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	<title>Josef Wenig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Markscheider: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-26T17:33:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-12190-0001, Berlin, Außerordentliche Volkskammersitzung.jpg|mini|hochkant|Sepp Wenig (1951)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef (Sepp) Wenig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juli]] [[1896]] in [[Svojšín|Leiter]]; † [[16. April]] [[1981]] in [[Karl-Marx-Stadt]]) war einer der ersten Initiatoren der Neuerer- und Aktivistenbewegung im Bergbau der DDR. Er wurde nicht zuletzt durch dieses Wirken zeitweilig Mitglied im Bundesvorstand des [[FDGB]] und später Mitglied des [[ZK der SED|Zentralkomitees der SED]]. Den FDGB vertrat Wenig ab 1950 als Abgeordneter in der [[Volkskammer]]. Josef Wenig wurde mit höchsten Auszeichnungen in der DDR geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig wurde 1896 im damals zu Österreich-Ungarn gehörenden westböhmischen Ort Leiter (heute &amp;#039;&amp;#039;Řebří&amp;#039;&amp;#039;) als Sohn von Ziegeleiarbeitern geboren. Seine Kindheit und Jugend verlebte er jedoch im thüringischen [[Zeulenroda]], wo er von 1903 bis 1911 die Volks- und Bürgerschule besuchte. Danach verdingte er sich bis 1914 ohne Ausbildung in verschiedenen Tätigkeiten. Im Jahr 1914 wurde Wenig zum [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heer]] eingezogen, in dem er bis 1918 verblieb. Nach Kriegsende arbeitete er bis 1929 als Transportarbeiter in Zeulenroda und [[Kahla]]. Im März 1920 beteiligte sich Wenig aktiv am Kampf gegen den [[Kapp-Putsch]]. Er wurde 1924 Mitglied der [[KPD]], später auch des [[Roter Frontkämpferbund|RFB]]. Zudem engagierte er sich im Transportarbeiterverband. Wohl im Zuge der [[Weltwirtschaftskrise]] verließ Wenig 1929 seine Heimat und fuhr zur See. Mit 40 Jahren absolvierte er ab 1936 eine Ausbildung zum Schiffsmaschinisten. Nach dieser Ausbildung fuhr Wenig wieder ab 1939 bis Kriegsende als Heizer und Maschinist auf Handelsschiffen zur See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kehrte Josef im Sommer 1945 nach Zeulenroda zurück und arbeitete dort bis 1947 als Transportarbeiter im örtlichen Großhandel. Seine KPD-Mitgliedschaft ließ er wieder reaktivieren und somit wurde er 1946 auch automatisch SED-Genosse. Im Jahr 1948 folgte Wenig dem Werben der [[Wismut (Unternehmen)|damaligen SAG Wismut]] und begann im Uranbergbau zunächst als [[Fördermann]] zu arbeiten. Er arbeitete sich schnell nach oben, wurde Hauer, Brigadier und schließlich Obersteiger. Ab 1949 gehörte Wenig zudem der SED-Gebietsleitung Wismut an. Zugleich wurde der bereits über fünfzigjährige Wenig 1949 Arbeitsinspektor bei der SAG Wismut in Schneeberg und Auerbach. Für seine Leistungen und sein Engagement innerhalb von nur reichlich zwei Jahren wurde er 1950 als einer der ersten [[Verdienter Aktivist|Aktivisten]] mit dem Titel [[Held der Arbeit]] ausgezeichnet. Den [[FDGB]] vertrat er ab 1950 als Abgeordneter in der [[Volkskammer]], in der er bis zu seinem Tode 1981 saß. Von 1952 bis 1958 gehörte Wenig dem Bundesvorstand des FDGB an. Im Jahr 1954 wurde er Mitglied des Zentralkomitees der SED, welches er bis zu seinem Tode blieb. Wenig wurde 1955 zum Arbeitsdirektor bei der Generaldirektion der SDAG Wismut in Karl-Marx-Stadt ernannt. Ein Beweis für das Vertrauen in ihn ist wohl auch darin zu sehen, dass er erst 1966, bereits siebzigjährig, diesen Posten abgab. Auch danach ging er noch nicht in Rente, sondern arbeitete noch bis 1968 als Beauftragter für Neuererwesen bei der SDAG Wismut. Erst im Juli 1968 ging Josef Wenig mit 72 Jahren in den Ruhestand. In den folgenden Jahren saß er jedoch weiterhin als Abgeordneter in der Volkskammer und wurde mit hohen staatlichen Auszeichnungen geehrt. Mit 85 Jahren verstarb er 1981 in Karl-Marx-Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Wenigs in der bildenden Kunst der DDR ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Carl Kuhn (Maler)|Carl Kuhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Aktivist Sepp Wenig&amp;#039;&amp;#039; (1965, Öl; Kunstsammlung der Wismut GmbH, Chemnitz)&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Flacke: &amp;#039;&amp;#039;Auftragskunst der DDR 1949 - 1990.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, München, 1995 (Abbildung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In dem mehrteiligen Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Columbus 64]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ulrich Thein]] aus dem Jahr 1966 spielte Wenig sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Josef Wenig: &amp;#039;&amp;#039;Meine Arbeitserfahrungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1950 „Held der Arbeit“&lt;br /&gt;
* 1951 [[Nationalpreis der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1954 und 1961 – [[Vaterländischer Verdienstorden]] der DDR in unterschiedlichen Stufen&lt;br /&gt;
* 1955 [[Fritz-Heckert-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1955 [[Verdienter Bergmann der Deutschen Demokratischen Republik|Verdienter Bergmann]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Joachim Wiesner |Titel=Verleihungsliste zum Ehrentitel „Verdienter Bergmann der DDR“ von 1951 bis 1989 |Datum=2013-11 |Seiten=4 |Online=http://www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de/DGOWP/wp-content/uploads/2013/11/Verleihungsliste_Verdienter_Bergmann_DDR_Wiesner.pdf |Format=PDF |KBytes=894 |Abruf=2020-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1966 [[Lenin-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1970 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden&lt;br /&gt;
* 1971 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1976 [[Stern der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
In Zeulenroda und in [[Johanngeorgenstadt]] wurden [[Polytechnische Oberschule]]n nach ihm benannt. Die Benennungen wurden unmittelbar nach 1990 wieder rückgängig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=josef-sepp-wenig|lemma=Wenig, Josef (Sepp)|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3768}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Josef Wenig (politician)|Josef Wenig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1027970273|VIAF=283031993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wenig, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotfrontkämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Bergmann der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wenig, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wenig, Sepp&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), MdV, Mitglied des Zentralkomitees der SED&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Svojšín|Leiter]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karl-Marx-Stadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Markscheider</name></author>
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