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	<title>Josef Kimmel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Kimmel&amp;diff=776978&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grissef: Kuretsidis-Haider verlinkt</title>
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		<updated>2025-03-13T12:21:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kuretsidis-Haider verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Kimmel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1897]] in [[Meedl]], Bezirk [[Šternberk|Sternberg]], [[Mähren]]; † [[18. Februar]] [[1982]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Bundesgendarmerie|Gendarmeriegeneral]] und Jurist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Bundesministerium für Inneres]] |Titel=Bundespräsidentenwahl vom 25. April 2004 |Ort=Wien |Datum=2004 |Seiten=7 |Online=[https://www.bmi.gv.at/412/Bundespraesidentenwahlen/Bundespraesidentenwahl_2004/files/BPW_2004_Broschuere_gesamt.pdf online] auf der Website des BMI |Format=PDF |KBytes=1000}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Kimmel besuchte das Gymnasium in Wien und studierte anschließend an der [[Universität Wien]]. Ab 1915 diente er als Freiwilliger im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Nach Kriegsende schloss er sein Studium an der [[Universität Graz]] ab, wo er 1919 zum [[Doktor der Rechte|Dr.&amp;amp;nbsp;iur]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]]. Im Februar 1919 trat er in den Dienst der Gendarmerie. 1924–1926 besuchte er die Gendarmerieakademie Graz. Bis 1932 war er Leiter der Gendarmerieschule Wien. Anschließend war er bis Oktober 1934 [[Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit|Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als enger Mitarbeiter [[Kurt Schuschnigg]]s war der katholisch-konservative Kimmel dessen Stellvertreter an der Spitze der [[Ostmärkische Sturmscharen|Ostmärkischen Sturmscharen]] und als solcher Verfechter des [[Ständestaat (Österreich)|autoritären Ständestaates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1938 gehörte er als Vertreter der Gendarmerie dem [[Staatsrat (Österreich 1934–1938)|Staatsrat]] und dem [[Bundestag (Österreich)|Bundestag]] an. 1936 wurde er Wiener Landesführer der [[Frontmiliz]] und Stellvertreter des Bundesführers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“ Österreichs]] an [[NS-Staat|Nazi-Deutschland]] wurde Kimmel am 13. März 1938 inhaftiert und mit dem sogenannten „[[Prominententransport]]“ am 1. April 1938 in das [[KZ Dachau]] verschleppt. Im November 1938 wurde er aus dem [[Konzentrationslager|KZ]] entlassen, von Dezember 1938 bis März 1939 war er im [[Polizeigebäude Rossauer Lände|Polizeigefängnis Roßauer Lände]] in Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.doew.at/erinnern/fotos-und-dokumente/1938-1945/der-erste-dachau-transport-aus-wien-1-april-1938/kimmel-josef-dr |titel=Kimmel Josef Dr. |hrsg=[[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes|DÖW]] |abruf=2018-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Claudia Kuretsidis-Haider]], Rudolf Leo: &amp;#039;&amp;#039;„dachaureif“ – Der Österreichertransport aus Wien in das KZ Dachau am 1. April 1938.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Dokumentationszentrum des österreichischen Widerstands und Zentrale österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz. Wien 2019, ISBN 978-3-901142-75-8, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Bei Enderle-Burcel wohl fälschlich: Haft in Dachau bis März 1939--&amp;gt; Anschließend stand er unter Polizeikontrolle und wurde dienstverpflichtet. Im Juni 1939 wurde er aus dem Gendarmeriedienst entlassen. Von den neuen Machthabern wurde er als [[Legitimismus|Legitimist]] eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 wurde er rehabilitiert und zum Oberst der Gendarmerie befördert. Er wurde mit dem Aufbau der Gendarmerie in [[Niederösterreich]], dem [[Burgenland]] und dem [[Mühlviertel]] betraut. 1949 wurde er zum Gendarmeriegeneral ernannt. 1962 trat er in Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Motto „In seinem Lager ist Österreich“ trat Josef Kimmel im April 1963 auf Vorschlag der von [[Otto Molden]] gegründeten [[Europäische Föderalistische Partei Österreichs|Europäischen Föderalistischen Partei]] (EFP) als Außenseiter bei der [[Bundespräsidentenwahl in Österreich 1963|Wahl]] zum [[Bundespräsident (Österreich)|Bundespräsidenten]] an und erreichte 4 % der Stimmen, während demgegenüber die EFP bei den Nationalratswahlen 1962 nur 0,5 % erhalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kimmel war Verfasser zahlreicher kriminaltechnischer Publikationen und von Kommentaren zum Verwaltungs- und Strafrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kimmel war Mitglied der Studentenverbindung &amp;#039;&amp;#039;Waldmark Neunkirchen&amp;#039;&amp;#039; im [[Mittelschüler-Kartell-Verband|MKV]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Acta Studentica&amp;quot;, Folge 92/1992, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[KÖStV Rudolfina Wien|katholischen Studentenverbindung Rudolfina]] im [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gertrude Enderle-Burcel]], Johannes Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Christlich – Ständisch – Autoritär. Mandatare im Ständestaat 1934–1938.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes und Österreichische Gesellschaft für Historische Quellenstudien, Wien 1991, ISBN 3-901142-00-2, S. 123 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1120190037|LCCN=no/99/22451|VIAF=57090396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kimmel, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General (Gendarmerie, Zweite Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundestages (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im MKV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kimmel, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Gendarmeriegeneral und Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meedl]], Bezirk [[Šternberk|Sternberg]], [[Mähren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Februar 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
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