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	<title>Josef Rampold - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:37:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme: /* Wirken und Rezeption */</title>
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		<updated>2026-03-12T20:55:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirken und Rezeption&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Rampold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar|18. Jänner]] [[1925]] in [[Sterzing]]; † [[12. November]] [[2007]] in [[Bozen]]) war ein [[Bergsteiger]], [[Journalist]], [[Autor]] und [[Heimatforscher|Heimatkundler]] aus [[Südtirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rampold besuchte in Innsbruck die Volksschule und das Humanistische Gymnasium. Während des Zweiten Weltkriegs war er Soldat der Deutschen Wehrmacht, mit der er im September 1943 nach Südtirol einmarschierte ([[Operationszone Alpenvorland]]). 1945 geriet er in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Freilassung studierte er [[Germanistik]] an der [[Universität Innsbruck|Leopold-Franzens-Universität]] in [[Innsbruck]]. Nach seiner Übersiedlung nach Bozen im Jahr 1951 war er 18 Jahre lang Deutsch-, Geschichte- und Lateinlehrer am damaligen Gymnasium (Unterstufe 1–5, entsprechend dem 6. bis 10. Schuljahr). In dieser Zeit arbeitete er auch als Nachrichtensprecher und Moderator für den „[[Rai Südtirol|Rai Sender Bozen]]“. Ab 1958 gestaltete er die Bergsteiger-Seite für die Tageszeitung „[[Dolomiten (Zeitung)|Dolomiten]]“. Später war Rampold, verheiratet und Vater dreier Kinder, hauptberuflich als Journalist und Lektor für das Verlagshaus [[Athesia]] und den „Rai Sender Bozen“ tätig. Im Rundfunk war der begeisterte Bergwanderer für eine wöchentliche heimatkundliche Sendung verantwortlich, die &amp;#039;&amp;#039;Volks- und Heimatliche Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rund um den Schlern&amp;#039;&amp;#039; (von 1968 bis etwa 1971) und &amp;#039;&amp;#039;[[An Eisack, Etsch und Rienz]]&amp;#039;&amp;#039; (etwa 1972–2007). Nach der Erkrankung Rampolds wurden zuletzt allerdings nur Wiederholungen früherer Sendungen ausgestrahlt. Im Sommer wurde &amp;#039;&amp;#039;an Eisack, Etsch und Rienz&amp;#039;&amp;#039; immer durch die Sendung &amp;#039;&amp;#039;Ein Sommer in den Bergen&amp;#039;&amp;#039; abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1981 bis 1995 war Rampold [[Chefredakteur]] der „Dolomiten“, der meistgelesenen Südtiroler Tageszeitung. Er selbst bezeichnete sich als „Hauptschriftleiter“ und trat zwischen 1971 und 1995 wiederholt mit sehr polemisch gehaltenen, kulturkonservativen &amp;#039;&amp;#039;Randbemerkungen&amp;#039;&amp;#039; hervor, die er als „X.“ zeichnete (weshalb er bisweilen auch als „Mister X.“ bezeichnet wurde). Nach seiner Pensionierung 1995 war er weiterhin als freier Mitarbeiter der „Dolomiten“ und des „Rai Sender Bozen“ tätig. Bis 2003 verfasste er die wöchentliche Bergsteiger-Seite und eine Rubrik über den Zustand der deutschen Sprache, die er mit &amp;#039;&amp;#039;Der Federfuchser&amp;#039;&amp;#039; signierte (1996–2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken und Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die Bewertung von Rampolds kultur- und gesellschaftspolitischem Engagement fällt zwiespältig aus. Rampold galt als streitbarer [[Wertkonservatismus|Konservativer]], der mit seiner publizistischen Macht das kulturelle Klima Südtirols entscheidend mitgestaltete. Seine strikte Ablehnung galt jedweder künstlerischen Ausdrucksform der [[Moderne]], die für ihn mit dem 20. Jahrhundert begann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Nina Schröder| Herausgeber=[[Gottfried Solderer]]| Titel= Kultur als Zerreißprobe| Sammelwerk=Das 20. Jahrhundert in Südtirol. Autonomie und Aufbruch| Band=Band IV: 1960-1979 | Verlag=Edition Raetia | Ort= Bozen | Jahr=2002 | Seiten=174–205 | ISBN=88-7283-183-0 |Kommentar=insbesondere S. 180 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Einsatz galt auch der Verteidigung der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Wehrmachtsgeneration&amp;#039;&amp;#039;, deren Mitwisserschaft oder gar Beteiligung an den Verbrechen der Nationalsozialisten er entschieden bestritt und damit ein revisionistisches Geschichtsbild vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Elmar Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Die versteinerten Helden: Kriegerdenkmäler in Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; Edition Raetia, Bozen 1995. ISBN 978-88-72830529, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit erbittertem Widerstand bedachte er Historiker, die sich an einer kritischen Aufarbeitung der Geschichte des [[Nationalsozialismus]] in Südtirol versuchten und die damals vorherrschende &amp;#039;&amp;#039;[[Opferthese#Opferthese in Südtirol|Südtiroler Opferthese]]&amp;#039;&amp;#039; hinterfragten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerald Steinacher]], [[Günther Pallaver]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://digitalcommons.unl.edu/cgi/viewcontent.cgi?referer=&amp;amp;httpsredir=1&amp;amp;article=1119&amp;amp;context=historyfacpub Leopold Steurer: Historiker zwischen Forschung und Einmischung]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Christoph Hartung von Hartungen (Historiker)|Christoph von Hartungen]], [[Hans Heiss]], Günther Pallaver, [[Carlo Romeo (Historiker, 1962)|Carlo Romeo]], Martha Verdorfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demokratie und Erinnerung. Südtirol – Italien – Österreich. Festschrift für Leopold Steurer zum 60. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. StudienVerlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2006, ISBN 978-3-7065-4252-4, S. 51–91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Verdienste erwarb sich Rampold in den Bereichen des [[Landschaftsschutz|Landschafts-]] und [[Naturschutz]]es. In der Südtiroler Bevölkerung erweckte er in Zeiten des ersten touristischen Booms mit kämpferischen Beiträgen in der Tageszeitung „Dolomiten“ ein frühes [[Umweltbewusstsein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Zeno Abram| Herausgeber= [[Gottfried Solderer]]| Titel= Kein schöner Land| Sammelwerk=Das 20. Jahrhundert in Südtirol. Autonomie und Aufbruch| Band=Band IV: 1960-1979 | Verlag=Edition Raetia | Ort= Bozen | Jahr=2002 | Seiten=270–285 | ISBN=88-7283-183-0 |Kommentar=insbesondere S. 281 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er warnte seine Leserschaft eindringlich vor den Gefahren der touristischen Übererschließung und eines „Ausverkaufs“ der Naturschönheiten; mit Mitstreitern setzte er sich Anfang der 1970er Jahre erfolgreich für die Errichtung der ersten [[Liste der Schutzgebiete in Südtirol|Südtiroler Naturparks]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kammerer: &amp;#039;&amp;#039;Josef Rampold als Erzähler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 99 (2025), Heft 10, S. 69–79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde die neu errichtete [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] Sterzing des Schulsprengels I nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sterzing.eu/de/Grundschule_Dr_Josef_Rampold_Schulsprengel_Sterzing_I_ &amp;#039;&amp;#039;Grundschule Dr. Josef Rampold, Schulsprengel Sterzing I&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Landeskunde: Eisacktal&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1969, ISBN 88-7014-166-7 (5. Auflage, 1996).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Landeskunde: Bozen. Salten, Sarntal, Ritten, Eggental&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1970, ISBN 88-7014-050-4 (3. Auflage, 1979).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südtirol, Land der Bergbauern&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1971.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Landeskunde: Vinschgau&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1971, ISBN 88-7014-165-9 (7. Auflage, 1997).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Landeskunde: Pustertal&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1972, ISBN 88-7014-164-0 (6. Auflage, 2000).&lt;br /&gt;
* (mit [[Hanspaul Menara]]) &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Bergseen&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1974.&lt;br /&gt;
* (mit Hanspaul Menara) &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Bergtouren&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An Eisack, Etsch und Rienz&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1981, ISBN 88-7014-197-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vergessenen von Lusern. Erinnerungen des Matthäus Nicolussi 1852–1922. Ein Lehrer erzählt aus dem alten Tirol&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1998, ISBN 88-7014-975-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Beste vom Federfuchser&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 2005, ISBN 88-8266-351-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Elegie&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 2007, ISBN 88-8266-439-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der Universität Innsbruck (1973)&lt;br /&gt;
* [[Südtiroler Kulturinstitut#Walther-von-der-Vogelweide-Preis|Walther-von-der-Vogelweide-Preis]] (1973)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der Sektion Bozen des [[Alpenverein Südtirol|Südtiroler Alpenvereins]]&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Verdienstorden]] (1980)&lt;br /&gt;
* Goldenes Verdienstkreuz des Südtiroler Bauernbundes (1983)&lt;br /&gt;
* [[Leopold-Kunschak-Preis]] (1987)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen des Landes Tirol]] (1993)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]]schaft von Sterzing (1994)&lt;br /&gt;
* Großes [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]] (1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dolomiten (Zeitung)|Dolomiten]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. November 2007, S. 1–14 (Nachruf).&lt;br /&gt;
* Beate Gatterer: &amp;#039;&amp;#039;Hymne an die Heimat. Josef Rampold zum 100. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 99 (2025), Heft 2, S. 57–64.&lt;br /&gt;
* Martin Kammerer: &amp;#039;&amp;#039;Josef Rampold als Erzähler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 99 (2025), Heft 10, S. 69–79.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120135620}}&lt;br /&gt;
* {{Alpenarchiv|22/00128445}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dererker.it/media/89a8c8c1-ea73-453b-b026-f14b6a9a79a8/erker-12-17-josef-rampold.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Erker 12/17: Sterzinger Ehrenbürger – Historiker und Volkskundler Dr. Josef Rampold (1925–2007)&amp;#039;&amp;#039;, Dez. 2017]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120135620|LCCN=n/83/142387|VIAF=196467036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rampold, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunkmoderator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschützer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Landes Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leopold-Kunschak-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Sterzing|Rampold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Alpenverein Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Sterzing)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bozen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Athesia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rampold, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Federfuchser&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Bergsteiger, Journalist, Autor und Heimatkundler (Südtirol)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sterzing]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bozen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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