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	<title>Josef Harpe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dmicha: Layout</title>
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		<updated>2026-04-22T10:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Layout&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1981-104-30, Josef Harpe.jpg|mini|hochkant|Josef Harpe, Propaganda&amp;amp;shy;post&amp;amp;shy;karte von [[Heinrich Hoffmann (Fotograf)|Heinrich Hoffmann]] (1943)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Harpe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. September]] [[1887]] in [[Gelsenkirchen-Buer|Buer]]; † [[14. März]] [[1968]] in [[Nürnberg]]) war ein deutscher Heeresoffizier, zuletzt [[Generaloberst]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sowie Kommandeur von Großverbänden des Heeres auf verschiedenen Kriegsschauplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Harpe trat am 28. September 1909 als [[Fahnenjunker]] in das [[Infanterie-Regiment „Vogel von Falckenstein“ (7. Westfälisches) Nr. 56]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Wesel]] ein und avancierte am 20. März 1911 zum [[Leutnant]]. Als solcher wurde Harpe am 1. Oktober 1913 [[Adjutant]] des III. Bataillons, mit dem er zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt wurde. Ab 15. November 1914 war er Führer der 5. Kompanie, vom 21. November 1914 bis zum Jahreswechsel stellvertretender Regimentsadjutant, anschließend wiederum Führer der 5.&amp;amp;nbsp;Kompanie, am 27. Januar 1915 abermals stellvertretenden Regimentsadjutant. Am 1. April 1915 wurde er Regimentsadjutant und am 18. April 1915 zum [[Oberleutnant]] befördert. Infolge einer Erkrankung am 20. August 1916 wurde Harpe in das Feldlazarett V des [[XVI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVI. Armee-Korps]] verlegt und nach seiner Gesundung ab 15. September 1916 wieder in seine vorherige Position eingesetzt. Vom 15. bis 21. November 1917 kommandierte man ihn zur Nachrichtenschule der [[Heeresgruppe Herzog Albrecht|Heeresgruppe Herzog Albrecht von Württemberg]]. Im Anschluss daran übernahm er die 9.&amp;amp;nbsp;Kompanie und war ab 15. Dezember 1917 zeitgleich auch stellvertretender Führer des III. Bataillons. Zu Beginn des Jahres 1918 folgte bis zum 6. April 1918 verschiedene Kommandierungen. Zunächst zum [[Klevesches Feldartillerie-Regiment Nr. 43|Kleveschen Feldartillerie-Regiment Nr. 43]], dann zum [[Generalkommando]] des [[XXXVIII. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XXXVIII. Reserve-Korps]], abermals zum Feldartillerie-Regiment Nr. 43 und schließlich zum Stab der [[14. Division (Deutsches Kaiserreich)|14. Infanterie-Division]], wo er am 18.&amp;amp;nbsp;April zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert wurde. Während der [[Schlacht an der Aisne (1918)|Schlacht bei Soissons und Reims]] wurde Harpe am 2. Juni 1918 verwundet und kam ins [[Lazarett]]. Am 19. Juni war er wieder dienstfähig und wurde dem Ersatz-Bataillon seines Stammregiments überwiesen. Fünf Tage später versetzte man Harpe als [[Zweiter Generalstabsoffizier|Zweiten Generalstabsoffizier]] in den Generalstab der 2. Marine-Division. Im Kriegsverlauf wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse sowie dem [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn Verlag, Berlin 1930, S.&amp;amp;nbsp;131.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Harpe am 20. Dezember 1918 in das Infanterie-Regiment Nr. 56 zurück versetzt und am 18. Januar 1919 Führer der 6. Kompanie. Als Generalstabsoffizier war er beim Generalkommando des [[VII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|VII. Armee-Korps]] und anschließend vom 1. Oktober 1919 bis 15. Mai 1920 im Stab der Reichswehr-Brigade 3. Bis zu seiner Kommandierung am 15. Februar 1928 in das [[Reichswehrministerium]] hatte er verschiedene Stellen innerhalb der [[Reichswehr]]. Von 1. April 1928 bis 30. April 1931 war Harpe Referent in der Inspektion der [[Verkehrstruppen]] sowie Adjutant von [[Generalmajor]] [[Otto von Stülpnagel]]. Als [[Major]] (seit 1. April 1931) wurde er dann [[Pro forma]] aus dem aktiven Dienst entlassen und war vom 1. Mai 1931 bis 1. Oktober 1933 unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Direktor Hacker&amp;#039;&amp;#039; Stationsleiter der geheimen deutschen [[Panzerschule Kama]] in der [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Am 1. August 1934 wurde er zum [[Oberstleutnant]] befördert und am 15. Oktober 1935 Kommandeur des Panzer-Regiments 3. Mit Wirkung zum 1. Januar 1937 erfolgte seine Beförderung zum [[Oberst]]. Anschließend wurde er Kommandeur der [[1. Panzer-Division (Wehrmacht)|Panzerbrigade 1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Brigade führte Harpe auch beim [[Überfall auf Polen]]. Am 1. März 1940 wurde er Kommandeur der Panzertruppenschule in [[Wünsdorf]], am 30. August erfolgte die Ernennung zum [[Generalmajor]]. Von Oktober 1940 bis Januar 1941 befehligte er die [[12. Panzer-Division (Wehrmacht)|2. Infanterie-Division (mot.)]]. Am 10. Januar 1941 wurde diese in die [[12. Panzer-Division (Wehrmacht)|12. Panzer-Division]] umgewandelt, welche Harpe während der [[Kesselschlacht bei Białystok und Minsk|Schlacht um Minsk]] und beim weiteren Vorstoß führte, wofür ihm am 13. August 1941 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S.&amp;amp;nbsp;367.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang November stieß er mit der Division bis nach [[Tichwin]] vor, was ihm am 31. Dezember das Eichenlaub zum Ritterkreuz (55. Verleihung) einbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Januar 1942 zum [[Generalleutnant]] befördert, wurde er [[Kommandierender General]] des [[XXXXI. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXXI. Panzerkorps]], an dessen Spitze er bis zum 16. Oktober 1943 stand und für dessen Führung er am 15. November 1943 mit den Schwertern zum Ritterkreuz (36. Verleihung) dekoriert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt; Bereits am 19. Februar 1943 war er mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz]] in Gold ausgezeichnet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. Juni 1942 erfolgte seine Beförderung zum [[General der Panzertruppe]]. Am 4. November 1943 wurde er zum [[Oberbefehlshaber]] der [[9. Armee (Wehrmacht)|9. Armee]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Oberbefehlshaber der 9. Armee befahl Harpe beim Rückzug im März 1944 die Zwangsrekrutierung und Mitnahme der arbeitsfähigen Zivilisten und parallel dazu die Deportation derer arbeitsunfähiger Angehörigen, die sich nicht mehr selbst versorgen konnten. Sie kamen in das [[Todeslager Osaritschi]] südlich der belarussischen Stadt [[Bobruisk]]. Ziel der Aktion war es, in allen Korpsbereichen „Seuchenkranke, Krüppel, Greise und Frauen mit mehr als zwei Kindern unter zehn Jahren sowie sonstige Arbeitsunfähige“ loszuwerden. 9000 Zivilisten starben zwischen dem 12. und 19. März in diesem Lager.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Rass]]: &amp;#039;&amp;#039;„Menschenmaterial“: Deutsche Soldaten an der Ostfront. Innenansichten einer Infanteriedivision 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2003, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Anatomie eines Kriegsverbrechens.&amp;#039;&amp;#039; S. 386–402, Zitat S. 390; vgl. auch [[Christian Gerlach (Historiker)|Christian Gerlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Kalkulierte Morde. Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weißrussland 1941 bis 1944.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 1998, S. 1097&amp;amp;nbsp;ff. sowie [[Hans-Heinrich Nolte]]: &amp;#039;&amp;#039;Osarici 1944.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orte des Grauens. Verbrechen im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Primus, Darmstadt 2003, S. 186–194.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesamtzahl der Opfer geben belarussische Quellen mit 20.000 an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://vsr.mil.by/2013/03/15/ozarichi-mart-1944%E2%80%91go%E2%80%A6/ |wayback=20141213211218 |text=Artikel      }} bei Belorusskaja Voennaja Gazeta, 15. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harpe wurde am 20. Mai 1944 zum Generaloberst befördert. Vom 1. Mai 1944 bis 28. Juni befehligte er die [[4. Panzerarmee (Wehrmacht)|4. Panzerarmee]], ehe er die Führung über die [[Heeresgruppe Nordukraine]] übernahm, die er in den Rückzugskämpfen im Sommer 1944 ([[Lwiw-Sandomierz-Operation]]) an die [[Weichsel]] führte. Am 24. September erfolgte die Umbenennung in [[Heeresgruppe A]]. Nach dem russischen Durchbruch am Weichselbrückenkopf Baranow ([[Weichsel-Oder-Operation]] 12. Januar bis 3. Februar 1945) ließ [[Adolf Hitler|Hitler]] Harpe am 17. Januar 1945 durch Generaloberst [[Ferdinand Schörner]] ablösen. Zuletzt kommandierte Harpe ab dem 9. März die [[5. Panzerarmee (Wehrmacht)|5. Panzerarmee]], mit deren Resten er am 17. April 1945 im [[Ruhrkessel]] in [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]] geriet. Aus dieser wurde er am 14. April 1948 entlassen. Über sein weiteres Leben ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;v. Haack–Hitzfeld.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2538-3, S. 114–116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20100722032148/http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01163/index-29.html.de Personalakte Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste und Generaladmirale von Wehrmacht und Waffen-SS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harpe, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Panzer-Brigade (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Panzer-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXXXI. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Heeresgruppe (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harpe, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generaloberst im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. September 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gelsenkirchen-Buer|Buer]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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