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	<title>Josef Wenter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Wenter&amp;diff=544036&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tirolensiswiki: Name vervollständigt</title>
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		<updated>2026-04-29T22:13:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Gottlieb Maria Wenter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. August]] [[1880]] in [[Meran]]; † [[5. Juli]] [[1947]] in [[Innsbruck]]) war ein [[Drama]]tiker und [[Schriftsteller]] aus [[Südtirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Piazza della Rena 17 (Meran) Josef Wenter.jpg|mini|[[Gedenktafel]] am Haus, Sandplatz 17, in [[Meran]]]]&lt;br /&gt;
Wenter entstammt einer alten katholischen Familie aus Südtirol. Der Familienname lässt sich bis in das Jahr 1237 als Hofname zurückverfolgen. Die Vorfahren waren Gutsbesitzer, Gastwirte, Postmeister und seit 1622 mit Wappen und Treubrief ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am [[Benediktinergymnasium Meran|Benediktinergymnasium]] in Meran 1898 ging er 1900 – gegen den Willen seiner Eltern – nach [[München]] und anschließend nach [[Leipzig]], um dort am Konservatorium Musik zu studieren. 1903 erlangte er seinen Abschluss, wandte sich jedoch dem Drama zu, da er sich mit den Anforderungen moderner Komposition und dem Vergleich früherer bekannter Komponisten (wie [[Johann Sebastian Bach|Bach]] oder [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]]) überfordert fühlte. Ein begonnenes Drama über [[Judas Ischariot|Judas]] verwarf Wenter und begann die Arbeit an &amp;#039;&amp;#039;Saul&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich begann er 1908 mit seinen philosophischen, germanistischen und kunstgeschichtlichen Studien und promovierte 1914 in [[Universität Tübingen|Tübingen]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Die Paradoxie als Stilelement im Drama Hebbels&amp;#039;&amp;#039;. Um eine materielle Sicherung zu erlangen, wollte er den Weg einer Hochschullaufbahn einschlagen. Dies wurde allerdings durch den Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] vereitelt, den er im 2. [[Regiment]] der [[k.u.k. Kaiserjäger|Tiroler Kaiserjäger]] mitmachte. Die folgende Teilung Tirols, dessen [[Südtirol|südlicher]] Teil zu [[Italien]] kam, belastete ihn persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Klagenfurt]]er Stadttheater und im [[Landestheater Coburg]] fanden seine Werke schließlich Anklang und verhalfen ihm zu überregionaler Bekanntheit. In jener Zeit lebte er in [[Baden bei Wien]], wo er, für insgesamt zwölf Jahre, mit seiner Frau eine [[Mansarde]] in der Villa Mautner-Markhof-Straße&amp;amp;nbsp;25 bewohnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reitter&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|bzt|19|07|1947|02|AUTOR=Friedrich Reitter|Dr. Josef Wenter in memoriam|ZUSATZ=Nr. 29/1947 (LXVIII. Jahrgang)|ALTSEITE=2.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wirren des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] vertrieben ihn jedoch aus dieser Idylle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenter trat am 4. April 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.528.245),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-V/39766&amp;lt;/ref&amp;gt; schrieb für den &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; und zwischen 1943 und 1945 für das &amp;#039;&amp;#039;[[Bozner Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] [[Österreich]]s 1938 an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] beteiligte sich Wenter mit einem Beitrag am &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisbuch österreichischer Dichter&amp;#039;&amp;#039; (herausgegeben vom [[Bund deutscher Schriftsteller Österreichs]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Bund Deutscher Schriftsteller Österreichs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisbuch Österreichischer Dichter.&amp;#039;&amp;#039; Krystall Verlag, Wien 1938.&amp;lt;/ref&amp;gt; das den Anschluss begeistert begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurden sein Roman &amp;#039;&amp;#039;Spiel um den Staat&amp;#039;&amp;#039; ([[Westermann Druck- und Verlagsgruppe|Westermann]], Braunschweig 1933) und das mit [[Fritz Gottwald]] verfasste Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;Der Traktor&amp;#039;&amp;#039; (Pfeffer, Berlin und Wien 1933) in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-w.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-w.html&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] folgte auf diese Liste noch der Bildband &amp;#039;&amp;#039;Das Land in den Bergen&amp;#039;&amp;#039; (Untertitel: „Vom Wehrbauer zum Gebirgsjäger“. Deutscher Alpenverlag, Innsbruck 1942) mit Fotos von [[Simon Moser (Philosoph)|Simon Moser]], für den Wenter den Text verfasst hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-m.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenter war Schwerkriegsversehrter, dem in den letzten beiden Lebensjahren in Innsbruck ein Bein amputiert werden musste. Er war, nicht zuletzt wetterbedingt, stimmungsanfällig und hoffte, das raue, föhnintensive Gebirgsklima durch eine Rückkehr in seine frühere Badener Wohnung hinter sich lassen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reitter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Wenter wurde am 9. Juli 1947 auf dem [[Friedhof Wilten]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reitter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1917 [[Liste der österreichischen Orden und Ehrenzeichen#Rangordnung der Auszeichnungen in Österreich-Ungarn|Silbernes Verdienstkreuz mit der Krone am Band der Tapferkeitsmedaille]]&lt;br /&gt;
* 1935 [[Franz-Grillparzer-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1936 Würdigungspreis des Österreichischen Staatspreises&lt;br /&gt;
* 1936 [[Österreichisches Ehrenzeichen und Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst#Geschichte|Österreichisches Verdienstkreuz für Kunst und Wissenschaft I. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 1940 [[Wolfgang-Amadeus-Mozart-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1943 [[Grillparzer-Preis#Grillparzer-Preis der Stadt Wien in den Jahren des Nationalsozialismus|Grillparzer-Preis der Stadt Wien in den Jahren des Nationalsozialismus]] (gemeinsam mit Mirko Jelusich und Josef Weinheber)&lt;br /&gt;
* In [[Meran]] war bis 2015 eine Mittelschule nach Josef Wenter benannt. Aufgrund der NS-Vergangenheit Wenters wurde diese umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schule.suedtirol.it/ms-me2/ Homepage der Mittelschule Meran-Stadt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Leonardo da Vinci&lt;br /&gt;
* Gewitter&lt;br /&gt;
* Aus tiefer Not&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lustspiele ===&lt;br /&gt;
* Hochstapler&lt;br /&gt;
* Carvela im Juli&lt;br /&gt;
* Prin Tumora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dramen ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Palm]]&lt;br /&gt;
* Kanzler von Tirol (1934 uraufgeführt im Burgtheater)&lt;br /&gt;
* Landgräfin von Thüringen&lt;br /&gt;
* Kaiserin Maria Theresia (am 4. Mai 1944 uraufgeführt im [[Burgtheater]])&lt;br /&gt;
* Saul (sein letztes Werk und zugleich sein erstes wurde erst postum in [[Innsbruck]] uraufgeführt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Libretto ===&lt;br /&gt;
* [[Hofball in Schönbrunn]] (1937, Operette mit der Musik von [[August Pepöck]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
* Monsieur der Kuckuck der Sonderbare&lt;br /&gt;
* Laikan der Lachs&lt;br /&gt;
* Situtunga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biographie ===&lt;br /&gt;
* Leise Leise liebe Quelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Christina Linger | Titel=Die öffentliche Darstellung des Südtiroler Schriftstellers Josef Wenter – Eine Studie zum Thema „Vergangenheitsbewältigung“ | TitelErg=Dissertation | Verlag=Freie Universität Bozen | Jahr=2007 |Seiten= | Kommentar=auch als [[Book-on-Demand|BoD]], ISBN 978-3-640-54507-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118631314}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.w/w465116.htm Eintrag auf aeiou.at]&lt;br /&gt;
* Nachlass im [https://www.uibk.ac.at/brenner-archiv/archiv/wenter.html Brenner-Archiv] der Universität Innsbruck&lt;br /&gt;
* Eintrag im [https://orawww.uibk.ac.at/apex/uprod/f?p=20090202:2:3079012185081::NO::P2_ID,P2_TYP_ID:892 Lexikon Literatur in Tirol]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118631314|VIAF=72187190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wenter, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tirolensien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Grillparzer-Preises]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wenter, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Südtiroler Dramatiker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. August 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meran]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tirolensiswiki</name></author>
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