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	<title>Josef Gregorig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:40:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Gregorig&amp;diff=1592029&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bittelwurz: Änderung 266410932 von Rennerbhcsraolk rückgängig gemacht; Vandalismus</title>
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		<updated>2026-04-22T14:06:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266410932&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266410932&quot;&gt;266410932&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Rennerbhcsraolk&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Rennerbhcsraolk&quot;&gt;Rennerbhcsraolk&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Vandalismus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Gregorig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1846]] in [[Bisamberg]], [[Niederösterreich ]]; † [[2. Juli]] [[1909]] in [[Maria Enzersdorf]]) war ein [[Christlichsoziale Partei (Österreich)|christlichsozialer]] [[Wien]]er Politiker und als solcher Mitglied des Gemeinderats (1889–1908) sowie des [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrates]] (1897–1907).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregorig war von Beruf „[[Pfaidlerei|Pfaidler]]“ (Hemdenerzeuger) und Geschäftsinhaber in Wien ([[Mariahilfer Straße]] 24). Er war ein Anhänger [[Karl Lueger]]s und des Antisemiten [[Ernst Schneider (Politiker, 1850)|Ernst Schneider]]. Der Schutz des Kleingewerbes vor der großbetrieblichen Konkurrenz der Industrie und der Warenhäuser war ihm ein besonderes Anliegen; er vertrat diese Intention auch mit massiven Äußerungen des [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]], etwa im Konflikt um die Ausbaupläne beim [[Warenhaus Rothberger]]. Nach dem Zerwürfnis mit den Christlichsozialen gründete er den „Bund der Antisemiten“, dessen Vorsitzender er bis 1904 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Reichsratssitzung am 16. November 1899 propagierte er die [[Ritualmordlegende]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albert Lichtblau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Debatten über die Ritualmordbeschuldigungen im österreichischen Abgeordnetenhaus am Ende des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Rainer Erb]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Legende vom Ritualmord. Zur Geschichte der Blutbeschuldigung gegen Juden&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1993, S. 267–292, hier Fn. 57, S. 280&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls in einer Reichsratsdebatte sagte er die hohen Preise für Brot und Kunstdünger seien auf „Judenschwindel“ zurückzuführen. Weiters sagte er „Ich würde es sehr gerne sehen, wenn die ganzen Juden in Kunstdünger vermahlen würden... (Heiterkeit bei den Parteigenossen), es würde mich das sehr freuen. [...] Wenn Sie jetzt hingehen und hängen 3000 Börsejuden heute noch auf, haben Sie morgen das Getreide billiger. Tun Sie das, es ist die einzige Lösung der Brotfrage. (Beifall seitens der Parteigenossen. — Heiterkeit.)“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators |Autor=[[Brigitte Hamann]] |Verlag=Piper |Datum=1998 |Ort=München |Online=https://licra.at/dr-karl-lueger-der-volkstribun.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere öffentliche Aufmerksamkeit erregte über Jahre ein von Gregorig angestrengter Ehrenbeleidigungsprozess gegen eine &amp;#039;&amp;#039;jüdische Prostituierte&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;Aschanti&amp;#039;&amp;#039;, die gegenüber Dritten Gregorig als jenen Mann identifiziert hatte, den sie 1896 bei einem Maskenball im &amp;#039;&amp;#039;Hotel Wimberger&amp;#039;&amp;#039; ([[Neubaugürtel]] 34, Wien-[[Rudolfsheim-Fünfhaus]] bzw., ab 1. Juli 1905, Wien-[[Neubau (Wien)|Neubau]]) in einem [[Chambre séparée]] getroffen und der sie bei dieser Zusammenkunft mit Sodawasser aus einer [[Siphonflasche]] &amp;#039;&amp;#039;unsittlich&amp;#039;&amp;#039; besprüht habe. Der Prozess, der auf Seiten des Klägers und dessen [[Sympathisant]]en für antisemitische Argumente genutzt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dvb|04|02|1899|05|AUTOR=|Gerichtssaal. Der Kampf der Juden gegen den Abgeordneten Gregorig. Zur Affaire beim Wimberger|ZUSATZ=Morgen-Ausgabe, Nr. 3626/1899 (XI. Jahrgang)|ALTSEITE=5–8.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; endete Anfang Februar 1899 mit einem Freispruch für die Angeklagte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|04|02|1899|06|AUTOR=|Aus dem Gerichtssaale|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 12376/1899|ALTSEITE=6 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|54||Gregorig Josef|}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]], Wien-Lexikon, Band 6, S. 594&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag-noez|Gregorig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1011385708|VIAF=170068246}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gregorig, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gregorig, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer christlichsozialer Politiker, Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bisamberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1909&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Maria Enzersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bittelwurz</name></author>
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