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	<title>Josef Pavel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten ergänzt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:(Srpen68)Josef Pavel B.jpg|thumb|Josef Pavel im 1968]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Pavel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. September]] [[1908]] in [[Dívčice|Novosedly]]; † [[9. April]] [[1973]] in [[Benešov]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenfalls früher angegeben [[10. April]] [[1973]], [[Prag]]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war Funktionär der [[Komunistická strana Československa|Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei]], tschechoslowakischer Politiker und 1968 Innenminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikarriere ==&lt;br /&gt;
Pavel trat der Kommunistischen Partei bereits 1932 bei. Nach dem Studium an der [[Internationale Lenin-Schule|Internationalen Lenin-Schule]] in Moskau 1935–1937 meldete er sich als Interbrigadist nach Spanien, wo er 1937–1939 kämpfte. Er wurde danach vier Jahre gefangengehalten und trat den Einheiten der [[Tschechoslowakische Armee|tschechoslowakischen Armee]] der [[Tschechoslowakische Exilregierung|Tschechoslowakischen Exilregierung]] bei, in denen er 1943–1945 an der Westfront kämpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Parteikarriere begann er nach dem Kriegsende als Sekretär der Parteiausschüsse in [[Ústí nad Labem|Aussig]] und [[Pilsen]], bis er 1947 nach Prag kam. Er arbeitete zunächst in der Abteilung für Sicherheit des Sekretariats des [[Zentralkomitee]]s und seine Aufgabe bestand darin, die spätere [[Februarumsturz|Machtübernahme]] im Februar 1948 durch Infiltration in den Einheiten der [[Staatssicherheit (Tschechoslowakei)|Sicherheitspolizei]] vorzubereiten, die er organisierte und aufbaute; während der Tage des Umsturzes war er ein führender Mitarbeiter der parteieigenen [[Volksmiliz (Tschechoslowakei)|Volksmilizen]]. In seiner Eigenschaft als stellvertretender Innenminister und Organisator des Staatssicherheitsdienstes beteiligte er sich wesentlich an der Herausbildung des totalitären Staates bis hin zur Einrichtung solcher Anstalten wie die [[Strafanstalt Mírov]] für politische Gefangene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1951 wurde Pavel jedoch – wie viele andere kommunistische Funktionäre – verhaftet und bis 1955 in der [[Gefängnis Leopoldov|Haftanstalt Leopoldov]] festgehalten, bis er rehabilitiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins politische Leben kehrte Pavel erst während des [[Prager Frühling]]s zurück. Am 8. April 1968 wurde er zum neuen Innenminister der [[Regierung Oldřich Černík I|Regierung Oldřich Černík]] als Nachfolger des abgerufenen [[Josef Kudrna]] ernannt. Gleich zum Anfang seiner kurzen Amtszeit ergriff er einige Maßnahmen, die einmalig waren und ihn in den Augen der sowjetischen Führung in ein schlechtes Licht stellten. Er leitete umfangreiche Reformen des gesamten Ressorts ein, darunter auch eine Reform des [[Militärischer Nachrichtendienst in der Tschechoslowakei|Abwehrdienstes]], der wieder seine eigentliche Aufgabe, die Abwehr von Gefahren von außen, übernehmen sollte, anstatt den Kampf gegen den sogenannten „inneren [[Klassenfeind]]“ zu forcieren. Auch die von ihm als illegal eingestuften Tätigkeiten des Staatssicherheitsdienstes sollten unterbunden werden; Pavel trieb diesen Dienst in den Augen der sowjetischen Führung zur Handlungsunfähigkeit. Pavel setzte ebenfalls zahlreiche personelle Umbesetzungen des Geheimdienstes durch, ohne diese, wie bis dahin üblich, zuvor mit dem sowjetischen Geheimdienst [[KGB]] abzustimmen. Seine Reformen waren auch innerhalb der tschechischen Parteiführung umstritten, welche ihm als Stellvertreter Dubčeks Freund und KGB-Mitarbeiter [[Viliam Šalgovič]] zur Seite stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Pavel es im August 1968 ablehnte, die Intervention des [[Warschauer Pakt]]es gutzuheißen, wurde seine Abberufung als Innenminister in Moskau als Bedingung genannt, was am 30. August 1968 geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Pavel Josef, Biografie der Internetenzyklopädie &amp;#039;&amp;#039;Kdo byl kdo&amp;#039;&amp;#039; (online auf: [http://www.libri.cz/databaze/kdo20/search.php?zp=2&amp;amp;name=Pavel+Josef libri.cz]).&lt;br /&gt;
* [[Stefan Karner]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Prager Frühling. Das internationale Krisenjahr&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau 2008, ISBN 978-3-41220207-1 (online auf: [http://books.google.de/books?id=fAH3cgTAHvkC&amp;amp;pg=PA5&amp;amp;lpg=PA5#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Buch]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1259479331|LCCN=no2023023848|VIAF=1796165450332327100008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pavel, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KSČ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tscheche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pavel, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechoslowakischer Funktionär der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei, Politiker und Innenminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. September 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Novosedly, heute Ortsteil von [[Dívčice]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Benešov]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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