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	<title>Josef Suttner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Suttner&amp;diff=875086&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SidonieVZ am 3. April 2025 um 23:57 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Suttner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Josef Franz Suttner&amp;#039;&amp;#039;; * [[18. März]] [[1881]] in [[Smíchov|Prag-Smichov]]; † [[1. April]] [[1974]] in [[München]]) war ein böhmisch-deutscher [[Horn (Instrument)|Hornist]] und Musikpädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Suttner studierte Horn in [[Prag]] und erhielt 1902 eine Anstellung als Solohornist im Orchester des [[Nationaltheater Prag|Nationaltheaters Prag]]. 1904 wurde er 1. Hornist in der [[Badische Staatskapelle Karlsruhe|Großherzoglich Badischen Hofkapelle Karlsruhe]]. 1908 wurde er zum Hofmusiker, 1910 zum [[Kammermusiker]] und 1917 zum [[Kammervirtuose]]n ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Bayreuther Festspiele]]n der Jahre 1908, 1911, 1912 und 1914 war er Solohornist. 1909 erhielt er vom [[Metropolitan Opera]] House in [[New York City|New York]] den Ruf zu einem Gastspiel-Aufenthalt als Solohornist, wurde hierzu allerdings von seinem Karlsruher Arbeitgeber nicht beurlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Probespiel in München trat Suttner in der Uniform eines [[Feldwebel]]s des Wiener Deutschmeister-Regiments mit einem von der Münchner Oper gestellten Horn an. 1918 wurde Suttner Nachfolger von [[Bruno Hoyer]] als Solohornist des [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsorchesters]] auf dem [[Franz Strauss|Franz-Strauss-Stuhl]], wo er bis zu seiner Pensionierung 1945 unter großen Dirigenten seiner Zeit sein Horn blies. Mozarts zweites [[Hornkonzerte (Mozart)|Hornkonzert]] spielte er mit seinem Orchester unter der Leitung von [[Bruno Walter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suttner war ein unermüdlicher Kammermusiker. Er führte jahrzehntelang die Bläservereinigung des Bayerischen Staatsorchesters. Sein Solorepertoire reichte von &amp;#039;&amp;#039;Va tacito&amp;#039;&amp;#039; aus [[Georg Friedrich Händel|Händels]] Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Giulio Cesare]]&amp;#039;&amp;#039;, gespielt auf einem Jagdhorn in F (!) bis zu den Hornkonzerten von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]], [[Carl Maria von Weber]], [[Carl Matys]], [[Richard Strauss]] und Komponisten aus seiner Zeit. Er spielte den Hornpart bei der Uraufführung des Trios für Horn, Geige und Klavier op. 110 von [[Heinrich Kaspar Schmid]] sowie die Uraufführung des Hornkonzertes von [[Karl Pottgiesser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nach seiner Pensionierung sprang er während der Opernfestspiele am 27. Juli 1947 als Solohornist in der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Die schweigsame Frau]]&amp;#039;&amp;#039; von Richard Strauss unter der Leitung von [[Georg Solti]] ein. Diese hornistisch überaus schwierige Oper übernahm Josef Suttner während der Münchner Opernfestspiele ohne jegliche Probe und ohne die Stimmen vorher gekannt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suttner ist auf den ersten Einspielungen der &amp;#039;&amp;#039;[[Eine Alpensinfonie|Alpensinfonie]]&amp;#039;&amp;#039; (1941) und der symphonischen Dichtung &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Heldenleben]]&amp;#039;&amp;#039; (1928) unter der Leitung von Richard Strauss zu hören. Suttner spielte mit Klavier oder mit seinen Bläserkollegen viele Kammermusikwerke direkt über den [[Reichssender München]] oder nahm sie auf [[Wachsplatte]] (sogenannte Vorratsschnitte) auf. Mit insgesamt 153 Aufführungen des Siegfried-Rufes in Wagners Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Siegfried (Oper)|Siegfried]]&amp;#039;&amp;#039; hält er immer noch den Weltrekord. Suttner beherrschte noch mit 88 Jahren den vollen Umfang seines Instrumentes, was unter anderem von [[Hans Pizka]] bezeugt wird. Er selbst komponierte zahlreiche kleine Stücke für Hornquartett, ein Stück für Horn und Klavier unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung&amp;#039;&amp;#039; sowie Etüden. Ein von ihm komponiertes Hornkonzert gilt als extrem schwierig, da unter anderem einen Tonumfang contra H bis e3 (notiert für F-Horn, klingend : contra E bis a2) zu bewältigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Orchestertätigkeit wirkte Suttner von 1921 bis 1945 auch als Professor an der [[Hochschule für Musik und Theater München|Staatlichen Akademie der Tonkunst]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein musikalischer Nachlass befindet sich heute in der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]] in München.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bsb-muenchen.de/fileadmin/pdf/musik/nachlass_suttner_joseph.pdf BSB Musikabteilung Mus.N. 117 Sammlung Josef Suttner Verzeichnis der Musikhandschriften], auf bsb-muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Josef Suttner: &amp;#039;&amp;#039;Naturhornübungen für Anfänger&amp;#039;&amp;#039;. Notendruckerei Huth, Kaufbeuren 1929&lt;br /&gt;
* Josef Suttner: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Osthofen/Rheinhessen 1955.&lt;br /&gt;
* Josef Suttner: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Studien für Waldhorn zur Einführung in die Bühnenwerke [[Richard Wagner]]s.&amp;#039;&amp;#039; Nach den Partituren Wagners überarbeitet und ergänzt von [[Peter Damm]]. Halberstadt 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
* Hans Pizka: &amp;#039;&amp;#039;Josef Suttner, Hornist und Kammervirtuose (1881–1974). Zum 125. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Schneider Verlag, Tutzing 2009, ISBN 978-3-7952-1273-5, 153 S. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Suttner, Josef Franz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder. Bd. IV, Lieferung 8-9: Stroperius – Sůva&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]] von M. Kunštát, R. Melville und [[Thomas Winkelbauer|T. Winkelbauer]]. München 2024, ISBN 978-3-944396-69-9, S.&amp;amp;nbsp;732.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11773246X|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11773246X|LCCN=no/96/34083|VIAF=67250386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suttner, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Hornist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammervirtuose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammermusiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik und Theater München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Suttner, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=böhmisch-deutscher Hornist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]-Smichov&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SidonieVZ</name></author>
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