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	<title>Josef Reinhart - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T10:58:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Reinhart&amp;diff=392262&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: /* Leben */ doch wohl, Links sollten auch auf der Oberfläche erkennbar sein</title>
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		<updated>2023-08-30T09:24:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; doch wohl, Links sollten auch auf der Oberfläche erkennbar sein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Volksschriftsteller Josef Reinhart. Für den Politiker siehe [[Josef Alois Reinhart]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Reinhart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. September]] [[1875]] bei [[Rüttenen]]; † [[14. April]] [[1957]] in [[Solothurn]]) war ein [[Schweizer Schriftsteller|Schweizer Volksschriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Galmis Maerz 2020.jpg|mini|Galmis]]&lt;br /&gt;
Als Bauernkind aufgewachsen auf einem Hof im &amp;#039;&amp;#039;Galmis,&amp;#039;&amp;#039; einem kleinen Tal, durch das die Strasse von Rüttenen nach [[Balm bei Günsberg]] führt, wirkte Josef Reinhart ab 1894 als Primarlehrer in [[Niedererlinsbach]] und später in [[Schönenwerd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ersten poetischen Versuchen in der Zeitschrift der Studentenverbindung &amp;#039;&amp;#039;Wengia&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte er 1897 seinen ersten Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Liedli ab em Land&amp;#039;&amp;#039; und vier Jahre später mit beachtlichem Erfolg die &amp;#039;&amp;#039;Gschichtli ab em Land&amp;#039;&amp;#039;. 1903 konvertierte der gebürtige [[Römisch-katholische Kirche|Katholik]] zur [[Christkatholische Kirche|christkatholischen Kirche]]. In den folgenden Jahren wuchs Reinharts Bekanntheit mit der Veröffentlichung weiterer [[Novelle]]n und Gedichte in [[Solothurner Dialekt|solothurnischem Schweizerdeutsch]] sowie zunehmend auch [[Standarddeutsch|hochdeutscher]] Erzählungen. Bedeutend ist sein biographischer Roman &amp;#039;&amp;#039;Mutterli, ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039; von 1935. Er behandelt die Lebensgeschichte der Schweizer Pionierin der Mädchenbildung, [[Elise Ruepp]] (1790–1873).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Studien in [[Zürich]] und [[Bern]] wurde er zum Deutschlehrer an die [[Lehrerseminar|Seminarabteilung]] der Kantonsschule Solothurn gewählt und übersiedelte in der Folge 1912 mit seiner Familie in die Kantonshauptstadt. Als Mitgründer und -herausgeber verschiedener Zeitschriften und Schriftenreihen, darunter der &amp;#039;&amp;#039;Jugendborn-Sammlung&amp;#039;&amp;#039;, durch sein Engagement bei der Organisation kultureller Veranstaltungen sowie in der Jugend- und Erwachsenenbildung, aber in erster Linie durch seine fortgesetzte schriftstellerische Tätigkeit – in der er sich im Bereich der Volksdichtung wieder stärker der Mundart zuwandte, die sich jedoch auch auf biographische und allgemeinbildende Werke für die Jugend (in standarddeutscher Sprache) erstreckte – wurde Josef Reinhart in der Stadt, in der er fortan lebte, zu einer sehr geachteten Persönlichkeit. Von 1924 bis 1927 war er &amp;#039;&amp;#039;Altgeselle&amp;#039;&amp;#039; (Vorsitzender) der [[Töpfergesellschaft Solothurn]], einer 1857 gegründeten Vortragsgesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Wirken wurde durch verschiedene Ehrungen gewürdigt, unter anderem erhielt er 1936 einen Doktortitel [[Ehrendoktor|ehrenhalber]] der [[Universität Bern]]. Von 1944 bis 1955 erschien im [[Verlag Sauerländer]] eine elfbändige Reinhart-Gesamtausgabe. Der 1945 in den Ruhestand getretene Autor veröffentlichte bis zu seinem Tod im Jahre 1957 zudem zahlreiche Artikel in Zeitungen und Zeitschriften. 1916, 1936 und 1952 gewann er Preise der [[Schweizerische Schillerstiftung|Schweizerischen Schillerstiftung]], 1944 den Jugendbuchpreis des [[Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer|Schweizerischen Lehrervereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Reinhart starb am 14. April 1957 an den Folgen eines einige Tage zuvor erlittenen [[Hirnschlag]]es. Er ist in einem vom Kanton gestifteten Ehrengrab auf dem Friedhof &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Niklaus&amp;#039;&amp;#039; bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nachlass]] von Josef Reinhart befindet sich im [[Schweizerisches Literaturarchiv|Schweizerischen Literaturarchiv]] in [[Bern]]. Einzelne Werkmanuskripte sowie das Familienarchiv von Tochter und Schwiegersohn Zurschmiede-Reinhart mit Materialien zur Geschichte der Familien Reinhart werden in der [[Zentralbibliothek Solothurn]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Originalausgaben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liedli ab em Land&amp;#039;&amp;#039;, 1897&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gschichtli ab em Land&amp;#039;&amp;#039;. Sauerländer, Aarau 1901&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimelig Lüt. Gschichte für zum Obesitz&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Land. Gschichte für zum Obesitz&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimwehland. Geschichten aus einsamer Welt&amp;#039;&amp;#039;. Wiegandt &amp;amp; Grieben, Berlin 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im grüene Chlee. Neui Liedli ab em Land&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichten von der Sommerhalde&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Waldvogelzyte. Gschichte vo deheim&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;’s Mueterguet. Gschichten us mym Heimet&amp;#039;&amp;#039;. Reinhardt, Basel 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Galmisbub. Geschichten für Jung und Alt&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr Schuelheer von Gummetal. Gschichte-n- und Bilder us sym Läbe&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Heinrich Pestalozzi]]. Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Reinhardt, Basel 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Knaben von St. Ursen. Eine Bubengeschichte aus der Revolutionszeit&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schule des Rebellen. Eine neue Bubengeschichte aus der Revolutionszeit&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dokter us der Sunnegass. Gschichte und Bilder us sym Läbe&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helden und Helfer. Lebensbilder für die Jugend dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Sauerländer, Aarau 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Licht der weissen&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Fluh. Eine Erzählung für die Jugend&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Solothurner Lüt. Bilder und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Sauerländer, Aarau 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mutterli. Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Sauerländer, Aarau 1935 (Biografie von [[Johann Heinrich Pestalozzi]]s Schülerin [[Elise Ruepp]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrzyt. Bilder und Gschichten us mym Läbe&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Bern 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werkausgabe ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke.&amp;#039;&amp;#039; 11 Bände. Sauerländer, Aarau 1944–55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Küffer: &amp;#039;&amp;#039;Josef Reinhart. Zum 50. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Bern 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Solothurnerland – Heimatland. Dem Dichter und Erzieher Josef Reinhart zu seinem siebzigsten Geburtstag in aufrichtiger Dankbarkeit für sein Wirken im Dienste der Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Sauerländer, Aarau 1945.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wartenweiler]]: &amp;#039;&amp;#039;Freu di! Aus dem Leben und Schaffen von Josef Reinhart.&amp;#039;&amp;#039; Rotapfel, Zürich 1955.&lt;br /&gt;
* [[Paul Zinsli]] und [[Otto Basler]]: &amp;#039;&amp;#039;Josef Reinhart. Würdigung seines schriftstellerischen Schaffens.&amp;#039;&amp;#039; Sauerländer, Aarau 1958.&lt;br /&gt;
* Peter Schönborn: &amp;#039;&amp;#039;Josef Reinhart. Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Fribourg 1962. Keller, Winterthur 1964.&lt;br /&gt;
* [[Werner Günther (Germanist)|Werner Günther]]: &amp;#039;&amp;#039;Josef Reinhart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dichter der neuen Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Bern 1968.&lt;br /&gt;
* Regierungsrat Solothurn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Josef Reinhart 1875–1957. Zum 100. Geburtstag 1. September 1975.&amp;#039;&amp;#039; Vogt-Schild, Solothurn 1975&lt;br /&gt;
* Fred Reinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Josef Reinhart. Motive und Persönlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Bern 1976.&lt;br /&gt;
* Anna Stüssi: &amp;#039;&amp;#039;Reinhart, Josef.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Literatur-Lexikon]]. Biographisch-bibliographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Band&amp;amp;nbsp;12: &amp;#039;&amp;#039;Plachetka – Rilke.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Heinz Rupp und Carl Ludwig Lang. Francke, Bern/Stuttgart 1990, Sp.&amp;amp;nbsp;898–902.&lt;br /&gt;
* {{HLS|9062|Autor=Hans Erhard Gerber}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* [https://ead.nb.admin.ch/html/reinhart.html Nachlass Josef Reinhart]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118599399}}&lt;br /&gt;
* [http://linsmayer.ch/autoren/R/ReinhartJosef.html Texte zu Josef Reinhart] von [[Charles Linsmayer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118599399|LCCN=n50050957|VIAF=72186584}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinhart, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Alemannisch)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Solothurn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinhart, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Volksschriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=bei [[Rüttenen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Solothurn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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