Gadolla zum [[Standortältester|Standortältesten]] und danach zum Kampfkommandanten Gothas ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau Alma und Tochter Ingeborg zogen mit ihm nach Marktredwitz und blieben auch dort, während er in Gotha war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befehlsverweigerung in Gotha ===&lt;br /&gt;
Als Standortältester und späterer Kampfkommandant Gothas wurde Josef Gadolla am 1. Februar 1945 auf das [[Militär-Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich|Militärstrafgesetzbuch]] verpflichtet, in dem verankert war, dass der zuständige Kampfkommandant den ihm übertragenen Standort bis zum Tode zu verteidigen habe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gotha germany schloss friedenstein palace oct 2024 1.jpg|mini|Schloss Friedenstein, Gotha (2024)]]&lt;br /&gt;
Ab Februar 1945 war die Kommandozentrale des Kampfkommandanten im Keller des Ostturmes des [[Schloss Friedenstein|Schlosses Friedenstein]] untergebracht. Eine Bombardierung im Zusammenhang mit dem Vorrücken der [[United States Army|amerikanischen Truppen]] hätte damit die Zerstörung des Schlosses bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ende März/Anfang April 1945 die amerikanischen Truppen vor den Toren der Stadt Gotha standen, stand Gadolla vor der Frage, ob und wie die Stadt zu verteidigen sei. Da keine nennenswerte Anzahl von Soldaten und Gerät in Gotha waren und sich die örtlichen [[Struktur der NSDAP#Aufteilung der Partei unterhalb der Gaue|NSDAP-Funktionäre]] bereits in Richtung [[Erfurt]] und [[Weimar]] abgesetzt hatten, entschloss er sich, dem Befehl nicht Folge zu leisten und Gotha kampflos an die Amerikaner zu übergeben.&lt;br /&gt;
So schickte Gadolla die Reste des einheimischen [[Volkssturm]]s nach Hause und gab zum Schutze der Zivilbevölkerung den Befehl, die [[Kapitulation]] vorzubereiten. Auf öffentlichen Plätzen wie auch auf Schloss Friedenstein wurden [[weiße Fahne]]n gehisst. Um die Kapitulation zu übermitteln, fuhr Gadolla den Panzerspitzen der [[3.&amp;amp;nbsp;US-Panzerdivision]] entgegen, wurde aber von Wehrmachtssoldaten in [[Boilstädt]] abgefangen und nach [[Weimar]] in die [[Mackensen-Kaserne (Weimar)|Mackensen-Kaserne]] am [[Ettersberg]] überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Morgengrauen des 4. April 1945 stoppten die Amerikaner den Beschuss der Stadt, nachdem die weißen Fahnen auf Schloss und Rathaus gesichtet worden waren. Bereits vor dem Überflug einer alliierten Bomberflotte hatten amerikanische Streitkräfte die [[Arnoldischule]] und die Handelsschule in der Eisenacher Straße besetzt, die als Lazarette genutzt wurden. In den Gebäuden wurden 400 verwundete Soldaten zu Kriegsgefangenen erklärt. Ebenfalls in den frühen Morgenstunden kam ein Amerikaner gemeinsam mit einem deutschen Unteroffizier als Dolmetscher ins Rathaus zur Klärung der Bedingungen für die Übergabe der Stadt. Gespräche zur Vorbereitung wurden erneut in der bereits besetzten Arnoldischule geführt und abschließend zurück im Rathaus eine bedingungslose Übergabeerklärung formuliert. Gegen 9:00&amp;amp;nbsp;Uhr am Morgen fand die förmliche Übergabe der Stadt an die Amerikaner statt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gotha-gadolla.jpg|mini|Erläuterungstext unter der Gedenktafel auf [[Schloss Friedenstein]] in Gotha]]&lt;br /&gt;
Obwohl Gadolla selbst die Stadt nicht übergeben konnte, hatte er als verantwortlicher Kommandant bewusst gegen den [[Führerbefehl]] gehandelt und mit diesem Entschluss der Stadt die Zerstörung und den Einwohnern schweres Leid erspart. Diesen beherzten Entschluss bezahlte er mit seinem Leben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Den Sinn dieses Abschnitts verstehe ich nicht? Was hat das mit der Übergabe Gothas zu tun? Wer ha hier einen Funkspruch abgesandt und was beinhaltete der ?&lt;br /&gt;
Es ist nicht richtig, dass Gotha für diesen Tag auch Ziel eines Flächenbombardements war, da noch kurz vorher über Funk die anfliegenden schweren Bomber nach [[Nordhausen]] umgeleitet wurden. Der Einsatzbefehl der 5., 8. und 11.&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Group&amp;#039;&amp;#039; der britischen &amp;#039;&amp;#039;Royal Air Force&amp;#039;&amp;#039; galt bereits vor dem Start der Boelcke-Kaserne und dem Stadtkern von Nordhausen. Um 9:08&amp;amp;nbsp;Uhr warf der erste Masterbomber über der Kaserne die Zielmarkierungsbomben ab und der geplante Großangriff begann. Der Funkspruch aus Gotha ist ebenfalls überliefert. Ob er aber von den alliierten Piloten zur Kenntnis genommen wurde, bleibt unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Raschke: &amp;#039;&amp;#039;Josef Ritter von Gadolla und die letzten Kriegstage in Gotha&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S.&amp;amp;nbsp;116–144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Tag nach der Kapitulation Gothas wurde Josef Gadolla am Morgen des 5.&amp;amp;nbsp;April 1945&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.panzerregiment4.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=47&amp;amp;Itemid=54&amp;amp;limitstart=5 Bericht und Fotos] auf der Seite&amp;amp;nbsp;6 des Panzerregiments&amp;amp;nbsp;4, abgerufen am 25. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt; in der Weimarer Mackensen-Kaserne „wegen versuchter Übergabe des festen Platzes Gotha an den Feind“ zum Tode verurteilt und [[Standgericht|standrechtlich]] erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Weimar 1945. Ein historisches Protokoll&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Weimarer Schriften.&amp;#039;&amp;#039; 53). Stadtmuseum, Weimar 1997, ISBN 3-910053-29-7, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als seine letzten Worte sind überliefert: „Damit Gotha leben kann, muss ich sterben!“ Mit dem Todesurteil wurde Gadolla ein [[Opfer der NS-Militärjustiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab von Josef Gadolla wurde nie gefunden. Auch die Verantwortlichen für das Todesurteil konnten bislang nicht ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rehabilitation ==&lt;br /&gt;
Gadolla wurde bereits am 23. März 1948 von der [[Österreich|Republik Österreich]] rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Dezember 1997 hob das [[Thüringer Oberlandesgericht]] das deutsche Standrechtsurteil auf und sprach ihn frei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Richter heben NS-Urteil auf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039; 21. Januar 1998 ([https://www.welt.de/print-welt/article597821/Richter-heben-NS-Urteil-auf.html welt.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Beschluss des Thüringer Oberlandesgerichts vom 30. Dezember 1997, AR (S) 194/97 Rws 307/97, Thüringer Generalstaatsanwaltschaft. Vgl. dazu: Matthias Priestoph, [[Enrico Brissa]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Richtige Weg zur Gerechtigkeit?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Rechtspolitik.&amp;#039;&amp;#039; 3/1998, S. 91–96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Entscheidung stellte eine Zäsur in der Rechtsprechung dar, da es sich auf eine generelle Rehabilitation aller Deserteure und Befehlsverweigerer der Deutschen Wehrmacht bezog. Während solche Freisprechungen zuvor nur nach Einzelfallprüfungen erfolgten, erkannte das Gericht damit systematisch die Rechtswidrigkeit dieser Verurteilungen an.&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
=== Gotha ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Boilstädt-Gadolla-Gedenkstein-CTH.JPG|mini|hochkant|Gadolla-Gedenkstein in [[Boilstädt]] ({{Coordinate|NS=50.92125|EW=10.68788|type=landmark|region=DE-TH|text=Standort|name=Gadolla-Gedenkstein}})]]&lt;br /&gt;
Josef Gadolla rettete durch die Missachtung militärischer Befehle neben der Zivilbevölkerung den [[Historischer Stadtkern|historischen Stadtkern]] sowie den ehemaligen Stammsitz der [[Ernestiner]], die Residenzschlossanlage Friedenstein, vor der Zerstörung. 30&amp;amp;nbsp;Jahre später wurde allerdings unter kommunistischer Regierung der westliche Teil der Altstadt abgerissen und durch [[Plattenbau#Deutsche Demokratische Republik|Plattenbauten]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gotha erinnern heute eine nach ihm benannte Straße, eine Tafel auf Schloss Friedenstein mit seinen letzten Worten und eine Gedenkstelle vor dem Neuen Rathaus in Gotha an den Retter der Stadt, dem am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1995 durch den Stadtrat der Titel „Verdienter Bürger der Stadt Gotha“ verliehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://asp.gotha.de/gotha_persoen_ehre.htm |text=Verdienter Bürger der Stadt Gotha |wayback=20120423065412}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die militärische Traditionspflege übernimmt seit März 2001 das in Gotha stationierte [[Aufklärungsbataillon 13]], dessen Festsaal in der Friedenstein-Kaserne nach Gadolla benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. April 2015 wurde in [[Boilstädt]], einem Ortsteil der Stadt Gotha, an der Stelle seiner Verhaftung beim Gasthaus „Wiesengrund“ ein Gedenkstein mit Informationstafel eingeweiht. Bei der Einweihung war auch die Nichte Gadollas, Helma-Doris Leinich aus Graz, anwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wieland Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstein für Ritter von Gadolla. Ehrung für Retter der Stadt Gotha&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringische Landeszeitung.&amp;#039;&amp;#039; Lokalteil Gotha, 4. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anant Kumar]], [[Stadtschreiber (Literaturpreis)|Stadtschreiber]] von Gotha, richtete 2015 für die Gothaer Schulen einen Wettbewerb aus, in dem ein Kurzessay „über die Erben von [[Mohandas Karamchand Gandhi]], Doktor [[Martin Luther King]] und Josef Ritter von Gadolla“ verfasst werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.thueringen-reporter.de/27.08.2015/kurd-lasswitz-stipendiat-anant-kumar-lobt-schreibwettbewerb-fuer-schulen-aus.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Kurd-Laßwitz-Stipendiat Anant Kumar lobt Schreibwettbewerb für Schulen aus&amp;#039;&amp;#039;, |archivebot=2018-04-17 20:54:00 InternetArchiveBot}} www.thueringen-reporter.de vom 27. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Thüringer Innenministerium 2017 erstmals der postumen Verleihung einer [[Ehrenbürger|Ehrenbürgerschaft]] zugestimmt hatte, wurde Gadolla im Mai 2018 zum Ehrenbürger Gothas ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/gotha/gotha-ehrenbuerger-wuerde-stadtkommandant-gadolla-100.html |titel=Toter Retter der Stadt Gotha wird Ehrenbürger |werk=mdr Thüringen |abruf=2020-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Graz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gadollaweg - panoramio.jpg|mini|hochkant|Straßennamenschild mit Zusatztafel, Gadollaweg in Graz]]&lt;br /&gt;
In seiner Geburtsstadt Graz wurde 2000 im 17.&amp;amp;nbsp;Bezirk ([[Puntigam (Graz)|Puntigam]]) der Gadollaweg nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Engele: &amp;#039;&amp;#039;Damals in Graz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kleine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Jänner 2012, S.&amp;amp;nbsp;34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. April 2013 wurde vor der Grazer [[Münzgrabenkirche]] ein Denkmal zu seinen Ehren enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://diepresse.com/home/leben/mensch/1385766/Graz-ehrt-Josef-Ritter-von-Gadolla &amp;#039;&amp;#039;Segnung: Graz ehrt Josef Ritter von Gadolla&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse]]&amp;#039;&amp;#039; vom 7. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2014 beschloss der Grazer Gemeinderat, den Platz gegenüber der Stadthalle, zentral im [[Jakomini|6. Bezirk]] gelegen, „Gadollaplatz“ zu nennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.graz.at/cms/beitrag/10240080/5715260/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Aus dem Gemeinderat&amp;amp;nbsp;II: Neuer Gadollaplatz als Friedenssignal&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150414010935}} Webseite der Stadt Graz vom 18. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Niko Swatek beantragte Ende Oktober 2019 im Grazer Gemeinderat die Ehrenbürgerschaft für Gadolla.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rathaus intern: „Gadolla soll Ehrenbürger werden“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Print, 30. Oktober 2019, S.&amp;amp;nbsp;35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. April 2025 – 80 Jahre nach seinem Tod – ehrte die Stadt Graz Josef Gadolla mit einem Gedenkgottesdienst im [[Grazer Dom]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gotha.de/de/startseite-pressemitteilungen/graz-in-oesterreich-ehrt-retter-von-gotha.html |titel=Graz in Österreich ehrt Retter von Gotha |werk=gotha.de |datum=2025-04-06 |abruf=2025-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ehrungen ===&lt;br /&gt;
Josef Gadolla wurde im Jahr 2015 als Glaubenszeuge in der 6.&amp;amp;nbsp;Auflage des [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|Deutschen Martyrologiums des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 produzierte der Sender [[MDR Fernsehen]] eine Dokumentation über Gadolla mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Retter von Gotha – Ritter von Gadolla&amp;#039;&amp;#039;. Als Fachberater wurde der deutsche Militärhistoriker [[Jürgen Möller (Historiker)|Jürgen Möller]] hinzugezogen, der insbesondere über die [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanische Besetzung]] 1944/45 in Mitteldeutschland forscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ardmediathek.de/mdr/player/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy81ZTRmNjU2NS1jZDBjLTRmNzMtYjk0ZC05MDFkNGJiNzYyYmU/der-retter-von-gotha-ritter-von-gadolla |titel=Der Retter von Gotha – Ritter von Gadolla |werk=MDR Fernsehen |abruf=2020-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Auszeichnungen (Stand 1933) ==&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenmedaille (Österreich-Ungarn)|Verwundetenmedaille]]&lt;br /&gt;
* [[Karl-Truppenkreuz]]&lt;br /&gt;
* [[K.u.k. Tapferkeitsmedaille|Bronzene Tapferkeitsmedaille]]&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Militärverdienstkreuz]] III.&amp;amp;nbsp;Klasse mit der Kriegsdekoration und Schwertern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Petershagen]]&lt;br /&gt;
* [[Dietrich von Choltitz]]&lt;br /&gt;
* [[Gustav Petri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Enrico Brissa]]: &amp;#039;&amp;#039;Josef Ritter von Gadolla. Das NS-Unrechtsurteil gegen den „Retter von Gotha“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Thüringische Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 65 (2011), S.&amp;amp;nbsp;229–243.&lt;br /&gt;
* Enrico Brissa, Matthias Priestoph: &amp;#039;&amp;#039;Der richtige Weg zur Gerechtigkeit?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Rechtspolitik]]&amp;#039;&amp;#039; 1998, S.&amp;amp;nbsp;91 ff. sowie &amp;#039;&amp;#039;Neue Juristische Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039; 1998, S.&amp;amp;nbsp;915&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Enrico Brissa: &amp;#039;&amp;#039;Ritter von Gadolla gab sein Leben für den Erhalt der Stadt Gotha&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringische Landeszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 4. April 2000.&lt;br /&gt;
* Enrico Brissa: &amp;#039;&amp;#039;Bundeswehr kann sich auf untadelige Vorbilder berufen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringische Landeszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 4. April 2000.&lt;br /&gt;
* Enrico Brissa: &amp;#039;&amp;#039;Der ungehorsame Retter von Gotha&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Information für die Truppe&amp;#039;&amp;#039; 2001, Nr.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;52&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Enrico Brissa: &amp;#039;&amp;#039;Zerrissen zwischen Gehorsam und Menschlichkeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Y (Zeitschrift)|Y.&amp;amp;nbsp;– Magazin der Bundeswehr]]&amp;#039;&amp;#039; 2001, Nr.&amp;amp;nbsp;5, S.&amp;amp;nbsp;97&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Enrico Brissa: &amp;#039;&amp;#039;Eine mutige Tat gegen die Logik der Unmenschlichkeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringische Landeszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 2. April 2005.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Echternkamp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Die deutsche Kriegsgesellschaft 1939 bis 1945. Politisierung, Vernichtung, Überleben&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2003, ISBN 3-421-06236-6.&lt;br /&gt;
* Egon Ehrlich, [[Helga Raschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Josef Ritter von Gadolla&amp;#039;&amp;#039;, Bundesministerium für Landesverteidigung, Wien 2003.&lt;br /&gt;
* Detlef Igansiak: &amp;#039;&amp;#039;Ernst der Fromme, Herzog von Sachsen-Gotha. Mitteldeutsche Miniaturen, Band&amp;amp;nbsp;7&amp;#039;&amp;#039;. Quartus-verlag, Bucha bei Jena 2001, ISBN 3-931505-89-8.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Moll]], Art.: &amp;#039;&amp;#039;Josef Ritter von Gadolla&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders. (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8., erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, ISBN 978-3-506-79130-6, Bd. I, S. 199–203.&lt;br /&gt;
* Helga Raschke: &amp;#039;&amp;#039;Josef Ritter von Gadolla und die letzten Kriegstage in Gotha&amp;#039;&amp;#039;. Raschke Eigenverlag, Gotha 2007.&lt;br /&gt;
* Helmut Roob, Günter Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Gadolla, Josef Ritter von.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Taschenlexikon. 2. Aufl., RhinoVerlag, Ilmenau 2006, ISBN 3-932081-37-4, S. 52f.&lt;br /&gt;
* Egon Ehrlich, Helga Raschke: &amp;#039;&amp;#039;Josef Ritter von Gadolla. Ein Grazer Offizier im militärischen Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Jahrbuch 2003, Wien 2003, S. 162–191 ([https://www.doew.at/cms/download/164pl/ehrlich.pdf PDF, Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://de.youtube.com/watch?v=sy39PtzgtQk YouTube-Video über Josef Gadolla]&lt;br /&gt;
* [[Gerd Fesser]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/1997/35/Ehre_dem_Retter?page=1 Ehre dem Retter]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 37/1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122095731|VIAF=72266746}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gadolla, Josef von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Erste Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gadolla, Josef von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gadolla, Josef Ritter von; Gadolla, Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Offizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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