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	<title>Josef Peer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vorarlberger Josef Peer.jpg|mini|Landesverweser Josef Peer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef Peer - portrat von Florus Scheel.jpg|mini|Porträt von Florus Scheel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Anton Peer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1864]] in [[Erl (Tirol)]]; † [[28. Juni]] [[1925]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer Politiker und Jurist. Peer war von 1920 bis 1921 [[Verweser|Landesverweser]] des [[Liechtenstein|Fürstentums Liechtenstein]], von 1902 bis 1909 Landeshauptmannstellvertreter in [[Vorarlberg]] und zudem in den Jahren 1902 bis 1909 und 1914 Abgeordneter zum [[Vorarlberger Landtag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Peer wurde am 13. Juni 1864 als Sohn des k.k. Hauptzollamtsleiters Josef Peer und dessen Frau Maria in der Tiroler Gemeinde Erl geboren. Aufgrund des Arbeitsplatzes seines Vaters, der das Hauptzollamt in [[Feldkirch]] und später in [[Schaan]] leitete, besuchte Josef Peer zunächst die Volksschule im liechtensteinischen Schaan und wechselte anschließend an das Gymnasium in der österreichischen Stadt Feldkirch, wo er am 17. Juli 1882 [[Matura|maturierte]]. Danach begann er ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität Innsbruck|Leopold-Franzens-Universität Innsbruck]], welches er am 2. Mai 1887 mit einer [[Sub auspiciis Imperatoris|Promotion sub auspiciis imperatoris]] zum [[Doktor der Rechte]] abschloss. Im Rahmen dieser feierlichen Promotion erhielt er den Ring des Kaisers für die Promotion sub auspiciis imperatoris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von April bis Oktober 1887 wurde Josef Peer dann [[Konzeptsbeamter|Konzeptspraktikant]] in der Innsbrucker [[Finanzprokuratur]]. Ab Oktober 1887 war er in der Folge [[Konzipist|Konzipient]] zunächst beim [[Bozen|Bozner]] Rechtsanwalt Johann von Grabmayr und später in [[Meran]] bei Karl von Grabmayr. Vom 4. Februar 1888 bis zum 4. Februar des Folgejahrs absolvierte Josef Peer anschließend sein [[Gerichtspraxis|Gerichtsjahr]] am Landesgericht Innsbruck und war zu dieser Zeit Konzipient bei [[Otto Ender]] in Feldkirch. Im Jahr 1891 legte er die Advokatursprüfung ab und wurde am 22. September 1894 am Oberlandesgericht Innsbruck beeidet. Am 1. Oktober folgten sein Eintritt in die [[Rechtsanwaltskammer (Österreich)|Rechtsanwaltskammer]] und die Eröffnung einer eigenen Kanzlei in Feldkirch. Ein Jahr später, am 6. Mai 1895, heiratete Peer in Feldkirch Maria Katharina Margaretha Leone, mit der er in der Folge drei gemeinsame Kinder hatte. (Seine Tochter Franziska Peer heiratete 1932 den Rechtsanwalt und Politiker [[Ludwig Marxer (Rechtsanwalt)|Ludwig Marxer]]. Der Rechtsanwalt und Politiker [[Peter Marxer (Rechtsanwalt)|Peter Marxer]] ist sein Enkel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-archiv.li/personDetail.aspx?backurl=auto&amp;amp;persID=29708 Eintrag] zu Ludwig Marxer auf &amp;#039;&amp;#039;www.e-archiv.li&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1904 wurde Josef Peer erstmals zum Stadtrat der Stadt Feldkirch gewählt. Ab dem 12. Jänner 1901 war er zudem Feldkircher Bürgermeister. Dies blieb er bis zum 19. Mai 1909. 1902 wurde Peer unter Landeshauptmann [[Adolf Rhomberg]] zum Landeshauptmannstellvertreter von Vorarlberg sowie als Abgeordneter der Stadt Feldkirch in den [[Vorarlberger Landtag]] gewählt. Beide Funktionen übte er bis zum Jahr 1909 aus, wobei er ab 1908 in Vertretung des verstorbenen [[Jakob Schneider (Politiker)|Jakob Schneider]] auch Mitglied im [[Vorarlberger Landesausschuss (1861–1918)|Landesausschuss]] war. Ab dem Jahr 1911 war er anschließend Präsident der [[Vorarlberger Rechtsanwaltskammer]], aus welcher er aber 1917 freiwillig ausschied, um sich ab 1. Oktober seiner Berufung als Mitglied des [[Verwaltungsgerichtshof (Österreich)|österreichischen Verwaltungsgerichtshofs]] zu widmen. Im Verwaltungsgerichtshof wurde er am 30. Dezember 1920 zum Rat des Verwaltungsgerichtshofs ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 23. September 1920 bis zum 4. April 1921 fungierte Josef Peer zudem als Stellvertreter des [[Landesfürst (Liechtenstein)|liechtensteinischen Landesfürsten]] als Landesverweser im Fürstentum Liechtenstein. Er arbeitete im Auftrag von [[Johann II. (Liechtenstein)|Johann II.]] (1840–1929) die Liechtensteinische Landesverfassung von 1921 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfons Dür]] in &amp;#039;&amp;#039;In der Landschaft der Akten&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Riccabona&amp;#039;&amp;#039;, vorarlberg museum, Böhlau Verlag, ISBN 978-3-205-20544-9, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem in seiner Amtszeit als Landesverweser die neue [[Verfassung des Fürstentums Liechtenstein]] ratifiziert wurde, war er zugleich der letzte Landesverweser im fürstlichen Dienste. Seit dem 5. Oktober 1921, dem Tag des Inkrafttretens der neuen Verfassung, besteht die [[Regierung des Fürstentums Liechtenstein]] aus dem Regierungschef und Regierungsräten, die auf Vorschlag des [[Landtag des Fürstentums Liechtenstein|Landtags]] vom Landesfürsten vereidigt werden. Da sich die Mitgliedschaft in der Regierung seitdem auf Liechtensteinische Staatsbürger beschränkt, war Josef Peer der letzte Ausländer, der eine liechtensteinische Regierung leitete. Im Jahr 1921 erfolgte dann seine Berufung an den internationalen Abrechnungsgerichtshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rupert Quaderer: &amp;#039;&amp;#039;Feldkirchs Bürgermeister Josef Peer wird Liechtensteins Landesverweser, 1920-21&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rheticus-Gesellschaft]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft Nr. 55&amp;#039;&amp;#039;. Feldkirch, 2012, ISBN 978-3-902601-31-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://vorarlberg.at/web/landtag/-/peer-josef-josef-anton-dr-jur-hofrat-buergermeister Biografie von Josef Peer] auf der Website des Vorarlberger Landtags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=304739228|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-12-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Peer, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann-Stellvertreter (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Liechtenstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Feldkirch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Verwaltungsgerichtshof Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sub-auspiciis-Promovierter (Universität Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Peer, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Peer, Josef Anton (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker, Landesverweser von Liechtenstein, Landeshauptmannstellvertreter von Vorarlberg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erl (Tirol)|Erl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juni 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TheBritinator</name></author>
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