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	<title>Josef Zizler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:15:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Zizler&amp;diff=1349086&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Anmerkung mit Literaturhinweis</title>
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		<updated>2025-12-27T17:56:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anmerkung mit Literaturhinweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:P5, Mannheim.jpg|mini|Fassade von P5 in Mannheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Zizler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. März]] [[1881]] in [[Zwiesel]]; † [[24. Oktober]] [[1955]] in [[Mannheim]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Architekt]], [[Beigeordneter]] und Oberbaudirektor der kommunalen Bauverwaltung in Mannheim. Mit seinem umfassenden Bunkerbauprogramm während des Zweiten Weltkriegs rettete er zahlreichen Mannheimern das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zizler studierte von 1901 bis 1905 an der  königlich bayerischen Technischen Hochschule in München bei [[Friedrich von Thiersch]], [[August Thiersch]], [[Carl Hocheder|Karl Hocheder]] und anderen bekannten Hochschullehrern Architektur. Nach dem Studium war er ab 1905 beim Stadtbauamt Fürth tätig und wurde 1909 als Bauassessor eingestellt. Nach dem Ausscheiden von [[Otto Holzer]] übertrug man ihm 1911 die vertretungsweise Leitung des Bauamts. Anschließend war Zizler von 1911 bis 1917 Stadtbaurat in [[Fürth]] und danach Stadtbaurat für Hochbau in [[Berlin-Neukölln]] (seit 1920 Teil von „[[Groß-Berlin]]“). Zum 7. März 1921 wurde er als Leiter des Hochbauamts nach Mannheim berufen und erhielt weitreichende Befugnisse. Wahrscheinlich war er dem Ruf von Mannheims damaligem Oberbürgermeister [[Theodor Kutzer]] gefolgt. Er war Nachfolger von [[Karl Roth (Architekt)|Karl Roth]] und [[Richard Perrey]], trat seine Stelle als Oberbaurat an – 1926 wurde er zum Oberbaudirektor ernannt – und übernahm auch die Stelle des neu gebildeten Dezernats für Hochbauwesen, Baupolizei und Gartenverwaltung. Bei seinen frühen Bauten setzte er auf die architektonische Moderne der 1920er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mannheimer-morgen.de/kultur_artikel,-kultur-klare-linien-haben-vorrang-_arid,157173.html |titel=Klare Linien haben Vorrang - Kultur |abruf=2021-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren der Weltwirtschaftskrise leitete Zizler ein umfangreiches Bauprogramm zugunsten kostengünstiger Wohnanlagen und Siedlungshäuser ein. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 verlor Zizler im Zuge der Auflösung seines Dezernats den Rang eines Beigeordneten der Stadt Mannheim, blieb aber Chef des Hochbauamts, trat aber nie in die NSDAP ein. 1935 wurde er Geschäftsführer der [[GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft|Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Mannheim]] (GBG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1940 erhielt er von [[Fritz Todt]] im Rahmen des „[[Führer-Sofortprogramm]]s“ erste Anweisungen zum Bau von Bunkeranlagen in Mannheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=isgstadtarchiv |url=https://isgmannheim.wordpress.com/2014/08/22/oberbaurat-josef-zizler-und-das-bunkerbauprogramm/ |titel=Oberbaurat Josef Zizler und das Bunkerbauprogramm |werk=ISG Mannheim |datum=2014-08-22 |abruf=2021-04-17 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.marchivum-blog.de/2017/07/13/der-ns-oberbuergermeister-und-die-bunker-carl-renninger/ |titel=Der NS-Oberbürgermeister und die Bunker: Carl Renninger {{!}} Marchivum |sprache=de-DE |abruf=2021-11-09 |archiv-datum=2021-11-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211109090517/http://www.marchivum-blog.de/2017/07/13/der-ns-oberbuergermeister-und-die-bunker-carl-renninger/ |offline=ja |archiv-bot=2025-08-26 20:08:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem nationalsozialistischen Oberbürgermeister [[Carl Renninger]] entstanden 56 Bunker, die in Mannheim Platz für bis zu 130000 Personen boten. Im größten Bunker der Stadt Mannheim, dem [[Ochsenpferchbunker]], ist heute das Stadtarchiv &amp;#039;&amp;#039;[[Marchivum]]&amp;#039;&amp;#039; untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 tritt Zizler altersbedingt in den Ruhestand; 1954 ehrt ihn die Stadt Mannheim mit der [[Schillerpreis der Stadt Mannheim|Schillerplakette]]. Der Nachlass Zizlers mit zahlreichen selbstverfassten Erinnerungen sowie Artikel und Aufsätze lagert seit 1969 im Marchivum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marchivum.de/de/blog/nachlasswelten |titel=Nachlasswelten {{!}} MARCHIVUM |abruf=2021-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Margaretha Zizler, geborene Lindner. Seine Tochter [[Zenta Zizler|Zenta Vogl-Zizler]] wurde Bildhauerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannheim Ochsenpferchbunker 06 (fcm).jpg|mini|Ochsenpferchbunker 2014]]&lt;br /&gt;
Zizler rettete mit seinem umfassenden Bunkerbauprogramm zahlreichen Mannheimern das Leben. Ein anonymes Gedicht vom 16. März 1944 rühmt den Architekten:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Hochgesang aus dem Tiefbunker.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Recherche de la Paternitè. O ewiger Spielball der Witzler! Wer zeugte die Bunker? War’s der O.B.? Mitnichten: Das war Sepp Zizler!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Mode steht leider die Flunkerei. Ich aber brülle: ‚Ihr Kritzler! Als Vater von Mannems Bunkern sei nur &amp;lt;u&amp;gt;Einer&amp;lt;/u&amp;gt; gepriesen: Sepp Zizler!‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gibt es einst wieder vernünftigen Wein, und Federweißer und Bizzler, Verdammt! Das erste Prosit ist &amp;lt;u&amp;gt;Dein&amp;lt;/u&amp;gt;, O Massen-Retter Sepp Zizler!&lt;br /&gt;
 |Sprache=&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Quelle=Mannheimer Morgen&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-josef-zizler-unbekannter-retter-vieler-leben-in-mannheim-_arid,1778698.html |titel=Josef Zizler – unbekannter Retter vieler Leben in Mannheim – Mannheim – Nachrichten und Informationen |abruf=2021-04-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannheim Technisches Rathaus nah 20100809.jpg|mini|Technisches Rathaus Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannheim-Schoenau-Schule.jpg|mini|Schönauschule in Mannheim]]&lt;br /&gt;
* 1904–1906: Berolzheimerianum (Volksbildungswerk) Theresienstraße 1, in [[Fürth]], von [[Otto Holzer]] mit [[Alfred Ammon]]&lt;br /&gt;
* 1912: Nebengebäude (Kleinkinderheim) des Nathanstifts (Krautheimkrippe), Maistraße 18 in Fürth&lt;br /&gt;
* 1919–1921: nach einem Entwurf von [[Reinhold Kiehl]] begonnene, denkmalgeschützte Siedlung am Dammweg (1919–1921) in [[Berlin-Neukölln|Neukölln]]&lt;br /&gt;
* 1922–1927: Verwaltungsgebäude der Wasser-, Gas- und Elektrizitätswerke K7 in Mannheim&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mannheim.de/io2/browse/webseiten/stadtgeschichte/stadtpunkte/lebendige_stadt/k7/index_de.xdoc | wayback=20080221142633 | text=Stadt Mannheim}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925–1927: [[Planetarium Mannheim]]&lt;br /&gt;
* 1926–1927: [[Feuerwehrhaus|Feuerwache]] in [[Mannheim-Neckarau]]&lt;br /&gt;
* 1926–1927: Umbau des Seminarkindergarten in die Ausbildungsstätte, Fröbel-Seminar [[Mannheim-Lindenhof]] „Sonnenheim“&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Ryll: &amp;#039;&amp;#039;Fröbel-Seminar Lindenhof&amp;#039;&amp;#039;. In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus-Architektur. Einzug der Moderne in Mannheim&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Rhein-Neckar-Industriekultur e.V., Mannheim 2024, ISBN 978-3-00-079638-8, S. 22–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1927–1928: Albrecht-Dürer-Schule in [[Mannheim-Käfertal]]&lt;br /&gt;
* 1929–1931: Mütter- und Säuglingsheim in Mannheim&lt;br /&gt;
* 1935–1936: Geschäftshäuser in P5 und P6&lt;br /&gt;
* 1937–1941: Technisches Rathaus E5 in Mannheim mit [[Adolf Abel (Architekt)|Adolf Abel]]&lt;br /&gt;
* 1938–1941: Schönauschule in [[Mannheim-Schönau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Bunkerbauten im Zweiten Weltkrieg: {{Hauptartikel|Liste von Bunkern in Mannheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Zizler: &amp;#039;&amp;#039;Mannheim. Neue Bauten 1919 – 1927&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1927.&lt;br /&gt;
* Josef Zizler (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Mannheim.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Stadtbaukunst]]&amp;#039;&amp;#039;.) F. E. Hübsch, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* Andreas Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Mannheim&amp;#039;&amp;#039;. Dietrich Reimer, Berlin 1999, ISBN 3-496-01201-3.&lt;br /&gt;
* Andreas Schenk: &amp;#039;&amp;#039; Mannheim und seine Bauten 1907–2007.&amp;#039;&amp;#039; 6 Bände, Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte, Mannheimer Architektur- und Bauarchiv (Hrsg.), Mannheim 2000–2008.&lt;br /&gt;
* Monika Ryll: &amp;#039;&amp;#039;BAUHAUS-Architektur – Einzug der Moderne in Mannheim&amp;#039;&amp;#039;, 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.marchivum-blog.de/2017/02/15/die-architekten-der-mannheimer-bunker-teil-1/ Biographie beim Institut für Stadtgeschichte - Stadtarchiv Mannheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11775305X|VIAF=45088316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zizler, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbaudirektor (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zizler, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Oberbaudirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zwiesel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Oktober 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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