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	<title>Josef Karl Homma - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:18:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Karl Homma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1891]] in [[Rychnov nad Kněžnou|Reichenau]], [[Böhmen]]; † [[22. Februar]] [[1966]] in [[Eisenstadt]]) war ein österreichischer Autor historischer Schriften und von 1945 bis 1958 Direktor des [[Landesarchiv Burgenland|Landesarchivs]], der Landesbibliothek sowie der landeskundlichen Forschungsstelle des [[Burgenland]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Homma absolvierte das Gymnasium an den theologischen Anstalten in [[Mautern in Steiermark]] und [[Linz]] und studierte danach in [[Wien]] und [[Innsbruck]] Geographie, Geschichte und Latein. Von 1919 bis 1923 unterrichtete er am Privatgymnasium in [[Katzelsdorf]] Geographie und Geschichte. Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und der Eingliederung des Burgenlandes in Österreich kam er 1924 nach [[Pinkafeld]] im [[Burgenland]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homma_OTS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20010306_OTS0009 Gottfried Pröll: &amp;#039;&amp;#039;In Erinnerung an einen bedeutenden Burgenländer (Homma-Renaissance in Pinkafeld und Güssing)&amp;#039;&amp;#039;] auf der Homepage des [[Austria Presse Agentur|APA]]-OTS Original-Textservice, abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er von 1925 bis 1938 Lehrer an der [[Bürgerschule#Österreich|Bürgerschule]] für Geographie, Geschichte und Latein war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hspinkafeld.at/alle_lehrer_der_schule.htm | wayback=20040715151128 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Lehrkräfte der Hauptschule Pinkafeld auf der Homepage der Hauptschule Pinkafeld&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pinkafeld lernte er seine spätere Frau kennen, die ihn auch bei seiner Arbeit, insbesondere bei der Archivierung, unterstützte. Er wurde Konservator des [[Bundesdenkmalamt]]es für das südliche Burgenland, erforschte Herrschafts- und Gemeindearchive und leitete archäologische Grabungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homma_OTS&amp;quot; /&amp;gt; Von 1936 bis 1938, in der Zeit des [[Austrofaschismus]], war er Bürgermeister von Pinkafeld. 1937 erreichte er, nahezu im Alleingang, die [[Stadtrecht|Erhebung von Pinkafeld zur Stadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeiss&amp;quot;&amp;gt;Franz Zeiss: &amp;#039;&amp;#039;Pinkafeld 1945–1987&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag Stadtgemeinde Pinkafeld, Pinkafeld 1987&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das deutsche Reich und der Aufteilung des Burgenlandes wurde er 1938 aus seinen Ämtern entlassen und an das Filialarchiv des Gaues Niederdonau in Eisenstadt versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homma_OTS&amp;quot; /&amp;gt; 1945, nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], wurde er Leiter des Archiv- und Bibliothekswesens des [[Landesarchiv Burgenland|burgenländischen Landesarchivs]]. Am 31. Dezember 1957 trat er in den Ruhestand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.burgenland.gv.at/media/file/237_Geschichte_des_Burgenl_ndischen_Landesarchivs.doc |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Burgenländischen Landesarchivs&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-17 20:11:00 InternetArchiveBot}} DOC-Datei, 23&amp;amp;nbsp;kB, auf der Homepage der burgenländischen Landesregierung, abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Homma war außerdem Mitglied bei den Kommissionen für den Historischen Atlas der Österreichischen Alpenländer, der Kommission zur Errichtung des Museums der 1. und 2. Republik, der Burgen- und [[Weistum|Weistümerkommission]] an der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], des historisch-statistischen Unternehmens „Austria-Sacra“, des Radiobeirates bei der Burgenländischen Landesregierung, des Volksbildungswerkes für das Burgenland und Mitherausgeber der Zeitschrift „Biblos“, des „Burgenfreundes“ (Basel), der „Bibliographie international de inventaires d‘archives imprimes“ (Paris), und schließlich korrespondierendes Mitglied der [[Südostdeutsche Historische Kommission|Südostdeutschen Historischen Kommission]] (München).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Karl Homma starb 1966 in Eisenstadt und wurde in Pinkafeld beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homma_OTS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken als Archivar und Autor ==&lt;br /&gt;
Als Landesarchivdirektor begründete Homma die Schriftreihen „Allgemeine Landestopographie“ (&amp;#039;&amp;#039;geografische Landeskunde, Volkskunde, Sprach- und Namenkunde&amp;#039;&amp;#039;), „Allgemeine Landesbibliographie“ (&amp;#039;&amp;#039;das Burgenland betreffende Literatur&amp;#039;&amp;#039;) und „Burgenländischen Forschungen“ (&amp;#039;&amp;#039;historische Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;) des burgenländischen Landesarchivs. Er archivierte unter anderem die burgenländischen Familien- und Herrschaftsarchive, die sich im burgenländischen Landesarchiv befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.burgenland.at/kultur-wissenschaft/wissenschaft/landesarchiv/bestaende/forschungsarchiv/ |wayback=20150917220954 |text=&amp;#039;&amp;#039;Familien- und Herrschaftsarchive&amp;#039;&amp;#039;   }}, auf der Homepage der Burgenländischen Landesregierung, abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;September 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor 1938 erschienen von ihm erste historische Abhandlungen. Verstärkt begann Homma nach 1945 seine publizistische Tätigkeit. Bis zu seinem Tode verfasste er noch zahlreiche Schriften über die Geschichte burgenländischer Gemeinden und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur historischen Erforschung des Burgenlandes. Seine Spezialdisziplinen waren Siedlungs- und Herrschaftsgeschichte und fast alle Sparten der historischen Landeskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homma verfasste den historischen Roman [[Der Kampf ums Recht]], der 1933 veröffentlicht wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homma_OTS&amp;quot; /&amp;gt; und um das Jahr 1700 spielt. Homma thematisierte darin einen Konflikt zwischen der adligen Grundherrschaft unter [[Sigmund I. Batthyány|Sigismund I.]] [[Batthyány]] und dem privilegierten Markt Pinkafeld (siehe [[Geschichte Pinkafelds#Die Zeit im Königreich Ungarn 1644–1918|Geschichte Pinkafelds]]), Macht- und Intrigenspiele in der ausklingenden Zeit des [[Feudalismus]]. Der Roman wurde mehrmals als Schauspiel aufgeführt, unter anderem 2001 in der von Christian Putz dramatisierten Fassung im Rahmen der [[Burgspiele Güssing]] unter der Leitung des Regisseurs [[Frank Hoffmann (Schauspieler)|Frank Hoffmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.burgspiele.eu/burgspiele/chronik.html |wayback=20100212174927 |text=&amp;#039;&amp;#039;Chronik der Burgspiele Güssing&amp;#039;&amp;#039;   }} auf der Homepage der Burgspiele Güssing, abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1932 erhielt er die [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1922)|„Goldene Medaille“ für Verdienste um die Republik Österreich]]. 1961 wurde Homma als einer der Ersten mit dem [[Ehrenzeichen des Landes Burgenland|„Großen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Burgenland“]] ausgezeichnet. 1966 erhielt er posthum den Ehrenring und damit die Ehrenbürgerschaft der Stadtgemeinde Pinkafeld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeiss&amp;quot; /&amp;gt; Pinkafeld hat eine Straße in seinem Ortsgebiet nach Homma benannt, die Josef-Karl-Homma-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf ums Recht.&amp;#039;&amp;#039; Historischer Roman aus dem Südburgenland, Verlag Buchdruckerei Oberwart, Oberwart im Burgenland 1933, {{DNB|573833176}}.&lt;br /&gt;
* Burgenländisches Landesarchiv: &amp;#039;&amp;#039;Zur Herrschaftsgeschichte des Südburgenlandes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Burgenländische Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1), Ferdinant Berger, Horn, Wien 1947, {{DNB|363862145}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burgenland&amp;#039;&amp;#039;. Erläuterungen zum historischen Atlas der österreichischen Alpenländer&amp;#039;&amp;#039; (Abt. 2. &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen- und Grafschaftskarte Teil 3), Holzhausen, Wien 1951, {{DNB|451155149}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Seelsorgestationen der apostolischen Administratur Burgenland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen- und Literaturkunde zur österreichischen Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Lfg. 5). Herder, Wien 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burgenlands Burgen und Schlösser, Kastelle, Ruinen, Wehrtürme, Wehrkirchen, Ortsbefestigungen, Hausberge, Fluchtburgen&amp;#039;&amp;#039;, Birken, Wien 1961, {{DNB|573833168}}. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wandel in der Bevölkerungszahl sowie in der nationalen und konfessionellen Bevölkerungsstruktur des heutigen Südburgenlandes in der Zeit von der Durchführung der kanonischen Visitation des Stefan Kazó (1697/98) bis zur österreichischen Volkszählung 1961&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gedenkschrift für [[Harold Steinacker]]&amp;#039;&amp;#039;, Buchreihe der Südostdeutschen Historischen Kommission, Band 16), Oldenbourg, München, 1966.&lt;br /&gt;
* Homma, Prickler, Seedoch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Pinkafeld&amp;#039;&amp;#039;, Pinkafeld, 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Ernst: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Josef Karl Homma.&amp;#039;&amp;#039; In: Amt der Burgenländischen Landesregierung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Burgenländische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; 28, Eisenstadt 1966, S. 1–5, {{ZOBODAT|pfad=pdf/Burgenlaendische-Heimatblaetter_28_0001-0005.pdf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Homma,_Josef_Karl}}&lt;br /&gt;
* [http://www.museumpinkafeld.at/index.php?option=com_phocagallery&amp;amp;view=detail&amp;amp;catid=1:museum&amp;amp;id=306:dsc01589&amp;amp;tmpl=component&amp;amp;Itemid=93 Foto Josef Karl Hommas] auf der Homepage des Stadtmuseums Pinkafeld&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenland.at/kultur/landesarchiv/bestaende/1893 Burgenländisches Landesarchiv] auf der Homepage des Amts der Burgenländisches Landesregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1239489633|VIAF=473444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Homma, Josef Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Burgenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Pinkafeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Pinkafeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Goldenen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich (1922)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens des Landes Burgenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Homma, Josef Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Autor historischer Schriften&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rychnov nad Kněžnou|Reichenau]], [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eisenstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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