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	<title>Josef Magnus Wehner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:02:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Magnus_Wehner&amp;diff=231647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Delabarquera: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-11-14T22:40:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Josef Magnus Wehner 1933.jpg|thumb|Josef Magnus Wehner in &amp;#039;&amp;#039;Der Bücherwurm&amp;#039;&amp;#039; 18.1933, S. 183]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LJB9 - Langemarck B.jpg|mini|Weihestunde des &amp;#039;&amp;#039;Denkmals von Langemarck&amp;#039;&amp;#039; am 10. Juli 1932]]&lt;br /&gt;
[[File:Josef Magnus Wehner Langemarck 1932 Titel.jpg|thumb|hochkant|Langemarck Ein Vermächtnis (1932)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Magnus Wehner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. November]] [[1891]] in [[Bermbach (Buttlar)|Bermbach]]; † [[14. Dezember]] [[1973]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]] und Bühnenautor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er wurde 1891 in [[Bermbach (Buttlar)]] geboren. Seine Eltern waren Justus Wehner und Maria Josephine Wehner, geborene Hahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehner studierte in [[Jena]] und München Germanistik und Altphilologie. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er als Freiwilliger in einem [[Bayerische Armee|bayerischen]] [[Infanterie]]regiment teil. 1916 wurde er bei [[Verdun]] schwer verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg begann er [[Erzählung]]en und [[Gedicht]]e zu schreiben. 1924 fand er eine Beschäftigung als [[Redakteur]] bei der [[Münchner Zeitung]]. Ab 1934 brachten die [[Münchner Neueste Nachrichten|Münchner Neuesten Nachrichten]] seine Theaterkritiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einweihung des [[Deutscher Soldatenfriedhof Langemark|Denkmals von Langemarck]] am 10. Juli 1932 hielt er, der selbst an der Westfront verwundet worden war, eine später weitverbreitete, den [[Mythos von Langemarck]] untermauernde, Rede. Zur gleichen Zeit fanden im gesamten Deutschen Reich Gedenkfeiern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Durchbruch als Schriftsteller und zugleich sein größter Erfolg gelang ihm 1930 mit seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Sieben vor Verdun&amp;#039;&amp;#039;, der gezielt gegen den Bestseller von [[Erich Maria Remarque]], &amp;#039;&amp;#039;[[Im Westen nichts Neues]]&amp;#039;&amp;#039; gerichtet war und eine andere, angebliche viel bessere Seite von Kriegserfahrungen darstellte. Der Roman ist geprägt von Kriegsbegeisterung und einer Verherrlichung des deutschen Soldatentums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1933 beriefen die Nationalsozialisten ihn in die [[Preußische Akademie der Künste]], in die zwischenzeitlich „gereinigte“ Sektion für Dichtkunst. Er gehörte zu den 88 Schriftstellern, die im Oktober 1933 das [[Gelöbnis treuester Gefolgschaft]] für [[Adolf Hitler]] unterzeichneten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 649.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1933 trat Wehner in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein. Presseangriffe, die ihn als „Konjunktur-Nationalsozialisten“ bezeichneten, wehrte er ab mit dem Hinweis auf seine schon zu Anfang der zwanziger Jahre bestehende, positive Einstellung zur nationalsozialistischen Ideologie und zu [[Adolf Hitler|Hitler]], den er als den Hoffnungsträger für die Verwirklichung seiner [[Reichsidee]] sah. Außerdem habe er mit seinen Veröffentlichungen auch mit dazu beigetragen, dem deutschen Soldaten die ihm gebührende Achtung gegen eine Welle diffamierender Literatur zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Joseph Goebbels]] erhielt er eine jährliche Pension. München ernannte ihn zum „Ehrenbeamten“, nachdem er bereits 1931 den [[Literaturpreis der Landeshauptstadt München]] erhalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Vorstellungen von einem deutschen Reich, das außer von Nationalismus und Rassismus auch vom Katholizismus geprägt war, fanden bei den Machthabern des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|NS-Staates]] immer weniger Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Wehner propagandistisch in erster Linie durch Reden tätig. Der Reichssender Köln strahlte 1940 seine „Ansprache an den deutschen Menschen“ aus, welche die Kriegsbegeisterung verstärken sollte. Als Dichterlesung erschien seine &amp;quot;Hymne an Deutschland&amp;quot; auf einer Schallplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges leugnete Wehner seine nationalsozialistische Überzeugung. Seine weiteren Romane, Gedichte und auch Theaterstücke, mit denen er an den Stil seiner Anfänge anschloss und die seine katholische Glaubenshaltung mit einer Neigung zur Mystik zum Ausdruck brachten, fanden nur noch in seiner Herkunftsregion Beachtung, in der er bis zum Ende der Schulzeit gelebt hatte. Hier fanden sich Protagonisten zusammen, die ihn zu einem religiösen, hochbegabten Dichter stilisierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere von Wehners Werken wurden in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-w.html |titel=Buchstabe W, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Vorläufige Ausgabe nach dem Stand vom 1. April 1946 (Berlin: Zentralverlag, 1946). |abruf=2020-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-w.html |titel=Buchstabe W, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Zweiter Nachtrag nach dem Stand vom 1. September 1948 (Berlin: Deutscher Zentralverlag, 1948). |abruf=2020-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-w.html |titel=Buchstabe W, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben vom Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik. Dritter Nachtrag nach dem Stand vom 1. April 1952 (Berlin: VEB Deutscher Zentralverlag, 1953). |abruf=2020-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
* Der blaue Berg, 1922&lt;br /&gt;
* Die Hochzeitskuh, 1928&lt;br /&gt;
* Sieben vor Verdun, 1930&lt;br /&gt;
* Stadt und Festung [[Belgrad|Belgerad]], 1936&lt;br /&gt;
* Erste Liebe, 1941&lt;br /&gt;
* Der schwarze Kaiser, 1950&lt;br /&gt;
* [[Mohammed]], 1952&lt;br /&gt;
* Der [[Kondottiere]] Gottes, 1956 (über den Judentöter [[Johannes Capistranus]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzählungen, Novellen und Legenden ===&lt;br /&gt;
* Die mächtigste Frau, 1922&lt;br /&gt;
* Die Tropfenlegende, 1923&lt;br /&gt;
* Das Hasenmaul, 1930&lt;br /&gt;
* Die Wallfahrt nach Paris, 1933&lt;br /&gt;
* Geschichten aus der Rhön, 1935&lt;br /&gt;
* Das große Vaterunser, 1935&lt;br /&gt;
* Elisabeth, 1939&lt;br /&gt;
* [[Echnaton]] und [[Nofretete]], 1940&lt;br /&gt;
* Der langsame Hochzeiter (ca. 1943)&lt;br /&gt;
* Das goldene Jahr (1943)&lt;br /&gt;
* Der rote Ball (ca. 1944)&lt;br /&gt;
* Drei Legenden, 1949&lt;br /&gt;
* Der schwarze Räuber von Haiti, 1951&lt;br /&gt;
* Die schöne junge Lilofee, 1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dramen ===&lt;br /&gt;
* Das Gewitter, 1926&lt;br /&gt;
* Die Versuchung des [[Rabanus Maurus]] (ca. 1950)&lt;br /&gt;
* [[Johannes der Täufer]], 1952&lt;br /&gt;
* Das Rosenwunder, 1954&lt;br /&gt;
* Das Fuldaer Bonifaziusspiel, 1954&lt;br /&gt;
* Saul und David, 1954&lt;br /&gt;
* Die aber ausharren bis zum Ende, 1956&lt;br /&gt;
* Das goldene Kalb, 1961&lt;br /&gt;
* Abt Sturmius von Fulda, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lyrik ===&lt;br /&gt;
* Der Weiler Gottes, 1920&lt;br /&gt;
* Blumengedichte, 1950&lt;br /&gt;
* Erde, purpurne Flamme, 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biographien ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Struensee|Struensee. Die Schicksale des Grafen Struensee und der Königin Karoline Mathilde.]] Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 1924 (Die 2. Protagonistin ist [[Caroline Mathilde von Großbritannien, Irland und Hannover]])&lt;br /&gt;
* [[Albert Leo Schlageter|Schlageter]], 1934&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg|Hindenburg]], 1936&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hebbel|Hebbel]], 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autobiographien ===&lt;br /&gt;
* Mein Leben, 1934&lt;br /&gt;
* Als wir Rekruten waren, 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1931: [[Literaturpreis der Landeshauptstadt München|Dichterpreis der Stadt München]]&lt;br /&gt;
* In Hünfeld wurde nach ihm die Joseph-Magnus-Wehner-Straße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der schriftliche [[Nachlass]] von Josef Magnus Wehner liegt im [[Literaturarchiv]] der [[Monacensia]] in München.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-24520 |titel=Kalliope {{!}} Verbundkatalog für Archiv- und archivähnliche Bestände und nationales Nachweisinstrument für Nachlässe und Autographen |abruf=2025-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim S. Hohmann]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Parteigenosse Wehner hat ein Interesse daran, als Nationalsozialist unbelastet dazustehen...&amp;quot; Leben und Werk des Kriegs- und Heimatdichters Josef Magnus Wehner&amp;#039;&amp;#039;. Zeitdruck, Fulda 1988, ISBN 3-924789-12-6&lt;br /&gt;
* [[Jay W. Baird]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitler’s War Poets: Literature and Politics in the Third Reich&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge : Cambridge University Press, 2008, S. 66–95&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117231770}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117231770|LCCN=n/90/618100|VIAF=49997722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wehner, Josef Magnus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wehner, Josef Magnus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Bühnenautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. November 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bermbach (Steinbach-Hallenberg)|Bermbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Dezember 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Delabarquera</name></author>
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