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	<title>Josef Neuberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nightdiver: Biografie ergänzt</title>
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		<updated>2025-03-21T07:07:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Biografie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Neuberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1902]] in [[Antwerpen]]; † [[12. Januar]] [[1977]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher [[Rechtsanwalt]] und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab Josef Neuberger.jpg|thumb|Das Grab von Josef Neuberger und seiner Ehefrau Ilse geborene Mendel auf dem jüdischen Teil des [[Nordfriedhof (Düsseldorf)|Nordfriedhofs]] in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuberger stammte aus einer in [[Rheinbach]] bei [[Bonn]] eingesessenen jüdischen Familie. Er studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaft in [[Köln]], promovierte 1925 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Verfassung der Russischen Sozialistischen Föderativen Räterepublik&amp;#039;&amp;#039; und beendete sein Studium 1929 mit der ersten und 1933 mit der zweiten juristischen Staatsprüfung. Seit 1920 war er Mitglied der [[SPD]], später auch des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]]. Als Jude wurde er nach 1933 von den Nationalsozialisten aus der Anwaltskammer ausgeschlossen. Neuberger war bis 1933/34 mit der deutschen Rechtsanwältin Charlotte Juchacz verlobt. 1935 heiratete er Ilse Mendel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Novemberpogrome 1938]] wurde Neuberger von NS-Schergen schwer verletzt, woraufhin er über die Niederlande nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] emigrierte und dort erneut ein Jurastudium begann. Für den Unterhalt seiner Familie sorgte seine Frau Ilse, die eine kleine Pension in [[Nahariya]] betrieb. In Palästina schloss er sich der [[zionistisch]]-sozialistischen Partei [[Poale Zion]] an. Nach [[Israelische Unabhängigkeitserklärung|Gründung]] des Staates [[Israel]] und der [[Bundesrepublik Deutschland]] kehrte Neuberger 1950 nach Deutschland zurück, ließ sich 1952 als Rechtsanwalt in Düsseldorf nieder und arbeitete unter anderem als Strafverteidiger am Amts- sowie [[Landgericht Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuberger war seit 1956 Ratsherr in Düsseldorf und zog 1959 als Abgeordneter für die SPD in den [[Landtag Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen Landtag]] ein. Von Dezember 1966 bis September 1972 amtierte er als [[Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen|Justizminister]] in der von [[Heinz Kühn]] geführten Landesregierung. Während seiner Amtszeit reformierte er das Justizwesen in den Bereichen [[Strafvollzug]], [[Wirtschaftskriminalität]], [[Juristenausbildung in Deutschland|Juristenausbildung]] und [[Umweltschutz]]. Zur selben Zeit nahm er auch Ehrenämter im jüdischen Gemeindeleben wahr und amtierte unter anderem als Mitglied des Direktoriums des [[Zentralrat der Juden in Deutschland|Zentralrats der Juden in Deutschland]]. Neubergers erwachsene Söhne kehrten nach Israel zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neubergers Anwaltssozietät nahm während seiner Amtszeit als NRW-Justizminister und oberster Dienstherr der Staatsanwaltschaft, wie schon in den Jahren zuvor, im Zusammenhang mit dem „[[Contergan-Skandal#Prozess|Contergan-Prozess]]“ an der Verteidigung von Verantwortlichen des Pharmaherstellers [[Grünenthal GmbH|Grünenthal]] teil und wurde dafür kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Kabinett arbeitete Neuberger wieder als Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1968: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1972: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1976 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Wirtschaftswissenschaften verliehen.&amp;lt;!-- von welcher Uni? Beleg fehlt! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach ihm wurden eine Straße in [[Düsseldorf-Gerresheim]] und das Gebäude der [[Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen]] in [[Wuppertal]] benannt.&lt;br /&gt;
* Nach ihm wurde die ehemalige Straße am Milchhof neben dem Bochumer Nordbahnhof benannt. Das neue Justizzentrum hat die Adresse Josef-Neuberger-Straße 1 erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Josef-Neuberger-Medaille ==&lt;br /&gt;
Die Jüdische Gemeinde in Düsseldorf ehrt seit 1991 nichtjüdische Persönlichkeiten, die sich um die jüdische Gemeinschaft verdient gemacht haben im Namen Josef Neubergers mit einer [[Medaille]]. Preisträger waren bisher u.&amp;amp;nbsp;a. [[Johannes Rau]], [[Fritz Pleitgen]], [[Roman Herzog]], [[Angela Merkel]], [[Gunter Demnig]], [[Frank Schirrmacher]], [[Hamed Abdel-Samad]], [[Ahmad Mansour (Autor)|Ahmad Mansour]], [[Carina Gödecke]], [[Jochen Lüdicke]], [[Frank Ulrich Montgomery]], [[Hans-Joachim Watzke]] und [[Marie-Agnes Strack-Zimmermann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kühn I]] – [[Kabinett Kühn II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Schmalhausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Josef Neuberger (1902-1977) : ein Leben für eine menschliche Justiz&amp;#039;&amp;#039;, Baden-Baden : Nomos, 2002, ISBN 3789080349.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Walk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. Saur, München 1988, ISBN 3-598-10477-4.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kreppel]]: &amp;#039;&amp;#039;Nahariyya und die deutsche Einwanderung nach Eretz Israel. Die Geschichte seiner Einwohner von 1935 bis 1941.&amp;#039;&amp;#039; The Open Museum, Tefen 2010, ISBN 978-965-7301-26-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuberger, Josef&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur 1980, ISBN 3-598-10087-6, S. 525 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Josef Neuberger}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12412741X}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00670}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bochum.de/C125708500379A31/currentbaselink/W296FB4W677BOCMDE |wayback=20131019084452 |text=Straßenbenennung in Bochum }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Justizminister Nordrhein-Westfalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12412741X|LCCN=no/2003/40978|VIAF=8312674}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neuberger, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zentralrat der Juden in Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neuberger, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, Minister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Antwerpen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nightdiver</name></author>
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