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	<title>Josef Remmele - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 27. Juni 2025 um 21:39 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Josef Remmele.jpg|miniatur|Josef Remmele in amerikanischer Internierung.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Remmele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1903]] in [[Auerbach (Horgau)|Auerbach]]; † [[3. Dezember]] [[1948]] in [[Landsberg am Lech]]) war ein deutsches [[Schutzstaffel|SS]]-Mitglied und Leiter des [[KZ Eintrachthütte]]. Als [[Kriegsverbrechen|Kriegsverbrecher]] wurde Remmele in den [[Dachauer Prozesse]]n zum Tode verurteilt und [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Landwirts besuchte sieben Jahre die Volksschule und drei Jahre die Fortbildungsschule. Anschließend arbeitete er im landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern, die 1907 nach [[Zusmarshausen]] gezogen waren. Remmele war verheiratet; aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Zum 1. April 1930 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 217.435) und zum 1. August 1932 der SS bei (SS-Nummer 41.969).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/161663&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die Nationalsozialisten gehörte Remmele ab dem 29. Juli 1933 der Wachmannschaft des [[KZ Dachau]] an. Zunächst SS-Mann, wurde er im November 1938 zum [[SS-Oberscharführer]] und im Februar 1939 zum [[SS-Hauptscharführer]] befördert. Zwischen Juli 1938 und September 1942 war Remmele mehrfach für kurze Zeiträume in Dachauer [[KZ-Außenlager|Außenlagern]] eingesetzt. In Dachau fungierte er als Blockführer, Arbeitseinsatzführer und – nachweisbar für November 1940 – als [[Schutzhaftlagerführung#Rapportführer|Rapportführer]]. Der Dachauer Häftling [[Edgar Kupfer-Koberwitz]] berichtet in seinen Tagebüchern von Häftlingsappellen, bei denen Remmele kranke Häftlinge als [[Simulant]]en beschimpfte und ihnen gegen die Schienbeine trat.&amp;lt;ref&amp;gt;Proske: &amp;#039;&amp;#039;Furchtbar.&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 184f. unter Verweis auf: Edgar Kupfer-Koberwitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Mächtigen und die Hilflosen. Als Häftling in Dachau.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Wie es begann.&amp;#039;&amp;#039; Vorwerk, Stuttgart 1957, {{DNB|452654319}}, S. 76f, 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1942 gehörte Remmele zur Wachmannschaft des [[KZ Auschwitz]] und war bis Mai 1943 überwiegend im [[KZ Auschwitz III Monowitz|KZ Monowitz]] eingesetzt. Von Mai 1943 bis Juli 1944 leitete Remmele das [[KZ Eintrachthütte]], ein Außenlager von Auschwitz. Mit Vorliebe soll Remmele [[Diensthunde in Konzentrationslagern|Hunde]] auf Häftlinge gehetzt haben. Infolge einer Massenflucht von Häftlingen wurde Remmele als Leiter des Lagers Eintrachtshütte abgelöst und leitete anschließend das [[KZ Jawischowitz|Außenlager Jawischowitz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee333&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen und Opfer und was aus ihnen wurde. Ein Personenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2013, S. 333&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der „Evakuierung“ des Lagers im Januar 1945 wurde er in der Personalabteilung des [[SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt]]es (WVHA) in Berlin eingesetzt. Ab März 1945 war Remmele Wachmann in einem SS-Lager in [[Mysen]] in Norwegen, wo er am 6. Juli 1945 von britischen Streitkräften gefangen genommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Angehöriger der Dachauer Wachmannschaft wurde Remmele in einem [[Dachau-Hauptprozess#Die Dachauer Nebenprozesse|Folgeprozess zum Dachau-Hauptprozess]] vor ein amerikanisches [[Militärgericht]] gestellt. Zu den Anklagepunkten gehörte die Teilnahme an den Exekutionen sowjetischer [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangener]] zwischen November 1941 und März 1942, die [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektion]] von Häftlingen für die sogenannten [[Invalidentransport]]e, bei denen er auch ihm unliebsame, gesunde Häftlinge zur [[Gaskammer (Massenmord)|Vergasung]] bestimmt habe, die eigenhändige Ermordung von mindestens fünf Häftlingen, die aktive Beteiligung am Vollzug sogenannter [[Lagerordnung|Lagerstrafen]] wie [[Pfahlhängen|Baumhängen]] sowie zahlreiche Fälle, in denen Remmele Häftlinge geprügelt, getreten und gequält habe. Remmele bestritt die Anklagepunkte und behauptete, dass sich KZ-Häftlinge, die von ihm vor die Wahl zwischen einer [[Inspektion der Konzentrationslager#Prozedur des Strafverfahrens|Meldung]] und einer sofortigen Misshandlung gestellt worden waren, mehrfach für die sofortige Misshandlung entschieden hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Proske: &amp;#039;&amp;#039;Furchtbar.&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 187f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gerichtsverfahren zwischen dem 9. und 15. September 1947 wurde Remmele zum [[Todesstrafe|Tode verurteilt]]. Das Urteil wurde im [[Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] durch [[Hängen]] vollstreckt. Sein Leichnam wurde nach [[Dinkelscherben]] überführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee333&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Proske]]: &amp;#039;&amp;#039;„Furchtbar! 600 Juden leben immer noch!“ Josef Remmele.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Proske (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter. Helfer. Trittbrettfahrer. NS-Belastete von der Ostalb.&amp;#039;&amp;#039; Klemm und Oelschläger, Münster 2010, ISBN 978-3-86281-008-6, S. 183–188.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Proske: &amp;#039;&amp;#039;In NS-Zeiten ein &amp;quot;ganz normaler Mann&amp;quot;: Josef Remmele&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Proske (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter Helfer Trittbrettfahrer, Bd. 11. NS-Belastete aus Nord-Schwaben (+ Neuburg)&amp;#039;&amp;#039;. Kugelberg Verlag, Gerstetten 2021, ISBN 978-3-945893-18-0, S. 244–250.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783100393333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Holocaust/dachautrial/d111.pdf Review and Recommendations, United States v. Josef Remmele] (PDF, 2,9 MB) bei: &amp;#039;&amp;#039;jewishvirtuallibrary.org&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1091593353|VIAF=313145858269523022556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Remmele, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Dachauer Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Remmele, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches SS-Mitglied, Leiter des KZ Eintrachthütte und hingerichteter Kriegsverbrecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Auerbach (Horgau)|Auerbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Landsberg am Lech]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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