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	<title>Josef Leopold - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:14:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Trustpilotin: Wikilink</title>
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		<updated>2025-08-17T19:57:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt den NSDAP-Politiker Josef Leopold. Zum Raubmörder siehe [[Joseph Leopold]], zum Kupferstecher und Verleger siehe [[Joseph Friedrich Leopold]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:LeopoldJosef.jpg|mini|Josef Leopold]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Leopold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1889]] in [[Haindorf (Gemeinde Langenlois)|Haindorf]], Pfarre [[Gobelsburg]]; † [[24. Juli]] [[1941]] in [[Malyn]], [[Wolhynien]]) war [[Gauleiter]] und Landesleiter der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|NSDAP]] in [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1941-08-10, Neues Wiener Tagblatt, 1941-08-10, Seite 11 Sidonie Leopold.jpg|mini|Nach Josef Leopolds Tod erklärt seine Witwe, die nach dem Krieg vor Gericht die übliche „[[Mitläuferin]]“ mimt, mit einer in zahlreichen Zeitungen gleichlautend veröffentlichten Trauer-Anzeige in „stolzer Trauer“, dass der Tod ihres Gatten sein „kampf- und opferreiches Leben für seinen geliebten Führer und den Nationalsozialismus“ beschlossen habe. Dieses Dokument ist wegen der darin genannten NS-Auszeichnungen interessant, die nach dem Krieg kleingeredet wurden.]]&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Bauern besuchte die Gartenbauschule Langenlois, welche eine Außenstelle der [[Weinbauschule Krems|Wein- und Obstbauschule Krems]] war, und arbeitete zunächst im väterlichen Betrieb. Nach dem [[Militär]]dienst trat er 1913 als [[Berufssoldat]] in die [[Gemeinsame Armee|k. u. k. Armee]] ein. 1914 als [[Feldwebel]] an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] eingesetzt, geriet Leopold am 1. August 1915 in [[Russisches Kaiserreich|russische]] [[Kriegsgefangenschaft]]. Im Januar 1918 gelang ihm die Flucht und erfolgreiche Rückkehr zu seinem Truppenteil. Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] trat er in die [[Volkswehr]] ein, wurde zum Volkswehr-[[Leutnant]] ernannt und zum [[Soldatenrat|Offizierssoldatenrat]] des Volkswehr-[[Bataillon]]s im [[9. Wiener Gemeindebezirk]], [[Alsergrund]], gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das oktroyierte [[Berufsheer]] der [[Erste Republik (Österreich)|Ersten Republik]] übernommen, absolvierte er zwischen 1920 und 1923 die Heeresschule in [[Enns]] mit Bestnote „Sehr gut“ in allen Fächern. Als Absolvent der Heeresschule und Nicht-[[Matura]]nt konnte er jedoch nur den [[Dienstgrad]] [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] erreichen. 1932 schied er aus dem [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer]] aus und widmete sich voll der Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1919 wurde er Mitglied in der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Österreich)|DNSAP]]. 1925 wurde er Kreisleiter des Waldviertels, zum 5. September 1926 trat er der sich [[Adolf Hitler]] unterstellenden österreichischen [[NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 50.416).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/25570361&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. August 1927 wurde er zum Gauleiter von [[Niederösterreich]] ernannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bzt|02|08|1941|02|Gauleiter Josef Leopold gefallen|ZUSATZ=Nr. 62/1941 (LXII. Jahrgang)|ALTSEITE=2, Mitte links}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Eminger, Ernst Langthaler, Klaus-Dieter Mulley |Titel=Nationalsozialismus in Niederösterreich. Opfer. Täter. Gegner |Verlag=StudienVerlag |Ort=Innsbruck |Datum=2021 |ISBN=978-3-7065-5571-5 |Seiten=39ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1932 zog er für die NSDAP in den [[Landtag von Niederösterreich]] ein und wurde daraufhin zum [[Landesregierung (Österreich)|Landesrat]] ernannt. Nach dem Verbot der NSDAP im Juni 1933 saß Leopold – trotz seiner [[Politische Immunität|Immunität]] als vom Volk gewählter [[Abgeordneter]] der nunmehr [[Illegaler Nationalsozialist|illegalen NSDAP]] zum Niederösterreichischen Landtag und Landesrat – mehrfach in Haft. Seit 29. Januar 1935 war er Landesleiter der NSDAP in ganz Österreich, stand aber in Konkurrenz zur einflussreichen Kärntner Landesgruppe. Seine Vorstellungen von einem gewaltsamen Umsturz in Österreich wurden Ende Januar 1938 publik und als die Räume der illegalen NSDAP durchsucht wurden, fand man verräterische Dokumente zum [[Tavs-Plan]], womit die österreichischen Nazis bloßgestellt waren. Am 21. Februar 1938 wurde Leopold von Hitler als Landesleiter abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem „[[Anschluss Österreichs|Anschluss]]“ wurde Leopold am 23. Mai 1938 zum politisch bedeutungslosen Reichsinspekteur der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]- und [[Sturmabteilung|SA]]-Gruppenführer ernannt, mit Dienstsitz in [[München]]. Nach diesem politischen „Kaltstellen“ ließ er sich&amp;amp;nbsp;– inzwischen zum [[Oberstleutnant]] (tit.) der [[Wehrmacht]] befördert&amp;amp;nbsp;– im Oktober 1939 reaktivieren; eineinhalb Jahre später, in den ersten Tagen des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieges]], fiel er als [[Kommandeur]] eines [[Znaim]]er Schützen-Bataillons während einer [[Militärischer Befehl|Befehlsausgabe]] durch einen Volltreffer. Sein Grab befindet sich neben der Kirche von [[Worsiwka|Worsowska]] in [[Wolhynien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopolds Witwe, Sidonie geb. Saxeneder (* [[16. August]] [[1894]] in [[Lengenfeld (Niederösterreich)]]; † [[19. Juli]] [[1980]] in [[Langenlois]]), seit 1927 Nationalsozialistin und Trägerin des [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]], wurde am 8. Oktober 1945 vom Wiener [[Volksgericht (Österreich)|Volksgericht]] gemäß [[Verbotsgesetz 1947|Verbotsgesetz]] zu zweieinhalb Jahren schweren Kerkers bei Vermögensverfall verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung|Titel=Von Tag zu Tag. (…) Die Witwe des Gauleiters Leopold vor dem Volksgericht|Datum=1945-10-09|Seite=3|POS=Spalte 2 unten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen, Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger der Stadt [[Krems an der Donau|Krems]] (1938)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bzt|02|08|1941|02|Gauleiter Josef Leopold gefallen|ZUSATZ=Nr. 62/1941 (LXII. Jahrgang)|ALTSEITE=2, Mitte links}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Aberkennung erfolgte durch auf Vorschlag einer Historikerkommission durch ein einstimmiges Votum des Gemeinderates der Stadt Krems am 22. Februar 2023.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=krems.at |url=https://www.youtube.com/watch?v=e-rNDY5O8Mk |titel=Gemeinderatssitzung 22.02.2023 Minute 15-17 |datum=2023-03-02 |abruf=2025-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Jedlicka]]: &amp;#039;&amp;#039;Gauleiter Josef Leopold (1889-1941)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerhard Botz (Historiker)|Gerhard Botz]] (Hrsg.), [[Karl R. Stadler]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft. Festschrift für Karl R. Stadler zum 60. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Europaverlag, Wien 1974, ISBN 3-203-50462-6, S.&amp;amp;nbsp;143–162.&lt;br /&gt;
* [[Karl Glaubauf]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkswehr 1918–1920 und die Gründung der Republik&amp;#039;&amp;#039;. Österreichische Militärgeschichte, Sonderband 1993 (Folge&amp;amp;nbsp;1), {{ZDB|1431979-2}}. Stöhr, Wien 1993, ISBN 3-901208-08-9.&lt;br /&gt;
* Vollständiger Personalakt Josef Leopold im [[Österreichisches Staatsarchiv|Österreichischen Staatsarchiv]], ebenso [[Gau-Akt]]en, auch „Nieder-Donau“.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Josef Leopold:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Erster von Hitler ernannter Gauleiter Niederösterreichs.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stefan Eminger]], [[Ernst Langthaler]], Klaus-Dieter Mulley: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in Niederösterreich. Opfer. Täter. Gegner.&amp;#039;&amp;#039; Studien-Verlag, Innsbruck u.&amp;amp;nbsp;a. 2021 (= &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern.&amp;#039;&amp;#039; Band 9), ISBN 978-3-7065-5571-5, S. 39–41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag-noe|Leopold}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|124728650}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124728650|VIAF=30478722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leopold, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesrat (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niederösterreich, Erste Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Erste Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Krems an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener des Russischen Kaiserreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Langenlois)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leopold, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (NSDAP), MdR, Landtagsabgeordneter, Gauleiter und Landesleiter der NSDAP in Österreich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haindorf (Gemeinde Langenlois)|Haindorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wolhynien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trustpilotin</name></author>
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