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	<title>Josef Haltrich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T03:38:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Haltrich&amp;diff=173026&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: HC: −Kategorie:Gymnasiallehrer; ±Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)→Kategorie:Gymnasiallehrer (Österreich-Ungarn)</title>
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		<updated>2026-01-08T07:31:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: −&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(%C3%96sterreich-Ungarn)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)&quot;&gt;Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(%C3%96sterreich-Ungarn)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Österreich-Ungarn) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Österreich-Ungarn)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Haltrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1822]] in [[Reghin|Sächsisch Regen]], [[Siebenbürgen]]; † [[17. Mai]] [[1886]] in [[Șaeș|Schaas]], Siebenbürgen) war ein [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischer]] Lehrer, Pfarrer und [[Siebenbürger Sachsen|siebenbürgisch-sächsischer]] [[Volkskunde|Volkskundler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arthur Coulin - Portret Josef Haltrich.jpg|mini|hochkant|Josef Haltrich von [[Arthur Coulin]]]]&lt;br /&gt;
Nachdem Haltrich vier Jahre die evangelische Volksschule seiner Vaterstadt besucht hatte, wechselte er 1836 auf das ebenfalls evangelische [[Bergschule Schäßburg|Gymnasium Schäßburg]]. 1845 beendete er seine Schulzeit mit der Matura (Abitur) und immatrikulierte sich noch im gleichen Jahr an der Universität [[Leipzig]]. Dort studierte er bis 1847 [[Theologie]], [[Philologie]] und Geschichte. Ab seinem zweiten Universitätsjahr wurde Haltrich Assistent bei W. Wasmuth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss seines Studiums im Herbst 1847 ging Haltrich wieder zurück nach Schaas. Im Januar des Folgejahres wurde er als Hauslehrer der Kinder von Graf [[Janós Bethlen]] dem Älteren nach [[Cluj-Napoca|Klausenburg]] berufen. Im gleichen Jahr noch erkrankte er derart schwer an einem [[Malaria|Wechselfieber]], dass er seine Stelle als [[Hauslehrer]] aufgeben musste und zurück in sein Elternhaus ging. Ende Oktober (oder Anfang November) 1848 brannte sein Elternhaus ab und er kam bei Verwandten in [[Bistrița|Bistritz]] unter. Daher erfuhr er erst sehr spät von seiner Berufung zum Lehrer am Schäßburger Ober-Gymnasium. Diese Stelle trat er im Dezember 1848 an und hatte sie bis Februar 1849 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Unsicherheit der Kriegshandlungen, schloss sich Haltrich der Schäßburger Garde an und ging mit ihr nach [[Brașov|Kronstadt]]. Nach der Einnahme der Stadt durch General [[Joseph Bem]] flüchtete Haltrich zurück nach [[Sighișoara|Schäßburg]], wo er wieder so bald als möglich seine Lehrtätigkeit wieder aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 wurde Haltrich zum Professor des Ober-Gymnasiums berufen und am 25. Juli 1869 wurde ihm das Rektorat der Bergschule in [[Schäßburg]] übertragen. Dieses Amt hatte er bis 1872 inne. Am 12. August 1872 verließ Haltrich Schäßburg, um das Pfarramt in [[Schaas]] zu übernehmen, welches ihm schon am 6. Juni 1872 angetragen worden war. Dort führte er auch Wetterbeobachtungen durch, die er schriftlich festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1851 bat ihn der &amp;#039;&amp;#039;Verein für siebenbürgische Landeskunde&amp;#039;&amp;#039; mit der Erstellung eines siebenbürgisch-sächsischen Wörterbuches. Diese Arbeit brachte es letztendlich mit sich, dass das [[Germanisches Nationalmuseum|Germanische Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]] Haltrich 1859 in seinen Gelehrtenausschuss berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 64 Jahren starb Josef Haltrich am 17. Mai 1886 in Schaas bei Schäßburg in Siebenbürgen. Sein Grab befindet sich auf dem Gemeindefriedhof von Schaas; im gleichen Grab ist sein Stiefsohn Gustav Balthes bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1972 wurde ihm zum Andenken die deutschsprachige Schäßburger Bergschule als &amp;#039;&amp;#039;Josef-Haltrich-Lyzeum&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hog-schaessburg.de/sn08/haltrich.htm |titel=Georg Daniel Teutsch und Josef Haltrich |werk=hog-schaessburg.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070928121601/http://www.hog-schaessburg.de/sn08/haltrich.htm |archiv-datum=2007-09-28 |abruf=2016-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1956 ist der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Kladow#H|Haltrichweg]] in [[Berlin]]-[[Berlin-Kladow|Kladow]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied des Coetus Chlamidatorum Schäßburgensis.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Junges Leben&amp;#039;&amp;#039;, 2/2012, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter König |url=https://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/kultur/8914-der-coetus-an-siebenbuergisch.html |titel=Der Coetus an siebenbürgisch-sächsischen Schulen |werk=siebenbuerger.de |hrsg= |datum=2009-05-24 |zugriff=2016-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Haltrich Deutsche Volksmarchen 1882 Titelseite.jpg|mini|Josef Haltrich, Deutsche Volksmärchen aus dem Sachsenlande in Siebenbürgen, Wien, Graeser, 1882. Titelseite.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Volksmärchen aus dem Sachsenlande in Siebenbürgen.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1990, ISBN 3-598-51071-3 (Nachdruck der Ausgabe Berlin 1856)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Macht und Herrschaft des Aberglaubens in seinen vielfachen Erscheinungsformen.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Schäßburg 1871&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Volksmärchen aus Siebenbürgen.&amp;#039;&amp;#039; Kriterion-Verlag, Bukarest 1974&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgische Tiermärchen.&amp;#039;&amp;#039; Hillger, Berlin 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tiermärchen aus dem Sachsenlande in Siebenbürgen.&amp;#039;&amp;#039; Schaffstein, Köln 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Volkskunde der Siebenbürger Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Graeser, Wien 1885&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Zigeuner, der Wolf, der Fuchs und der Esel in der Wolfsgrube&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|49|734|736|Haltrich, Josef|Adolf Schullerus|ADB:Haltrich, Josef}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|163||Haltrich Josef|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116421207}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|240}}&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=RB1IAAAAIAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Haltrich#PPR1,M1/ Deutsche Volksmärchen aus dem Sachsenlande in Siebenbürgen (Springer Verlag, Berlin 1856)]&lt;br /&gt;
* [http://www.1000-maerchen.de/josef-haltrich/index.html Josef Haltrich bei 1000 Märchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116421207|LCCN=n/80/45156|VIAF=8139160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haltrich, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskundler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siebenbürgen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haltrich, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-ungarischer Lehrer, Pfarrer und Volkskundler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1822&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reghin|Sächsisch Regen]], [[Siebenbürgen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Șaeș|Schaas]], [[Siebenbürgen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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