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	<title>Josef Vitus Becher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:35:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Vitus_Becher&amp;diff=2652350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-19T10:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Josef Vitus Becher.jpg|mini|hochkant|Josef Vitus Becher]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josephus (Josef) Vitus Becher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1769]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch Karlsbad 1743–1769, fol. 191: geboren am 17. Sept. 1769 und getauft am selben Tage, Josephus Vitus, Sohn des Herrn Johannes Wenzel Becher, Bürger und Kaufmann und der Rosina, geb. Zankl&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Karlsbad]], [[Böhmen]]; † [[27. Juli]] [[1840]] ebenda) war ein böhmischer Kaufmann, Apotheker und Erstproduzent des „Karlsbader Becherbitter“, seit 1945 auch [[Becherovka]] genannt und vom auf seinen Sohn zurückgehenden Unternehmen [[Jan Becher]] produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Die Familie der Becher war seit dem Jahr 1530 in [[Karlsbad]], damals ein Grundbesitz der [[Burg Loket|Burg Elbogen]] in [[Westböhmen]], als Arzneihersteller und Arzneimittelhändler ansässig, deren erfolgreichstes Produkt der „Karlsbader Becherbitter“ war. Zu den bekannten Angehörigen der Familie Becher in Karlsbad gehörten u. a.: Georg Becher (1600–1692) Apotheker, 1634 Ratsherr und Senator, 1638–1672 Bürgermeister der Stadt Karlsbad; [[David Becher]] (1725–1792) (Sohn des Kaufmanns Leopold Becher), trennte Mitte des 18. Jahrhunderts aus dem Quellwasser des Karlsbader „Sprudels“ durch [[Destillation]] das Handelsprodukt [[Natriumsulfat|Karlsbader Sprudelsalz]] und gab 1772 die Schrift „Neue Abhandlungen vom Carlsbade“ in drei Bänden heraus; Andreas Wenzel Becher (1649–1741), Absolvent der Lateinschule in Eger, Magister in Prag, übernahm 1678 die Apotheke „Zum weißen Adler“ und war 1693–1713 Bürgermeister in Karlsbad; Franz Xaver Becher (1765–1873), Großkaufmann und Inhaber eines in Pilsen gegründeten Handelshauses; Siegfried Becher (1806–1873), Nationalökonom und Ministerialrat in Wien und der Politiker [[Walter Becher]] (1912–2005), der durch Jahre die [[Sudetendeutsche Landsmannschaft]] als Sprecher vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:700 Becherovka.JPG|mini|hochkant|Becherovka]]&lt;br /&gt;
Joseph Becher war der Sohn des Bürgers, Kaufmanns und Ratsherrn (Gemeindeältesten) Johann Wenzel Becher und dessen Ehefrau Regina, geb. Zankl&amp;lt;ref&amp;gt;Trauung des Ehepaares am 28. September 1761 in Karlsbad, die Braut Anna Rosina Zanckl war Tochter des verstorbenen Bürgers in Karlsbad, Andreas Zanckl.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 17. September 1769, dem Tag seiner Geburt, in der Pfarrkirche [[St. Maria Magdalena (Karlsbad)|St. Maria Magdalena]] in Karlsbad katholisch getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Ehe heiratete er in Karlsbad am 23. September 1794 Josepha (* 1772), Tochter des Bürgers und [[Perücke|Perouquers]] Franz Dietel aus Karlsbad. In zweiter Ehe heiratete er in [[Schlaggenwald]] am 5. Juni 1810 Barbara Haas, * 1784, Tochter des [[K.u.K.]] Bergmeisters Johann Nepomuk Haas in Schlaggenwald und der Maria Anna, geb. [[Seeling von Saulenfels|Seeling]]. Der Bergmeister und Porzellanfabrikant in Schlaggenwald [[Wenzel Haas|Johann Wenzel Haas]] war ihr Bruder. Als Trauzeuge fungierte der Blei- und Mennigfabrikant sowie spätere Bürgermeister von Sankt Joachimsthal [[Johann Optat Mießl von Zeileisen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.portafontium.eu/iipimage/30062290/horni-slavkov-28_1450-o?x=-96&amp;amp;y=52&amp;amp;w=1265&amp;amp;h=664 |titel=Trauungsbuch Schlaggenwald 1757–1843, Band 28, fol. 52 |werk=portafontium.eu |abruf=2024-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Becher begann Anfang des 19. Jahrhunderts in dem aufstrebenden Kurort Karlsbad mit der Herstellung eines Bitterlikörs, einer grünlich gelben Alkohol-Gewürzmischung, die ein Verkaufserfolg wurde und in abgeflachten, grünen Flaschen in den Handel kam. Dieser „Becherbitter“ wurde gekonnt auf den Markt gebracht, erhielt zahlreiche Prämien und im Jahr 1900 bei der Weltausstellung in Paris einen ersten Preis. Es gab immer wieder Nachahmer dieses [[Likör]]s und Streitigkeiten wegen der genauen Rezeptur. 1901 wurde „Karlsbader Becherbitter“ in [[Cheb|Eger]] in der Monarchie [[Österreich-Ungarn]] als geschützter Markenname bei der Handelskammer eingetragen und die Firma in das Handelsregister aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Likör]], erstmals nach einer geheimgehaltenen Rezeptur von Josef Vitus Becher hergestellt, wurde seit 1807 „Englischbitter“, später „Karlsbader Becherbitter“ genannt. Joseph Becher starb am 27. Juli 1840 in Karlsbad Nr. 37 an [[Lungenlähmung]];&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch Karlsbad 1835–1862, fol. 57 hinten&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1841 übernahm Josef Bechers Sohn aus zweiter Ehe, Johann Becher, (* 5. April 1813&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch Karlsbad 1808–1829, fol. 96, geboren als Johann Nepomuk Augustin Becher in Karlsbad Nr. 37&amp;lt;/ref&amp;gt; † 1. April 1896, tschechisch [[Jan Becher]]) die Produktion. Dieser ließ 1867 den Fabrikationsbetrieb vergrößern, organisierte den stark ansteigenden Export des „Karlsbader Becherbitter“ und erhielt kurz vor seinem Tod im Jahr 1896 die Ernennung zum kaiserlich-königlichen [[Hoflieferant]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Erben des Unternehmens ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Becherovka Hauptsitz in Karlsbad.JPG|mini|Becherovka Hauptsitz in Karlsbad]]&lt;br /&gt;
Die Enkelin Hedda Baier-Becher, Erbin des Unternehmens in [[Karlsbad]], wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945 durch die [[Beneš-Dekrete]] der [[Tschechoslowakei]] enteignet, ging mit ihrer Familie als [[Heimatvertriebene]] nach Köln in der späteren Bundesrepublik Deutschland und gründete im Besitz des Originalrezeptes des Becherbitter die Firma „Johann Becher OHG Likörfabrik“. In Karlsbad in der Tschechoslowakei kam die Produktion des Likörs nicht zum Erliegen, sondern wurde als staatlicher Betrieb fortgeführt und nach der Gründung [[Tschechien]]s als GmbH privatisiert. Der in Karlsbad produzierte Kräuterbitterlikör wird seit nach 1945 unter dem Namen [[Becherovka]] hergestellt. Ein Museum in Karlsbad zeigt Erinnerungsstücke an die Familie Becher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bohemia Jahrbuch des [[Collegium Carolinum (Institut)]], 12, München 1973&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig: Geschichte der Familie Becher in Karlsbad, 1923. Anmerkung: Dr. Karl Ludwig (1868–1931) war Archivar der Stadt Karlsbad&lt;br /&gt;
* Die Grossindustrie Österreichs 3, 1908&lt;br /&gt;
* Josef Weinmann: [[Egerländer Biografisches Lexikon]] mit ausgewählten Personen aus dem ehemaligen Regierungs-Bezirk Eger, Band I, Männedorf/ZH, 1985, Namensträger Becher aus Karlsbad Seite 66 und 68&lt;br /&gt;
* Biographisches Lexikon zur Geschichte der Böhmischen Länder, Band I, herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)]], von [[Heribert Sturm]], R.Oldenbourg Verlag München Wien 1979, ISBN 3-486-49491-0, S. 64.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1073135012|VIAF=84233548}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Becher, Josef Vitus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Königreich Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1769]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Becher, Josef Vitus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Becher, Josephus Vitus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Apotheker und Erstproduzent des „Karlsbader Becherbitter“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1769&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsbad]], [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Juli 1840&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsbad]], [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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