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	<title>Josef Strzygowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Strzygowski&amp;diff=134685&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AntonMatejicka: Um das seit ca. 10 Jahren bestehende Interesse an Strzygowskis Forschung abzubilden, habe ich zwei Sätze ergänzt. Danke!</title>
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		<updated>2026-04-16T10:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Um das seit ca. 10 Jahren bestehende Interesse an Strzygowskis Forschung abzubilden, habe ich zwei Sätze ergänzt. Danke!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Strzygowski Josef1.jpg|miniatur|Josef Strzygowski (um 1910)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Strzygowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1862]] in [[Biała Krakowska|Biała]], [[Galizien]]; † [[2. Januar|2. Jänner]] [[1941]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Kunsthistoriker]] und Begründer einer vergleichenden Kunstforschung. Er befasste sich unter anderem mit [[Frühchristliche Kunst|frühchristlicher Kunst]] des östlichen Mittelmeerraums, [[Byzantinische Kunst|byzantinischer]], [[Koptische Kunst|koptischer]], [[Armenische Kunst|armenischer]] sowie früher [[Islamische Kunst|islamischer Kunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Strzygowski stammte aus einer römisch-katholischen Textilunternehmerfamilie in der [[Bielitz-Bialaer Sprachinsel]], wohin sein Urgroßvater um 1772 aus dem kleinpolnischen [[Pilzno]] gezogen war. Seine Mutter Josefine Fraas, Edle von Friedenfeld, entstammte dem niederen Adel in Österreichisch-Schlesien. Er selbst wurde – nach dem frühen Tod seines Vaters – mit 15 Jahren nach Jena geschickt, wo er das private Erziehungsinstitut des Herbartianers [[Karl Volkmar Stoy]] besuchte. Um in das von seiner Familie seit Generationen betriebene Geschäft der Tuchmacherei einzusteigen, absolvierte er eine Weberlehre in seiner Heimatstadt Bielitz-Biala und ein Volontariat in einem Kaschmirbetrieb in Reichenbach (Vogtland). Dann wurde er Stuhlmeister der Kaschmirfabrik Braun &amp;amp; Cremer in Greiz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1882 ging er jedoch zum Studium der [[Klassische Archäologie| Klassischen Archäologie]] und [[Kunstgeschichte]] an die [[Universität Wien]] und holte parallel die noch fehlende Gymnasialmatura in den Fächern Latein, Griechisch und Philosophie nach. Weitere Studienabschnitte führten ihn an die Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]]. An letzterer wurde er 1885 mit einer Arbeit über die „Iconographie der Taufe Christi“, betreut von [[Heinrich von Brunn]], zum Dr. phil. promoviert. Seine 1887 in Wien vorgelegte [[Habilitation]]sschrift handelt vom byzantinischen Einfluss auf das Werk des Malers [[Cimabue]], der im späten 13. Jahrhundert in Mittelitalien tätig war. Mit einem Stipendium des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]] unternahm er anschließend einen dreijährigen Forschungsaufenthalt in Rom sowie Studienreisen nach Griechenland, Russland und Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief van Josef Strzygowski (1862-1941) aan Christiaan Snouck Hurgronje (1857-1936) Or. 8952 D 173.pdf|mini|seite=2|Brief (1907)]]&lt;br /&gt;
Ab 1892 war er Professor für Kunstgeschichte an der [[Universität Graz]]. Während einer Forschungsreise nach Ägypten 1894–1895 trug er einen Katalog der koptischen Kunst im Museum von Kairo zusammen und eröffnete damit die koptische Kunst als neues Feld der wissenschaftlichen Kunstgeschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{cite journal |last1=Marchand |first1=Suzanne L. |title=The Rhetoric of Artifacts and the Decline of Classical Humanism: The Case of Josef Strzygowski |journal=History and Theory |date=1994-12 |volume=33 |issue=4: &amp;#039;&amp;#039;Proof and Persuasion in History&amp;#039;&amp;#039; [special theme issue] |pages=106–130 |doi= 10.2307/2505504 |jstor=2505504 |url=https://upload.lsu.edu/hss/history/files/rhetoric-of-artifacts.pdf |via=LSU |url-status= live|archive-date=2024-08-11 |archive-url=https://web.archive.org/web/20240811123441/https://upload.lsu.edu/hss/history/files/rhetoric-of-artifacts.pdf| language=en}}, S. 117&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen Veröffentlichungen ab 1892 betonte Strzygowski die Bedeutung der frühchristlichen Kunst aus Byzanz, Ägypten und Syrien. Dies spitzte er in seiner 1901 veröffentlichten Schrift &amp;#039;&amp;#039;Orient oder Rom&amp;#039;&amp;#039; zu, in der er behauptete, die Architektur des europäischen Frühmittelalters habe sich maßgeblich aus Einflüssen aus dem hellenisierten Orient und nicht aus Rom entwickelt. Damit stellte er sich gegen den vorherrschenden „Romzentrismus“ der Geisteswissenschaften im katholisch geprägten Österreich und insbesondere der [[Wiener Schule der Kunstgeschichte]]. 1904 wurde er zum [[Hofrat]] ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger seines verstorbenen akademischen Gegenspielers [[Franz Wickhoff (Kunsthistoriker)|Franz Wickhoff]] wurde er 1909 auf die kunstgeschichtliche Lehrkanzel der Universität Wien berufen. Seine Ernennung war umstritten und das Institut richtete zugleich eine zweite Lehrkanzel ein, auf die [[Max Dvořák]] berufen wurde, der im Vergleich zu Strzygowski eher konventionelle Ansichten vertrat. Die Rivalität zwischen den beiden Ordinarien steigerte sich noch, als nach Dvořáks Tod 1921 dessen Schüler [[Julius von Schlosser|Julius Alwin Schlosser]] auf die zweite Lehrkanzel berufen wurde. Dies führte zur Spaltung des Instituts und Strzygowski leitete daraufhin bis zu seiner Emeritierung 1933 das „Erste Kunsthistorische Institut der Universität Wien“, Schlosser das „Zweite“. Während er unter den Wiener Kunsthistorikern ein Außenseiter blieb, erfuhr Strzygowski international größere Anerkennung und sein Institut zog Studenten und Dozenten aus verschiedenen Ländern und Disziplinen an. Nach seinem vorzeitigen Eintritt in den Ruhestand gründete Strzygowski 1934 in Wien die [[Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strzygowski vertrat die These, dass die indogermanische und die asiatische Kunst die Grundlage für die abendländische Kultur, vor allem spätantiker und mittelalterlicher Formprinzipien bilden, und trug so zur Erweiterung der kunsthistorischen Forschung bei. Hatte er zunächst den östlichen Mittelmeerraum als prägende Quelle angenommen, verlegte er die von ihm behauptete Wiege der Kultur in späteren Veröffentlichungen immer weiter nach Osten. Seine Hypothesen wurden dabei immer spekulativer und stießen auf immer größeren Widerspruch unter Fachkollegen. In seinem zweibändigen Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Baukunst der Armenier und Europa&amp;#039;&amp;#039; von 1918 billigte er den Armeniern ein „arisches Kunstschaffen“ zu und hielt sie für die Vermittler, durch welche die persische Kunst nach Westeuropa gekommen sei. Für seinen Versuch, die mittelalterliche europäische Baukunst von Armenien herzuleiten, musste er die Entwicklung der armenischen Kirchenbautypen mit Hilfe zweifelhafter Quellen wesentlich früher als nach heutiger Lehrmeinung datieren. In diesem Zusammenhang steht auch sein Bemühen, die 1903 aus der [[Syrische Wüste|Syrischen Wüste]] nach Berlin gelangte [[Mschatta-Fassade]] (Mitte 8. Jahrhundert) in das 4. bis 6. Jahrhundert zu datieren und durch Stilvergleiche mit der mesopotamischen Stadt [[Seleukia-Ktesiphon]] in Beziehung zu setzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bruno Schulz (Architekt)|Bruno Schulz]], Josef Strzygowski: &amp;#039;&amp;#039;Mschatta. Bericht über die Aufnahme der Ruine von Bruno Schulz und kunstwissenschaftliche Untersuchung von Josef Strzygowski.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Königlich Preussischen Kunstsammlungen,&amp;#039;&amp;#039; 25. Band 4. Heft, 1904, S. 205–373&amp;lt;/ref&amp;gt; So schrieb er Mschatta eine Schlüsselrolle beim Übergang vom babylonisch-persischen zum germanischen Kunstschaffen zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Suzanne L. Marchand: &amp;#039;&amp;#039;The Rhetoric of Artifacts and the Decline of Classical Humanism: The Case of JosefStrzygowski.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;History and Theory,&amp;#039;&amp;#039; 33, Nr. 4, 1994, S. 106–130, hier S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ausführungen wurden später von [[Rassismus|rassistisch]] geprägten Ideen beeinflusst, was auch an den Titeln seiner Veröffentlichungen zu erkennen ist. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] publizierte er beispielsweise Bücher wie &amp;#039;&amp;#039;Aufgang des Nordens&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Das indogermanische Ahnenerbe des deutschen Volkes und die Kunstgeschichte der Zukunft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Strzygowskis Schriften &amp;#039;&amp;#039;Nordischer Heilbringer und bildende Kunst. Eine durch Christentum und Kirche entstellte Heilserscheinung&amp;#039;&amp;#039; (1939), &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Nordseele. Das Bekenntnis eines Kunstforschers&amp;#039;&amp;#039; (1940), &amp;#039;&amp;#039;Das indogermanische Ahnenerbe des deutschen Volkes und die Kunstgeschichte der Zukunft&amp;#039;&amp;#039; (1941) und &amp;#039;&amp;#039;Europas Machtkunst im Rahmen des Erdkreises. Eine grundlegende Auseinandersetzung über Wesen und Entwicklung des zehntausendjährigen Wahnes. Gewaltmacht von Gottes Gnaden statt völkischer Ordnung&amp;#039;&amp;#039; (1943) in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-s.html|title=Buchstabe S, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Vorläufige Ausgabe nach dem Stand vom 1. April 1946 (Berlin: Zentralverlag, 1946).|website=www.polunbi.de|accessdate=2023-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-s.html|title=Buchstabe S, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Erster Nachtrag nach dem Stand vom 1. Januar 1947 (Berlin: Zentralverlag, 1947).|website=www.polunbi.de|accessdate=2023-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seine Arbeiten geht die Erhaltung der finnischen [[Holzkirche von Petäjävesi]], heute [[UNESCO]]-[[Weltkulturerbe]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen bekannten Schülern gehören die Museologin [[Alma Wittlin]] und [[Max Eisler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren ist ein verstärktes Interesse an Strzygowskis Forschung zu beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robyn Radway, Tomasz Grusiecki, Robert Born, Suzanna Ivanič, Ruth Sargent Noyes, Olenka Pevny |Titel=Globalizing early modern central and eastern European art : a discussion forum |Sammelwerk=Art East Central |Band=[2] |Nummer=2 |Datum=2022 |ISSN=2695-1428 |DOI=10.5817/AEC2022-2-2 |Seiten=11–47 |Online=https://digilib.phil.muni.cz/cs/handle/11222.digilib/digilib.76698,%20https://digilib.phil.muni.cz/cs/handle/11222.digilib/digilib.76698 |Abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen eines FWF-Forschungsprojektes wird an der Universität Wien ein Sonderdrucknachlass Strzygowskis katalogisiert und ausgewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bibliothek.univie.ac.at/fb-kunstgeschichte/strzygowski.html |titel=Ex Libris Strzygowski - Fachbibliothek Kunstgeschichte |sprache=de |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenveranstaltungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Josef Strzygowski und die Berliner Museen&amp;#039;&amp;#039; im [[Bode-Museum]], Staatliche Museen zu [[Berlin]], 10. Oktober 2012 bis 20. Januar 2013&lt;br /&gt;
* Internationale wissenschaftliche Konferenzen von 29.-31. März 2012 in [[Bielsko-Biała]] (PL) und am 30. Oktober 2012 in [[Wien]] aus Anlass des 150. Geburtstages &amp;#039;&amp;#039;Josef Strzygowski und die Kunstwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet von Abteilung für Vergleichende Kunstgeschichte an der [[Maria-Curie-Skłodowska-Universität]] in [[Lublin]] (Polen) bzw. der [[Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung]] in Wien.&lt;br /&gt;
* Tagung &amp;#039;&amp;#039;Wiener Kunstgeschichte in Armenien&amp;#039;&amp;#039; am 22. Oktober 2021 am [[Universität Wien|Institut für Kunstgeschichte]] der Universität Wien mit Vorträgen zu &amp;#039;&amp;#039;Fotos, Planen und Dokumenten aus dem Nachlass des Kunsthistorikers Josef Strzygowski und des Archithekten Toros Tormanian&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
siehe [[Alfred Karasek]]-Langer: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Schriften von Josef Strzygowski&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt 1933. [schon bis 1933 unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Iconographie der Taufe Christi. München 1885. [https://archive.org/details/iconographieder00strzgoog Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Cimabue und Rom. Wien 1888. [https://archive.org/details/cimabueundromfun00strz Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Orient oder Rom? Leipzig 1901. [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/strzygowski1901 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Kleinasien. Ein Neuland der Kunstgeschichte. Leipzig 1903. [https://archive.org/details/kunstgeschichte00strzrich Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Koptische Kunst (= Service des antiquités de l’Egypt. Catalogue géneral des antiquités égyptiennes du Musée du Caire 12), Wien 1904; Koptische Kunst: Nos. 7001 - 7394 et 8742 - 9200. Neudr. der Ausg. von 1904. With al- Mathạf al-Misṛi ̄Kairo. Catalogue général des antiquités égyptiennes du Musée du Caire 12. Zeller, 1973, ISBN 978-3-535-01481-0 [https://archive.org/details/koptischekunst00strz Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Die Bildende Kunst der Gegenwart. Ein Buch für jedermann. Leipzig 1907. [https://archive.org/details/gri_33125007597194 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Kleinarmenische Miniaturmalerei. Die Miniaturen des Tübinger Evangeliars MA XIII,1 vom Jahre 1113 bzw. 893 n. Chr. Tübingen 1907.&lt;br /&gt;
* Die Baukunst der Armenier und Europa, Bde. I–II. Wien 1918. Digitalisate [http://archive.org/details/diebaukunstderar01strz Band 1] und [http://archive.org/details/diebaukunstderar02strz Band 2] &lt;br /&gt;
* Ursprung der christlichen Kirchenkunst. Leipzig 1920. [https://archive.org/details/ursprungderchris00strz Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Landschaft in der nordischen Kunst&amp;#039;&amp;#039;. E.A. Seemann, Leipzig 1922 (Band 17 der [[Bibliothek der Kunstgeschichte]]). [https://archive.org/details/dielandschaftind00strz Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Die Stellung des Islam zum geistigen Aufbau Europas. Åbo 1922.&lt;br /&gt;
* Die Krisis der Geisteswissenschaften. Vorgeführt am Beispiele der Forschung über Bildende Kunst. Ein grundsätzlicher Rahmenversuch. Wien 1923.&lt;br /&gt;
* Forschung und Erziehung. Der Neuaufbau der Universität als Grundlage aller Schulverbesserung an den Verfahren der Forschung über Bildende Kunst erörtert. Stuttgart 1928.&lt;br /&gt;
* Die altslavische Kunst. Ein Versuch ihres Nachweises, Augsburg 1929.&lt;br /&gt;
* Asiens bildende Kunst in Stichproben, ihr Wesen und ihre Entwicklung. Ein Versuch. (Arbeiten des 1. Kunsthist. Inst. der Universität Wien, Bd. 45.) Augsburg 1930. [https://archive.org/details/asiensbildendeku0000strz Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Aufgang des Nordens. Lebenskampf eines Naturforschers um ein deutsches Weltbild. (Beiträge zur vergleichenden Kunstforschung 12) Leipzig 1936.&lt;br /&gt;
* Spuren indogermanischen Glaubens in der Bildenden Kunst. Heidelberg 1936.&lt;br /&gt;
* Morgenrot und Heidnischwerk in der christlichen Kunst. Berlin 1937.&lt;br /&gt;
* Dürer und der nordische Schicksalshain. Eine Einführung in vergessene Bedeutungsvorstellungen. Heidelberg 1937.&lt;br /&gt;
* Geistige Umkehr. Indogermanische Gegenwartsstreifzüge eines Kunstforschers. 1938.&lt;br /&gt;
* Nordischer Heilbringer und Bildende Kunst. Eine durch Christentum und Kirche entstellte Heilserscheinung. Mit fünf Anhängen über die Kunst der germanischen Völkerwanderung im Rahmen Eurasiens und über die Gegenwart. Wien 1939. [https://archive.org/details/nordischerheilbr0000strz Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Die deutsche Nordseele. Das Bekenntnis eines Kunstforschers. Wien-Leipzig 1940.&lt;br /&gt;
* Das indogermanische Ahnenerbe des deutschen Volkes und die Kunstgeschichte der Zukunft. Die Forschung über Bildende Kunst als Erzieher. Eine Kampfschrift. Wien 1941. [https://archive.org/details/das-indogermanische-ahnenerbe-des-deutschen-volkes-und-die-kunstgeschichte-der-zukunft-1941-hq-ocr Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Europas Machtkunst im Rahmen des Erdkreises. Eine grundlegende Auseinandersetzung über Wesen und Entwicklung des zehntausendjährigen Wahnes. Gewaltmacht von Gottes Gnaden statt völkischer Ordnung, Kirche statt Glaube, Bildung statt Begabung, vom Nordstandpunkt planmäßig in die [[volksdeutsche Bewegung]] eingestellt.&amp;#039;&amp;#039; 3., um das Schlagwortverzeichnis erweiterten Aufl. – Wiener Verlag, Wien 1943. Reprint: Verlag der Manufactur, Horn-Bad Meinberg 1999, ISBN 978-3-88080-977-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Diez (Kunsthistoriker)|Ernst Diez]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Kritik Strzygowskis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunst des Orients&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, Franz Steiner Verlag, Mai 1963, S. 98–109&lt;br /&gt;
* Ulrich Bock: &amp;#039;&amp;#039;Armenische Baukunst. Geschichte und Problematik ihrer Erforschung.&amp;#039;&amp;#039; (25. Veröffentlichung der Abteilung Architektur des Kunsthistorischen Instituts der Universität zu Köln). Köln 1983.&lt;br /&gt;
* Hans Jürgen Sproß: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturauffassung bei Alois Riegl und Josef Strzygowski&amp;#039;&amp;#039;. Saarbrücken 1989 (Saarbrücken, Univ., Diss., 1989).&lt;br /&gt;
* [[Eva Frodl-Kraft]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Aporie und der Versuch ihrer Deutung. Josef Strzygowski – Julius von Schlosser.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 42, 1989, {{ISSN|0083-9981}}, S. 7–52, 255–258.&lt;br /&gt;
* Piotr O. Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Wanderer zwischen den Welten. Josef Strzygowski und seine immer noch aktuelle Frage: Orient oder Rom.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Walter Höflechner]], Götz Pochat (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Kunstgeschichte an der Universität Graz. Mit einem Ausblick auf die Geschichte des Faches an den deutschsprachigen österreichischen Universitäten bis in das Jahr 1938.&amp;#039;&amp;#039; Akademische Druck- und Verlags-Anstalt, Graz 1992, ISBN 3-201-01585-7, S. 243–265 (&amp;#039;&amp;#039;Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz&amp;#039;&amp;#039; 26).&lt;br /&gt;
* Christina Maranci: &amp;#039;&amp;#039;Armenian architecture as Aryan architecture: the role of Indo-European studies in the theories of Josef Strzygowski.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Visual Resources.&amp;#039;&amp;#039; 13, 1998, {{ISSN|0197-3762}}, S. 363–380.&lt;br /&gt;
* Piotr O. Scholz: &amp;#039;&amp;#039;J. Strzygowskis „Die Krisis der Geisteswissenschaften“ – 60 Jahre später.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nubica et Aethiopica.&amp;#039;&amp;#039; 4/5, 1999, {{ISSN|0939-4672}}, S. 39–58.&lt;br /&gt;
* Christina Maranci: &amp;#039;&amp;#039;Medieval Armenian Architecture. Constructions of Race and Nation.&amp;#039;&amp;#039; Peeters, Leuven u. a. 2001, ISBN 90-429-0939-0 (&amp;#039;&amp;#039;Hebrew University Armenian Studies&amp;#039;&amp;#039; 2).&lt;br /&gt;
* Christina Maranci: &amp;#039;&amp;#039;The Historiography of Armenian Architecture: Josef Strzygowski, Austria, and Armenia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Revue des Études Arméniennes.&amp;#039;&amp;#039; 28, 2001–2002, {{ISSN|0080-2549}}, S. 287–307.&lt;br /&gt;
* [[Jaś Elsner]]: &amp;#039;&amp;#039;The Birth of Late Antiquity: Riegl and Strzygowski in 1901.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Art History.&amp;#039;&amp;#039; 25, 2002, {{ISSN|0141-6790}}, S. 358–379, 419–420.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 602.&lt;br /&gt;
* [[Johann Konrad Eberlein]]: &amp;#039;&amp;#039;Josef Strzygowski. Gedanken über die Zeitlosigkeit eines Typus.&amp;#039;&amp;#039; In: Lukas Madersbacher, Thomas Steppan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;De re artificiosa. Festschrift für Paul von Naredi-Rainer zu seinem 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Schnell + Steiner,  Regensburg 2010, ISBN 978-3-7954-2392-6, S. 81–93.&lt;br /&gt;
* Alexander Zäh, Josef Strzygowski als Initiator der christlich-kunsthistorischen Orientforschung und Visionär der Kunstwissenschaft, mit Beiträgen von Helmut Buschhausen und Christina Maranci, [[Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte|Römische Quartalsschrift für Christliche Altertumskunde]] (RQ) 107.2 (2012) S. 105–148.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* {{BBKL|s/s4/strzygowski_j1|autor=Alexander Zäh|artikel=STRZYGOWSKI, Josef}} nur kostenpflichtig im Internet, nicht in der Druckausgabe, daher leider weder für Abschnitt Weblinks noch für Abschnitt Literatur geeignet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Francesco Leonelli: [https://actual-art.spbu.ru/en/publications/archive/vol-10/art-theory/10794.html &amp;#039;&amp;#039;Josef Strzygowski (1861–1942), Dmitry Ainalov (1862–1939) and the Question of Geographical Borders in the Theory of Art: The Possibility of a “Geographic Eye”&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Actual Problems of Theory and History of Art: Collection of articles,&amp;#039;&amp;#039; Band 10 (Hrsg.: A. V. Zakharova, S. V. Maltseva, E. Iu. Staniukovich-Denisova. Lomonosov Moscow State University / NP-Print, St. Petersburg) 2020, S. 609–617.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|13|434|435|Strzygowski, Josef d. J. (1862–1941), Kunsthistoriker}}&lt;br /&gt;
* Festschrift: &amp;#039;&amp;#039;Josef Strzygowski – 70 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. Katowice 1932.&lt;br /&gt;
* Festschrift: &amp;#039;&amp;#039;Zum 70. Geburtstag dargebracht von seinen Schülern&amp;#039;&amp;#039;. Klagenfurt 1932.&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Mietke]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Josef Strzygowski und die Berliner Museen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2012, ISBN 978-3-89500-927-3.&lt;br /&gt;
* Piotr Otto Scholz, Magdalena Anna Dlugosz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Josef Strzygowski und die Kunstwissenschaften: Akten der internationalen wissenschaftlichen Konferenzen zum 150. Geburtstag von Josef Strzygowski in Bielsko-Biala, 29.–31. März 2012.&amp;#039;&amp;#039; (Abt. für Vergleichende Kunstgeschichte am Kulturwissenschaftlichen Institut an der Universität Marie Curie-Sklodowska in Lublin und in Wien, 30. Oktober 2012) Ibera, Wien 2015, ISBN 978-3-85052-343-1.&lt;br /&gt;
* Heinz Schödl: &amp;#039;&amp;#039;Josef Strzygowski – Zur Entwicklung seines Denkens&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Wien 2011 ([https://othes.univie.ac.at/17238/1/2011-05-18_9706938.pdf PDF online]).&lt;br /&gt;
* Luka Vidmar: &amp;#039;&amp;#039;Josef Strzygowski und seine Doktoranden Avgustin Stegensek und Avgust Zigon&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Alois Kernbauer]], Tone Smolej (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsamkeit auf getrennten Wegen. Die slowenischen Doktoranden der Grazer Philosophischen Fakultät im Zeitraum 1876–1918 und die Gründung der Universität in Ljubljana&amp;#039;&amp;#039;. ADEVA, Graz 2021, ISBN 978-3-201-02058-9, S. 239–262.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Julian Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Der Fabrikantensohn Josef Strzygowski (1862-1941) auf dem Weg vom Tuchmacher zum Kunsthistoriker.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung|Mitteilungen der Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung in Wien]]. 74. Jahrgang, 3/2022, ISSN 1013-6800, S. 1–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Josef Strzygowski}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118799223}}&lt;br /&gt;
* [https://arthistorians.info/strzygowski Eintrag] im [[Dictionary of Art Historians]]&lt;br /&gt;
* [https://www.arthistoricum.net/themen/portale/gkg/quellen/strzygowski Josef Strzygowski bei arthistoricum.net] – Digitalisierte Werke im Themenportal „Geschichte der Kunstgeschichte“&lt;br /&gt;
* [https://data.onb.ac.at/nlv_lex/perslex/St/Strzygowski_Josef.htm Josef Strzygowski – Österreichische Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|strzygowski-josef}}&lt;br /&gt;
* [https://kunstgeschichte.univie.ac.at/ueber-uns/institutsarchiv/strzygowski-josef/ Josef Strzygowski am Kunsthistorischen Institut der Universität Wien]&lt;br /&gt;
* [https://bibliothek.univie.ac.at/fb-kunstgeschichte/strzygowski.html Josef Strzygowskis Sonderdrucknachlass in der Fachbibliothek Kunstgeschichte der Universität Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kunstgeschichte in Wien}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kunstgeschichte in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118799223|LCCN=n/82/1109|VIAF=8183971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strzygowski, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker (islamische Kunstgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Pontificia Accademia Romana di Archeologia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bielsko-Biała)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strzygowski, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biała Krakowska|Biała]], [[Galizien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Januar 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AntonMatejicka</name></author>
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