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	<title>Josef Schick (Anglist) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T09:07:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Schick_(Anglist)&amp;diff=2380426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Leben */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-04-14T12:31:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joseph Schick (HeidICON 28899) (cropped).jpg|mini|Josef Schick]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Schick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1859]] in [[Rißtissen]], [[Königreich Württemberg]]; † [[13. Februar]] [[1944]] in [[München]]) war ein deutscher [[Anglistik|Anglist]] und [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Schick war das älteste Kind des Schreiners und Landwirts Bartholomäus Schick und dessen Ehefrau Rosa Schick geb. Kutter. Er wuchs mit drei Brüdern und zwei Schwestern auf. Nach der Volksschule in Rißtissen besuchte er von 1870 bis 1873 die Lateinschule in [[Rottenburg am Neckar|Rottenburg]] und danach das [[Johann-Vanotti-Gymnasium Ehingen|Obergymnasium]] in [[Ehingen (Donau)|Ehingen]], wo er im Herbst 1877 das Abitur ablegte. Anschließend studierte er vier Semester Mathematik und Neuere Sprachen an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]]. Für den aus einfachen Verhältnissen stammenden Jungen war Schulbesuch und Studium nur dank finanzieller Unterstützung durch den an seinem Geburtsort ansässigen Freiherrn Schenk von Stauffenberg möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JTV&amp;quot;&amp;gt;Jutta Tabataba-Vakili: &amp;#039;&amp;#039;Zum 150. Gebiurtstag von Professor Josef Schick.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; In Tübingen wurde er 1879 Mitglied der [[Landsmannschaft Ulmia Tübingen|Landsmannschaft Ulmia]], aus der er später ausgeschieden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;150 Jahre Landsmannschaft Ulmia zu Tübingen. Berichte zur Geschichte einer waffenstudentischen Korporation, Tübingen 1990, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Ohm und Alfred Philipp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anschriftenverzeichnis der Alten Herren der Deutschen Landsmannschaft.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. Hamburg 1932, S. 555.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1880 und 1884 hielt er sich in München und Stuttgart auf, wo er als Hauslehrer arbeitete, seinen [[Einjährig-Freiwilliger|einjährig-freiwilligen]] Militärdienst ableistete und Vorlesungen hörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein zweijähriger Aufenthalt in England, den er durch Vorträge und Privatstunden finanzieren konnte. In Devonshire lernte er seine spätere Ehefrau Mary Butcher (1858–1940) kennen, die ältere Schwester eines seiner Privatschüler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Regina D. Brühs, Franzpeter Messmer, Regina Reitzer |Titel=Philippine Schick |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Auflage=1. |Verlag=Hans Schneider |Ort=Tutzing |Datum=2005 |ISBN=3-7952-1184-0 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Englandaufenthalt setzte Schick sein Studium 1887 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] in den Fächern Anglistik und Germanistik fort und wurde 1889 im Fach Anglistik mit einer Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Prolegomena zu [[John Lydgate|Lydgate’s]] Temple of Glas&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine wichtigsten akademischen Lehrer waren [[Julius Zupitza]], [[Erich Schmidt (Literaturwissenschaftler)|Erich Schmidt]] und [[Julius Hoffory]].&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schick: &amp;#039;&amp;#039;Vita&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Prolegomena zu Lydgate&amp;#039;s Temple of Glas.&amp;#039;&amp;#039; Phil. Diss. Berlin 1889, S. 34 (lateinisch), [https://archive.org/details/ProlegomenaZuLydgateSTempleOfGlas/page/n37 Digitalisat] im Internet Archive&amp;lt;/ref&amp;gt; 1891 [[Habilitation|habilitierte]] er sich mit einer Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Spanish Tragedy&amp;#039;&amp;#039; von [[Thomas Kyd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war er 1891–92 [[Privatdozent]] in Berlin, 1892–93 Lektor und Privatdozent an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] und 1893–96 außerordentlicher [[Professor]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]], bevor er 1896 als ordentlicher Professor auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Englische Philologie an die [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] berufen wurde, wo er bis zu seiner [[Emeritierung]] 1925 lehrte. Der &amp;#039;&amp;#039;Akademisch-Neuphilologische Verein München&amp;#039;&amp;#039; im [[Weimarer Kartellverband Philologischer Verbindungen an deutschen Hochschulen|WKV]] ernannte ihn 1896 zum Ehrenmitglied und 1911 zum [[Senior (Studentenverbindung)|Ehrenpräsident]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Weimarer Cartellverband 1879–1914&amp;#039;&amp;#039;, Verlag August Hoffmann, Leipzig 1914, S. 122–124.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schick nahm als [[Leutnant]] der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] im Ersatz-Bataillon des [[Infanterie-Regiment „König Wilhelm I.“ (6. Württembergisches) Nr. 124|Infanterie-Regiments „König Wilhelm I.“ (6. Württembergisches) Nr. 124]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und kämpfte an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Personalien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neuphilologische Blätter. Zeitschrift des [[Weimarer Kartellverband Philologischer Verbindungen an deutschen Hochschulen|Weimarer Cartellverbandes]] Philologischer Verbindungen an Deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, 22. Jg. (1914), H. 3, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Max von Waldberg|Max Freiherr von Waldberg]] gab er von 1897 bis 1928 die &amp;#039;&amp;#039;Literarhistorischen Forschungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Literarhistorische_Forschungen Literarhistorischen Forschungen] 1.1897 - 55.1928; abgerufen am 3. August 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schicks einziges Kind, die 1893 geborene Tochter [[Philippine Schick|Philippine]], wurde später als Komponistin bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1913 wurde Schick zum außerordentlichen Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] ernannt, trat aber 1938 aus der Akademie aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badw.de/de/akademie/mitglieder/historisch/mitglied/index.html?per-id=2732 Prof. Dr. Josef Schick], Mitglieder der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1939 wurde ihm die [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In München-[[Laim]] wurde 1956 die Josef-Schick-Straße nach ihm benannt, in seinem Geburtsort Rißtissen 1961 die Hafengasse in Prof.-Josef-Schick-Straße umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JTV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lydgate&amp;#039;s Temple of Glas&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung des Hamlet&amp;#039;&amp;#039; (1902)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamlet in China&amp;#039;&amp;#039; (1915)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Corpus Hamleticum&amp;#039;&amp;#039;, 5 Bände, erschienen 1912 und 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Bellinger|Gerhard J. Bellinger]] und [[Brigitte Regler-Bellinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwabings Ainmillerstrasse und ihre bedeutendsten Anwohner. Ein repräsentatives Beispiel der Münchner Stadtgeschichte von 1888 bis heute.&amp;#039;&amp;#039;  Norderstedt 2003, Seite 151–153 - ISBN 3-8330-0747-8; 2. Aufl. 2012, ISBN 978-3-8482-2883-6; E-Book 2013, ISBN 978-3-8482-6264-9.&lt;br /&gt;
* Jutta Tabataba-Vakili: {{Webarchiv | url=http://daten.ehingen.de/mitteilungsblatt/2009/51_52_53_09_EHI_Ost.pdf | wayback=20160221232327 | text=Zum 150. Geburtstag von Professor Josef Schick.}} In: Ehingen direkt (Ausgabe Ost)  / Rißbote. Mitteilungsblatt der Großen Kreisstadt Ehingen (Donau) für Rißtissen 51 (2009), Nr. 51/52/53 vom 18. Dezember 2009, S. 6–7 (PDF-Datei; 2,13&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Josef Schick zum siebzigsten Geburtstag 1859, 21. Dezember, 1929 (Festschrift). Reisland, Leipzig 1929 (=Englische Studien, Jg. 64, Heft 2/3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Joseph Schick}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Joseph Schick}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117226408|NAME=Josef Schick}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117226408|LCCN=n/84/25139|VIAF=29610624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schick, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anglist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied einer Studentenverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schick, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anglist, Sprachwissenschaftler und Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rißtissen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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