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	<title>Josef Maria Lukesch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T22:29:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Maria_Lukesch&amp;diff=1845124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf „Kurt Bauer (Historiker)“; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-09T21:52:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf „Kurt Bauer (Historiker)“; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Josef Maria Lukesch -Gendarm.jpg|miniatur|Josef Maria Lukesch – Gendarm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursprüngliches Denkmal für Josef Maria Lukesch in Laakirchen.jpg|miniatur|Ursprüngliches Denkmal für Josef Maria Lukesch in Laakirchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal neu - Josef Maria Lukesch.JPG|miniatur|Neues Denkmal zu Ehren Josef Maria Lukesch in Laakirchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal auf dem Barbarafriedhof in Linz.jpg|miniatur|Denkmal am Barbarafriedhof in Linz / Donau zum Gedenken an die 1934 gefallenen Gendarmeriebeamten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Maria Lukesch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1908]] in [[Zwettl an der Rodl]]; † [[27. Juli]] [[1934]] in [[Laakirchen]]) war ein Gendarm und Opfer des [[Nationalsozialismus]]. Josef Lukesch ist neben dem Gendarmerierayonsinspektor [[Josef Beyerl]] und dem Revierinspektor [[Richard Hölzel]] einer der drei Gendarmeriebeamten, die bei dem [[Juliputsch]] der Nationalsozialisten 1934 in [[Oberösterreich]] ihr Leben lassen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lukesch war das zweitälteste der fünf Kinder des Oberlehrers Franz Xaver Lukesch (1879–1949)&amp;lt;!--(* 27. Oktober 1879 in [[Linz]] / Donau; † 19. November 1949 ebenda)--&amp;gt; und dessen Frau Katharina (geb. Voigt; 1881–1962)&amp;lt;!--, geb. Voigt (* 5. Oktober 1881 in [[Oberneukirchen]]; † 16. Oktober 1962 in Zwettl an der Rodl). Seine Geschwister waren Franz, Ernest Maria, Walter Florian und Brunhilde--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Schuljahr 1914/15 besuchte er die Volksschule in Zwettl an der Rodl. Nach deren Abschluss 1922 begann er eine Lehre als [[Tischler]], die er 1925 erfolgreich beendete. Im selben Jahr erwarb er den [[Gesellenbrief]].&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1930 leistete Lukesch seinen [[Präsenzdienst]] beim österreichischen Bundesheer. Anschließend trat er in den Dienst der [[Bundesgendarmerie|Gendarmerie]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermordung ==&lt;br /&gt;
Im Juli 1934 fand in Österreich ein [[Juliputsch|letztendlich missglückter Putsch]] der Nationalsozialisten statt, bei dem auch Bundeskanzler [[Engelbert Dollfuß]] ermordet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Geschichtsatlas/Nazi-Aufstand%20Juli%201934 |titel=Nazi-Aufstand Juli 1934 |werk=[[Austria-Forum]] |sprache=de |abruf=2023-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kämpfe waren in Wien besonders schwer, von dem Aufstand blieben aber auch einzelne Bundesländer nicht verschont. Im Rahmen dieses Aufstands kam es in der mondhellen Nacht vom 26. auf den 27. Juli 1934 in [[Laakirchen]] zu einem Zwischenfall. Der SA-Anführer von Laakirchen, Alois Zeller, hatte den Befehl an die SA-Mitglieder ausgegeben, sich bewaffnet beim Friedhof zu versammeln. Dieser Aufforderung kamen etwa 40 Personen nach, von denen die Gendarmerie später 25 mit Namen identifizieren konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;OÖLA Linz, Ur 1926/47, H v 21/54, Vg10 Vr 291 vom 21. März 1947.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach Mitternacht wurde der dortige Gendarmerieposten von den Aufständischen unter Beschuss genommen. Lukesch, der sich zu diesem Zeitpunkt auf Streifengang befand und in sein Quartier im Gendarmerieposten zurückkehren wollte, wurde von einem [[Dumdum-Geschoss]] getroffen und tödlich verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://memorial-ebensee.at/de/index.php?catid=3:zeitgeschichte-salzkammergut&amp;amp;id=15:putschversuch-juli-1934&amp;amp;itemid=14&amp;amp;option=com_content&amp;amp;view=article |titel=Putschversuch Juli 1934 |datum=2016-03-07 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20160307093831/http://memorial-ebensee.at/de/index.php?catid=3:zeitgeschichte-salzkammergut&amp;amp;id=15:putschversuch-juli-1934&amp;amp;itemid=14&amp;amp;option=com_content&amp;amp;view=article |archiv-datum=2016-03-07 |abruf=2023-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Gendarmeriebeamte&amp;#039;&amp;#039;, Folge 199, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänglich schien die Aufklärung des Falles schnell voranzugehen. In der Presse wurde von der Verhaftung von insgesamt 44 Personen, die an dem Überfall auf den Posten beteiligt waren, berichtet, darunter der mutmaßliche Mörder Lukeschs.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Salzkammergut-Zeitung,&amp;#039;&amp;#039; 16. August 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. August 1934 berichtet das &amp;#039;&amp;#039;Linzer Volksblatt&amp;#039;&amp;#039;, dass gegen sieben der Verhafteten Schuldsprüche wegen Hochverrats ergangen seien. Das Gericht verhängte sowohl lebenslange schwere Kerkerstrafen als auch langjährige Haftstrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Linzer Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 27. August 1934, Nr. 196, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teil der Verurteilten wurde später wegen des zwischen Österreich und Deutschland abgeschlossenen [[Juliabkommen]] von 1936 amnestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Beweise nicht ausreichten, erfolgte in der Mordanklage selbst keine Verurteilung, obwohl der Mordverdacht gegen einen der Hauptverdächtigen [[Leopold Mitterbauer]] nicht ganz ausgeräumt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Bauer (Historiker)|Kurt Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Elementar-Ereignis: die österreichischen Nationalsozialisten und der Juliputsch 1934&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Czernin, 2003, ISBN 3-7076-0164-1, S. 305 ([http://books.google.de/books?id=BZpnAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Josef+Lukesch&amp;amp;dq=%22Josef+Lukesch&amp;amp;lr=lang_de&amp;amp;num=100&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;cd=17 Google Buch]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich hat Mitterbauer seine Mittäter mit der Drohung erpresst, er würde auch noch weitere Namen von Personen nennen, die von der Polizei nicht gefangen worden seinen; dies wird auch durch die nach dem Krieg gemachte Aussage von [[Ludwig Bernaschek]] bestätigt, der gemeinsam mit dem zweiten als Haupttäter verurteilten Nazi Josef Tischler in [[Garsten]] in einer Zelle inhaftiert war. Weiteren Spuren, die später noch auftauchten, wurde nachzugehen versucht; aber Gerichtsverfahren wurden nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nicht eröffnet. Somit ist der Gendarmenmord von Laakirchen bis heute ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Zur Beerdigung Lukeschs am 29. Juli 1934 fand sich ein Großteil der Einwohnerschaft Laakirchens und Umgebung ein. Das Ereignis erfuhr in der lokalen Presse hohe Beachtung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Salzkammergut-Zeitung,&amp;#039;&amp;#039; 2. August 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Linzer Wochenblatt,&amp;#039;&amp;#039; 17. August 1934 Nr. 33, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lukesch wurde in seinem Heimatdorf [[Zwettl an der Rodl]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
Am 6. August 1934 wurde ihm von Bundespräsident [[Wilhelm Miklas|Miklas]] posthum die Goldene Medaille für Verdienste um den Bundesstaat Österreich verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Linzer Volksblatt,&amp;#039;&amp;#039; 22. Oktober 1934, Nr. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 wurde ihm in Laakirchen ein Denkmal errichtet. Am 31. Oktober 1970 wurde das Denkmal auf dem Areal des Kriegerdenkmals neu errichtet, der alte Gedenkstein wurde abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gendarmerieposten Laakirchen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Gendarmerieposten Laakirchen 1901–2001.&amp;#039;&amp;#039;  H+S Druck, Laakirchen 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde in [[Linz]] am Barbarafriedhof am 23. Mai 1935 ein Denkmal für die im Februar 1934 ([[Österreichischer Bürgerkrieg]]) und Juli 1934 ([[Juliputsch]]) gefallenen Bundesheerangehörigen, Gendarmeriebeamten und [[Freiwilliges Schutzkorps|Schutzkorpsmänner]] errichtet, mit dem auch dem Gendarmen Josef Lukesch gedacht wurde. Das Denkmal wurde 2010 renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Hickl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Josef Maria Lukesch|Josef Lukesch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lukesch, Josef Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gendarm (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Juliputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Goldenen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lukesch, Josef Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Gendarm&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zwettl an der Rodl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Juli 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Laakirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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