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	<title>Josef Ledwohn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hallospencer135 am 30. Januar 2026 um 14:52 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef „Jupp“ Ledwohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Oktober]] [[1907]] in [[Rünthe]], Kreis Unna; † [[4. Oktober]] [[2003]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär, [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und zeitweilig [[Landtag Nordrhein-Westfalen|NRW-Landtagsabgeordneter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Josef Ledwohn machte eine Lehre als Elektromonteur. 1922 ging er den Weg aus der [[Sozialistische Arbeiterjugend|SAJ]] über 1927 den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|KJVD]] 1929 in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Gewerkschaftlich betätigte er sich vor 1933 im [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]]. Wegen seiner Teilnahme am antifaschistischen Widerstand wurde er im Dezember 1933 zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach seiner Entlassung arbeitete er bei einer Schachtbaufirma und war weiterhin im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand gegen das NS-Regime]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gehörte Josef Ledwohn im Ruhrgebiet zu den Frauen und Männern, die sich für ein sozialistisches Deutschland einsetzten. Er trug zum Wiederaufbau der Gewerkschaften bei und wurde Mitglied der [[IG Bergbau und Energie|IG Bergbau]]. 1946 gehörte er dem [[Provinzialrat (Britische Besatzungszone)|Provinzialrat]] Westfalen an. Gemeinsam mit anderen KPD-Funktionären wie [[Fritz Rische]], [[Walter Jarrek]], [[Max Reimann]], [[Max Schäfer (Parteifunktionär)|Max Schäfer]] und [[Willy Perk]] baute er die KPD-Organisation im Ruhrgebiet mit auf und wurde mit der Gründung des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] zum 1. Sekretär der KPD-Landesleitung gewählt. Von 1946 bis zu seiner Verhaftung im Jahre 1954 war er KPD-Abgeordneter im NRW-Landtag. Nachdem [[Hugo Paul (Politiker, 1905)|Hugo Paul]], der Vorsitzende der KPD in Nordrhein-Westfalen, bei der Parteiführung im Dezember 1949 in Ungnade gefallen war, wurde Josef Ledwohn „zur Verstärkung des ideologischen Kampfes“ von der Parteiführung „in die Führung der Landesorganisation Nordrhein-Westfalen delegiert“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schwere Krise der westdeutschen KP&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Ahlen, 10. Dezember 1949.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ledwohn wurde im Februar 1950 Pauls Nachfolger als Vorsitzender der KPD Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochverratsprozess und KPD-Verbot ==&lt;br /&gt;
Wegen des &amp;#039;&amp;#039;KPD-Programms der Nationalen Wiedervereinigung&amp;#039;&amp;#039; wurde ihm zusammen mit [[Walter Fisch]], [[Fritz Rische]], [[Richard Scheringer]], [[Karl Zemke]] und [[Christel Zellner]] vor dem [[Bundesgerichtshof|BGH]] der Prozess gemacht. Josef Ledwohn wurde zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt, für vier Jahre wurden ihm die Grundrechte aberkannt. Dieses Urteil hatte eine Pilotfunktion für den [[KPD-Verbot]]sprozess vor dem [[Bundesverfassungsgericht]]. Am 13.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;1951 hatte die KPD die Mitglieder ihres Parteivorstandes Rische, [[Heinz Renner]] und Fisch sowie am 17.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;1954 das Mitglied des Parteivorstandes Ledwohn zu ihren Bevollmächtigten im KPD-Verbotsprozess bestellt. In den 1950er-Jahren vom Bundesgerichtshof zu 3&amp;amp;nbsp;1/2 Jahren Gefängnis wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der DDR ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung lebte der KPD-Funktionär in [[Ost-Berlin]]. Er war bis 1968 Mitglied des Zentralkomitees und des Politbüros der KPD in Ost-Berlin. 1968 wurde er Mitglied der neugegründeten [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] und ihres Landesausschusses in NRW. Von 1969 bis 1974 war er Mitglied des Parteivorstandes. 1975 übersiedelte Ledwohn wieder in die DDR und wurde Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Er war 1975/76 wissenschaftlicher Mitarbeiter und dann Abteilungsleiter im [[Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED]]. Anschließend ging er in den Ruhestand. 1990 trat er der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 war er der letzte lebende Abgeordnete des 2. Ernannten Landtags und des 1. Landtags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Ledwohn ist in einem anonymen Urnensammelgrab an der Ostgrenze des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1977 [[Vaterländischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1982 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschland in der goldenen Schlinge.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Referat vor dem 3. Deutschen Volkskongreß in Berlin am 30. Mai 1949, Kongress-Verlag, 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaften, Standort und Perspektive&amp;#039;&amp;#039; (als Herausgeber), Nachrichten-Verlagsgesellschaft. 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Rennspieß: &amp;#039;&amp;#039;Jenseits der Bahn – Geschichte der Ahlener Bergarbeiterkolonie und der Zeche Westfalen&amp;#039;&amp;#039;, Klartextverlag, Essen, 1989, ISBN 3-88474-340-6.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=josef-jupp-ledwohn|lemma=Ledwohn, Josef (Jupp)|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=2044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00601}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124729428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124729428|VIAF=69869041}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ledwohn, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DMV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ledwohn, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ledwohn, Jupp&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdL, Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rünthe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hallospencer135</name></author>
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