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	<title>Josef Zotz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:30:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Zotz&amp;diff=1764863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altkatholik62: Link bearbeitet, Formales</title>
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		<updated>2022-01-20T16:06:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link bearbeitet, Formales&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Zotz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Januar]] [[1902]] in [[Musau]] in [[Tirol]]; † [[7. Juli]] [[1941]] im [[Weißensee (Füssen)|Weißensee]]) war ein [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Priester (Christentum)|Priester]] und [[Widerstandskämpfer]] gegen das [[Nationalsozialismus|NS]]-Regime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Zotz, der aus der traditionellen Tiroler Familie [[Zotz]] stammt, wurde nach seinem Studium am [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] Brixen, der heutigen [[Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen|Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen]], am 29. Juni 1926 zum römisch-katholischen Priester geweiht. Danach wirkte er als Geistlicher in [[Ehrwald]] und [[Längenfeld]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Stadtpfarrers von [[Landeck (Tirol)]] Josef Penz am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 1939 übernahm Zotz als Provisor dessen Funktion. Weil er sich in Predigten und Gesprächen unter anderem deutlich gegen den [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]], die kriegerische Rhetorik der Regierung und die Ideologie der [[Herrenrasse]] des [[Nationalsozialismus]] aussprach, sah er sich bald groben Schikanen von Seiten der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] und Misshandlungen durch Angehörige der [[Sturmabteilung|SA]] und durch örtliche NS-Aktivisten ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er schließlich den [[Wehrmacht]]sangehörigen Adolf Bodingbauer bei der [[Fahnenflucht]] unterstützte, indem er den nahezu Verhungerten mit Geld versorgte, wurde er am 3.&amp;amp;nbsp;Juli 1940 verhaftet. Obwohl zu nur drei Monaten Gefängnis verurteilt, wurde er danach in so genannter [[Schutzhaft]] festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Maximillian Liebmann: &amp;#039;&amp;#039;Kirche in Österreich 1938-1988.&amp;#039;&amp;#039; Graz und Wien 1990, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Haft im Polizeigefängnis, die er zeitweilig mit dem gleichfalls inhaftierten späteren Innsbrucker Bischof [[Reinhold Stecher]] verbrachte, setzte er sich vielfältig über die Vorschriften hinweg und feierte zum Beispiel trotz Verbots mit improvisierten Ritualgegenständen für seine Mithäftlinge die [[Heilige Messe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Eppel und Johann Holzner (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand und Verfolgung in Tirol.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Wien 1984. S. 278.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Freilassung am 17.&amp;amp;nbsp;Juni 1941 wurde Josef Zotz der Aufenthalt in seiner Tiroler Heimat untersagt, indem man ihn der [[Donau- und Alpenreichsgaue]] verwies. Wahrscheinlich fürchteten die Machthaber den Einfluss des unbeugsamen Priesters auf seine Mitbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur drei Wochen nach der Entlassung aus der Haft wurde die Leiche von Josef Zotz am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 1941 mit einer Kopfverletzung tot aus dem Weißensee geborgen. Die Behörden unterbanden eine gerichtliche Untersuchung des wahrscheinlich gewaltsamen Todes des Pfarrers und ließen ihn bereits drei Tage später, am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 1941, in [[Pinswang|Unterpinswang]] bestatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Eppel und Johann Holzner (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands). &amp;#039;&amp;#039;Widerstand und Verfolgung in Tirol&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Wien 1984. S. 230–236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Zotz hinterließ zahlreiche Zeugnisse seiner Ablehnung der menschenverachtenden Ideologie des Nationalsozialismus und seiner christlichen Überzeugungen. Es besteht eine Initiative zur Einleitung eines [[Seligsprechung]]sprozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Analecta Praemonstratensia&amp;#039;&amp;#039;, Band 80.&lt;br /&gt;
* [[Jakob Fried]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus und katholische Kirche in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1947.&lt;br /&gt;
* Roman Spiss: &amp;#039;&amp;#039;Landeck 1918-1945. Eine bisher nicht geschriebene Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Innsbruck 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zotz, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Widerstandskämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Zotz|Josef]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zotz, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Priester und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Januar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Musau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weißensee (Füssen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altkatholik62</name></author>
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