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	<title>Josef Unger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Unger&amp;diff=1851014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf  Mitchell Ash und Josef Ehmer</title>
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		<updated>2025-03-15T18:08:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf  Mitchell Ash und Josef Ehmer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Architekten Josef Unger. Zum Juristen siehe [[Joseph Unger]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Absberggasse 02.jpg|mini|Arbeiterwohnhäuser Absberggasse (1886/87)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Absberggasse 03.jpg|mini|Arbeiterwohnhäuser Puchsbaumgasse (1886/87)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef Unger Normalien 1905.jpg|mini|Pläne für Lokalbahn-Aufnahmsgebäude (1905)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Unger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1846]] in [[Komorowice (Bielsko-Biała)|Komorowitz]], [[Galizien]]; † [[22. Dezember]] [[1922]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Unger war der Sohn eines jüdischen Kaufmannes. Die Familie zog zunächst von Galizien nach [[Mähren]], wo Unger die Oberrealschule in [[Brünn]] besuchte, dann um 1860 nach Wien. Hier war er einer der ersten jüdischen Studenten am Polytechnikum, aus dem später die [[Technische Universität Wien|Technische Hochschule]] hervorging. [[Heinrich von Ferstel]] war sein Lehrer. Nach seinem Studium von 1864 bis 1868 wurde er als Inspektor bei der [[Nordwestbahn (Österreich)|Nordwestbahn]] angestellt, bei der er bis zu seiner Pensionierung 1904 blieb. Daneben war er auch als freier Architekt tätig. Unger unternahm zahlreiche Studienreisen ins westliche Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Als Angestellter der Nordwestbahn plante Unger diverse Hochbauten für den Bahnbetrieb. Für [[Aufnahmsgebäude#Empfangsgebäude in Bahnhöfen|Aufnahmsgebäude]] von betriebseigenen [[Lokalbahn]]en entwarf er [[Normalie (Eisenbahn)|Normalien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Unger: &amp;#039;&amp;#039;Aufnahmsgebäude für Lokalbahnen.&amp;#039;&amp;#039; In: Konstantin von Popp (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 57.1905, Heft 23, {{ZDB|2534647-7}}. Eigenverlag, Wien 1905, S. 353 sowie Tafel XXI.&amp;amp;nbsp;— [http://opus.kobv.de/btu/volltexte/2013/2873/pdf/1905_06.pdf Online] (PDF; 40,6 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein besonderes Verdienst war aber die Beschäftigung mit Arbeiterwohnhäusern für die Bahnbediensteten. Auf diesem Gebiet wurde er zu einem Fachmann, der seine Anregungen durch Studienreisen in Westeuropa erhalten hatte. Im Auftrag des &amp;#039;&amp;#039;Vereins für Arbeiterhäuser&amp;#039;&amp;#039; errichtete Unger eine Gruppe von [[Arbeiter-Cottage Favoriten|Arbeiterwohnhäusern]] in Wien−[[Favoriten]], die sich zwischen [[Absberggasse]] und [[Puchsbaumgasse]] in der Kiesewettergasse 3–15 befinden. Sie stellen das älteste Beispiel sozialen Wohnbaus in Wien dar. Nach englischem Vorbild errichtete Unger mehrere Reihenhäuser mit Vorgärten oder Höfen, mehreren Wohnräumen und direktem Wasseranschluss in Küche und WC. Dieses Modell konnte sich aber im urbanen Raum nicht durchsetzen. Ein späterer Entwurf für Volkswohnungen von 1898 sah daher nunmehr bereits Gemeinschaftseinrichtungen wie Waschküchen und Baderäume vor, ein Konzept, das im sozialen Wohnbau der Zwischenkriegszeit Verbreitung fand. Dieses zukunftsweisende Projekt von Unger wurde allerdings nicht verwirklicht. Er konnte einiges dann später für Arbeiterwohnhäuser des Chorherrenstiftes Klosterneuburg umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Im [[Hauptgebäude der Universität Wien#Der Arkadenhof|Arkadenhof der Wiener Universität]] – der Ruhmeshalle der Universität – steht eine Büste Ungers. Im Rahmen von „Säuberungen“ durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] Anfang November 1938 wurden zehn Skulpturen jüdischer oder vermeintlich jüdischer Professoren im Arkadenhof im Zusammenhang der „[[Mythos von Langemarck#Nationalsozialismus|Langemarck-Feier]]“ umgestürzt oder mit Farbe beschmiert. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte der kommissarische Rektor [[Fritz Knoll]] eine Überprüfung der Arkadenhof-Plastiken veranlasst; auf seine Weisung hin wurden fünfzehn Monumente entfernt und in ein Depot gelagert, darunter diejenige von Josef Unger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Mitchell Ash|Mitchell G. Ash]], [[Josef Ehmer]] |Titel=Universität – Politik – Gesellschaft |Verlag=Vienna University Press |Datum=2015 |ISBN=978-3-8470-0413-4 |Seiten=118 |Online=https://books.google.com/books?id=B3vwCQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA118}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende wurden im Jahr 1947 alle beschädigten und entfernten Denkmäler wieder im Arkadenhof aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [[Arbeiter-Cottage Favoriten|Arbeiterwohnhäuser]], Kiesewettergasse 3–15, Wien (1886–1887)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Otto Gebauer&amp;#039;&amp;#039;, Hasenauerstraße 4, Wien 18 (1891)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jubiläums-Arbeiterwohnhaus des Stiftes Klosterneuburg&amp;#039;&amp;#039;, Wiener Straße 68, Klosterneuburg (1898)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;diverse Aufnahmegebäude für Lokalbahnen&amp;#039;&amp;#039; (1904)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterwohnhaus Kreindlhof&amp;#039;&amp;#039;, Albrechtstraße 105, Klosterneuburg (1910)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturzentrumWien|657}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1139458167|VIAF=1861150518475303650004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Unger, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Unger, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielsko-Biała|Komorowitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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