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	<title>Josef Hans Lazar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T03:49:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Hans_Lazar&amp;diff=1459207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Rudolf Neck; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-06T20:53:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Rudolf Neck; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Hans Lazar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1895]] in [[Istanbul]]; † [[9. Mai]] [[1961]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer und ab 1939 [[Deutschland|deutscher]] [[Diplomat]] und [[Attaché|Presseattaché]]. Er betätigte sich in den 1940er Jahren als [[Nationalsozialistische Propaganda|NS-Propagandist]] im [[franquistisch]]en Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lazar studierte Jura und war von 1915 bis November 1918 Soldat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], zuletzt als Oberleutnant beim k.u.k. Militärbevollmächtigten im Osmanischen Reich. Durch eine Verwundung wurde Lazar zum [[Morphinismus|Morphinisten]]. Ab 1920 war er Korrespondent der Wiener &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse|Neuen Freien Presse]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Konstantinopel]] und von 1926 bis April 1927 für das [[Feuilleton]] sowie die Lokalnachrichten der &amp;#039;&amp;#039;[[Türkische Post|Türkischen Post]]&amp;#039;&amp;#039; zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ucm.es/data/cont/media/www/pag-29407/1-16.pdf Hans Lazar, Master of Propaganda, S. 3.] Universidad Complutense Madrid, abgerufen am 14. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1927 wechselte er als Korrespondent zum [[Deutsches Nachrichtenbüro|Deutschen Nachrichtenbüro]] nach [[Bukarest]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ackerl&amp;quot;&amp;gt;[[Isabella Ackerl]], Wissenschaftliche Kommission zur Erforschung der Republik Österreich, [[Rudolf Neck]]: &amp;#039;&amp;#039;Geistiges Leben im Österreich der ersten Republik&amp;#039;&amp;#039;. S. 375.&amp;lt;/ref&amp;gt;, gleichzeitig wurde Lazar Konsulent des österreichischen Bundespressedienstes, seit 1935 mit dem Titel eines Regierungsrats, und ab 1937 Legationsrat im österreichischen Auswärtigen Dienst. Während des [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieges]] arbeitete Lazar als Korrespondent der Nachrichtenagentur [[Transocean (Nachrichtenagentur)|Transocean]], die dem deutschen [[Reichspropagandaministerium]] unter [[Joseph Goebbels]] unterstand. 1937 heiratete er Helene Baronin Petrino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 12. März 1938 war Lazar [[Balkanhalbinsel|Balkankorrespondent]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse|Neuen Freien Presse]]&amp;#039;&amp;#039; und Presseattaché von [[Bundesstaat Österreich|Österreich]] in Berlin. In der Nacht des 12. auf den 13. März 1938 wurde er nach Wien zurückgerufen und zum Leiter der Presseabteilung ernannt. Seine einzige Aufgabe bestand darin, am 13. März um 20:00 Uhr den Text des Gesetzes zum [[Anschluss Österreichs]] den Korrespondenten der ausländischen Presse in Wien zu verlesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ackerl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Juni 1938 übersiedelte Lazar nach Spanien, trat am 5. Juli 1939 dem deutschen [[Auswärtiger Dienst|Auswärtigen Dienst]] bei und wurde Presseattaché bei der deutschen Botschaft in Madrid, wo er zur [[Graue Eminenz|grauen Eminenz]] wurde. 1940 erhielt er den Ritterorden [[Imperialer Orden vom Joch und den Pfeilen|Imperial del Yugo y las Flechas con Encomienda]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gatopardo.blogia.com/2014/041301-l-the-factual-list-of-nazis-protected-by-spain.php &amp;#039;&amp;#039;Josef Hans Lazar&amp;#039;&amp;#039;], bei gatopardo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leiter der Presseabteilung der Botschaft gelang es ihm, zahlreiche Gemeindeblätter zu kontrollieren, mit einer Auflage von bis zu 170.000 Exemplaren, welche er über [[SOFINDUS]] finanzierte und in welchen er [[nationalsozialistische Propaganda]] machte. Der Skodavertreter [[Reinhard Spitzy]] erinnerte sich: &amp;#039;&amp;#039;[[Adolf Hitler]] vertraute Lazar nicht, er wollte ihn ersetzen, aber er konnte nicht. Lazar war wie eine Spinne im Netz in Spanien installiert. Er kontrollierte 200 Gemeindeblätter in ganz Spanien. Möchten sie eine eigene Zeitung haben, fragte er die Pfarrer? Er finanzierte sie über Werbung deutscher Unternehmen wie [[Siemens]], [[Mercedes-Benz|Mercedes]] oder [[Merck KGaA|Merck]], welche von &amp;#039;&amp;#039;SOFINDUS&amp;#039;&amp;#039; bezahlt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 startete Lazar eine anspruchsvolle Propagandakampagne, &amp;#039;&amp;#039;El Gran Plan&amp;#039;&amp;#039;, unter Zusammenarbeit mit Hundertschaften aus der [[Falange]] und der spanischen Postbehörde in 28 Städten, wobei Flugblätter verteilt und Botschaften von Hitler von Mund zu Ohr weiter verbreitet wurden. So beeinflusste er die öffentliche Meinung im faschistischen Spanien zugunsten des [[NS-Staat]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Longerich&amp;quot;&amp;gt;Peter Longerich: [https://books.google.de/books?id=XcDbNjMHSP8C&amp;amp;pg=PA202&amp;amp;vq=Lazar&amp;amp;dq=Willi+A.+Boelcke,+Das+%E2%80%9ESeehaus%22+in+Berlin-Wannsee.+Zur+Geschichte+des+deutschen+%E2%80%9EMonitoring-Service%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_search_s&amp;amp;redir_esc=y &amp;#039;&amp;#039;Propagandisten im Krieg: Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes unter Ribbentrop&amp;#039;&amp;#039;.] Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1987, S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein luxuriös gestaltetes Leben zog nicht nur US-amerikanische und britische Agenten an, welche ihn beobachteten, sondern regte auch den Verdacht bei [[Paul Winzer]], dem Polizeiattaché an der deutschen Botschaft in Madrid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1950 war Lazar Geschäftsführer einer Handelsgesellschaft in Madrid. 1956 wanderte er nach [[Brasilien]] aus und kehrte später nach Österreich zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roman ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Monstranz von Villalarga&amp;#039;&amp;#039;. Nymphenburger Verl.-Handl., München 1952&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 3: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;L–R.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2008, ISBN 978-3-506-71842-6, S. 33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1307275710|VIAF=306168221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lazar, Josef Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat (Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lazar, Josef Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Diplomat und Presseattaché&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Istanbul]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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