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	<title>Josef Lappe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Konrad Lappe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1879]] in [[Geseke]]; † [[6. März]] [[1944]] in [[Dotternhausen]]) war ein deutscher [[Gymnasiallehrer]], [[Heimatforscher]] und [[Kommunalpolitik]]er. Er war einer der produktivsten westfälischen Historiker.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfälische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Band 157, 2007, S.&amp;amp;nbsp;249 ([http://books.google.de/books?id=onkTAQAAMAAJ&amp;amp;q=%22Josef+Lappe%22%2B1879&amp;amp;dq=%22Josef+Lappe%22%2B1879&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ubr0ToTZAdGOswbA_rT6Dw&amp;amp;ved=0CDkQ6AEwAg Auszug]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Josef Lappe war der Sohn des Landwirtes Franz Lappe und seiner Frau Theresia Schupmann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Autobiografie]] in: Josef Lappe: &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie des Nikolaus von Autrecourt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Sebastian Foppen, 1905, S.&amp;amp;nbsp;55 ([http://books.google.de/books?id=lC4VAQAAIAAJ&amp;amp;q=%22Josef+Lappe%22%2B1879&amp;amp;dq=%22Josef+Lappe%22%2B1879&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ubr0ToTZAdGOswbA_rT6Dw&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAQ Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem [[Abitur]] 1899 am [[Gymnasium Theodorianum]] in [[Paderborn]] [[Immatrikulation|immatrikulierte]] sich Lappe im Oktober 1900 an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]]. Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] dort 1903 mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie des Nikolaus von Autrecourt&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. An der [[Rechtswissenschaften|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften|Staatswissenschaftlichen]] [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Universität Münster]] promovierte er 1907 mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Geseker [[Hutewald|Huden]]&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. rer. pol. Schließlich promovierte er 1920 an der gleichen Fakultät mit seiner Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die Wüstungen der Provinz Westfalen&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur. utr.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1907 war er Lehrer, zuletzt [[Oberlehrer]] am [[Progymnasium]] in [[Lünen]] (Westfalen) (später: [[Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Lünen)|Freiherr-vom-Stein-Gymnasium]]). Politisch war er 1919 Kandidat der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP). Kurze Zeit später trat er zur [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] über. Er wurde 1923 [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtverordneter]] in Lünen. Er legte 1925 sein [[Mandat (Politik)|Mandat]] nieder. Er widmete sich seitdem verstärkt der Erforschung der westfälischen Geschichte, der er sich bereits viele Jahre zuvor verschrieben hatte. Hierzu wurde er in jungen Jahren durch seinen Onkel, den „alten Rat“ [[Ludwig Schupmann]] (1851–1920), inspiriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Erforschung der westfälischen Geschichte erwarb er sich überregionale Bedeutung. Sein beruflicher Werdegang (u.&amp;amp;nbsp;a. Studium der [[Theologie]] und [[Philosophie]] an der Bischöflichen Philosophisch-Theologischen Lehranstalt, Paderborn sowie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]], in den Jahren 1899–1900) befähigte ihn, außergewöhnliche akademische Leistungen zu vollbringen. Zunächst wandte er sich mit seiner Doktorarbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Geseker Huden&amp;#039;&amp;#039; der Erforschung der Geschichte seiner Heimatstadt Geseke zu. Die meisten Werke und Arbeiten Lappes entstanden während seiner Lüner Zeit. Die stadtgeschichtliche Forschung über Lünen kommt ohne seine profunden Kenntnisse und Erkenntnisse nicht aus. Ein weiterer Schwerpunkt seiner historischen Forschungen war die Person des [[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein|Reichsfreiherrn Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein]]. 1920 erschien sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Freiherr vom Stein als Gutsherr auf Kappenberg&amp;#039;&amp;#039;. Viele Aufsätze und Artikel veröffentlichte er in Zeit- und Jubiläumsschriften. [[Genealogie|Familiengeschichtliche Forschungen]], verbunden mit historischen Abhandlungen über [[Wüstung]]en, [[Schnadegang|Schnadegänge]], Straßen- und [[Flurname]]n, Hausinschriften, [[Stadtbefestigung]]en, [[Landwehr]]en und Schützenwesen sowie Werke über Industriepioniere der [[Gründerzeit]] runden seine umfangreiche Tätigkeit ab. Seine umfassende, 1943 abgeschlossene Arbeit über den Spemannhof in [[Rheinen (Iserlohn)|Rheinen]] bei Schwerte an der Ruhr blieb ungedruckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lappe war ab dem 24. Mai 1912 ordentliches Mitglied der [[Historische Kommission für Westfalen|Historischen Kommission für Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine kritische Haltung gegenüber den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] – er gehörte zum [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] – führte während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] zu erheblichen Konflikten. Daraus folgten seine Suspendierung und 1937 frühzeitige Entlassung aus dem Schuldienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Lünen)|Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Lünen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Lünen 1907–1982.&amp;#039;&amp;#039; Lünen 1982, S.&amp;amp;nbsp;28–29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lappe verzog nach Münster, später wieder in seine Heimatstadt Geseke. Dort erhielt er 1944 den Hinweis, dass die Nationalsozialisten ihn in ein [[Konzentrationslager]] bringen wollten. Lappe reiste daraufhin mit seiner Familie nach [[Dotternhausen]] zu den Angehörigen seines Schwiegersohnes. Kurze Zeit nach der Ankunft dort verstarb er am 6.&amp;amp;nbsp;März 1944 an einer [[Herpes Zoster|Gesichtsrose]]. Seine letzte Ruhestätte fand Josef Lappe auf dem Friedhof seiner Heimatstadt Geseke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* In seinem Geburtsort Geseke ist die &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Lappe-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Die Stadt Lünen, in der er über drei Jahrzehnte lebte und arbeitete, ehrte ihn, indem sie einen Weg nach ihm benannte.&lt;br /&gt;
* Ab 19. März 1989 in Lünen und vom 21. Mai bis 4. Juni 1989 in Geseke gab es die Wanderausstellung des Stadtarchivs Lünen &amp;#039;&amp;#039;Josef Lappe, „Der dreifache Dr.“, Kommunalpolitiker – Historiker – Studienrat&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bauerschaften der Stadt Geseke.&amp;#039;&amp;#039; Marcus, Breslau 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sondergemeinden der Stadt Lünen. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Stadtverfassung.&amp;#039;&amp;#039; Dortmund 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bauerschaften und Huden der Stadt Salzkotten.&amp;#039;&amp;#039; Winter-Verlag, 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rechtsgeschichte der wüsten Marken.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung und Feldmarkverfassung der Stadt Werne.&amp;#039;&amp;#039; Regensbergsche Buchh., Münster 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiherr vom Stein als Gutsherr auf Kappenberg.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 1920.&lt;br /&gt;
* mit Friedrich Höh: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit Altena.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Stadt Altena 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein westfälischer Schulzenhof&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Amtes Waltrop, umfassend die Gemeinden Waltrop, Henrichenburg und Horneburg.&amp;#039;&amp;#039; Amtsverwaltung Waltrop 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte Wattenscheids – Von der Gründung bis 1821.&amp;#039;&amp;#039; Wattenscheid 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Amtes Rhynern.&amp;#039;&amp;#039; Amtsverwaltung Rhynern, Hamm 1949 (posthum erschienen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Haag: &amp;#039;&amp;#039;Josef Lappe, „Der dreifache Dr.“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Stadtarchivs Lünen&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;9). Lünen 1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]],&amp;#039;&amp;#039; 1931, 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118918753}}&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.sbb.spk-berlin.de:8080/DB=1/LNG=DU/SID=5c656e9e-1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Lappe%2C+Josef Werkverzeichnis im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [http://www.google.de/search?tbm=bks&amp;amp;tbo=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;q=%22Josef+Lappe%22&amp;amp;btnG=#hl=de&amp;amp;sa=G&amp;amp;tbo=1&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;q=inauthor:%22Josef+Lappe%22&amp;amp;ei=Mrr0TrObEMTQsgaGkJAG&amp;amp;ved=0CDYQ9Ag&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&amp;amp;fp=804fcdfcbf1da782&amp;amp;biw=1280&amp;amp;bih=870 Werkliste] bei [[Google Bücher]]&lt;br /&gt;
* [https://www.historische-kommission.lwl.org/de/uber-uns/ehemalige-mitglieder/lappe-joseph-dr/ &amp;#039;&amp;#039;Dr. Joseph Lappe&amp;#039;&amp;#039;], Biographische Angaben auf den Seiten der Historischen Kommission für Westfalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118918753|VIAF=308695336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lappe, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Lünen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lappe, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lappe, Josef Konrad (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gymnasiallehrer, Heimatforscher und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Geseke]], Westfalen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dotternhausen]], Württemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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