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	<title>Josef Vosen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;HermanJossef: Leerzeichen entfernt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Vosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1943]] in [[Berlin-Reinickendorf]]; † [[21. August]] [[2012]] in [[Nafplion]], [[Griechenland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=(ja) |url=http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren-detail-az/2667257/Duerens-Ex-Buergermeister-Josef-Vosen-ist-tot |titel=Düren trauert um Ehrenbürger «Schöppe Jupp» |titelerg= |hrsg=Aachener Verlagsgesellschaft mbH |werk=www.aachener-zeitung.de |datum=2012-08-22 |abruf=2025-11-25 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120824210514/http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren-detail-az/2667257/Duerens-Ex-Buergermeister-Josef-Vosen-ist-tot |archiv-datum=2012-08-24 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war von 1984 bis 1999 [[Bürgermeister]] von [[Düren]] und engagierte sich sowohl für die Aufnahme von Flüchtlingen als auch für die Stadtentwicklung. Für seine Verdienste wurde er im März 2012 zum [[Liste der Ehrenbürger von Düren|Ehrenbürger dieser Stadt]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch absolvierte Vosen zunächst eine dreijährige [[Berufsausbildung|Lehre]] zum [[Technischer Zeichner|technischen Zeichner]]. Im Jahr 1960 begann er eine Ausbildung zum Maschinentechniker, die er 1962 an der Höheren Technischen Lehranstalt mit der Technikerprüfung abschloss. Ab 1963 arbeitete er als Konstrukteur in einem Kölner Ingenieurbüro für den Bau von Chemieanlagen und Düngemittelfabriken. Er erwarb 1967 im Abendstudium die Fachschulreife und nahm anschließend ein Studium der Verfahrenstechnik auf, das er 1971 an der [[Technische Hochschule Köln|Staatlichen Ingenieurschule Köln]] mit der Prüfung zum Diplom-Ingenieur abschloss. In den Jahren 1971 bis 1973 unterrichtete er an berufsbildenden Schulen im [[Kreis Düren]]. 1973 nahm er ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der [[Universität zu Köln]] auf, das er 1977 mit dem Staatsexamen abschloss. Im Anschluss war er bis 1979 unterrichtend an berufsbildenden Schulen in [[Eschweiler]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vosen schloss sich der [[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft]] an und war später Mitglied der [[IG Bergbau und Energie]]. Außerdem war er Mitglied der [[Arbeiterwohlfahrt]]. Als Karnevalist regierte er in der Session 1982/83 als Prinz Jupp III. die Dürener Narren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vosen wohnte im Dürener Stadtteil [[Mariaweiler]]. Er starb während eines Urlaubs in Griechenland an einem Herzinfarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
==== Partei ====&lt;br /&gt;
Vosen war seit 1964 Mitglied der SPD. Er war von 1970 bis 1972 Vorsitzender des Unterbezirks [[Düren]]-[[Monschau]]-[[Schleiden]], übernahm anschließend die Leitung des Unterbezirks Düren-[[Heinsberg]] und wurde 1974 zum Vorsitzenden des Unterbezirks Düren gewählt. Außerdem war er seit 1973 Vorstandsmitglied des SPD-Bezirks [[Mittelrhein]]. Von 1971 bis 1979 war er Mitglied im Landesausschuss der [[SPD Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abgeordneter ====&lt;br /&gt;
Vosen war in den Jahren 1969 bis 1982 Kreistagsmitglied des [[Kreis Düren|Kreises Düren]] und dort bis 1982 Vorsitzender der SPD-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte er vom 18. Oktober 1979, als er für den verstorbenen Abgeordneten [[Kurt Koblitz]] nachrückte, bis zu seiner Mandatsniederlegung am 3. Juni 1998 an. Er war stets über die Landesliste der SPD Nordrhein-Westfalen ins Parlament eingezogen. Von 1984 bis 1994 war er forschungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und von 1994 bis 1998 Mitglied des Auswärtigen Ausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit wurde er von der Bild-Zeitung auf der Titelseite als „Deutschlands faulster Abgeordneter“ bezeichnet, weil er kaum an Sitzungen des Bundestages teilnehme. Er rechtfertigte sich damit, dass er an allen wichtigen Sitzungen und Abstimmungen teilgenommen hätte und ihm als ehrenamtlicher Bürgermeister die Zeit fehle, alle Sitzungen zu besuchen und dass ein [[Bäcker]]meister auch nicht im Schaufenster sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Vosen war von 1984 bis 1998 ehrenamtlicher Bürgermeister und anschließend bis 1999 erster hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Düren. Während dieser Zeit bekam er den Spitznamen „[[Dürener Originale#Schöppe Jupp|Schöppe Jupp]]“ (Hochdeutsch: „Schaufel-Josef“), weil das von ihm initiierte Stadterneuerungsprogramm mit einer Vielzahl von „ersten Spatenstichen“ für neue Infrastrukturprojekte einherging. Wesentliche Maßnahmen der Stadtentwicklung während der Amtszeit von Josef Vosen waren die [[Pleußmühle]], das [[Haus der Stadt]] mit [[Stadtbücherei Düren|Stadtbücherei]], die Erweiterung der Fußgängerzone (Kaiserplatz, Wirteltorplatz, Ahrweilerplatz) sowie die Sanierung von [[Schloss Burgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war ein wesentlicher Teil seiner Amtsführung der Aufgabe gewidmet, die Zuwanderung von annähernd 10.000 Aus- und Übersiedlern, Asylbewerbern und Bürgerkriegsflüchtlingen (hauptsächlich aus dem ehemaligen [[Jugoslawien]]) nach Düren menschenwürdig zu begleiten und etwa durch die Erweiterung der öffentlichen Infrastruktur (z.&amp;amp;nbsp;B. Kindergärten und Schulen) sozialverträglich abzufedern. Auch während der größten Zuwanderungswellen musste in Düren keiner der Flüchtlingen in Containern oder Turnhallen untergebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde er zum Koordinator der Bundesregierung für Städtepartnerschaften mit [[Serbien und Montenegro]] berufen. Er initiierte auch die Städtepartnerschaft zwischen Düren und [[Gradačac]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vosen war Vorsitzender des Arbeiterwohlfahrt-Bezirks Mittelrhein von August 1989 bis Juni 1996. Sein Vorgänger als Bürgermeister war [[Hans Becker (Politiker, 1929)|Hans Becker]], sein Nachfolger wurde [[Paul Larue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 2005 wurde Vosen mit dem Ehrenring der Stadt Düren ausgezeichnet. Im September 2008 ernannte die Partnerstadt Gradačac Vosen zum [[Ehrenbürger]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.dueren.de/stadtinfo/pressemeldungen/archiv/meldung-archiv/?tx_ttnews%5Bpointer%5D=21&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3483|titel=Josef Vosen ist jetzt Ehrenbürger der Stadt Gradačac|hrsg=Stadt Düren|datum=2008-09-25|abruf=2012-03-17|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150604083300/http://www.dueren.de/stadtinfo/pressemeldungen/archiv/meldung-archiv/?tx_ttnews%5Bpointer%5D=21&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3483|archiv-datum=2015-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Dürener Stadtrat beschloss am 7. Dezember 2011, den ehemaligen Bürgermeister zum [[Liste der Ehrenbürger von Düren|achten Ehrenbürger]] zu ernennen. Vosen erhielt die Auszeichnung, die zuvor fünfzig Jahre lang nicht mehr verliehen worden war, am 15. März 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren-detail-az/2208467?_link=&amp;amp;skip=&amp;amp;_g=Ehrenbuerger-Josef-Vosen-Mit-Herz-und-Verstand-fuer-Dueren.html|titel=Ehrenbürger Josef Vosen: Mit Herz und Verstand für Düren|autor=Fred Schröder|hrsg=[[Aachener Zeitung]]|werk=www.aachener-zeitung.de |datum=2012-03-16 |sprache=de |abruf=2012-03-17|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Der Dürener Stadtrat hat im März 2013 beschlossen, den Rurpark in [[Birkesdorf]] nach dem Dürener Ehrenbürger in „Josef-Vosen-Park“ umzubenennen. Die Umbenennung erfolgte am 22. Dezember 2013.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Johnen |url=http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/der-rurpark-heisst-nun-josef-vosen-park-1.723869 |titel=Der Rurpark heißt nun Josef-Vosen-Pa |titelerg=Birkesdorf |hrsg=Aachener Verlagsgesellschaft mbH |werk=www.aachener-zeitung.de |datum=2013-12-22 |abruf=2025-11-25 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131224110233/http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/der-rurpark-heisst-nun-josef-vosen-park-1.723869 |archiv-datum=2013-12-24 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 907–908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Josef Vosen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_v/vosen-jo.htm Biographie bei der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.dueren.de/stadtinfo/politik-verwaltung/buergermeister_des_19_und_20_jahrhunderts/buergermeister/josef_vosen/ Profil bei der Stadt Düren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste (Ober-)Bürgermeister von Düren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1027522890|VIAF=270936106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vosen, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Bosnien und Herzegowina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vosen, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur, Volkswirt und Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Reinickendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. August 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nafplion]], [[Griechenland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HermanJossef</name></author>
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