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	<title>Josef Vytiska - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:48:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Vytiska&amp;diff=1102498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Bauten */ fix</title>
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		<updated>2025-05-18T19:18:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauten: &lt;/span&gt; fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Vytiska&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1905]] in [[Wien]]; † [[2. Februar]] [[1986]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Vytiska wurde als Sohn des tschechischstämmigen Schlossermeisters Anton Vytiska und dessen Ehefrau Anna Hlavata in Wien geboren. Sein jüngerer Bruder Franz wurde später Baumeister. Josef Vytiska besuchte von 1920 bis 1925 die [[Kunstgewerbeschule]] Wien, wo er Schüler von [[Carl Witzmann]] und [[Oskar Strnad]] war, nur unterbrochen durch ein Praktikum im Jahre 1922. Anschließend studierte er an der [[Akademie der bildenden Künste Wien]] bei [[Peter Behrens]]. Neben dem Studium war er auch schon bei einem Baugeschäft angestellt, ab 1929 dann als selbständiger Architekt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 heiratete er seine erste Frau Hildegard Stodola. Im gleichen Jahr wurde er durch die Errichtung der Pfarrkirche St. Josef in der Wohnhausanlage [[Sandleitenhof]] in Wien-[[Ottakring]] bekannt. Es war dies ein Prestigeprojekt des damaligen [[Ständestaat]]s, der Kirchenbauten in Arbeiterwohngegenden förderte. 1942 wurde Vytiska aus der [[Reichskammer der bildenden Künste]] ausgeschlossen, da er sich zur tschechischen Nation bekannte. Dadurch konnte er nicht mehr als selbständiger Architekt im nationalsozialistischen Staat tätig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende nahm er seine frühere Tätigkeit wieder auf und wurde zu einem der meistbeschäftigten und erfolgreichsten Architekten der [[Wiederaufbau]]jahre in Wien. Nach dem Tod seiner Frau 1951 heiratete er 1954 Herta Krakora. Er blieb bis ins hohe Alter beruflich aktiv. Er wurde am [[Meidlinger Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Josef Vytiska |Friedhof=Meidling |Jahr=1986}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:SandleitenhofKirche051031b.jpg|mini|Kirche St. Josef, Sandleitenhof (1936)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Guntramsdorfer Pfarrkirche Jakobus.JPG|mini|hochkant|Pfarrkirche Hl. Jakobus in Guntramsdorf (1949–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Leopold-Figl-Hof.JPG|mini|Leopold-Figl-Hof am Morzinplatz (1963–1967)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistung ==&lt;br /&gt;
Josef Vytiska schuf als Architekt zahlreiche Geschäftslokale, Wohnhäuser und vor allem Kirchen der Nachkriegszeit. Seine Kirchenbauten sind durch schlichte Funktionalität und helle, weite Innenräume gekennzeichnet, für die er oftmals auch die Innenausstattung entwarf. Vytiska vertrat einen gemäßigten [[Moderne (Architektur)|Modernismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
* Turnhalle für den tschechischen Turnverein [[Sokol (Turnbewegung)|Sokol]], [[Ettenreichgasse]] 25–27 (1933–1934)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Sandleiten|Pfarrkirche St. Josef]], Sandleitengasse 53 (1936)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Alland]], Wiederaufbau nach Kriegsschäden in veränderter Form (bis 1954)&lt;br /&gt;
* Neugestaltung der [[Pfarrkirche Inzersdorf-Neustift]] (1948)&lt;br /&gt;
* [[Allerheiligenkirche (Wien)|Allerheiligenkirche]], Vorgartenstraße 56 (1949–1959)&lt;br /&gt;
* [[Kirche Namen Jesu (Wien)|Kirche Namen Jesu]], Darnautgasse 1–3 (1950)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Guntramsdorf]] (1949–1952)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Eichenbrunn]], Umbau und Erweiterung (1950)&lt;br /&gt;
* Dr.-Franz-Hemala-Hof, Darnautgasse 2 (1952)&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Alland (1954)&lt;br /&gt;
* Wohnhausanlage Julius-Raab-Hof, Tivoligasse 63–71 (1955–1956)&lt;br /&gt;
* [[Stadtpfarrkirche Ternitz]] (1957–59)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Matzen]] (1958–1959)&lt;br /&gt;
* Luna-Lichtspiele, Taborstraße 69 (1958)&lt;br /&gt;
* Schwesternheim des Rudolfiner-Spitals (um 1960)&lt;br /&gt;
* Wohnhausanlage Leopold-Figl-Hof, [[Morzinplatz]] 4 (1963–1967)&lt;br /&gt;
* Wohnhaus mit &amp;#039;&amp;#039;Rektoratskirche&amp;#039;&amp;#039; (früher: &amp;#039;&amp;#039;Seelsorgestation&amp;#039;&amp;#039;) St. Johannes der Täufer („Hauskirche“, genannt „Kellerkirche“; im Altarbereich freistehender Baukörper), Margaretenstraße 141 (1965)&lt;br /&gt;
* Eigentumswohnanlage [[Kreuzensteinerhof]], Floridsdorfer Hauptstraße 14 (1967)&lt;br /&gt;
* Hotel Bohemia, Turnergasse 9 (1969–1970)&lt;br /&gt;
* Wohnhausanlage mit der [[Pfarrkirche Auferstehung Christi (Wien-Margareten)|Pfarrkirche Auferstehung Christi]], Siebenbrunnenfeldgasse 22–24 (1969–1971)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Zum Abendmahl des Herrn]], Pfarre Akkonplatz, Oeverseestraße 2c (1978)&lt;br /&gt;
* Wohnhaus mit [[Herz-Mariä-Kirche (Rudolfsheim-Fünfhaus)|Pfarrkirche Schönbrunn-Vorpark]] („Hauskirche“, teilweise freistehender Baukörper), Winckelmannstraße 34 (1970–1972)&lt;br /&gt;
* Dido-Lichtspiele, Südtiroler Platz 1&lt;br /&gt;
* Lux-Kino, Neulerchenfelder Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* I. Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchenbauten von Josef Vytiska als wichtiger Beitrag zum österreichischen Sakralbau im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Wien 2002.&lt;br /&gt;
* O. Lowitzer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbauten in Österreich 1945–1970&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Wien, 2007. ([http://othes.univie.ac.at/264/1/11-02-2007_8804781.pdf online] als PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturzentrumWien|666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1102203793|VIAF=16146522432532392098}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vytiska, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vytiska, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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