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	<title>Josef Haubrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Haubrich&amp;diff=1957795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Surajr7 am 29. April 2026 um 05:48 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Hoerle, Bildnis Dr. Haubrich.jpg|miniatur|rechts|&amp;#039;&amp;#039;Portrait Dr. Josef Haubrich&amp;#039;&amp;#039; von [[Heinrich Hoerle]] (1931)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Haubrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*  [[15. Juni]] [[1889]] in [[Köln]]; † [[4. September]] [[1961]]&amp;lt;ref&amp;gt;Diverse Publikationen nennen den 5. September als Todesdatum, meist zitiert nach Biograf Peter Fuchs (1979), so das Personenlexikon Köln, die NDB (siehe Abschnitt Literatur) u.&amp;amp;nbsp;a.; der Grabstein auf Melaten sowie die Kartei der Friedhofsverwaltung auf dem Westfriedhof weisen den 4. September 1961 aus, ebenso im Nachlass von [[Ernst Schwering]] des [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Historischen Archivs]]: {{Webarchiv|url=http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=2&amp;amp;tektId=357&amp;amp;id=0333&amp;amp;klassId=26 |wayback=20150622115847 |text=archive.nrw.de |archiv-bot=2022-03-05 09:59:30 InternetArchiveBot }}: „Kondolenzschreiben […] zum Tode von Josef Haubrich (Sept. 4)“; außerdem Werner Schäfke in &amp;#039;&amp;#039;Das neue Köln 1945–1995,&amp;#039;&amp;#039; S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Bad Münstereifel]]) war ein Kölner Jurist und Kunstsammler, der seine bedeutende Sammlung [[Expressionismus|expressionistischer]] Kunst über die Jahre des [[Nationalsozialismus]] bewahren konnte und sie 1946 seiner Heimatstadt schenkte. Nach Haubrich wurde der nahe dem [[Neumarkt (Köln)|Neumarkt]] entstandene Bereich von Kultureinrichtungen &amp;#039;&amp;#039;[[Neumarkt (Köln)#Josef-Haubrich-Hof|Josef-Haubrich-Hof]]&amp;#039;&amp;#039; und das von 1967 bis 2001 existierende dortige Ausstellungsgebäude &amp;#039;&amp;#039;[[Josef-Haubrich-Kunsthalle]]&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit, Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Josef Haubrich wurde 1889 als erstes Kind von Nikolaus Wilhelm Haubrich und Maria Christine Hubertine Wilhelmine Haubrich geb. Ritzefeld geboren. Er wuchs mit seinen Geschwistern Leo und Paula in wohlhabenden bürgerlichen Verhältnissen auf. Haubrich hatte durch seinen kunstinteressierten Vater schon als Kind und Jugendlicher Kontakt zur damals etablierten Kunst, etwa durch Studienreisen, aber auch durch die neu entstandenen städtischen Museen in Köln wie das [[Wallraf-Richartz-Museum &amp;amp; Fondation Corboud|Wallraf-Richartz-Museum]], das [[Museum für Angewandte Kunst (Köln)|Kunstgewerbemuseum]], das [[Museum Schnütgen]] und das [[Rautenstrauch-Joest-Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch einer [[Mittelschule]] und des [[Gymnasium Kreuzgasse|Gymnasiums Kreuzgasse]] legte er das Abitur ab und nahm im  Sommersemester desselben Jahres ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] auf; im Winter darauf wechselte er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin#Geschichte|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. In beiden Städten suchte er den Anschluss an die örtliche Kunstszene, verlor jedoch sein Studium nicht aus den Augen. Zwei Semester studierte er wieder heimatnah an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] und legte 1910 am [[Oberlandesgericht Köln]] sein erstes [[Staatsexamen]] ab. Seine [[Dissertation]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Diskontierung von Buchforderungen&amp;#039;&amp;#039; legte er 1913 an der [[Universität Rostock]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontakt zur Kunstszene in der Vorkriegszeit ===&lt;br /&gt;
In den Jahren vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war Bewegung in die Kölner Kunstwelt gekommen; das Wallraf-Richartz-Museum kaufte ein erstes Gemälde von [[Vincent van Gogh|van Gogh]] und eine Sammlung mit Bildern von [[Wilhelm Leibl]] auf; außerdem fand 1912 die für die moderne Kunst wegweisende [[Sonderbund (Malerei)|Sonderbundausstellung]] mit Werken von van Gogh, [[Paul Cézanne|Cézanne]], [[Pablo Picasso|Picasso]] und vielen anderen statt. Die Begegnung mit den über rund 600 Werken aktueller Kunst dürfte für den jungen Haubrich prägend für seine Begeisterung an neuen Entwicklungen in der Kunst gewesen sein. Hinzu kam 1914 die [[Kölner Werkbundausstellung]] mit weiteren Impulsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem [[Referendariat]] legte Haubrich 1915 in Berlin sein [[Assessor]]examen ab; 1916 darauf hielt er sich weitere Wochen in Berlin auf, um sich seiner Musterung zu unterziehen, bei der er wegen eines Herzfehlers dauerhaft wehrunfähig geschrieben wurde. Eine Begegnung mit [[Herwarth Walden]] und den Werken von [[Franz Marc]] in dieser Zeit gilt dem Biografen [[Peter Fuchs (Journalist)|Peter Fuchs]] als Geburtsstunde von Haubrichs Leidenschaft für den [[Expressionismus]]. Seine erste selbsterworbene Plastik war eine Skulptur von [[Wilhelm Lehmbruck]], der vielen noch als allzu [[Avantgarde|avantgardistisch]] galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haubrich eröffnete gemeinsam mit seinem Freund Heinrich Bodenheim (1884–1949) eine Anwaltskanzlei, die recht schnell florierte, und heiratete 1916 Johanna Kux, die Tochter des Geschäftsführers der [[Chemische Fabrik Kalk|Chemischen Fabrik Kalk]]. Aus der Ehe gingen die gemeinsamen Kinder Karl-Klaus (1917–1945) und Ruth Luise (* 1919) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau der Sammlung in der Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
In den Jahren nach Kriegsende legte Haubrich den Grundstock für seine umfangreiche Sammlung expressionistischer Kunst. War ein Aquarell von [[Otto Dix]] in der Inflationszeit noch für einen halben US-Dollar zu erwerben, so zahlte er 1923/24 für zwei Werke von [[James Ensor]] etwa 10.000 [[Goldmark]], den damaligen Gegenwert von mehreren hochwertigen Immobilien. Haubrich wurde stellvertretender Vorsitzender des [[Kölnischer Kunstverein|Kölnischen Kunstvereins]] und schrieb unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Dr. Ludwig Josef&amp;#039;&amp;#039; Kunstrezensionen in der sozialdemokratischen [[Rheinische Zeitung|Rheinischen Zeitung]]. Dabei sparte er nicht mit Kritik an der städtischen Kulturverwaltung, der er vorwarf, den Ankauf moderner Kunst zu vernachlässigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Ehefrau 1922 gestorben und Haubrich mit seinen beiden Kindern zurückgeblieben war, heiratete er 1923 Amalie Antonie Timmermanns. Die Ehe wurde jedoch nach kurzer Zeit geschieden, und er ging 1929 eine dritte Ehe mit der jüdischen Frauenärztin [[Alice Haubrich-Gottschalk|Alice Gottschalk]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewahrung „Entarteter Kunst“ 1933–1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst-Ludwig-Kirchner-Weiblicher-Akt-mit-Hut-Museum-Ludwig.jpg|miniatur|rechts|hochkant=0.8|Ein Stück der Sammlung Haubrich: [[Weiblicher Halbakt mit Hut]] von [[Ernst Ludwig Kirchner]], 1911]]&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten fiel das Sammelgebiet Haubrichs in die Kategorie „[[Entartete Kunst]]“, und Haubrich wurde – wegen der „Rassezugehörigkeit“ seiner Ehefrau – aus dem Kölnischen Kunstverein ausgeschlossen, was aber eher pro forma umgesetzt worden sein soll. Von seinem Anwaltssozius musste er sich aus denselben Gründen trennen; die Kanzlei wurde aufgeteilt und Haubrich arbeitete von da an in seinem Privathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haubrich setzte seine Erwerbungen fort und rettete so eine ganze Reihe der in den Museen unerwünschten Kunstwerke. Während nach 1937 aus dem Wallraf-Richartz-Museum 47 Exponate –&amp;amp;nbsp;beinahe der gesamte nachimpressionistische Bestand&amp;amp;nbsp;– entfernt wurden, erweiterte Haubrich zwischen 1933 und 1945 seine Sammlung um 45 Stücke. Nach Gestapo-Durchsuchungen schaffte er einen Großteil seiner Sammlung aus seinem Haus; einen Teil lagerte er im Depot des Wallraf-Richartz-Museums, weitere Stücke außerhalb Kölns bis nach London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsausbruch konzentrierte sich Haubrich auf seine Anwaltstätigkeit und zog sich ansonsten ins Privatleben zurück. Der zunehmende Gestapo-Druck vor allem auf seine Frau trieb diese Anfang 1944 in den [[Suizid]]. Haubrich heiratete im November 1944 die verwitwete Paula Anna Berta Wegelin, geborene Sieb. Im Januar 1945 wurde er noch zum [[Landsturm]] eingezogen, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht in Dienst gestellt. Bald darauf erfuhr er, dass sein Sohn Karl-Klaus im [[Schlacht um Königsberg|Kessel von Königsberg]] umgekommen war. Als bei den [[Schlacht im Hürtgenwald|Kämpfen im Hürtgenwald]] die [[Burg Untermaubach]] unter Beschuss der US-Armee geriet, schaffte er in einer nächtlichen Aktion dort gelagerte Stücke des Kölnischen Kunstvereins und eigene Kunstwerke zurück nach Köln, das immer noch Luftangriffen ausgesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engagement im Nachkriegs-Köln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haubrich-Wohnhaus Wilhelm Riphahn 2010.jpg|miniatur|rechts|1951 baute [[Wilhelm Riphahn]] ein neues Haus für Josef Haubrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bei Kriegsende 1945 Köln zu großen Teilen in Trümmern lag, hatte die Sammlung Haubrich den Krieg beinahe vollständig und unversehrt überstanden. Die einmarschierenden Amerikaner stellten Haubrichs Haus mit der Sammlung unter besonderen Schutz und vermittelten ihm eine Stelle als Anwalt bei der Militärjustiz. Im Juni 1945 übernahm jedoch die britische Besatzungsmacht Köln und unterstellte den neukonstituierten Stadtrat –&amp;amp;nbsp;dem Haubrich 1946 bis zu seinem Tod angehörte&amp;amp;nbsp;– vollständig dem Kommandeur der Militärregierung. Darüber hinaus wurde Haubrichs Privathaus beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haubrich beschloss in dieser Situation, seine gesamte Sammlung der Stadt Köln als Schenkung zu überlassen. Am 2. Mai 1946 nahm der Stadtrat in Anwesenheit Haubrichs die Schenkung an. Sie enthielt hunderte von Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Plastiken, darunter Werke von [[Hans Arp]], [[Ernst Barlach]], [[Max Beckmann]], [[Marc Chagall]], [[Lovis Corinth]], [[Otto Dix]], [[Max Ernst]], [[George Grosz]], [[Ernst Ludwig Kirchner]], [[Oskar Kokoschka]], [[Max Liebermann]], [[Paula Modersohn-Becker]], [[Emil Nolde]], [[Karl Schmidt-Rottluff]], [[Maurice Utrillo]] und vielen anderen. Der materielle Wert der Sammlung betrug vor der [[Währungsreform]] etwa 7&amp;amp;nbsp;Mio. [[Reichsmark]], bald nach der Reform stieg der Wert stark an. Der Sammler knüpfte wenige Bedingungen an die Schenkung, nahm aber noch jahrelang Einfluss auf weitere Zukäufe und die Entwicklung der Bestände. Dabei unterstützte er gemäß Schenkungsvertrag durchaus die Erweiterung und „Durchmischung“ mit Werken anderer Herkunft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Melaten-Friedhof Köln, Grabstätte Haubrich-Millowitsch, Flur 72a.jpg|miniatur|Grabstätte von Alice und Josef Haubrich sowie Lucy Millowitsch-Haubrich auf dem [[Melaten-Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haubrich trug als Vorsitzender des städtischen Kulturausschusses zum Neubau des Wallraf-Richartz-Museums bei, das 1953 bis 1957 nach Plänen von [[Rudolf Schwarz (Architekt)|Rudolf Schwarz]] verwirklicht wurde. Bis zur Fertigstellung des neuen Museums wurde die Sammlung – „die bedeutendste Kollektion moderner Kunst in Deutschland“ in 30 europäischen Städten auf Ausstellungen gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Schäfke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Köln 1945–1995&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog, 1995, ISBN 3-927396-62-1, S. 269&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haubrich engagierte sich weiterhin in zahlreichen Organisationen und Gremien, darunter das Kuratorium der [[Kölner Werkschulen]], der Bundesvorstand des [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbundes]], der [[Landschaftsversammlung Rheinland]] und als Juror bei diversen Kunstpreisen. Von [[Wilhelm Riphahn]] ließ er sich 1951 in [[Köln-Müngersdorf]] ein neues Haus erbauen, in dessen so genanntem „Tuskulum“, einem Rundbau, seine Bibliothek und –&amp;amp;nbsp;leihweise&amp;amp;nbsp;– einzelne Stücke seiner Sammlung untergebracht wurden. Nachdem seine vierte Ehefrau 1959 verstorben war, heiratete er 1960 in [[Venezuela]] die Kölner Schauspielerin [[Lucy Millowitsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1961 starb Haubrich unerwartet bei einem Urlaubsaufenthalt in [[Bad Münstereifel]] an einem Hirnschlag. Er wurde auf dem Kölner [[Westfriedhof (Köln)|Westfriedhof]] bestattet, 1987 allerdings zum [[Melaten-Friedhof]] umgebettet.&amp;lt;ref&amp;gt;Telefonische Auskunft Friedhofsverwaltung Köln, Frau Aust, Umbettung von Josef und Alice Haubrich am 3. Juni 1987&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachwirkung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sammlung Haubrich in Museum Ludwig 2010.jpg|miniatur|rechts|Einer der Ausstellungsräume für die Sammlung Haubrich im Museum Ludwig]]&lt;br /&gt;
Noch zu Lebzeiten Haubrichs war die Kollektion im neuerrichteten Bau des Wallraf-Richartz-Museums, heute Museum für angewandte Kunst, untergebracht worden. 1976 kam hier die umfangreiche Sammlung Ludwig dazu. Mit dem Neubau des [[Museum Ludwig]], das zunächst auch das Wallraf-Richartz-Museum mitbeherbergte, fand die Sammlung Haubrich ihren Platz in der Dauerausstellung im ersten Stock des Ausstellungsgebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach Haubrichs Tod gab es –&amp;amp;nbsp;vom 8. Oktober bis 12. November 1961&amp;amp;nbsp;– im Wallraf-Richartz-Museum eine Ausstellung mit dem Thema „Josef Haubrich im Bildnis“. Im März 1964 beschloss der Hauptausschuss des Stadtrates, den Platz vor der im Bau befindlichen neuen Kunsthalle zu Ehren des Stifters &amp;#039;&amp;#039;Josef-Haubrich-Hof&amp;#039;&amp;#039; zu nennen. Hier fand am 15. April 1967 auf dem Gelände des ehemaligen Bürgerhospitals die Einweihung der Kunsthalle mit den Exponaten Haubrichs statt. Am 15. Juni 1979 erhielt sie anlässlich des 90.&amp;amp;nbsp;Geburtstages von Josef Haubrich den Namen &amp;#039;&amp;#039;Josef-Haubrich-Kunsthalle&amp;#039;&amp;#039;, die im Oktober 2002 abgerissen wurde, um einem neuen Museumskomplex Platz zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Schäfke]], &amp;#039;&amp;#039;Das neue Köln 1945–1995,&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, 1995, ISBN 3-927396-62-1, diverse Fundstellen&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grundsteinlegung hierfür fand am 14. Juni 2005 statt, am 22. Oktober 2010 eröffnete der neue Kulturzentrum, das das [[Rautenstrauch-Joest-Museum]] für Völkerkunde, eine Erweiterung des bestehenden [[Museum Schnütgen]], einen Teil der dort bereits ansässigen Volkshochschule und den museumspädagogischen Dienst der Stadt Köln aufgenommen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Kulturzentrum_von_Schneider_und_Sendelbach_fertig_1105855.html Kölner Loch verschwunden: Kulturzentrum von Schneider und Sendelbach fertig]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 88,5 Meter lange Gebäude hat einen 21 Meter hohen Eingang bei einer Gesamthöhe von 24 Metern und besitzt eine Ausstellungsfläche 4.939 m².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathausturm Köln - Haubrich - Sollmann (5934-36).jpg|mini|hochkant|Links: Haubrich]]&lt;br /&gt;
* 1954 Großes Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1961 [[Komturkreuz]] des [[Verdienstorden der Italienischen Republik|Verdienstordens der Republik Italien]]&lt;br /&gt;
* 1959 Belgischer [[Leopoldsorden (Belgien)|Leopoldsorden]]&lt;br /&gt;
* 1959 Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der [[Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
* Seit 1991 schmückt seine Figur, gestiftet vom Ehepaar [[Peter Ludwig|Ludwig]], den [[Liste der Kölner Ratsturmfiguren|Rathausturm]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zu allen Daten: [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/H/Seiten/JosefHaubrich.aspx Haubrich bei Portal rheinische-geschichte.lvr.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016, postum, [[Jabach-Medaille]] der Stadt Köln zum 70. Jahrestag seiner Schenkung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kunstmarkt.com/pagesmag/kunst/_id361461-/news_detail.html?_q= Notiz bei kunstmarkt.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Fuchs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Josef Haubrich. Sammler und Stifter. Kunst des XX. Jahrhunderts in Köln.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 1959&lt;br /&gt;
* Peter Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Josef Haubrich. Sammler und Stifter moderner Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Nachrichtenamt der Stadt Köln, 1979 (teilweise wortgleich mit Fuchs-Ausgabe von 1959)&lt;br /&gt;
* Otto H. Förster: &amp;#039;&amp;#039;Ein Lions-Freund als Kunstsammler und Museumsstifter – L Josef Haubrich zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lions&amp;#039;&amp;#039; Heft 12, Dezember 1962&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|73|74|Haubrich, Josef|Horst Keller|118709089}}&lt;br /&gt;
* Birgit Kilp: &amp;#039;&amp;#039;Josef Haubrich. Ein Anwalt der Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Wienand, Köln 2016, ISBN 978-3-86832-223-1.&lt;br /&gt;
* [[Hans Schmitt-Rost]]: &amp;#039;&amp;#039;Josef Haubrich Ein Freund.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von den Freunden des Wallraf-Richartz-Museums Köln, Köln 1963&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/1950/37/umgang-mit-modernen-malern Josef Haubrich: &amp;#039;&amp;#039;Umgang mit modernen Malern. Kultur, die nicht nur von Vergangenem zehrt&amp;#039;&amp;#039;.] In: * &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 37/2008, aus Haubrichs Erinnerungsblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Anke von Heyl: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.kulturtussi.de/josef-haubrich-ein-leben-mit-der-kunst/ Josef Haubrich – ein Leben mit der Kunst]&amp;#039;&amp;#039; auf [http://www.kulturtussi.de/ kulturtussi.de]&lt;br /&gt;
* [http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio--jahre-stiftung-josef-haubrich---der-visionaere-sammler-der-moderne-als-begruender-der-kunststadt-koeln-100.html WDR 3 (Westdeutscher Rundfunk) Resonanzen vom 30. Mai 2016: &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre Stiftung Josef Haubrich - der visionäre Sammler der Moderne als Begründer der Kunststadt Köln&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118709089|LCCN=n83186179|VIAF=74647774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haubrich, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leopoldsordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haubrich, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Josef, Ludwig (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunstsammler und Mäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Münstereifel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Surajr7</name></author>
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