<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Josef_Schrudde</id>
	<title>Josef Schrudde - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Josef_Schrudde"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Schrudde&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T04:44:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Schrudde&amp;diff=168716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 30. Dezember 2025 um 15:32 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Schrudde&amp;diff=168716&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-30T15:32:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Schrudde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1920]] in [[Meschede]]; † [[9. Oktober]] [[2004]] in [[Oelde]]) war ein deutscher Kiefer- und Plastischer Chirurg, Direktor der Klinik für [[Plastische Chirurgie|Plastische]] und Rekonstruktive Chirurgie der [[Universität zu Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef Schrudde Scgrudde10.jpg|mini|Josef Schrudde]]Schrudde besuchte das staatliche [[Gymnasium Petrinum Brilon|Gymnasium in Brilon]] und erhielt 1938 das Reifezeugnis. Am 3. November 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. Januar 1941 aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.326.049).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/39771367&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dominik Groß]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Zahnärzte und Kieferchirurgen im «Dritten Reich» und im Nachkriegsdeutschland, Täter, Mitläufer, Oppositionelle, Verfolgte, Unbeteiligte.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Hochschullehrer und Forscher (M–Z).&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin/Leipzig 2023. S. 581&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend studierte er [[Medizin]] an den Universitäten in [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]], [[München]] und [[Würzburg]] und promovierte 1944 in [[Zahnmedizin]] mit einer Arbeit über Fokalinfektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Krieg und Gefangenschaft beendete er 1948 das Medizinstudium und begann als chirurgischer Assistenzarzt im Sauerland, wechselte aber 1952 an die westdeutsche Kieferklinik in [[Düsseldorf]], wo er mit einer Arbeit über eine „Neue Methode der Lippenspaltenoperation“ zum [[Doktor]] der [[Medizin]] promovierte und kurz darauf habilitierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Lehrer Karl Häupl schickte ihn 1959 nach [[Köln]], um dort eine Abteilung für plastische Chirurgie aufzubauen. 1970 wurde diese Abteilung die erste mit einem planmäßigen Professor besetzte selbständige Universitätsklinik für Plastische Chirurgie in Deutschland. Diese Klinik wurde 1983 in den Neubau der [[Kliniken der Stadt Köln#Krankenhaus Köln-Merheim|Städtischen Krankenanstalten Köln-Merheim]] verlegt und um ein Zentrum für Schwerverbrannte mit angeschlossener Intensivstation erweitert. Unter seinen Schülern sind Neven Olivari, Martin Trauner, [[Veronika Petrovici]], Werner Niermann, Uta Beinhoff, Jürgen Toenissen sowie Serdar Eren zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wurde Schrudde emeritiert. Er starb 2004 im Alter von 84 Jahren. Die Familiengrabstätte befindet sich auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|242176470|Grabstätte|Abruf=2022-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Eine rege wissenschaftliche Tätigkeit, deren Ertrag in mehr als 100 Originalarbeiten und Buchbeiträgen niedergelegt ist, begleitete Josef Schrudde sein ganzes Leben. Auch hielt er etwa doppelt so viele Vorträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung von Kunststoffschienen zur Behandlung von Unterkieferfrakturen gilt als Standardmethode bis zur stabilen Plattenosteosynthese und wurde von der schwedischen Armee als „Düsseldorfer Methode“ übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Schrudde hat sich weltweit einen Namen gemacht mit der von ihm 1955 inaugurierten primären [[Osteoplastik]] des Kieferbogens bei [[Lippen-Kiefer-Gaumenspalten]], weiterhin mit der 1963 erstmals publizierten Methode der Verschiebeschwenkplastik – &amp;#039;&amp;#039;die Schrudde-Plastik&amp;#039;&amp;#039; – mit der Tausende von Hautdefekten nach Tumorentfernung oder Ulcerationen einfach und sicher verschlossen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Artikeln über die [[Fettabsaugung]] wird Schrudde als der Urvater – &amp;#039;&amp;#039;The Father of Lipoplasty&amp;#039;&amp;#039; – dieser Methode zitiert, der bereits 1972 die von ihm so benannte „Lipexhaerese“ einführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Arbeiten befassten sich mit der subperiostalen [[Osteotomie]] der Nase, der Behandlung von [[Dekubitalulcera]], der Gesichtsptose nach peripherer [[Fazialislähmung]], einer neuen Methode der [[Mammaplastik]] und Rekonstruktion nach subkutaner [[Mastektomie]] mit Eigengewebe aus deepithelisierten Dermisfettlappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrudde war Gründungsmitglied der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen und hat 1972 die 3. Tagung und 1978 die 9. Tagung dieser Vereinigung in Köln organisiert. 1977 bis 1979 war er Präsident und nach seiner Emeritierung wurde er zum Ehrenmitglied der Vereinigung gewählt. Seine Beiträge zur Behandlung der Lippen-Kiefer-Gaumenspalten wurden 1957 durch die Verleihung des [[Martin-Waßmund-Preis]]es geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Eduard Müller]] &amp;amp; Veronika Petrovici: &amp;#039;&amp;#039;Josef Schrudde&amp;#039;&amp;#039;. In: Plastische Chirurgie 8 (Suppl. 2) 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gesundheitswoche.de/archiv/gw14/pdf/abstractOjike.pdf Geschichte der Liposuktion] (PDF-Datei; 10 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1361183519|VIAF=5367908}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schrudde, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plastischer Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schrudde, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kiefer- und plastischer Chirurg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meschede]]-Nichtinghausen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oelde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
	</entry>
</feed>