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	<title>Josef Seegen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-04-23T11:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef Seegen (1822-1904), Nr. 72 bust (marble) in the Arkadenhof of the University of Vienna-1327.jpg|mini|Josef Seegen, Büste von [[Richard Kauffungen]] (1908)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Seegen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1822]] in [[Polná|Polna]], Böhmen; † [[14. Januar|14. Jänner]] [[1904]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Balneologie|Balneologe]] und [[Physiologie|Physiologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Seegen war der Sohn eines jüdischen Kaufmannes. Er besuchte in [[Bratislava]] das Gymnasium und studierte weiter an der [[Karls-Universität Prag]] und weiter an der [[Universität Wien]]. Im Jahr 1847 wurde er dort zum Dr. med. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1848 schloss er sich der [[Akademische Legion (1848)|Akademischen Legion]] an, musste aber in der Folge Wien verlassen und ging nach [[Paris]], wo er unter [[Claude Bernard (Mediziner)|Claude Bernard]] weiterstudierte. Daneben belegte er aber auch an der [[Mines ParisTech|Ècole des mines]] Stunden im Fach Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 kehrte er nach Wien zurück. Als ärztlicher Begleiter eines Kranken kam er nach Italien, Südfrankreich England und Deutschland. Im 1853 begann er als Kurarzt in [[Karlsbad]] und arbeitete dort bis 1884. In dieser Zeit widmete er sich auch vermehrt der [[Balneologie]]. Mit [[Johann von Oppolzer]] (1808–1871) und dem Hautarzt [[Carl Ludwig Sigmund von Ilanor|Karl Ludwig Ritter Sigmund von Ilanor]] (1810–1883) den &amp;#039;&amp;#039;Verein für Heilquellenkunde in Oesterreich&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1854 habilitierte er sich auch an der Universität Wien als Privatdozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1859 wurde er als erster Vertreter dieses Faches an der Universität Wien außerordentlicher Professor. Er untersuchte die Wirkung des Wassers aus Karlsbad und des [[Glaubersalz]]es, dem Hauptbestandteil des Wassers auf den Stoffwechsel und [[Diabetes mellitus|Diabetes]]. Für diese Forschungen durfte er die Labors des [[Josephinum (Wien)|Josephinums]] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm gelang der Nachweis, dass die Zuckerbildung an die Lebenszeit der Leberzelle gebunden ist und aus [[Protein|Eiweiß]] und Fett entsteht. Diese mehr als 40 Jahre dauernden Forschungen fasste er in den beiden Werken &amp;#039;&amp;#039;Studien über Stoffwechsel im Thierkörper&amp;#039;&amp;#039; (1887) sowie in &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Abhandlungen über Zuckerbildung in der Leber&amp;#039;&amp;#039; (1904) zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1893 legte er sein Lehramt nieder und wurde 1901 korrespondierendes Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seegen selbst stiftete den &amp;#039;&amp;#039;Josef-Seegen-Preis&amp;#039;&amp;#039; im Wert von 6000 [[Österreichische Krone|Kronen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Seegen-Preis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Virchows Archiv&amp;#039;&amp;#039;. Band 177.1904, {{ZDB|1463276-7}}. Springer, Berlin/Heidelberg 1904, S. 179.&amp;amp;nbsp;– [http://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2FBF01990811 Volltext online (PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Morgenstunden des 14. Jänner 1904 starb Josef Seegen in seiner Wohnung [[Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt#L|Liebenberggasse]] 7, Wien-[[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]], an den Folgen einer Lungenentzündung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|14|01|1904|31|AUTOR=|Professor Dr. Josef Seegen|ZUSATZ=Abendblatt, Nr. 14147/1904|ALTSEITE=3 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grab, eine &amp;#039;&amp;#039;eigene Gruft&amp;#039;&amp;#039;, befindet sich auf dem [[Hietzinger Friedhof]] (Gruppe 16, Nr. 46&amp;amp;nbsp;E).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seegens Ehefrau Hermine geborene Böhm (* [[2. Februar]] [[1836]]) führte gemeinsam mit ihrem Mann an den Wohnsitzen in Karlsbad, Wien sowie [[Altaussee]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Seelen erwarb 1885 die vom ungarischen Hochschulprofessor und Musikliebhaber László Wagner de Zólyom (1841–1888) erbaute &amp;#039;&amp;#039;Villa Wagner&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Johannes Brahms]] (1833–1897) in privatem Kreis am 25. August 1882 sein &amp;#039;&amp;#039;Trio Nr.&amp;amp;nbsp;2, C-Dur, op. 87&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt hatte. – Siehe: Claus-Christian Schuster: [http://www.altenbergtrio.at/?site=text&amp;amp;textid=BR_087 &amp;#039;&amp;#039;Johannes Brahms&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;altenbergtrio.at&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 18. Dezember 2012. Zu Wagner siehe: [[:hu:Wagner László|&amp;#039;&amp;#039;Wagner László&amp;#039;&amp;#039;]]. (ungarisch).&amp;lt;br /&amp;gt;Heute befindet sich auf der Liegenschaft Fischerndorf 60, Altaussee, ein sich auf die &amp;#039;&amp;#039;Villa Wagner&amp;#039;&amp;#039; berufendes Romantikhotel.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein gesellschaftlich &amp;#039;&amp;#039;offenes Haus&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|17|01|1904|07|AUTOR=|Kleine Chronik. (…) Josef Seegen|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 14150/1904|ALTSEITE=7, Mitte oben.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sie verstarb am [[27. November]] [[1912]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|29|11|1912|12|AUTOR=|Kleine Chronik. (…) Hermine Seegen|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 17339/1912|ALTSEITE=12, Mitte rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Am 20. Februar 1910 wurde im Arkadenhof der [[Universität Wien]] ein vom Bildhauer [[Richard Kauffungen]] (1854–1942) geschaffenes Denkmal enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|21|02|1910|07|AUTOR=|Kleine Chronik. (…) Enthüllung des Seegen-Denkmals an der Wiener Universität|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 16334/1910|ALTSEITE=7, Mitte oben.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Kauffungen hat noch weitere Plastiken Josef Seegens geschaffen: (1908) [[Neue Aula (Wien)|Neue Aula]] der [[Alte Universität (Wien)|Alten Universität]] (heute: Säulenhalle der Akademie der Wissenschaften Wien); (1911) Jubiläumsausstellung im [[Wiener Künstlerhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Olga Stieglitz, Gerhard Zeillinger: &amp;#039;&amp;#039;Der Bildhauer Richard Kauffungen (1854-1942). Zwischen Ringstraße, Künstlerhaus und Frauenkunstschule&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt und Wien (u. a.) 2008, ISBN 3-631-52203-7, S. 308.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* —, Max Schlesinger: &amp;#039;&amp;#039;Populäres Staats-Lexicon (politisches ABC für’s Volk). Erscheint in wöchentlichen Lieferungen&amp;#039;&amp;#039;. Band 1.1848. (Mehr nicht erschienen). Lechner, Wien 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die naturhistorische Bedeutung der Mineralquellen. Eine Skizze, vorgelegt dem k. k. Wiener medizinischen Professoren-Collegium zum Behufe der Habilitation als Docent der Balneologie an der Wiener Universität&amp;#039;&amp;#039;. C. Gerold, Wien 1854.&amp;amp;nbsp;– [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10289547_00001.html Volltext online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Compendium der allgemeinen und speciellen Heilquellenlehre&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Bände. Braumüller, Wien 1857–1858.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Physiologisch-chemische Untersuchungen über den Einfluss des Karlsbader Mineralwassers auf einige Factoren des Stoffwechsels&amp;#039;&amp;#039;. Pichler, Wien 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der allgemeinen und speciellen Heilquellenlehre&amp;#039;&amp;#039;. Zweite neu bearbeitete Auflage. Braumüller, Wien 1862.&amp;amp;nbsp;– [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10288683_00005.html Volltext online].&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Werk galt lange Zeit als Standardwerk der Balneologie.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien über Stoffwechsel im Thierkörper&amp;#039;&amp;#039;. Hirschwald, Berlin 1887.&amp;amp;nbsp;– [http://archive.org/stream/studienberstof00seeg#page/n7/mode/2up Volltext online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zuckerbildung im Thierkörper, ihr Umfang und ihre Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Hirschwald, Berlin 1890.&amp;amp;nbsp;– [http://archive.org/stream/diezuckerbildun00seeggoog#page/n6/mode/2up Volltext online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Diabetes mellitus auf Grundlage zahlreicher Beobachtungen&amp;#039;&amp;#039;. Dritte umgearbeitete und vermehrte Auflage. Hirschwald, Berlin 1893.&amp;amp;nbsp;– [http://archive.org/stream/derdiabetesmell00seeggoog#page/n7/mode/2up Volltext online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Abhandlungen über Zuckerbildung in der Leber&amp;#039;&amp;#039;. Hirschwald, Berlin 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ANNO|wmw|00|00|1910|297|AUTOR=[[Ernst Ludwig (Chemiker)|Ernst Ludwig]]|Josef Seegen. Festrede, gehalten aus Anlaß der Enthüllung des Seegen-Denkmals am 20. Februar 1910 im Festsaale der Universität Wien|ZUSATZ=Nr. 10, 5. März 1910 (LX. Jahrgang)|ALTSEITE=561–568.|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|12|99||Seegen Josef (Joseph)|H. Leitner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Wissenssammlungen/Biographien/Seegen,_Joseph}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117443379|LCCN=n2019184501|VIAF=74630219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seegen, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanphysiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Akademischen Legion (1848)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seegen, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seegen, Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Balneologe und Physiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1822&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Polná]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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