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	<title>Josef Schoiswohl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Schoiswohl&amp;diff=260012&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: + Onkel</title>
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		<updated>2026-01-26T07:55:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Onkel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Schoiswohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar|3. Jänner]] [[1901]] in [[Guntramsdorf]]; † [[26. Februar]] [[1991]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer Geistlicher. Er war [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Bischof]] der [[Diözese]]n [[Diözese Eisenstadt|Eisenstadt]] und [[Diözese Graz-Seckau|Graz-Seckau]].&lt;br /&gt;
[[Datei:COA bishop Schoiswohl Josef.jpg|miniatur|188px|Schoiswohls Bischofswappen (Stephansdom Wien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
Josef Schoiswohl wurde am 3. Jänner 1901 als Sohn des Platzmeisters Stefan Schoiswohl (* 7. Dezember 1867 in [[Gußwerk]] bei [[Mariazell]]) und dessen Ehefrau Maria (geborene Dietl; * 27. Juli 1874 in Mariazell) in Guntramsdorf geboren und am 6. Jänner 1901 auf den Namen Josef getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Josef&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch Guntramsdorf-St. Jakobus, tom. XIV, fol. 42 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/guntramsdorf-st-jakobus/01-14/?pg=45 Faksimile]), abgerufen am 26. Jänner 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Großeltern väterlicherseits waren Benjamin Schoiswohl (1817–1905) und dessen Ehefrau Maria (geborene Pambl; 1835–1905).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Josef&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch Mariazell, tom. V, fol. 291/292 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/mariazell/11596/?pg=148 Faksimile]), abgerufen am 26. Jänner 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Großeltern mütterlicherseits waren Jakob Dietl und dessen Ehefrau Helene (geborene Greifensteiner).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Josef&amp;quot;/&amp;gt; Der Politiker [[Michael Schoiswohl]] (1858–1924) war sein Onkel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gpt|18|01|1905|23|Grazer und Provinzial-Nachrichten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat in das [[Knabenseminar Hollabrunn]] ein und maturierte am 10. Juli 1920 am [[Bundesgymnasium Hollabrunn]]. Danach begann er ein Theologiestudium an der [[Universität Wien]], das er mit der Promotion abschloss. Er war seit 18. Oktober 1920 Urmitglied der katholischen Studentenverbindung [[KÖStV Rudolfina Wien]], damals im [[Cartellverband|CV]], ab 1933 im [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Gerhard Hartmann (Theologe)|Gerhart Hartmann]] |url= https://oecv.at/Biolex/Detail/13200387 |titel=Erzbschf. Dr. Josef Schoiswohl |werk=ÖCV Biolex |hrsg= |datum= |zugriff=2023-03-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er empfing am 20. Juli 1924 die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] von Kardinal [[Friedrich Gustav Piffl]]. Danach war er [[Kaplan]] in [[Kirchberg am Wagram]] und ab 1925 Studienpräfekt am Knabenseminar Hollabrunn. Er wurde 1930 [[Domkurat]] zu [[Stephansdom|St. Stephan]] in Wien. Er wurde beauftragt, die Finanzkammer der [[Erzdiözese Wien]] aufzubauen, deren Direktor er am 1. Jänner 1940 wurde. Ab 1942 war er [[Pfarrverweser]] in der [[Pfarrkirche Mauer]] in Wien, ab 1946 dort [[Pfarrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. November 1949 wurde er zum [[Apostolischer Administrator|apostolischen Administrator]] des [[Diözese Eisenstadt|Burgenlandes]] ernannt. Das Amt wurde zuvor von den [[Erzdiözese Wien|Wiener Erzbischöfen]] [[Friedrich Gustav Piffl]] und [[Theodor Innitzer]] ausgeübt. Am 20. Juni 1951 erfolgte seine Ernennung zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Phytea|Phytea]]&amp;#039;&amp;#039; (Fitea). Am 2. September 1951 spendete ihm Theodor Kardinal Innitzer in [[Eisenstadt]] die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]]. [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren der Wiener [[Koadjutor]]erzbischof [[Franz Jachym]] und der Seckauer Weihbischof [[Leo Pietsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Jänner 1954 wurde er als Nachfolger von [[Ferdinand Stanislaus Pawlikowski]] zum Bischof der [[Diözese Graz-Seckau]] ernannt. Der selbst sittenstrenge Bischof galt anfangs als Konservativer. Nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]], an dem er als Konzilsvater teilgenommen hatte, wurde er liberaler und gewährte viele Freiheiten, so dass konservative Geistliche von der Diözese als „Holland in Österreich“ sprachen. Er berief einen ständigen Priesterrat ein; Laien durften in einer Synode mitreden und als [[Kommunion]]spender fungieren. Die Priesterausbildung wurde modernisiert und die kollegiale Leitung hatte eine Gruppe fortschrittlicher Theologen inne. Junge Priester durften gruppenweise für drei Monate in [[Obersteiermark|obersteirischen]] Kohlengruben arbeiten, um mit Bergleuten ins Gespräch zu kommen. Der [[Papstprimat]] war für ihn nicht aufgehoben, „aber die Betonung der Spitze, der Isolierung, des Monolithischen tritt zurück“. Dies alles führte zu Spannungen in der Diözese. Ein starker Widersacher im Klerus war auch der [[Apostolische Nuntius]] [[Opilio Rossi]]. Im November 1968 fuhr Schoiswohl erfolglos nach Rom, um zu erreichen, dass verheiratete [[Laisierung|ehemalige Priester]] wenigstens als [[Ständiger Diakonat|ständige Diakone]] und [[Religionslehrer]] zugelassen werden sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1969&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef Schoiswohl Unterschrift.jpg|mini|Unterschrift Josef Schoiswohl]]&lt;br /&gt;
Diese Entwicklungen veranlasste ihn, seinen Rücktritt einzureichen, welcher am 27. November 1968 genehmigt und am 1. Jänner 1969 wirksam wurde, aber zuerst geheim blieb. Erst zu Mittag des 31. Dezember verkündete er selbst überraschend seinen Rücktritt und verließ die Stadt. Am Abend wurde im Fernsehen zur Verwunderung der informierten Zuschauer noch eine aufgezeichnete Silvesteransprache ausgestrahlt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1969&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde am 1. Jänner 1969 zunächst zum [[Titularbischof]] von [[Titularbistum Sullectum|Sulletto]] und am 10. Juni 1969 zum Titularerzbischof von [[Titularbistum Monteverde|Monteverde]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Rücktritt war er in seiner Heimatgemeinde [[Guntramsdorf]] als Seelsorger tätig, wo er auch begraben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrenring des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Um die Einheit der Christen.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag, gedruckt bei Styria, Graz 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs zur Erneuerung. Nachkonziliare Erwägungen.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag, gedruckt bei Styria, Graz 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fortschritt in der Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Styria, Graz 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|439|440|Schoiswohl, Josef|[[Maximilian Liebmann]]|123937124}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629133327/http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schoiswohl_j.shtml |band=9|spalten=669–670|autor=[[Ekkart Sauser]]|artikel=Schoiswohl, Josef}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123937124}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bschj}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxNzoiU2Nob2lzd29obCwgSm9zZWYiOw== Archivmaterial mit und über Josef Schoiswohl] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Porträt, Interview)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1969&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45849672|Titel=Grußlos davon|Jahr=1969 |Nr=4 |Datum=20. Januar 1969 |Seiten=90–91}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Theodor Innitzer]]|AMT=[[Diözese Eisenstadt|Administrator von Eisenstadt]]|ZEIT=1949–1954|NACHFOLGER=[[Stephan László]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Ferdinand Stanislaus Pawlikowski]]|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Graz-Seckau|Bischof von Graz-Seckau]]|ZEIT2=1954–1968|NACHFOLGER2=[[Johann Weber (Bischof)|Johann VIII. Weber]]&lt;br /&gt;
}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Bischöfe und Administratoren der Diözese Eisenstadt (seit 1922)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Bischöfe von Graz-Seckau (seit 1551)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123937124|VIAF=67386448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schoiswohl, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Seckau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzilsvater (Zweites Vatikanisches Konzil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schoiswohl, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer katholischer Bischof der Diözese Graz-Seckau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Guntramsdorf]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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