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	<title>Josef Stingl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */ Klammer entlinkt</title>
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		<updated>2025-12-05T17:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Stingl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. März]] [[1919]] in [[Chlum Svaté Maří|Maria Kulm]], [[Tschechoslowakei]]; † [[19. März]] [[2004]] in [[Leutesdorf]]) war langjähriger Präsident der [[Bundesanstalt für Arbeit]], sowie Politiker der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] und der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Stingl wurde als Sohn eines [[Bäcker]]meisters im [[Egerland]] geboren.&lt;br /&gt;
Er besuchte das Gymnasium in [[Cheb|Eger]], wo er 1938 das Abitur bestand. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] diente er als [[Offizier]] bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Nach der [[Vertreibung]] aus dem [[Sudetenland]] kam er 1945 nach Berlin. Bis 1952 schlug er sich mit verschiedenen Arbeiten als Bauarbeiter und Angestellter in Berlin durch, womit er auch sein Studium der [[Politikwissenschaften]] an der [[Deutsche Hochschule für Politik|Deutschen Hochschule für Politik]] von 1949 bis 1951 finanzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war er von 1952 bis 1968 Angestellter bei der [[Deutsche Industrie- und Handelskammer|IHK]] in [[Berlin]]. Vom 2. Mai 1968 bis zum 30. März 1984 war er Präsident der [[Bundesanstalt für Arbeit]]. In seiner Amtszeit wurde die Zentrale der BA in [[Nürnberg]] gebaut und die vielen kleinen Dienststellen zusammengefasst. Aufgrund seiner langen Amtszeit fand der Name auch Eingang in die [[Umgangssprache]]. „Ich arbeite bei Firma Stingl“ war gleichbedeutend mit „Ich bin arbeitslos“. Er handelte sich als Verkünder der monatlichen Arbeitslosenstatistiken den Spitznamen „Bundesunke“ ein. Von 1983 bis 1990 war Stingl Honorarprofessor in [[Otto-Friedrich-Universität Bamberg|Bamberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ruhestand engagierte Josef Stingl sich für die Kirche sowie für die Rechte von [[Heimatvertriebene]]n. Er war Ehrenvorsitzender der [[sudetendeutsche]]n [[Ackermann-Gemeinde]] und setzte sich als selbst Heimatvertriebener für den Dialog und die Versöhnung zwischen Sudetendeutschen und Tschechen ein. Weiterhin war er Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindungen KDStV Nordgau (Prag) Stuttgart und [[KDStV Ferdinandea (Prag) Heidelberg]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]]&amp;lt;ref&amp;gt;Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen: &amp;#039;&amp;#039;Gesamtverzeichnis des CV 2001 - Die Verbindungen des CV mit ihren Ehrenmitgliedern, Alten Herren und Studierenden&amp;#039;&amp;#039; - München 2001, V - S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Mitglied im ND Christsein. Heute ([[Bund Neudeutschland]]). Er verstarb an seinem 85. Geburtstag im rheinischen Leutesdorf, wohin er nach dem Tode seiner ersten Frau und der Heirat mit seiner zweiten Frau im hohen Alter gezogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Stingl trat kurz nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] der CDU bei. Seit 1951 war er stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU in [[Berlin-Reinickendorf|Reinickendorf]], ab 1956 stellvertretender Landesvorsitzender der CDU in Berlin. Von 1964 bis 1968 war er Landesvorsitzender der [[CDU Oder-Neiße]]. Auch gehörte er von 1964 bis 1973 dem Bundesvorstand an. 1974 wechselte er wegen seines Wohnsitzes [[Taufkirchen (bei München)]] in die CSU. Er machte sich einen Namen als Sozialpolitiker und sah sich als Anwalt der Arbeitslosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Stingl saß von 1953 bis zum 15. Juni 1968 für die CDU im [[Deutscher Bundestag|Bundestag]]. Dabei war er maßgeblich an Rentenreform und [[Arbeitsförderungsgesetz]] beteiligt. Vom 12. Februar 1963 an gehörte er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Parlament als Vorsitzender des Fraktionsarbeitskreises für Soziales und [[Gesellschaftspolitik]] dem Fraktionsvorstand der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]] an. Von 1965 an war er außerdem Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Gesellschaftspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1942: [[Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1943: [[Deutsches Kreuz]] in Gold als Oberleutnant&lt;br /&gt;
* 1971: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1972: Großoffizier des [[Verdienstorden der Italienischen Republik|Verdienstorden Italiens]]&lt;br /&gt;
* 1974: Komtur mit Stern des päpstlichen [[Gregoriusorden]]s&lt;br /&gt;
* 1976: Ehrensenator der [[Universität Mannheim]]&lt;br /&gt;
* 1978: [[Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen]]&lt;br /&gt;
* 1979: Ehrendoktorwürde der [[Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer|Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer]]&lt;br /&gt;
* 1982: [[Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Heinrich-Brauns-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1984: Großes [[Bundesverdienstkreuz]] (1974) mit Stern (1979) und Schulterband (1984)&lt;br /&gt;
* 1984: Großkreuz des päpstlichen Gregoriusordens&lt;br /&gt;
* 1984: [[Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|353||Stingl, Josef|[[Günter Buchstab]]|118755374}}&lt;br /&gt;
* Günter Buchstab: &amp;#039;&amp;#039;Josef Stingl (1919–2004).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern. Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Aschendorff Verlag, Münster 2007, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 187–200. ([https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17587 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 847–848.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118755374}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kas.de/wf/de/71.6910 Zur Erinnerung an Josef Stingl (1919–2004)]&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000010660}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Bundesagentur für Arbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118755374|LCCN=n/80/138942|VIAF=278248044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stingl, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Bundestagsabgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stingl, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CSU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chlum Svaté Maří|Maria Kulm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leutesdorf]] &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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