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	<title>Josef Steidl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:58:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Steidl&amp;diff=1808253&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-08-26T13:06:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef „Jupp“ Steidl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1919]] in [[Mírová|Münchhof]], [[Tschechoslowakei]]; † [[4. September]] [[1986]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Gewerkschaftsfunktionär]] und [[Politiker]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Bergmanns und einer Arbeiterin in der Porzellanindustrie absolvierte nach dem Besuch der [[Volksschule]] und der [[Bürgerschule]] von 1933 bis 1936 eine Lehre als Automechaniker in [[Karlsbad]]. Noch während der Ausbildung trat er 1936 der [[Komunistická strana Československa|Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KSČ)]] bei und war anschließend von bis 1938 deren Jugendsekretär. Nach einer Tätigkeit als Bergmann war er von April 1939 bis März 1945 Soldat der [[Wehrmacht]] und dort zuletzt [[Stabsgefreiter]]. Nach Einsätzen in [[Frankreich]], [[Rumänien]], [[Griechenland]] und der [[Sowjetunion]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] beging er im März 1945 [[Fahnenflucht]] und nahm anschließend an Kampfhandlung tschechischer [[Partisan]]en teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg war er zunächst wieder Bergarbeiter in der [[Tschechoslowakei]], siedelte jedoch im März 1946 nach [[Land Thüringen (1920–1952)|Thüringen]] um, wo er zunächst der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] beitrat. Zunächst war er als Bahnunterhaltungsarbeiter und Rangierer in der [[Bahnmeisterei]] der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn (DR)]] in Geußen tätig, wurde aber bereits 1947 [[Betriebsrat]] im Reichsbahnamt [[Erfurt]]. Von 1948 bis 1950 war er Stellvertretender Vorsitzender und Sekretär des Landesverbandes Erfurt der [[Industriegewerkschaft]] (IG) Transport sowie von 1949 bis 1952 Vorsitzender der IG Transport im Land [[Brandenburg]]. 1950 wurde er auch Mitglied der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten]] (VVN). 1952 erfolgte seine Wahl zum Vorsitzenden der IG Transport im [[Bezirk Potsdam]] und im Anschluss 1954 seine Ernennung zum Leiter der Abteilung für Nationale Gewerkschaftsarbeit beim Bundesvorstand des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]. Neben diesem Amt, das er bis 1961 innehatte, war er von 1955 bis 1968 auch Mitglied des Bundesvorstandes des FDGB. Während dieser Zeit absolvierte er zwischen 1960 und 1962 ein Studium an der [[Parteihochschule der KPdSU]] in [[Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] war er zunächst von 1962 bis 1965 [[Liste der ZK-Abteilungen und ihrer Abteilungsleiter|Leiter der Abteilung]] Gewerkschaften und Sozialpolitik des [[SED#Zentralkomitee|ZK der SED]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=crBlRKg5muQC&amp;amp;pg=PA216&amp;amp;lpg=PA216&amp;amp;dq=josef+steidl+sed&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=wIAAepLsly&amp;amp;sig=htzz59R5aLzoFXz9t7aHydeiR-w&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=jvf-Sq2vJMOb_AaCrKmLCw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CAoQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=josef%20steidl%20sed&amp;amp;f=false Heinz Mohnhaupt, Karl A. Mollnau: &amp;#039;&amp;#039;Recht und Juristen im Spiegel der Beschlüsse des Politbüros und Sekretariats des Zentralkomitees der SED&amp;#039;&amp;#039;.], 2003, S. 216, ISBN 3-46503241-1&amp;lt;br /&amp;gt;[https://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/sachteil/a/Abt._Gewerkschaften_und_Sozialpolitik_beim_ZK_der_SED.html Abt. Gewerkschaften und Sozialpolitik beim ZK der SED. FDGB-Lexikon], Arbeitsversion, [[Friedrich-Ebert-Stiftung]], Berlin 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurde er als Nachfolger von [[Adolf Baier]] zum Leiter der Abteilung Verkehr des ZK ernannt und war damit zuständig für verdeckte Verbindungen sowie Transporte zu anderen kommunistischen Parteien. Dieses Amt übte er bis 1985 aus. Zunächst unterstand Steidl dem ZK-Sekretär für Wirtschaft, [[Günter Mittag]], seit 1971 jedoch direkt dem Ersten Sekretär des ZK der SED, [[Erich Honecker]]. Ab dieser Zeit war die Abteilung Verkehr verantwortlich für die finanzielle Unterstützung (Bereitstellung materieller Mittel, insbesondere für die Arbeit der KPD/[[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] und [[Sozialistische Einheitspartei Westberlins|SEW]]) und die Betreuung der kommunistischen und sozialistischen Parteien kapitalistischer Länder durch Organisation der Delegations- und Urlaubsaufenthalte, der medizinischen Betreuung, Schulungen, Beratungen und Konsultationen mit Fachabteilungen im ZK sowie für die Aufrechterhaltung einer ständigen Verbindung zwischen den Parteivorständen der KPD/DKP und der SEW zum ZK der SED durch einen eigenen Kurierdienst.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Gremien der SED für die Westarbeit |url=http://sew-dokumente.org/Archive/Westabteilung/index.html |wayback=20090419230105}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion arbeitete er eng mit dem Bereich [[Kommerzielle Koordinierung]] unter [[Alexander Schalck-Golodkowski]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulf Bischof |Titel=Die Kunst und Antiquitäten GmbH im Bereich Kommerzielle Koordinierung |Jahr=2003 |Seiten=48 |ISBN=3-89949048-7 |Online={{Google Buch |BuchID=Wgpeok-n3mMC |Seite=48 |Hervorhebung=Josef Steidl}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-52397644.html &amp;#039;&amp;#039;Milliarden mit KoKo-Die heimlichen Geschäfte des Alexander Schalck-Golodkowski&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel special]]&amp;#039;&amp;#039;, 2/1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/wodka-und-kaviar-im-kreml,10810590,10031958.html |titel=Wodka und Kaviar im Kreml |autor=Andreas Förster |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2002-09-28 |zugriff=2015-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 50.&amp;amp;nbsp;Geburtstag der Honecker-Ehefrau [[Margot Honecker|Margot]] im April 1977 bestellte Steidl bei einem der Schalck-Partner eine Schmuck-Garnitur, bestehend aus Collier, Armband, Brosche, Ohrringen und einem Ring für 9405,40 Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13497884|Titel=Fanatiker der Verschwiegenheit. Die einträglichen Geschäfte des DDR-Staatssekretärs Alexander Schalck-Golodkowski|Jahr=1989|Nr=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Steidl, Josef 01.jpg|thumb|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit als ZK-Abteilungsleiter absolvierte er 1970 ein Studium am [[Akademie für Gesellschaftswissenschaften|Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED (IfG)]], das er mit dem akademischen Grad eines Diplom-Gesellschaftswissenschaftlers abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste im FDGB und der SED wurde er mehrfach ausgezeichnet. 1970 erhielt er nicht nur die Verdienstmedaille der NVA, sondern auch die [[Sowjetunion|sowjetische]] Erinnerungsmedaille „W.&amp;amp;nbsp;I. Lenin“. Daneben erhielt er 1972 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]], 21. Dezember 1972, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1979 den [[Karl-Marx-Orden]], den bedeutendsten Orden der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hohe Ehrung für Josef Steidl&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Neues Deutschland]], 16. Januar 1979, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich wurde er 1984 [[Held der Arbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Steidls Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sozialistenfriedhof.de/61.html |wayback=20110119020529 |text=Zentralfriedhof Friedrichsfelde |archiv-bot=2025-08-26 13:06:19 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/biographien/s/Steidl,_Josef.html &amp;#039;&amp;#039;Steidl, Josef&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;FDGB-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Arbeitsversion, [[Friedrich-Ebert-Stiftung]], Berlin 2005&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=josef-jupp-steidl|lemma=Steidl, Josef (Jupp)|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3385}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1206082437|VIAF=7884158430398306260007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steidl, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KSČ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmachtsdeserteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (tschechoslowakischer Widerstand 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steidl, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Steidl, Jupp&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mírová|Münchhof]], [[Tschechien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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