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	<title>Josef Janota - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Beschränkte Bearbeitung: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-24T09:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Janota&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1911]] in [[Slavonice|Zlabings]], [[Mähren]]; † [[18. März]] [[1994]] in [[Augsburg]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]], [[Gesamtdeutsche Partei|GDP]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Mittelschule erlernte Janota das Malerhandwerk und arbeitete anschließend als Zimmer-, Kirchen- und Dekorationsmaler. Danach war er kurzzeitig beim Finanzamt in [[Waidhofen an der Thaya]] beschäftigt. Er leistete seit 1935 Wehrdienst, schlug eine Laufbahn als Berufssoldat bei den Gebirgsjägern ein und nahm von 1939 bis 1945 als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil, zuletzt als Hauptfeldwebel bei der Panzeraufklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation im Mai 1945]] wurde Janota von der [[Rote Armee|Roten Armee]] zum Ordnungsdienst bei der Hilfspolizei eingesetzt und von den Besatzern mit der Bemalung von Schildern beauftragt. Im Juni 1945 erfolgte seine Ausweisung aus der [[Tschechoslowakei]]. Er flüchtete daraufhin mit seiner Familie nach [[Österreich]] und kam zunächst als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] im [[KZ Melk|Lager Melk]] unter, ehe er im Frühjahr 1946 als „[[Reichsdeutsche]]r“ ebenfalls aus Österreich ausgewiesen wurde. Am 30. März 1946 gelangte er mit dem Zug von [[Oberösterreich]] nach [[Westdeutschland]]. Anschließend ließ er sich in [[Schwäbisch Gmünd]] nieder, wo ihm und seiner Familie eine Wohnung zugeteilt wurde und er als Maler arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janota begann sich in [[Vertriebenenverband|Vertriebenenverbänden]] zu engagieren und hielt seit Herbst 1946 für deren Ortsverbände Versammlungen ab. 1947 arbeitete er für kurze Zeit als Wachmann bei der Firma [[ZF Lenksysteme]], die in dieser Zeit von der [[Amerikanische Besatzungszone|US-amerikanischen Militärregierung]] kontrolliert wurde. Aufgrund seines nunmehr hauptamtlichen Einsatzes im „Hilfsverband für die Neubürger“, aus dem später der [[Bund der Vertriebenen]] (BdV) hervorging, wurde er zum Sprecher der Heimatvertriebenen für den [[Landkreis Schwäbisch Gmünd]] gewählt. Im November 1947 erfolgte seine Wahl in den [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] und den [[Kreistag]]. In beiden Gremien bekleidete er die Funktion als Fraktionsvorsitzender des Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE). Des Weiteren war er Vorsitzender des BHE-Kreisverbandes und Geschäftsführer des BdV Schwäbisch Gmünd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des BHE auf Landesebene wurde Janota bei der [[Landtagswahl in Württemberg-Baden 1950|Landtagswahl 1950]] als Abgeordneter in den [[Landesparlament|Landtag]] von [[Württemberg-Baden]] gewählt, dem er bis zu dessen Auflösung 1952 angehörte. Er wurde nicht Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung und kandidierte daher bei der [[Bundestagswahl 1953]] auf einem Listenplatz des GB/BHE für den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]]. Die Wahl verlief für ihn jedoch erfolglos. Bei den [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1956|Landtagswahlen 1956]] und [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1960|1960]] konnte er dann jeweils über ein [[Zweitmandat]] des Wahlkreises Schwäbisch Gmünd als Abgeordneter in den [[Landtag von Baden-Württemberg]] einziehen. Von 1960 bis 1961 war er stellvertretender Vorsitzender der BHE-Landtagsfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Stimmenverlusten des GB/BHE bei der [[Bundestagswahl 1961]] und dem Zusammenschluss mit der [[Deutsche Partei|Deutschen Partei]] (DP) zur Gesamtdeutschen Partei (GDP) bildete diese seit Juni 1961 eine neue Landtagsfraktion, der alle ehemaligen BHE-Abgeordneten angehörten. Janota war von 1961 bis 1963 stellvertretender Vorsitzender der GDP-Landtagsfraktion und trat, da auch die GDP sich in ihrer Auflösung befand, am 6. November 1963 in die SPD ein. Am 15. November 1963 wechselte er gemeinsam mit [[Robert Maresch]] zur SPD-Fraktion über.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/1963/46/neuer-parteikurs-der-konkurs |titel=Neuer Parteikurs: der Konkurs – In Stuttgart wird das Erbe des BHE zwischen SPD und CDU verteilt |autor=[[Werner Sonntag (Journalist)|Werner Sonntag]] |werk=[[Die Zeit]] Nr. 46 |datum=1963-11-15 |zugriff=2012-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1964 schied er aus dem Landtag aus, blieb aber noch bis 1975 Gemeinderats- und Kreistagsmitglied in Schwäbisch Gmünd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Janota war verheiratet und hatte fünf Kinder, darunter den Mediävisten [[Johannes Janota]]. Nach seinem Tod 1994 wurde er auf dem [[St. Leonhard (Schwäbisch Gmünd)|Leonhardsfriedhof]] in Schwäbisch Gmünd beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Bundesverdienstkreuz I. Klasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Eleonora Polly: &amp;#039;&amp;#039;Zlabings und das Zlabingser Ländchen. Anfang und Ende eines deutschen südwestmährischen Siedlungsgebietes und seiner Bewohner 1190 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Rottweil/Neckar 1988, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Landtag von Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;MdL, Die Abgeordneten der Landtage in Baden-Württemberg 1946–1978.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1978, ISBN 3-12-911930-2, S. 136.&lt;br /&gt;
* Frank-Roland Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Landtage, Abgeordnete und Wahlkreise in Baden-Württemberg 1946 bis 2009.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2009, ISBN 978-3-923476-01-5, S. 206.&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]], Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039; Band 14. Schmidt-Römhild, Lübeck 1962, S. 672.&lt;br /&gt;
* Thomas Schnabel: &amp;#039;&amp;#039;Zeugen des Wiederaufbaus.&amp;#039;&amp;#039; Neckar Verlag, Villingen-Schwenningen 1985, ISBN 978-3-7883-0844-5, S. 206–208 ([http://www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/modelle/epochen/nachkriegszeit/vertriebene/t3.pdf online]; PDF; 27&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783000207037 |Titel=Janota, Josef |Fundstelle=J |Seiten=561 |KBytes=149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|504}}&lt;br /&gt;
* [http://www.leo-bw.de/media/lmz_bilddatenbank/current/delivered/1-2116/55211.jpg Foto von Josef Janota] bei LEO Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1160766746|VIAF=1644152865645304940004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Janota, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Janota, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (GB/BHE, GDP, SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Slavonice|Zlabings]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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