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	<title>Josef de Ponte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten ergänzt</title>
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		<updated>2024-12-26T08:19:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef de Ponte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1922]] in [[Budakeszi]]/Wudigeß bei [[Budapest]], [[Königreich Ungarn]]; † [[16. Mai]] [[2006]] in [[Schwaigern]]) war Maler, Schwerpunkt Kunst am Bau und besonders Glasmalerei, und Graphiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef de Ponte entstammt einer deutschen Familie, welche bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im [[Ofner Bergland]], so eine alte Bezeichnung für den Siedlungsraum im Westen von [[Budapest]] mit vormals großteils deutschsprachigem Bevölkerungsanteil, beheimatet war. Der Familiensaga zufolge entstammt der Familienname ursprünglich aus dem Raum Lothringen / Mosel; einen Namensträger verschlug es im 18. Jahrhundert schließlich, nach der Türkenbefreiung, in die alte Haupt- und Handelsstadt Ofen/[[Buda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater war Photograph mit künstlerischen Ambitionen, der sich mit dem Zusatz „K.u.K.Hofphotograph“ zieren durfte, in [[Budakeszi]], einer Gemeinde unmittelbar vor den Toren von Budapest, wo de Ponte aufwuchs. Nach Abitur und Studium an der Hochschule für angewandte Künste in Budapest von 1940 bis 1944 und Studien in Wien folgten zum Ende des Krieges hin ein Militäreinsatz mit anschließender sowjetischer Gefangenschaft und lebensbedrohlicher Typhus-Erkrankung. Im Frühjahr 1946 wurde die Familie zusammen mit hunderttausenden anderen Deutschstämmigen aus der ungarischen Heimat ausgewiesen. Das Schicksal trieb den Treck in die Umgebung des vom Krieg stark zerstörten [[Heilbronn]], wo die Familie unerwartet rasch Fuß fassen und am Wiederaufbau teilhaben konnten. Nach Heirat (1949, mit Katharina, geb. Holl) und Geburt von 4 Kindern ließ sich der [[Donauschwabe]] und inzwischen überregional tätige Künstler 1965 mit seiner Familie in der württembergischen Weinstadt [[Schwaigern]] nieder, wo er bis zu seinem Tode sein Atelier betrieb und arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchhausen-St-Alban, Fenster 1.jpg|mini|Moses, Glasfenster von Josef de Ponte in der Kirche [[St. Alban (Kirchhausen)|St. Alban]] in [[Kirchhausen]], 1981]]&lt;br /&gt;
De Ponte hinterließ ein umfangreiches Werk. Er hat in Deutschland, Österreich, Schweden, Spanien, den Niederlanden und in Brasilien mehr als 120 öffentliche Bauwerke, darunter mehr als 60 Kirchen, aber auch Schulen, Rathäuser, Museen, Schwimmbäder und Gaststätten, und zudem zahlreiche Privathäuser künstlerisch ausgestaltet. Neben Wandmalereien in verschiedenen Techniken ([[Mosaik]], [[Sgraffito]], [[Fresko]]) ist besonders die [[Glasmalerei]] (Betonglas, Bleiglas) hervorzuheben, mit der sich de Ponte intensiv befasste. De Ponte hinterließ aber auch ein umfangreiches graphisches Werk und einen beachtlichen Gemäldebestand (Öl, Tempera u.&amp;amp;nbsp;a.). Daneben hat er mehrere Bücher illustriert und graphisch ausgestaltet. Aus der Graphiksammlung wurden mehrere Mappen veröffentlicht, zuletzt noch im Jahr vor seinem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 erhielt de Ponte den Kulturpreis des Landes [[Baden-Württemberg]]. Seine Geburtsstadt [[Budakeszi]] verlieh ihm 2003 die Ehrenbürgerwürde, und die Landesselbstverwaltung der [[Ungarndeutsche]]n zeichnete ihn 1996 mit der Ehrennadel aus. Die Stadt [[Schwaigern]] würdigte de Pontes Schaffen im Jahr 2002 mit einer großen Ausstellung aus Anlass seines 80. Geburtstags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die christliche Thematik bildet einen Schwerpunkt in de Pontes Kunstschaffen. Daneben hinterließ de Ponte aber auch ein beträchtliches profanes Werk, wobei eine Stilausbildung in weitem Bogen von der naturgetreu beobachteten Wiedergabe bis hin zur Abstraktion anzutreffen ist. Ganz seinem Namen treu bleibend wollte er seine Werke als Brücken verstanden wissen, zwischen den Ländern Europas ebenso wie zwischen der Erdverbundenheit des einzelnen Menschen und dem Transzendenten. Der künstlerische Nachlass mit Entwurf, Graphik und Malerei wurde von den Erben dem DZM ([[Donauschwäbisches Zentralmuseum]]) in Ulm als Schenkung vermacht. Das eindrucksvollste Zeugnis des Schaffens von de Ponte sind aber seine Kunstwerke am Bau, die seinen Lebensweg säumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Weissbarth: &amp;#039;&amp;#039;Josef de Ponte&amp;#039;&amp;#039;. Edition Stadt Schwaigern 2002. Werkverzeichnis S. 66–74.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kronfuss: &amp;#039;&amp;#039;Joseph de Ponte&amp;#039;&amp;#039;. Delp’sche Verlagsbuchhandlung Bad Windsheim, o.&amp;amp;nbsp;J., ISBN 3-7689-0069-X&lt;br /&gt;
* Bernd Künzig: &amp;#039;&amp;#039;Das Prinzip der höheren Wahrheit. Anmerkungen zum künstlerischen Werk von Josef de Ponte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung&amp;#039;&amp;#039;, Folge 18/2003, S. 131–135, Hrsg. vom [[Heimatverein Kraichgau]], Eppingen 2003, ISBN 3- 921214-28-9&lt;br /&gt;
* Werner Clement: &amp;#039;&amp;#039;Josef de Ponte, Maler und Grafiker in Schwaigern, und seine Werke&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung&amp;#039;&amp;#039;, Folge 19/2005, S. 225–238, Hrsg. vom Heimatverein Kraichgau, Eppingen 2005, ISBN 3- 921214-35-1&lt;br /&gt;
* Südostdeutsche Vierteljahresblätter, Verlag südostdeutsches Kulturwerk, München, 42. Jahrgang 1993, Folge 4, {{ISSN|0562-5297}}, S. 317–322, Zwischen Himmel und Erde. Der Grafiker, Glas- und Freskenmaler Josef de Ponte, von [[Ingomar Senz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118741470|LCCN=nr96037540|VIAF=15294686}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ponte, Josef de}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwaigern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarndeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ponte, Josef de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ponte, Joseph de; Ponte, Joszef de&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Glasmaler und Graphiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budakeszi]] bei Budapest, Ungarn&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwaigern]] bei Heilbronn&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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