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	<title>Josef Mildenberger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T07:49:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Mildenberger&amp;diff=1710707&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cavaliere grande: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-25T08:36:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Mildenberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. April]] [[1905]] in [[Schwalbach (Saar)|Schwalbach-Derlen]], Kreis [[Landkreis Saarlouis|Saarlouis]]; † [[1959]] in [[Saarbrücken]]) war Maurer, Opfer des [[Nationalsozialismus]] und später Politiker der [[Sozialdemokratische Partei des Saarlandes|Sozialdemokratischen Partei des Saarlandes]] sowie nach deren Selbstauflösung 1956 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh engagierte sich Mildenberger auf politischer Ebene: Mit 18 Jahren wurde er Mitglied der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ)]], 1925 war er Gründungsmitglied des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]] im [[Saargebiet]], eine Art sozialdemokratische Schutzorganisation, die in Zeiten von [[Ruhrbesetzung]] und [[Hitlerputsch]] gegen Gewalt und Radikalisierung vorzugehen gedachte. Mit Erreichen seiner Volljährigkeit wechselte Mildenberger 1925 von der SAJ zur SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde Mildenberger nach Auseinandersetzungen mit der [[Sturmabteilung]] (SA) verhaftet und zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. In den Jahren 1934/35 war er persönlicher Leibwächter von [[Max Braun (Politiker)|Max Braun]], seinerzeit Vorsitzender der SPD im Saargebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2005-0901-513, Lichtenburg, Kundgebung der VVN.jpg|mini|Kundgebung der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|VVN]] im ehemaligen [[KZ Lichtenburg|Konzentrationslager und Zuchthaus Lichtenburg]] 1949]]&lt;br /&gt;
Nach der „verlorenen“ [[Saarabstimmung]] am 13.&amp;amp;nbsp;Januar 1935 floh Mildenberger zusammen mit Braun nach [[Frankreich]], kehrte aber bereits im April allein zurück. Sein Chef Braun blieb bis Kriegsende im Exil. Diese Episode veranlasste die [[Gestapo]] zu Vernehmungen, die schließlich 1936 zu seiner Verhaftung führte (Untersuchungshaft in der &amp;#039;&amp;#039;Lerchesflur&amp;#039;&amp;#039;). Schließlich wurde über ihn [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]] verhängt, die ihn bis 1945 Häftling in [[Konzentrationslager]]n werden ließ. Zunächst kam er Ende 1936 bis Juli 1937 ins [[KZ Lichtenburg]], das eines der ersten und als „Konzentrationslager für männliche Schutzhäftlinge“ im [[Schloss Lichtenburg]] (ehemaliger Sitz des [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]]) eingerichtet worden war. Mit Fertigstellung des [[KZ Buchenwald]] 1937 wurden sämtliche Insassen des KZ Lichtenburg dorthin verlegt. Mildenberger erhielt die Häftlingsnummer 430 und wurde 1938 [[Kapo (KZ)|Kapo Fliesenleger]], später im Baukommando im Außenlager Kassel. Über diese Zeit liegen Aufzeichnungen über Verfehlungen seines Bewachers, des [[Höherer SS- und Polizeiführer|Höheren SS- und Polizeiführers]] [[Josias zu Waldeck und Pyrmont]], vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erkrankte Mildenberger an [[Fleckfieber]] und kehrte in das inzwischen wieder französisch besetzte [[Saarland]] zurück. Für die 1946 gegründete SPS übernahm er den Vorsitz im Ortsverband St.&amp;amp;nbsp;Johann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://ov-st-johann.spd-saar.de/index.php?id=9598 | wayback=20130917071125 | text=Die Geschichte der SPD St. Johann}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Neben dieser rein politischen Funktion übernahm er für die [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN)]] deren Leitung in Saarbrücken. Wegen schwerer gesundheitlicher Probleme, die seiner langjährigen Haft zuzuschreiben sind, zog er sich 1955 als allen Ämtern zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|2899|Mildenberger Josef}}&lt;br /&gt;
* [https://kobra.uni-kassel.de/bitstream/handle/123456789/2008070322449/GroeneveldAussenkommandoKassel.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y Alfred F. Groeneveld: Im Außenkommando Kassel des KZ Buchenwald, Verlag Gesamthochschul-Bibliothek Kassel, 1991]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=-nrAHr3OwqUC&amp;amp;hl=de Wolfgang Röll: Sozialdemokraten im Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945, Wallstein-Verlag, 2000, Seite 299]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mildenberger, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwalbach, Saar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mildenberger, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPS, SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwalbach (Saar)|Schwalbach-Derlen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cavaliere grande</name></author>
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