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	<title>Josef Klaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F020439-0011, Detail Bundeskanzler Josef Klaus.jpg|mini|Josef Klaus (1965)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Johann Klaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1910]] in [[Kötschach-Mauthen|Mauthen]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsbuch&amp;quot;&amp;gt;Geburtsbuch Mauthen, tom. VII, fol. 98 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/gurk/mauthen/M14_010-1/?pg=99 Faksimile]), abgerufen am 7. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[25. Juli]] [[2001]] in [[Wien]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsbuch&amp;quot;/&amp;gt;) war ein [[österreich]]ischer Politiker ([[Österreichische Volkspartei|ÖVP]]), welcher von 1964 bis 1970 als [[Bundeskanzler (Österreich)|österreichischer Bundeskanzler]] amtierte. Vor seiner Kanzlerschaft war er von 1949 bis 1961 Landeshauptmann von [[Land Salzburg|Salzburg]] und von 1961 bis 1963 [[Finanzminister]] in der Regierung [[Alfons Gorbach|Gorbach]]. Ebenfalls war Klaus von 1964 bis 1970 [[Parteivorsitzender|Bundesparteiobmann]] der ÖVP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Klaus wurde als Sohn des Bäckermeisters und Hausbesitzers Mathias Klaus (* 5. Februar 1883) und dessen Ehefrau, der Bergbauerntochter Theresia (geborene Pfliegl; * 2. Oktober 1879), in Mauthen geboren und am 18. August 1910 auf den Namen Josef Johann getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsbuch&amp;quot;/&amp;gt; Die Eltern hatten am 3. Juni 1908 in der [[Pfarrkirche Treffling]] geheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsbuch&amp;quot;/&amp;gt; Sein Vater verstarb früh, weshalb die Mutter besonderen Einfluss auf ihn ausübte. Unter anderem brachte sie dem Sohn schon in jungen Jahren die [[italienische Sprache]] und [[Stenografie]] bei. Außerdem erzog sie ihn zu großer Frömmigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://search.salzburg.com/articles/12401978 |text=„Der Bundeskanzler aus Salzburg“}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Salzburger Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 17. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19. Mai 1920 erhielt Klaus in [[Hermagor-Pressegger See|Tröpolach]] seine [[Firmung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsbuch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Klaus besuchte das bischöfliche [[Knabenseminar Marianum]] in Klagenfurt. Als Schüler war er Mitglied der katholischen [[Mittelschulverbindung]]en Gothia Klagenfurt (1946 aufgegangen in K.ö.St.V. Babenberg Klagenfurt) und K.ö.St.V. Almgau Salzburg ([[Mittelschüler-Kartell-Verband|MKV]]). Danach studierte er in [[Universität Wien|Wien]] [[Rechtswissenschaft]]en und wurde 1929 Mitglied der [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] [[KÖStV Rudolfina Wien]], die während seiner Aktivzeit zunächst dem [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]] angehörte, jedoch 1933 aufgrund der [[Gleichschaltung]] im [[NS-Staat|Dritten Reich]] den [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]] mitbegründete. Zudem wurde er später noch Mitglied der ÖCV-Verbindungen [[AV Austria Innsbruck]], [[KÖStV Austria Wien]] und KÖaV Carinthia Klagenfurt sowie der [[AV Edo-Rhenania Tokio]], einer befreundeten Verbindung des CV. Klaus unterzeichnete als Leitungsmitglied der Deutschen Studentenschaft an der Wiener Universität im Juni 1932 ein Flugblatt gegen einen renommierten jüdischen Pharmakologen. Dieser solle bedenken, „dass die deutschen Studenten als ihre Führer nur deutsche Lehrer anerkennen!“. Die Deutsche Studentenschaft stehe auf dem Standpunkt, „dass Professoren jüdischer Volkszugehörigkeit akademische Würdestellen nicht bekleiden dürfen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Taschwer]]: [https://www.derstandard.at/story/1342947379780/antisemitische-adressen-in-wien &amp;#039;&amp;#039;Antisemitische Adressen in Wien.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[derstandard.at]].&amp;#039;&amp;#039; 23. Juli 2012, abgerufen am 18. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus wurde im Jahr 1934 zum [[Doktor der Rechte|Dr. iur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Zunächst arbeitete er bei [[Johann Staud]] im [[Einheitsgewerkschaft (Österreich)|Gewerkschaftsbund]] des [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaates]] und wechselte nach kurzer Zeit in die Rechtsabteilung der [[Kammer für Arbeiter und Angestellte|Arbeiterkammer]], wo er 1938 den Nationalsozialisten weichen musste. Etwa ein Jahr lang war er in der Privatwirtschaft tätig. 1939 wurde Klaus zum Heeresdienst eingezogen. Er diente unter anderem im Stab des Panzergenerals [[Heinz Guderian]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnete er in [[Hallein]] im Bundesland Salzburg eine Rechtsanwaltskanzlei und wurde 1948 ÖVP-Bezirksobmann des [[Bezirk Hallein|Tennengaus]], von wo aus er seine politische Karriere rasch fortsetzen konnte. Sein Anwaltspartner war der CV-Kollege, Jurist und ehemalige Halleiner Lokalpolitiker Othmar Aigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Reformer“ in der ÖVP ===&lt;br /&gt;
Josef Klaus war langjähriger [[Landeshauptmann]] von [[Land Salzburg|Salzburg]] (1949 bis 1961) und führendes Mitglied der Österreichischen Volkspartei. In der Diskussionsphase nach dem Rücktritt von [[Österreichischer Staatsvertrag|Staatsvertragskanzler]] [[Julius Raab]] wuchs Klaus’ Einfluss als Vertreter der jungen „Reformer“. Am 11. April 1961 wurde er als [[Finanzminister]] ins [[Bundesregierung Gorbach I|Kabinett Gorbach I]] berufen und verhandelte u.&amp;amp;nbsp;a. die letzten [[Ablösesumme|Ablöselieferungen]] österreichischen [[Erdöl]]s an die [[Sowjetunion]] Ende Februar 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiten Kreisen der ÖVP war man mit dem behäbigen Politikstil Gorbachs nicht mehr zufrieden: Am 20. September 1963 wurde das [[Klagenfurter Manifest]] beschlossen und Josef Klaus zum [[Bundesparteiobmann]] der ÖVP gewählt. Am 25. Februar 1964 demissionierte [[Alfons Gorbach]] als Bundeskanzler und Klaus begann mit Verhandlungen über eine neue [[Koalition (Politik)|Koalitionsregierung]], die am 2. April als [[Bundesregierung Klaus I|Kabinett Klaus I]] angelobt wurde. [[Vizekanzler (Österreich)|Vizekanzler]] blieb [[Bruno Pittermann]] ([[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]), der die &amp;#039;&amp;#039;[[Habsburger-Gesetz|Habsburg-Frage]]&amp;#039;&amp;#039; in der vorherigen Regierung aufs Tapet gebracht und damit ihren Bestand riskiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1964 wurden mit [[Italien]] Schritte zur Lösung des [[Südtirol]]-Problems vereinbart. Im Februar 1965 fand ein zweiwöchiger Staatsbesuch des Schahs von Persien, [[Mohammad Reza Pahlavi]], statt. Im Juni und September 1965 kam es zu [[Überschwemmung]]en in drei bzw. fünf Bundesländern; ein [[Hilfsfonds]] wurde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1965 demissionierte die von ihm geführte Koalitionsregierung, nachdem keine Einigung über den Haushaltsentwurf für das Jahr 1966 erzielt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung|Titel=VP Streit über Wahl: Jänner oder März?|Datum=1965-10-24|Seite=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzler der ersten Alleinregierung seit 1945 ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Nationalratswahl in Österreich 1966|Nationalratswahl am 6. März 1966]] gewann die ÖVP mit 85 Mandaten (+ 4) erstmals seit 1945 wieder die absolute Mehrheit. Die SPÖ hatte eine Wahlempfehlung der [[Kommunistische Partei Österreichs|KPÖ]] nicht zurückgewiesen, was Kommentatoren darüber spekulieren ließ, sie könnte allenfalls mit der KPÖ koalieren; dies hatte viele Wähler verunsichert  (SPÖ 74 Mandate (−2), [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] 6 (−2)). Die ÖVP versprach, vom unproduktiven Regierungsstil der sich immer schwieriger gestaltenden ÖVP-SPÖ-[[Koalition (Politik)|Koalition]] abzugehen. Zu diesem Zweck wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[Orientierung 66]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet, in der sich viele, nach ÖVP-Angaben zehntausende [[Jugendliche]] an Kursen, Diskussionen und [[Workshop]]s über [[Innenpolitik|Innen-]] und Sachpolitik beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechswöchigen Verhandlungen zwischen ÖVP und SPÖ wurde die [[Bundesregierung Klaus II|ÖVP-Alleinregierung Klaus II]] gebildet, die erste demokratische Alleinregierung seit 1934. [[Fritz Bock]] wurde Vizekanzler. Mit der Regierung Klaus begann 1966 nach der 21 Jahre langen [[Große Koalition|Großen Koalition]] eine Periode von [[Alleinregierung]]en (1966–1970 ÖVP, 1970–1983 SPÖ). 1968 wurde der großkoalitionär geprägte Vizekanzler Bock vom dynamischer wirkenden [[Hermann Withalm]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung Klaus begann ambitionierte Reformen, vor allem im [[Budget]]vollzug und in der Kooperation zwischen [[Wissenschaft]], Kunst und Politik. Unter anderem ließ sich Klaus vom Computer-Pionier [[Heinz Zemanek]] in informatischen Fragen beraten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mediathek.at/portaltreffer/atom/01782951-33C-00768-00000BEC-01772EE2/pool/BWEB/ Einleitung von Bundeskanzler Josef Klaus zum Vortrag von Heinz Zemanek über &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Kybernetik – Formale Logik und Schaltalgebra&amp;#039;&amp;#039; am 2. November 1969] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem von Zeitungen forcierten [[Volksbegehren (Österreich)|Rundfunkvolksbegehren]] gegen den „Proporzfunk“ wurde im Juni 1966 gegen den Willen der SPÖ ein neues Rundfunkgesetz beschlossen und damit der [[ORF]] für einige Jahre in die Unabhängigkeit entlassen. Spätere Kommentatoren merkten an, diese staatspolitisch vorbildliche Haltung Klaus’ habe ihm selbst geschadet. Der unabhängige ORF habe nämlich dem 1967 gewählten Oppositionsführer [[Bruno Kreisky]] hervorragende Auftrittsmöglichkeiten geboten und damit Klaus’ Wahlniederlage 1970 ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1967 wurde die [[Autonomie Südtirols]] mit [[Italien]] ausverhandelt, im Juni wurden erste Schritte zur Mitgliedschaft in der [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|EWG]] gesetzt, gegen die die SPÖ auftrat (und die daher erst 28  Jahre später realisiert werden konnte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1968 wurden die von Finanzminister [[Stephan Koren]] vorbereiteten Gesetze zur Budgetreform mit einfacher Mehrheit (85:77 Stimmen) beschlossen, einstimmig jedoch eine zehnprozentige [[Politikersteuer]]. Die Opposition kritisierte heftig, dass die Regierung versuche, ein Budgetdefizit durch Erhöhung einzelner Steuern auszugleichen. (Das Streben nach ausgeglichenen Budgets wurde von späteren Regierungen meist nur als „Lippenbekenntnis“ formuliert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai/Juni 1969 erfolgte eine Regierungsumbildung, da Außenminister [[Lujo Tončić-Sorinj]] als Generalsekretär zum [[Europarat]] wechselte. [[Alois Mock]] wurde jüngster [[Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur|Unterrichtsminister]] Österreichs. Im Jänner 1970 beschloss der Ministerrat die Fusion der [[OMV|ÖMV]] mit den [[Agrolinz Melamine International|Linzer Stickstoffwerken]]. Unter seiner Regierung wurde die Errichtung des [[Kernkraftwerk Zwentendorf|Kernkraftwerks Zwentendorf]] beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich gelang es Klaus jedoch nicht, seine Politik der Sachlichkeit nachhaltig zu etablieren. Der Kanzler erwies sich im neuen Medienzeitalter, in dem TV-Auftritte immer mehr zählten (Julius Raab hatte noch über das „Bilderradio“ gespottet), als zu geradlinig, spröde und wenig eloquent. Seine positiven Seiten waren medial nicht leicht zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der „echte Österreicher“ verliert gegen den Herausforderer ===&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf zu den [[Nationalratswahl in Österreich 1970|Wahlen am 1. März 1970]] wurde Josef Klaus als &amp;#039;&amp;#039;echter Österreicher&amp;#039;&amp;#039; plakatiert – eine indirekte Anspielung auf die jüdische Herkunft von Oppositionsführer Kreisky, der die Modernisierung des Landes propagierte. Die SPÖ wurde stärkste Partei (Mandate SPÖ 81, ÖVP 78, FPÖ 6); Kreisky bildete nach sieben Wochen Verhandlungen mit ÖVP und [[FPÖ]] am 21. April 1970 ein [[Minderheitskabinett]] unter Duldung der FPÖ. 1971 erreichte die SPÖ eine absolute Mandatsmehrheit im Nationalrat. Josef Klaus legte den ÖVP-Vorsitz zurück, sein Stellvertreter [[Hermann Withalm]] übernahm die Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Klaus wurde vorgeworfen, bei der [[Wahlwerbung]] 1970 statt Sachpolitik und dem neuen Parteiprogramm die Personalentscheidung „Klaus oder Kreisky“ in den Vordergrund gestellt zu haben. Viele hielten auch sein Beharren auf der Weiterführung seines Reformkurses in den Verhandlungen mit der SPÖ für einen Fehler. Später wurde Klaus’ Persönlichkeit mit Trockenheit und völliger Absenz von Showtalent in Verbindung gebracht und dem humorvollen Wesen und der Telegenität seines Nachfolgers gegenübergestellt. Allerdings wurde Klaus attestiert, eine sehr seriöse Politik betrieben zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhestand ===&lt;br /&gt;
Im September 1971 erschien Klaus’ Buch &amp;#039;&amp;#039;Macht und Ohnmacht in Österreich&amp;#039;&amp;#039;. In den folgenden Jahren hielt er Vorträge und Seminare und nahm noch im hohen Alter an offiziellen Staatsakten teil. Im Gegensatz zu vielen zurückgetretenen Politikern äußerte er sich als Pensionist so gut wie nie zu aktuellen politischen Fragen und gab keine unerbetenen Ratschläge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Klaus lebte nach seinem Rücktritt von der Politik mit seiner Frau Ernestine (geborene Seywald; * 2. April 1914), die er am 20. September 1936 in [[Salzburg]]-[[Mülln]] geheiratet hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsbuch&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch&amp;quot;&amp;gt;Trauungsbuch Salzburg-Mülln, tom. XII, fol. 62 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB12/?pg=85 Faksimile]), abgerufen am 7. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; lange Zeit in Italien. Im Jahr 1995 übersiedelte das Paar in ein Pensionistenheim in Wien-[[Döbling]]. Am 1. Jänner 2001 starb seine Frau im Alter von 86 Jahren in Wien-[[Währing]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch&amp;quot;/&amp;gt; Wenige Monate später, am 25. Juli 2001, starb auch Josef Klaus in der [[Fonds der Wiener Kaufmannschaft#Park Residenz Döbling|Seniorenwohnanlage der Wiener Kaufmannschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsbuch&amp;quot;/&amp;gt; Laut dem Trauungsbucheintrag der beiden gingen aus der Ehe zumindest fünf gemeinsame Kinder hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch&amp;quot;/&amp;gt; Das Begräbnis fand am 1. August 2001 statt, sein [[Ehrengrab|ehrenhalber gewidmetes Grab]] befindet sich auf dem [[Grinzinger Friedhof]] (Gruppe 19, Nummer 29). Die Seelenmesse im Wiener [[Stephansdom]] am 11. September 2001 fiel mit den [[Terroranschläge am 11. September 2001|Terroranschlägen]] auf das [[World Trade Center]] zusammen. Während der Messe wurde die [[Pummerin]] außerplanmäßig geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Grinzing Josef Klaus 2024-08-08.jpg|mini|Grabstätte von Josef Klaus (2024)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband (1960)&lt;br /&gt;
* [[Ring des Landes Salzburg]] (1961)&lt;br /&gt;
* Großes [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg]] (1971)&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ehrensenatoren der Universität Salzburg|Ehrensenator der Universität Salzburg]] (1972)&lt;br /&gt;
* Großkreuz des Ehrenzeichens des Landes Salzburg (1980)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]] (1954)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]] (1960)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]] (1964)&lt;br /&gt;
* Nach Josef Klaus wurde anlässlich seines 100. Geburtstages der Dr.-Josef-Klaus-Platz im Salzburger Stadtteil Nonntal benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sn.at/wiki/Josef_Klaus |titel=Salzburg Wiki: Josef Klaus |sprache=de |abruf=2024-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macht und Ohnmacht in Österreich. Konfrontationen und Versuche.&amp;#039;&amp;#039; Molden, Wien 1971, ISBN 3-217-00346-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Wohnout]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demokratie und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch des Karl von Vogelsang-Institutes zur Erforschung der Geschichte der christlichen Demokratie in Österreich, Band 3, Böhlau Wien-Graz 1999, darin lebensgeschichtliches Interview.&lt;br /&gt;
* Thomas Köhler, Christian Mertens (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reform als Auftrag. Josef Klaus und Erhard Busek – Wegbereiter einer modernen Christdemokratie&amp;#039;&amp;#039;. edition mezzogiorno, PROverbis, Wien 2016, ISBN 978-3-902838-21-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|810}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Klaus,_Josef}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118562789}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mediathek.ac.at/zeitgeschichtschronik/1968_josef_klaus.htm Bild Josef Klaus’ und Vortrag 1968 &amp;#039;&amp;#039;Österreich heute – Österreich morgen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=gr1APibDcQsC&amp;amp;pg=PA24&amp;amp;dq=josef+klaus+1938&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=2NG2Tab6KMzP4wbxlbz9Dw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=6&amp;amp;ved=0CEkQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=josef%20klaus%201938&amp;amp;f=false Google Books: Interview mit M. Gehler und H. Wohnout]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxNDoiIktsYXVzLCBKb3NlZiIiOw==/ Archivaufnahmen mit Josef Klaus] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Reden, Parlamentsdebatten, Radiobeiträge)&lt;br /&gt;
* {{ÖCV|13200254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bundeskanzler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Amerikanische Besatzungszone in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klaus, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klaus, Josef Johann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (ÖVP), Abgeordneter zum Nationalrat und Bundeskanzler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kötschach-Mauthen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juli 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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