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	<title>Josef Zenker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:32:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Zenker&amp;diff=632680&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: PD entspr. Epoche + weitere lf u. a.</title>
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		<updated>2024-12-13T15:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD entspr. Epoche + weitere lf u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Zenker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1832]] in [[Nowa Ruda|Neurode]], [[Landkreis Glatz]]; † [[31. Mai]] [[1907]] in [[München]], [[Königreich Bayern]]) war ein deutscher [[Historienmalerei|Historienmaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef Zenker Rebecca.jpg|mini|Josef Zenker: Rebekka am Brunnen. Mit diesem Bild gewann Zenker einen ersten Preis der Münchner Kunstakademie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zenker war der Sohn eines kinderreichen Schuhmachers. Schon früh zeigte sich seine künstlerische Begabung. Da ihn seine Familie bei dem Wunsch, Maler zu werden, nicht unterstützen konnte, suchte er sich nach der Schulzeit selbst eine Lehrlingsstelle bei einem benachbarten Porzellanmaler. Nach dem Abschluss der Lehre wanderte er nach [[Ząbkowice Śląskie|Frankenstein]] und fand Arbeit bei einem Dekorationsmaler, in dessen Werkstatt er gut geschult wurde und selbständig figuralen kirchlichen Schmuck herstellen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich mit Unterstützung seines Frankensteiner Meisters begab sich Zenker 1856 nach München, wo bereits [[Wilhelm Hauschild (Maler)|Wilhelm Hauschild]] und Aloys Richter, die beide aus dem Nachbarort [[Słupiec (Nowa Ruda)|Schlegel]] stammten, bekannte Historienmaler waren. In München fand Zenker Förderer, die ihm einen siebenjährigen Besuch der [[Akademie der Bildenden Künste München|Königlichen Akademie der bildenden Künste]] ermöglichten. Er wurde Schüler der Professoren [[Philipp von Foltz]], [[Joseph Schlotthauer]] und [[Johann von Schraudolph]] und wandte sich fast ausschließlich der kirchlichen Kunst zu. Mit dem Gemälde [[Rebekka|„Rebekka am Brunnen“]] gewann er einen ersten Preis der Münchner Kunstakademie. Er war Mitglied im 1860 gegründeten Münchner [[Verein für Christliche Kunst (München)|Verein für Christliche Kunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 bis 1876 malte Zenker einen Wandbilderzyklus für die Kirche St. Leodegar in [[Gebweiler]]. Weitere Aufträge bekam er u. a. für die Kirchen in [[Altkirch]]/[[Elsass]], [[Frankenried (Mauerstetten)|Frankenried]] und [[Kirchheim in Schwaben]], [[Bad Reichenhall]] (&amp;#039;&amp;#039;Ägidienkirche&amp;#039;&amp;#039;), und die [[Wallfahrtskirche Maria Hilf (Vilsbiburg)|Wallfahrtskirche]] in [[Vilsbiburg]]. Für die [[St. Anton (München)|Antoniuskirche]] der Kapuziner in München malte er die Gemälde für vier Altäre, die aus der Werkstatt seines Landsmannes [[Joseph Elsner senior|Joseph Elsner]] geliefert wurden. Die Seitenaltäre wurden beim Umbau der Kirche 1966 entfernt. Von den vier Bildern Zenkers hängen heute noch in den Nischen der ehemaligen Seitenaltären die Bilder mit dem hl. Josef und das Bild mit der Stigmatisation des hl. Franziskus von Assisi:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
St. Anton (München) Gemälde 3.jpg|Altarbild der Stigmatisation des [[Franz von Assisi|Hl. Franziskus v. Assisi]]&lt;br /&gt;
St._Anton_(München)_Gemälde_5.jpg|Altarbild des [[Josef von Nazaret|Hl. Josef]]&lt;br /&gt;
St._Anton_(München)_Gemälde_5.jpg|Altarbild des Hl. [[Fidelis von Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
St. Anton (München) Gemälde 4.jpg|Altarbild der Hl. [[Veronica Giuliani]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zenker erwarb sich große Verdienste um die [[Christliche Kunst|kirchliche Kunst]]. Nachdem er aus gesundheitlichen Gründen die großen Kirchenaufträge nicht mehr annehmen konnte, wandte er sich kleineren Gemälden zu. Er porträtierte hohe [[Kleriker]], u. a. den Bischof [[Michael von Rampf]] von [[Bistum Passau|Passau]] und den Erzbischof [[Franz Joseph von Stein]] von [[Erzbistum München und Freising|München-Freising]]. Wegen eines Augenleidens konnte er in seinen letzten Lebensjahren seinen Beruf nicht mehr ausüben. Nach einem anspruchslosen und bescheidenen Leben starb er am 31. Mai 1907.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hyacinth Holland]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Zenker, Josef&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog vom 1. Januar bis 21. Dezember 1907&lt;br /&gt;
   |Band=12&lt;br /&gt;
   |Verlag=Georg Reimer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1909&lt;br /&gt;
   |Seiten=114–115&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org|BiographischesJahrbuchUndDeutscherNekrologBd121907|Blatt=n119}}}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festgabe des Vereins für Christliche Kunst in München.&amp;#039;&amp;#039; München 1910, S. 90.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Wittig]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Schlegel.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Heimatgemeinschaft Schlegel, Eigenverlag Hattingen/Neuss 1983, S. 597–599.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Zenker, Josef |Band=36 |Seite=460 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* Karl Schindler: &amp;#039;&amp;#039;So war ihr Leben – Bedeutende Grafschafter aus vier Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Marx-Verlag 1975.&amp;lt;!-- was (Lemma), wo (Seiten) ???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107757813X|VIAF=96469307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zenker, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glatzer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zenker, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zenker, Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historienmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1832&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nowa Ruda|Neurode]], [[Landkreis Glatz]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]], [[Königreich Bayern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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