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	<title>Josef Schormüller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:12:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Schorm%C3%BCller&amp;diff=2248116&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2025-29462-46 (Diskussion) auf die letzte Version von Eva Dahl zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-10-22T09:52:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-29462-46&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-29462-46&quot;&gt;~2025-29462-46&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-29462-46&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-29462-46 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Eva_Dahl&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Eva Dahl (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Eva Dahl&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Professor Josef Schormüller bei einer Institutsfeier 1968.jpg|thumb|Josef Schormüller bei einer Institutsfeier 1968]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Schormüller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juli]] [[1903]] in [[Olching]]; † [[6. November]] [[1974]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Lebensmittelchemiker]]. Er war lange Zeit als Professor an der [[TU Berlin]] tätig und gründete das &amp;#039;&amp;#039;Institut für Lebensmittelchemie und -technologie&amp;#039;&amp;#039; in der Müller-Breslau-Straße&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Müller-Breslau (Bauingenieur, 1851)]] Namensgeber der Straße&amp;lt;/ref&amp;gt; an der TU Berlin und hat – neben zahlreichen Einzelpublikationen – Lehrbücher und das &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Lebensmittelchemie&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schormüller besuchte das [[Theresien-Gymnasium München|Theresien-Gymnasium]] in [[München]] und studierte dann Chemie an der damaligen [[Technische Hochschule München|Technischen Hochschule München]]. Nach dem Examen als Diplom-Ingenieur promovierte er 1929 bei [[Wilhelm Manchot (Chemiker)|W. Manchot]] an der TH München mit einer Arbeit aus der anorganischen Chemie. Zu seinen Lehrern gehörten die Chemiker [[Hans Fischer (Chemiker)|Hans Fischer]] und der Lebensmittelchemiker [[Benno Bleyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 legte er die staatliche Prüfung für Lebensmittelchemiker ab. Von 1934 an war er in der Abteilung Lebensmittelchemie, dann in der Abteilung für Biochemie des [[Reichsgesundheitsamt]]es in Berlin tätig. 1942 [[Habilitation |habilitierte]] er sich an der Universität München mit einer Arbeit über B-Vitamine. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kehrte er an seine alte Arbeitsstelle zurück, die sich nun &amp;#039;&amp;#039;Institut für allgemeine Hygiene&amp;#039;&amp;#039; nannte. Seit 1947 war er als Lehrbeauftragter an der TU Berlin tätig, 1952 wurde er auf den neu gegründeten Lehrstuhl für [[Lebensmittelchemie]] und [[Lebensmitteltechnologie]] der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]] berufen. Auf seine Initiative wurde der erste Institutsbau dieses Instituts in der Berliner Müller-Breslau-Straße errichtet.&lt;br /&gt;
[[File:Josef Schormüller bei einer Feuerzangenbowle mit Mitarbeiterinnen 1968.jpg|thumb|Josef Schormüller bei einer [[Feuerzangenbowle]] mit Mitarbeiterinnen 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich hat sich Schormüller vor allem mit enzymatischen Veränderungen in Lebensmitteln befasst; so analysierte er in 25 Arbeiten die &amp;#039;&amp;#039;Biochemie der Käsereifung.&amp;#039;&amp;#039; Insgesamt hat er über 200 Arbeiten veröffentlicht. Zudem war er Mitherausgeber der [[Zeitschrift für Lebensmittel-Untersuchung und -Forschung]] (ZLUF), der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Nahrung&amp;#039;&amp;#039; und Herausgeber der Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und Fortschritte der Lebensmitteluntersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Weiterhin war ihm die Gesamtredaktion der Neuauflage des neunbändigen [[Handbuch der Lebensmittelchemie|Handbuchs der Lebensmittelchemie]] (Springer-Verlag) übertragen worden. Anlässlich seines 70. Geburtstags wurde von seinem Nachfolger in der Leitung des Berliner Instituts für Lebensmittelchemie an der TU Berlin [[Werner Baltes]] am 7. Juli 1973 ein Festkolloquium ausgerichtet. In diesem Kolloquium trugen seine früheren Schüler [[Hans-Dieter Belitz]], [[Werner Grosch (Chemiker)|Werner Grosch]], Jürgen Weder,  Klaus Rubach&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tu-berlin.de/fak_3/menue/ueber_uns/personalia/nachrufe/#c887688 Nachruf für Professor Rubach]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Hans-Jürgen Stan&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tu-berlin.de/fak_3/menue/ueber_uns/informationen_fuer_startseite/nachruf_stan Nachruf für Professor Stan]&amp;lt;/ref&amp;gt; aktuelle Forschungsergebnisse  zur [[Lipoxygenase]] und anderen [[Enzym]]en vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Hans-Dieter Belitz als auch Werner Grosch, die Autoren des heute wichtigsten Lehrbuches der Lebensmittelchemie, waren seine Schüler. Die [[Gesellschaft Deutscher Chemiker]] vergibt heute aus der &amp;#039;&amp;#039;Josef Schormüller Gedächtnisstiftung&amp;#039;&amp;#039; ein Josef-Schormüller-Stipendium für „jüngere, beruflich bereits erfolgreiche Lebensmittelchemiker“.&amp;lt;ref&amp;gt;GDCh: [https://www.gdch.de/netzwerk-strukturen/fachstrukturen/lebensmittelchemische-gesellschaft/preise-und-ehrungen.html Josef-Schormüller-Stipendium]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chemie.nat.fau.de/2020/11/27/josef-schormueller-gedaechtnisstiftung-zeichnet-prof-dr-hammann-aus/ Auszeichnung für Prof. Hammann], abgerufen am 8. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglieder im Vorstand der Stiftung sind neben anderen [[Reiner Wittkowski]] und [[Monika Pischetsrieder]]. Seit 1965 war Schormüller Mitglied der [[Leopoldina]]. Schormüller erhielt 1963 die [[Joseph-König-Gedenkmünze]] der Gesellschaft deutscher Chemiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schormüller starb am 6. November 1974, er wurde in [[Pasing|München-Pasing]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Grabmal auf dem [[Friedhof Pasing]], Gräberfeld 11 ({{Coordinate|NS=48.13614|EW=11.45849|region=DE-BY|type=landmark|text=Lage|name=Grab von Josef Schormüller}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Lebensmittelchemie : mit 165 Tab.&amp;#039;&amp;#039;, 2., vollst. neubearb. Auflage, Berlin, Heidelberg, New York : Springer 1974 (erste Auflage 1961), ISBN 978-3-642-65779-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|137513429}}&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Belitz: &amp;#039;&amp;#039;Josef Schormüller zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ZLUF.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 137, Heft 4, S. 209.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Täufel]]: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr.-Ing. Josef Schormüller zum 60. Geburtstag am 7. Juli 1963.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Nahrung : Chemie, Physiologie, Technologie.&amp;#039;&amp;#039; 7. Jahrgang, 1963, Heft 5, S. 24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137513429|VIAF=265908908}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schormuller, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelchemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsgesundheitsamt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schormüller, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Lebensmittelchemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Olching]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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