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	<title>Josef Sieder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kompetenter: /* Weblinks */ ÖBL-Autoren</title>
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		<updated>2025-11-03T21:22:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; ÖBL-Autoren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Sieder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1918]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † nach dem [[20. Januar]] [[1945]] im [[KZ Bergen-Belsen]]) war ein [[österreich]]ischer [[Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]] sowie Spanienkämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Josef Sieder, dessen jüdische Eltern aus der heutigen [[Ukraine]] stammten, wuchs mit seinem im Jahr 1913 geborenen Bruder Adolf im Wiener Gemeindebezirk [[Neubau (Wien)|Neubau]] auf. Hier wie auch im benachbarten Bezirk [[Ottakring]] war er Schüler am dortigen [[Gymnasium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh engagierte sich Sieder in der [[Kommunistische Partei Österreichs|Kommunistischen Partei Österreichs]] (KPÖ) und war daher ab 1934 Mitglied im [[Kommunistische Jugend Österreichs|Kommunistischen Jugendverband Österreichs]] (KJVÖ). Als er 1935 auch in den Antifaschisten Mittelschülerbund Österreichs eintrat, der während des [[Österreichischer Bürgerkrieg|Österreichischen Bürgerkriegs]] verboten worden war, wurde Sieder verhaftet und ihm wurde 1936 vor einem Jugendgerichtshof der Prozess gemacht. Nach einigen Monaten in Polizeihaft wurde Sieder 1937 auf freien Fuß gesetzt. Kurz bevor er aus Österreich ausgewiesen wurde, konnte er noch 1937 die [[Matura]] ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Sieder begann ab 1937 eine Reise quer durch [[Europa]]. Über einen kurzen Zwischenstopp in [[Prag]] kam er nach [[Paris]]. Hier schloss er sich den [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] an und kämpfte ab 1938 als Soldat des [[Thälmann-Bataillon]]s im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]]. Es ist nicht gesichert, ob sich Josef Sieder und sein Bruder Adolf, der auch bei den &amp;#039;&amp;#039;Brigaden&amp;#039;&amp;#039; kämpfte, dort je gesehen haben, da Adolf Sieder einer anderen Einheit, der 86. Brigade, als Dolmetscher angehörte. Er fiel 1937 an der Front nahe der spanischen Stadt [[Córdoba (Spanien)|Córdoba]]. Nach der Niederlage der Republikanischen Fraktion und dem Sieg [[Francisco Franco]]s floh Josef Sieder über [[Belgien]] in die [[Niederlande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Benelux]]-Staaten sowie [[Frankreich]] von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] annektiert wurden, begann sich Sieder ab 1941 in der französischen [[Résistance]] zu engagieren. Als Angehöriger der antifaschistischen &amp;#039;&amp;#039;[[Travail allemand]]&amp;#039;&amp;#039; war er für den Aufbau des Widerstands in den nordöstlichen [[Département]]s [[Département Nord|Nord]] und [[Département Pas-de-Calais|Pas-de-Calais]] verantwortlich. Knapp drei Jahre betrieb Sieder auf diese Weise Widerstand gegen das NS-Regime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1944 wurde Sieder von der [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei]] in [[Drancy]] verhaftet. In den nachfolgenden vier Monaten wurde Sieder in einige [[Konzentrationslager]] deportiert. Zunächst wurde er ins [[KZ Stutthof]] nach [[Polen]] gebracht und von dort im November 1944 ins [[Baden-Württemberg|baden-württembergische]] [[KZ Echterdingen]], wo sich ein Außenlager des [[KZ Natzweiler-Struthof]] befand. Anfang Januar 1945 wurde Sieder nach Bergen-Belsen deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Todesdatum ist bis heute nicht zweifelsfrei gesichert. Man nimmt jedoch als frühestmöglichen Todeszeitpunkt den 20. Januar 1945 an, den Tag der Ankunft des Transports in Bergen-Belsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sieder, Josef&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 695&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|12|232|232|Sieder, Josef|Elisabeth Lebensaft, Christoph Mentschl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1033984485|VIAF=299798491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sieder, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Widerstandskämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Stutthof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Natzweiler-Struthof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sieder, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 20. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kompetenter</name></author>
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