<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Josef_Titta</id>
	<title>Josef Titta - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Josef_Titta"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Titta&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T08:54:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Titta&amp;diff=1753905&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: +</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Titta&amp;diff=1753905&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-16T19:49:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Josef-Wenzel-Titta.jpg|thumb|Josef Titta im Jahre 1906]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Wenzel Titta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Januar]] [[1863]] in [[Prosmik]] bei [[Litoměřice|Leitmeritz]]; † [[10. August]] [[1923]] in [[Most (Tschechien)|Brüx]], [[Tschechoslowakei]]) war Gründer und Obmann des [[Deutscher Volksrat für Böhmen|Deutschen Volksrates für Böhmen]] und nationaler Vorkämpfer für die Rechte der Deutschen in Böhmen und [[Mähren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titta war Sohn eines Baggerschiffführers. Er studierte in [[Prag]] Medizin und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] am 21. Januar 1889. Als Student wurde er 1881 Mitglied der [[Burschenschaft Teutonia Prag|Prager Burschenschaft Teutonia]]; später Mitglied in den Burschenschaften &amp;#039;&amp;#039;Cimbria Dresden&amp;#039;&amp;#039; (1911), &amp;#039;&amp;#039;Arminia Graz&amp;#039;&amp;#039; (1919) und &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener akademische Burschenschaft Albia|Albia Wien]]&amp;#039;&amp;#039; (1919). Nach Beendigung seines medizinischen Studiums wurde er ab 1889 praktischer Arzt in [[Třebenice|Trebnitz]] (Distriktsarzt des Bezirkes [[Lovosice|Lobositz]]), Arzt der Leitmeritzer Bezirkskrankenkasse und Medizinalrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führte schon frühzeitig den Nationalitätenkampf an der deutsch-tschechischen Sprachgrenze. So begründete er 1889 den „Deutschen Schutzverein Germania“ für Trebnitz und Umgebung. Titta war tatkräftiger Förderer des deutschen Vereins- und Kulturlebens in diesem Grenzgebiet, u.&amp;amp;nbsp;a. Gründer des Schulerhaltungsvereins und der Knaben- und Mädchen-Fortbildungsschule. Die Gründung des [[Deutscher Schulverein|Bundes der Deutschen in Böhmen]] ging ebenso auf seine Initiative zurück, wie die Gründung (1903) des [[Deutscher Volksrat für Böhmen|Deutschen Volksrates für Böhmen]], dessen Obmann er von 1905 bis 1918 war. Der Deutsche Volksrat für Böhmen diente zur Ergänzung der Arbeit der politischen Parteien und damit zur Lösung des böhmischen Autonomieproblems. Der Volksrat galt als bedeutsamste deutsche Schutzgemeinschaft des alten Österreichs. Er schuf die deutsche Sektion der &amp;#039;&amp;#039;Landeskommission für Kinderschutz und Jugendfürsorge&amp;#039;&amp;#039; und war Herausgeber (1905–1918), der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Hochschulstimmen&amp;#039;&amp;#039; später (1909–1923) der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Hochschulzeitung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde er Mitglied der deutschböhmischen Landesversammlung. Aufgrund seines Einsatzes für die deutschen Rechte in Böhmen musste er nach dem Zusammenbruch der [[k.u.k. Monarchie]] nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und der Gründung der [[Tschechoslowakei]] nach [[Dresden]] fliehen. Im Frühjahr 1919 sprach er mehrmals bei der amerikanischen Friedensvorbereitungskommission in Wien unter [[Calvin Coolidge]] vor, um die Trebnitzer Sprachgrenzengemeinden zu unterstützen. Nach Zusicherung der Prager Behörden auf freies Geleit kehrte er im Mai 1919 nach Lobositz zurück. Kurze Zeit später wurde von tschechischen Nationalisten ein Handgranatenattentat auf ihn in seinem Trebnitzer Landhaus verübt. Er überlebte es unbeschadet, wurde aber verhaftet und in Prag eingesperrt. Nach einigen Wochen wurde er von den Prager Behörden wieder entlassen. Er musste auf weitere politische Tätigkeit verzichten und verbrachte die letzten Lebensjahre wieder als Landarzt in Trebnitz. Sein Wunsch einer Autonomie [[Provinz Deutschböhmen|Deutschböhmen]]s und des ganzen [[Sudetenland]]es erfüllte sich nicht. Mit dem [[Vertrag von Saint-Germain]] wurden die mehrheitlich deutsch besiedelten Gebiete dem neuen Staat Tschechoslowakei zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. August 1923 verstarb er im Brüxer Krankenhaus an chronischer Nierenentzündung. Die Urne mit seiner Asche wurde in der deutsch-evangelischen Kirche in Trebnitz vor dem Hochaltar beigesetzt. Diese Kirche und somit sein Grab wurde durch die Regierung der ČSR später an die [[Tschechoslowakische Hussitische Kirche]] übergeben. 1959 wurde die Kirche in ein Mineralienmuseum umgewandelt. Dabei wurde Tittas Grabstätte zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Titta erhielt die Ehrenbürgerwürde der Städte [[Leitmeritz]], [[Aussig]], [[Terezín|Theresienstadt]], [[Lom u Mostu|Bruch]], [[Liboch]], [[Dlažkovice|Dlaschkowitz]] und [[Nettluk]].&lt;br /&gt;
* Nach ihm wurde eine Straße in den Münchner Stadtteilen [[Milbertshofen (Bezirksteil)|Milbertshofen]] und [[Am Hart]] benannt.&lt;br /&gt;
* Nachdem die Prager Universität 1939 unter deutsche Verwaltung gestellt worden war, mussten auch die dortigen Burschenschaften sich in [[Kameradschaft (Studentenorganisation)|Kameradschaften]] des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NS-Studentenbundes]] umwandeln. Die Burschenschaft Teutonia nahm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kameradschaft Josef Titta&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Grün: Zwischen Fronteinsatz und Freiheitsklang - Studententum und Kameradschaftswesen im Nationalsozialismus (Historia academica - Schriftenreihe der Studentengeschichtlichen Vereinigung des Coburger Convents Bd. 57), Würzburg 2019, S. 93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der nationale Kampf an der Trebnitzer Sprachgrenze im Jahre 1902–1912. Jahresbericht des Deutschen Vereins „Germania“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur nationalen Frage&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, Trebnitz 1908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|309||Titta, Josef Wenzel|[[Robert Luft]]|124988474}}&lt;br /&gt;
* Erich Schmied: &amp;#039;&amp;#039;Josef Wenzel Titta und der deutsche Volksrat für Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bohemia&amp;#039;&amp;#039; 26, 1985, {{ISSN|0523-8587}}, S. 309–330.&lt;br /&gt;
* Horst Grimm, Leo Besser-Walzel: &amp;#039;&amp;#039;Die Corporationen. Handbuch zu Geschichte, Daten, Fakten, Personen&amp;#039;&amp;#039;. Umschau-Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-524-69059-9, S. 378&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 6: &amp;#039;&amp;#039;T–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-5063-0, S. 42–43.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124988474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124988474|VIAF=30485349}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Titta, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Sudetenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königreich Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Titta, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Titta, Josef Wenzel (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Gründer und Obmann des Deutschen Volksrates für Böhmen und Kämpfer der Autonomiebestrebung der Deutschen in Böhmen und Mähren&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prosmik]] bei [[Litoměřice|Leitmeritz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. August 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Most (Tschechien)|Brüx]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
	</entry>
</feed>