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	<title>Josef Kiefel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Kiefel&amp;diff=2082620&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ktiv: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-10T15:13:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Kiefel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Oktober]] [[1909]] in [[Gotzing]]; † [[3. März]] [[1988]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Oberst des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] der DDR und von 1953 bis 1960 Leiter der [[Linie II des MfS|Hauptabteilung II des MfS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Arbeiterkind wuchs er in Oberbayern auf. Von 1923 bis 1926 absolvierte er eine [[Schlosserei|Schlosserausbildung]] und arbeitete anschließend als [[Bergmann]], [[Maschinenführer|Maschinist]] und Straßenarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1927 betätige er sich in verschiedenen Organisationen, wie dem [[Fabrikarbeiterverband]] und der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] und wurde 1929 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Nach dem Erstarken der deutschen [[Nationalsozialist]]en [[Emigration|emigrierte]] er 1931 in die [[Sowjetunion]]. Dort wurde er 1942 in die [[Rote Armee]] eingezogen und absolvierte einen Sonderlehrgang des [[NKWD]]. Ab 1944 wurde er als [[Partisan]] und Agent der Gruppe „Andreas Hofer“, gemeinsam mit [[Joseph Giefer]] und dem [[Funker]] [[Rudolf Gyptner]], im Hinterland des besetzten [[Polen]] eingesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Wagner und Matthias Uhl: &amp;#039;&amp;#039;BND contra Sowjetarmee: Westdeutsche Militärspionage in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Ch. Links Verlag; 3. Auflage (September 2007), ISBN 3-86153-461-4, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hierbei wurde er mehrfach verwundet, bevor er sich am 17. Januar 1945 bei [[Radom]] der Roten Armee anschließen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] hielt er sich in [[Moskau]] auf und kehrte im Juli 1946 nach [[Nachkriegszeit in Deutschland#Die Entwicklung in Ostdeutschland|Deutschland]] zurück. Dort wurde er in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und übernahm [[Funktionär]]saufgaben, unter anderem als Instrukteur des SED-Landesvorstandes Sachsen-Anhalt in Halle und Seminarlehrer an der Landesparteischule [[Wettin]]. 1947 begann er seine Tätigkeit bei der [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]] (DVP) und wurde stellvertretender Leiter des [[Dezernat]]s „Politische Polizei“ (K 5) im [[Landeskriminalamt (Deutschland)|Landeskriminalamt]] [[Sachsen-Anhalt]] in der damaligen Landeshauptstadt [[Halle (Saale)]], deren Leitung er ab 1949 übernahm. Ende 1949 wurde er stellvertretender Leiter der [[Hauptverwaltung zum Schutze der Volkswirtschaft]] im [[Land Brandenburg (1947–1952)|Land Brandenburg]]. Der Dienstsitz dieser Länderverwaltung war in [[Potsdam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab August 1950 wurde er Leiter der Abteilung VIa (Informationsermittlung) des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. 1952 wechselte als Leiter der sogenannten [[Linie II des MfS|Abteilung II]] (Westarbeit) und übernahm am 23. November 1953 die Hauptabteilung II, welche für die [[Spionageabwehr]] zuständig war. Diese Abteilung leitete er bis zum 13. Februar 1960, zeichnete auch die Verantwortung der Anwerbung des ehemaligen SS-Offiziers und Agenten der [[Organisation Gehlen]] (OG) [[Hans Sommer (SS-Mitglied)|Hans Sommer]] im Sommer 1954 als Informant, welcher die Namen von etwa 800 Agenten der OG in der DDR verriet. Ein weiterer spektakulärer Vorgang während seiner Dienstzeit war die Flucht des MfS-Agenten [[Hans Wax]] in die DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Aufstand vom 17. Juni 1953]] wurde Kiefel schwer am Kopf verletzt. Er wurde daraufhin in den folgenden Jahren nicht mehr vollständig diensttauglich angesehen und 1960 als Leiter der Spionageabwehr abgesetzt. Stasi-Chef [[Erich Mielke]] und der Leiter der übergeordneten [[Hauptverwaltung A]] (HVA) [[Markus Wolf]] wollten sich jedoch nicht ohne weiteres von ihm trennen. In einem einmaligen Vorgang innerhalb des MfS wurde extra für Kiefel die &amp;#039;&amp;#039;Abteilung XXI&amp;#039;&amp;#039; mit dem Aufgabenbereichen „Bekämpfung westlicher Agentenzentralen“ und „Innere Sicherheit“ gebildet, deren Leitung er übertragen bekam. Nach seiner endgültigen Pensionierung 1970 wurde diese Sonderabteilung wieder aufgelöst und dessen Aufgabenbereiche dem Büro der Leitung des MfS übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1954 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1969 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1984 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1985 [[Medaille „40. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Antifaschisten geehrt |Sammelwerk=[[Neues Deutschland]] |Datum=1985-05-04 |Seiten=3 |Online=https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19850504-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Roewer]], Stefan Schäfer, [[Matthias Uhl]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der Geheimdienste im 20. Jahrhundert]].&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München (2003), ISBN 3-7766-2317-9, S. 236ff.&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die hauptamtlichen Mitarbeiter der Staatssicherheit. Personalstruktur und Lebenswelt 1950-1989/90&amp;#039;&amp;#039;, [[Ch. Links Verlag]] (2000), ISBN 3-86153-227-1, S. 95 ff.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Wilke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Anatomie der Parteizentrale. Die KPD/SED auf dem Weg zur Macht&amp;#039;&amp;#039;, [[Akademie Verlag]] Berlin (1998), ISBN 3-05-003220-0, S. 291ff.&lt;br /&gt;
* Jens Gieseke: &amp;#039;&amp;#039;Josef Kiefel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 36.&lt;br /&gt;
* Hanna Labrenz-Weiß: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20150220022229/http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publikationen/Publikationen/handbuch_HA-II_labrenz-weiss.pdf?__blob=publicationFile Hauptabteilung II – Spionageabwehr]&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 755 kB), BStU, MfS-Handbuch III/7, Berlin 2001.&lt;br /&gt;
* John O. Koehler: &amp;#039;&amp;#039;Stasi: The Untold Story of East Germany&amp;#039;s Secret Police&amp;#039;&amp;#039;. Boulder, Colorado: Westview Press (2000), ISBN 0-8133-3744-5, S. 219.&lt;br /&gt;
* [[Heike Bungert]]/Jan Heitmann/Michael Wala: &amp;#039;&amp;#039;Secret Intelligence in the Twentieth Century.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London 2003, ISBN 0-7146-5395-0, S. 117.&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Knabe]]: &amp;#039;&amp;#039;West-Arbeit des MfS. Das Zusammenspiel von „Aufklärung“ und „Abwehr“&amp;#039;&amp;#039;, Ch. Links Verlag (1999), ISBN 3-86153-182-8.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=josef-kiefel|lemma=Kiefel, Josef|autor=|band=1|idNum=1684}}&lt;br /&gt;
* [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]], &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 4. aktualisierte Auflage, Berlin 2021. Ch. Links Verlag, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 192, [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/stasi-unterlagen-einsehen/hinweise-zum-mfs/mfs-lexikon/ Online-Version].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Josef_Kiefel DDR-Wissen.de „Josef Kiefel“]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/stasi-unterlagen-einsehen/hinweise-zum-mfs/mfs-lexikon/detail/kiefel-josef/ MfS-Lexikon: Josef Kiefel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=|VIAF=311274001|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2018-12-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kiefel, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kiefel, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geheimdienstler der DDR-Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gotzing]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ktiv</name></author>
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